Vor wenigen Tagen, am 6. August, wurde das World Wide Web als einer der jüngeren Internetdienste 25 Jahre alt. Die ehemalige Netzkompetenzpartei würdigte das mit einem angemessenen Tweet:
25 Jahre #Internet. Für die einen immer noch #Neuland, für uns #Piraten ein natürlicher Lebensraum.
Da war wohl jemand lange nicht vor der Tür.
Apropos Twitter: Eine geistig 108-jährige genderfluide Eule hat herausgefunden, dass der Feminismus der Welt innerhalb der letzten zehn Jahre das Frauenwahlrecht beschert hat. Früher hätte man solchen Leuten, äh, Eulen noch versucht zu helfen, statt sich lustige Worte für sie auszudenken.
Montag. Android ist kaputt, aber der Sommer ist zurück. Er kommt ganz schön oft in diesem Jahr. Da kann man sich ja gar nicht mehr auf den Herbst freuen, wenn es endlich wieder normal wird.
Andererseits: Normalität 2016? Wer Argumente mag, wählt CDU. Keine Experimente! Die Hunde. Das Land davor. Hurz? In Olympia haben die Apotheker mal wieder Bestzeiten geschafft, Tausende jubeln mit Chips auf dem Sofa. Prekariats-TV für Gesportetwerdende.
Weniger zu bejubeln: Israel will Ausländer, die es nicht so gern sehen, wenn israelische Raketen Palästinenser zerfetzen, künftig nicht mehr ins Land lassen. Das ist immerhin besser als in anderen Unrechtsstaaten, da kommt man dann zwar noch rein, aber nicht mehr lebend raus. Den Guten, bewaffnet mit Parolen, Palästinensertuch und Israelfahne, gefällt das. Alle bekloppt, alle restlos bekloppt.
Was macht man eigentlich, wenn man einen überzähligen Behinderten hat? Ab damit!
(Vorbemerkung: Ich sehe im Anzug scheiße aus und trage trotzdem gern mal einen, und zwar aus freien Stücken.)
Im Unterblog kommentierte Dr. Horst Lüning, hauptberuflich Whiskytrinker und ‑verkäufer, vor einer Weile sein Verhältnis zu Herrenanzügen sinngemäß dergestalt, dass er nichts von ihnen halte, weil ihm ein Smoking für die meisten Anlässe zu förmlich erscheine; weil’s zwischen Polohemd und Smoking oder Frack anscheinend keine nennenswerten Abstufungen gibt.
Es dauerte selbstredend nicht lange, bis die ersten zustimmenden Kommentare zu lesen waren:
wer anzug trägt hat die kontrolle über sein leben verloren
Dabei hat, wer sich nicht nur einen Anzug leisten kann, sondern auch noch eine Gelegenheit findet, ihn zu angemessenem Anlass zu tragen, keineswegs die Kontrolle verloren; im Gegenteil: es bedarf einiger Lebenskontrolle, um an diesen Punkt zu gelangen und dort zu bleiben. Ein Anzug ist oft Resultat, nicht Auslöser, und längst nicht immer Ausdruck ausdrücklicher Bekleidungsvorschriften. Kleider machen Leute ist eben auch nur so halbrichtig, das Gegenteil ist das entscheidende Aber.
Aber so ganz ernst zu nehmen sind derlei Flapsigkeiten ja nur bedingt, springen wir also amüsiert zum nächsten bemerkenswerten und geringfügig durchdachteren Kommentar:
Krawatten tragen heute doch nur noch Vertreter (Vertreterschal) und verfilzte Politiker. Kenne kaum noch gestandene GF die sich diese Folter antun.
Nun, der Vorwurf der Verfilztheit ist ein beliebter, impliziert er doch, dass das, was die der Verfilztheit beschuldigte Person repräsentiert, regressiv und nicht mehr zeitgemäß sei, in diesem Fall also, dass jemand, der vom Volk gewählt wurde, damit gefälligst aufzuhören habe, weil das sooo letztes Jahrhundert sei; aber Mode allein nach Trends zu bewerten (dazu gleich noch mehr) ist doch etwas kurzsichtig. Wer sieht schon gern wie eine Vagina aus? – Es gilt, die zeitlose Mode zu finden, und dazu gehören zweifellos auch Anzüge, zumindest die normal und nicht trendig geschnittenen, gefärbten und sonstwie gefertigten.
Weiter: „Gestandene GF“ (Geschäftsführer, nicht Girlfriends, nehme ich an) tun sich also die „Folter“ einer Krawatte nicht mehr an. Leider verschweigt der Kommentator, woran man einen „gestandenen“ Geschäftsführer erkennt (vielleicht an der löchrigen Jeans?) und wie eng man seine Krawatte wohl binden muss, um sie als Folter auszumachen. Es gibt tatsächlich auch Mode, die ich als Folter empfinde, versehentlich bauchfreie Oberteile und Phil-Collins-Fanshirts gehören dazu. Ansonsten bin ich davon überzeugt, dass es eine Menge Dinge gibt, die auch körperlich mehr foltern als eine Krawatte: Nasenringe; Tätowierungen; Ohrentunnel, durch die man durchgucken kann; …
Eine Krawatte ist da doch deutlich ästhetischer. Vor allem eine mit Entchen drauf.
Was haben wir noch? Ach ja, einen Kommentator namens „AsgaiaMetal“, offenbar eine ganze Band voller mitteljunger Herren in schwarzen Shirts, was die Individualität der Bandmitglieder vermutlich gerade auf der Bühne auch optisch unterstreichen soll:
Im Anzug ist man ein grauschwarzes nichts. Unifomiert, der Individualiät, der Persönlichkeit beraubt.
Monty Python das Leben des Brian Individualität
Anzug sieht allgemein nicht gut aus. Es ist letztendlich Altherrenkleidung, die häßliche alte fette Körper kaschieren sollen.
Unabhängig von der Frage, ob ein Mädchen in einem dieser Länder, das als Schuluniform so was Ähnliches wie einen Anzug zu tragen hat, dadurch nun zu einem hässlichen alten fetten Altherrn wird: Das nehme ich als zumindest nicht übermäßig dicker Mann jetzt doch ein bisschen persönlich.
Dabei ist man in einem Anzug, wenn schon kein Nichts, nicht mal unbedingt grauschwarz. Dass man schwarze Anzüge nur als Kellner, Trauergast oder Zyniker tragen sollte, vermögen wenige Minuten Webrecherche einleuchtend zu erläutern; aber wie einfallslos muss man sein, um sich beim Anzugkauf ausgerechnet einen grauen auszusuchen? Natürlich gibt es Vorkommnisse wie die furchtbare PARTEI, deren gemeinsame Uniform nun mal ein billiger grauer Anzug ist, aber an Farb- und Stilauswahl mangelt es in der Anzugwelt wahrlich nicht.
Seine individuelle Persönlichkeit zeigt man durch den Einkauf von Massenware allerdings nur unzureichend, das gilt für Anzüge ebenso wie für schwarze Shirts, hoodies, bunte Haarfarbe vom Rossmann oder DM an der nächsten Straßenecke und für das iPhone in einer von vier Farben. Wer sich nur durch Dinge, die er kaufen muss, von seinen Mitmenschen abzuheben weiß, der hat vielleicht auch einfach einen entscheidenden Punkt nicht so richtig verstanden; den nämlich, dass Kleider zwar Leute machen, dass aber, wer überhaupt gemacht werden muss, in jedem Kleid nur ein graues, schwitzendes Nichts bleibt.
Es sind die Details.
(In T‑Shirt und dreckiger Hose von der Stange geschrieben.)
Wogegen Reimar Paul, freier „Journalist“ und „Autor“, übrigens unter Billigung der „taz“, des bioveganen Hausblattes der „Grünen“, nichts einzuwenden hat:
Auch gegen eine handfeste Abreibung für Rechtsextremisten oder Farbeierwürfe auf die protzigen Villen der schlagenden Verbindungen ist nicht allzu viel einzuwenden.
Dagegen, Herrn Paul in seiner vermutlich nicht gerade asketisch eingerichteten Protzwohnung das Brett von seiner Stirn zu entfernen, um es ihm morgens zum Wachwerden über die offensichtlich von klugen Gedanken gänzlich befreite Rübe zu ziehen, gäbe es vermutlich auch nicht viel einzuwenden, wenn man nur etwas entmenschlichter wäre.
Da wacht man nichtsahnend auf und schon wieder ist Montag. Passenderweise regnet es dazu, alles Übrige wäre durchaus unangemessen.
Es ist Montag und das Land brennt noch immer nicht. Julia Schramm missfällt das. Da hat Syrien mehr Glück: In dem Land, in dem die Achse des Guten derzeit bevorzugt öffentliche Plätze zwecks baldiger Befriedung bombardiert, werden die Lebensmittel knapp. Verfluchter Hunger nach Krieg. Keine Sorge, euer Geld ist sicher.
Und sonst so? Knappe 50 Jahre, nachdem das Gegenteil sich als richtig herausgestellt hat, verschafft sich die Behauptung Gehör, Universitäten müssen dringend parteipolitischer werden, denn nur parteipolitische Bildung sei gute und richtige Bildung. Lang genug für ein angemessenes Hochrollen werden meine Zehennägel in diesem Leben nicht mehr.
Ein Trivium: Aus irgendeinem Grund ist „Riesenpimmel“ hier noch immer der häufigste Suchbegriff. Dabei ist mein Musikgeschmack doch fast genau so interessant.
Die entschiedene Antwort an die Dauerbeleidigten jeder Couleur muss also lauten, dass weder im deutschen Grundgesetz noch an anderer Stelle Standards formuliert sind, die Menschen einen Rechtsanspruch darauf zusichern, von störenden Inhalten unbehelligt zu bleiben.
Auch das könnte ein Grund sein, weshalb die völkischen Siedler „bisher wenig aufgefallen“ sind, wie die Stiftung moniert. Wenn derlei Gestalten im Wendland, Hotspot grüngestrickten Wurzelseppentums und militanter Castor-Blockaden, irgendwie auffallen wollten, müssten sie auf dem Marktplatz von Lüchow schon lauthals „Heil Hitler!“ brüllen.
Manchmal fehlen eben nur Nuancen.
Was dann auch die ARD („Lügenpresse“) nicht ganz verstanden hat, die längst geplante Entlassungen in Großbritannien dem „Brexit“ in die Schuhe zu schieben versucht, denn entweder ist Putin schuld oder der Brite an sich, niemals aber die Wirtschaft, denn die Wirtschaft ist gut.
Ebenfalls gut ist es, wenn das Volk mal gefragt wird. Am kommenden Sonntag etwa zählt wieder einmal Volkes Stimme. Keine Sorge, nicht die eure: Am Sonntag demonstrieren viele Türken in Deutschland dafür, dass der türkische Präsident alle Türken einsperren darf. Das wird irgendjemandem sicher eine Lehre sein!
Eine großartige Erfindung übrigens: Ein Amazon-Türschloss, das die Tür unter Sprachkontrolle stellt. Was kann da schon schiefgehen?
Das Cyber-BKA cybererklärt heute anlässlich der wieder einmal aufbrandenden Diskussion darüber, ob man nicht auch als Nichtkinderficker Tor benutzen dürfen sollte, so plakativ wie blöde:
Deep Web (= Verborgenes Web): Aus gezielten Datenbankabfragen dynamisch generierte Internetseiten, durch Passwörter geschützt oder Webseiten, die eine Indexierung verhindern.
Dass Web und Internet bei den Damen und Herren von der Exekutive einigermaßen austauschbare Begriffe sind („Darknets sind Teilnetze im Deep Web“, ebd.) und die dort angegebene Größe dieser „Teilnetze“ allenfalls geraten ist, möchte ich eigentlich gar nicht weiter erklären müssen; interessant ist aber die Definition:
Unter „aus gezielten Datenbankabfragen dynamisch generierte Internetseiten, durch Passwörter geschützt“ lässt sich mancherlei vorstellen. Die meisten Blogs, vermutlich auch sämtliche Foren und so genannte „Onlineshops“ sind aus gezielten Datenbankabfragen dynamisch generierte Internetseiten, der Passwortschutz ist zumeist auch gegeben (oder habt ihr schon mal ohne Passwort was bei Amazon bestellt?). Merkwürdig, so dunkel kam es mir dort bisher gar nicht vor.
Auch der zweite Teil erscheint nicht logisch: Wenn man kein Passwort davorhängt, ist man trotzdem noch Teil des „verborgenen Deep Webs“, wenn man die Indexierung verhindert, also darauf verzichtet, von Suchmaschinen erfasst zu werden? Nun besitzt zum Beispiel die Blogsoftware WordPress dafür ein einfaches Häkchen – hätte ich gewusst, wie einfach das ist, wäre ich längst nur noch in diesem „Deep Web“ zu finden! Aber erst in dieser Krise wird klar, wie mächtig der Einfluss der Kinderpornoterroristen ist: Selbst angeblich renommierte Unternehmen wie Google erklären auf ihrer Website, wie man Suchmaschinen den Zutritt zu bestimmten Unterseiten strikt untersagen kann. Ich wusste schon immer, dass bei denen was faul ist.
Ob es allerdings bereits zur Anzeige bei der Terrorfahndung verpflichtet, wenn große Verlage darum bitten, nicht mehr von Google indiziert zu werden, bleibt unklar. Vielleicht sollte man das einfach mal ausprobieren.
Moss Introduces Jen To The Internet | The IT Crowd Series 3 Episode 4: The Internet
Es ist ein halbes Jahr vorbei, und schon der Disziplin (eine sonst überschätzte Tugend) wegen wird es daher Zeit, einmal die ersten sechs Monate der musikalischen Neuerscheinungen – all jene also, derer ich bis Ende Juni habhaft werden konnte – Revue passieren zu lassen, wohl wissend, dass all das von vornherein von vielen Toden und mittlerweile auch der Auflösung von Beardfish überschattet wird.
In diesem für die Musik doch eher merkwürdigen Jahr gibt es auch gute Neuigkeiten: Beak> drohte es nicht mehr zu geben, aber Ende März wurde eine Neubesetzung angekündigt. Das zwischendurch erschienene Album „Couple in a Hole“, im Wesentlichen eine Skizzensammlung und deshalb hier nicht interessant, ist jedenfalls noch im alten Miteinander aufgenommen worden. Keinesfalls gesonderte Erwähnung finden hier auch die bereits anderweitig empfohlenen neuen Alben von Kula Shaker und Karokh, die allerdings weiterhin uneingeschränkt hörenswert sind.
Im Juni zweifelte Dirk Peitz auf „ZEIT ONLINE“ daran, dass es eine gute Idee sei, Konzertbesucher per Beschluss davon abzuhalten, das Konzert nur durch ihre Smartphonebildschirme wahrzunehmen. Möge Dirk Peitz sich weiterhin mit seichter Popmusik herumschlagen, die ein fragwürdiges Klientel anlockt! Euch ist derweil viel Spaß mit folgenden Glanzstücken zu wünschen:
Das heißt, Vodafone bringt mir eine Internetanbindung von einem oder gar mehreren Gigabit pro Sekunde? Haha, nein:
Telefoniere und simse unbegrenzt mit unserer Allnet Flat und surf rasend schnell mit bis zu 225 Mbit/s.
„Bis zu“, weil eine Funkzelle ja blöderweise ein geteiltes Medium ist; aber wer braucht schon so genaue Zahlen? Etwas fester sind die Werte zumindest an der heimischen Netzdose:
GIGASPEED – 400 Mbit/s für Dein Zuhause
Unter einem Gigabit hab‘ ich mir immer irgendwie mehr vorgestellt.
Je mehr wir wissen, desto bizarrer scheint es, was als Schnellschuss schon gestern Abend gefordert wurde, nämlich eine Verschärfung von Asyl- und ähnlichen Gesetzen. Dass auf der Festplatte des Täters gewaltverherrlichende Spiele – ich hoffe, es kommen Pokémon darin vor – gefunden wurden und der Bundesinnenminister entsprechende Vorschläge für richtig hält, ist längst Teil langweiliger Routine. Viel interessanter sind die aktuellen Erkenntnisse, nämlich, dass der Täter möglicherweise vom schiitischen zum christlichen Glauben konvertiert war und sich zuvor aus Printmedien über Amokläufe informiert hatte; woraus wir einfach einmal folgern sollten, dass Menschen, die zum christlichen Glauben konvertieren und ihre Informationen nicht wie normale Menschen aus dem Internet beziehen, grundsätzlich gefährlich sind.
Unter „Single-Serving Sites“ versteht man gemeinhin Websites wie IsItChristmas.com, WhatIsMyIP.org und purple.com, die als Gegenentwurf zu informationsüberladenen Webportalen meist genau eine einzige Frage beantworten. Es gibt in der Regel keine Unterseiten, keine echte Interaktivität und auch sonst sind solche Websites sehr angenehm anzusehen.
Meist ist so eine Website schlicht in statischem HTML geschrieben worden, denn serverseitige Scripts sind ebenso überflüssig wie jQuery oder andere Perversionen des Modernen. Was aber, wenn man dem Besucher etwa abhängig von seiner Browsersprache oder per Zufallsalgorithmus eine andere Ansicht präsentieren will? Natürlich könnte man auf Javascript zurückgreifen; wer das aber nicht möchte, zum Beispiel, weil er sich nicht darauf verlassen möchte, dass der Besucher Javascript aktiviert hat und einen mit dem geschriebenen Code kompatiblen Browser benutzt, dem bleibt letztlich nur die Nutzung serverseitigen Codes, etwa Perl oder PHP, übrig.
Nun gilt für Server mehr noch als für einen Laptop oder PC, dass jede zusätzlich installierte Software wegen möglicher noch unentdeckter oder unkorrigierter Fehler ein potenzielles Sicherheitsrisiko birgt, wozu auch Skriptsprachen, Webserversoftware und sogar Texteditoren zählen. Dazu kommt der Ressourcenhunger, den mancher stack mit sich bringt: Benutzt man etwa die beliebte Kombination aus dem Webserver nginx und der Sprache PHP im FastCGI-Modus (php-fcgi), ist es keine Seltenheit, dass auch im Leerlauf diverse Prozesse an den Systemressourcen knabbern.
Ich weiß noch nicht, was ich an dieser hierzulande nur unzureichend thematisierten gestrigen Meldung am lustigsten finde:
US-Bombenangriff tötet 85 syrische Zivilisten, nachdem sie fälschlicherweise für IS-Kämpfer gehalten worden waren. (…) Am Montag wurden 21 Menschen bei Angriffen getötet, von denen ebenfalls angenommen wird, dass sie von Flugzeugen der US-geführten Koalition durchgeführt wurden. (…) Der tragische Verlust des Lebens von Zivilisten in Syrien wird dem Pentagon, das beabsichtigt, sowohl die „Herzen und Hirne“ des Volkes für sich zu gewinnen als auch den militärischen Sieg über die Terrorgruppe (hier: IS, A.d.V.) zu erringen, große Kopfschmerzen bereiten.
(Übersetzung von mir.)
Vielleicht wirkt die Pointe nur, wenn man einmal diese heutige Meldung als Kontrapunkt setzt:
Der deutsche Außenminister schloss sich in Washington den Warnungen vor allzu einfachen Antworten an. (…) Die Menschen im Irak jedenfalls hätten ein Recht darauf, aus „der Sklaverei des IS befreit zu werden“.
Glückliche Syrer: Wer tot ist, kann nicht mehr versklavt werden.
Was für Leute werden in Berlin eigentlich vom Steuerzahler finanzierte Lehr- und Respektspersonen? Solche Leute:
ich kenne personen, die legen listen an mit cafès mit hollywoodschaukeln, cafès mit spreeblick ohne autos und sonnenuntergängen, cafès mit öko-zimt auf mandelmilch-lattes, cafès mit schönen trans_x_enden fotos und selbstgebackenen veganen kuchen – und cafés zum nicht-hingehen, mit rassistischen personen die dort arbeiten und rassistischen menünamen, mit genderistischen cocktailnamen und personen die dort arbeiten, mit schlechten arbeitsbedingungen, trans-diskriminierenden türpolitiken, zweigendernden genderistisch diskriminierenden toiletten, lieber gehe ich nicht mehr in cafés als
Warum man es tunlichst vermeiden sollte, seine Website bei einem großen Unternehmen wie WordPress oder Google statt auf einem eigenen Server zu hosten: Da wird schon mal ein 14 Jahre lang anstandslos betriebenes Kunstblog ohne ersichtlichen Grund von Googles Plattformen gelöscht.
Die großen Verlage mit einigermaßen reichweitenstarken Publikationen, darunter auch das jüngst mit einer nicht wirksamen „Paywall“ ausgestattete „SPIEGEL ONLINE“, versprechen mitunter ihre baldige Pleite. Bedauerlicherweise versuchen sie auch weiterhin nicht durch Qualität ihr Fortbestehen zu sichern, sondern schreiben stattdessen so etwas:
Erst seit Anfang des Monats hat Lady Gaga einen Führerschein – und schon die erste Verkehrskontrolle hinter sich.
Hoffentlich hat der Todeskampf der Verlage bald ein Ende.