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Rod Ste­wart – Baby Jane

Irgendwas ist komisch heuteEin Mon­tag, an dem kaum noch etwas ist, wie es war. Wenn sonn­tags das klei­ne pel­zi­ge Wesen kommt, scheint mon­tags die Son­ne; so oder so ähn­lich heißt es bei Paul Maar, aber drau­ßen ist es heu­te eigent­lich nur leer und ver­braucht, als lau­er­ten die Zeit­fres­ser nur noch dar­auf, dass man auf­gibt. Kein Seuf­zen, ein Stöh­nen alle­mal, vom Mon­tag mit dem Ziel­fern­rohr mit­ten ins Gemächt getrof­fen. Paul­chen Pan­da hat die Uhr ver­steckt.

Ah, ein kla­rer Gedan­ke. Ab in die Nach­rich­ten! – Dass der unglaub­lich däm­li­che Digi­tal­cou­ra­ge e.V. sich allen­falls zur Fremd­scham eig­net, ist kei­ne Neu­ig­keit; über­ra­schen­der­wei­se aber hat der­weil die Potem­ki­ni­sie­rung Han­no­vers nicht zu unbe­grenz­ter Lie­be zu aus­län­di­schen Staats­ober­häup­tern geführt: Das Oba­ma-Fie­ber ist vor­bei, als wäre so ein Fie­ber etwas, was man unbe­dingt behal­ten möch­te.

Und sonst so? Das Arsch­loch 2016 war wie­der auf Knei­pen­tour und hat einen die­ser lästi­gen Pop­mu­si­ker geholt, aber all­mäh­lich hat man dann doch auch genug von die­sem gie­ri­gen Jahr. Apro­pos genug: Wis­sen­schaft­ler haben ver­se­hent­lich offen­bar unbe­grenzt oft auf­lad­ba­re Bat­te­rien erfun­den. (Vie­les wirkt so end­gül­tig in die­ser Zeit, aber wie oft kann es das schon sein? Wie lang ist eine Ewig­keit? Wie oft ist das letz­te Mal auch das näch­ste, bevor es nur noch das letz­te war?)

Und war­um müs­sen mei­ne Leser das eigent­lich immer aus­ba­den?

Rod Ste­wart – Baby Jane [Offi­ci­al MV]

Guten Mor­gen.