Ein Montag, an dem kaum noch etwas ist, wie es war. Wenn sonntags das kleine pelzige Wesen kommt, scheint montags die Sonne; so oder so ähnlich heißt es bei Paul Maar, aber draußen ist es heute eigentlich nur leer und verbraucht, als lauerten die Zeitfresser nur noch darauf, dass man aufgibt. Kein Seufzen, ein Stöhnen allemal, vom Montag mit dem Zielfernrohr mitten ins Gemächt getroffen. Paulchen Panda hat die Uhr versteckt.
Ah, ein klarer Gedanke. Ab in die Nachrichten! — Dass der unglaublich dämliche Digitalcourage e.V. sich allenfalls zur Fremdscham eignet, ist keine Neuigkeit; überraschenderweise aber hat derweil die Potemkinisierung Hannovers nicht zu unbegrenzter Liebe zu ausländischen Staatsoberhäuptern geführt: Das Obama-Fieber ist vorbei, als wäre so ein Fieber etwas, was man unbedingt behalten möchte.
Und sonst so? Das Arschloch 2016 war wieder auf Kneipentour und hat einen dieser lästigen Popmusiker geholt, aber allmählich hat man dann doch auch genug von diesem gierigen Jahr. Apropos genug: Wissenschaftler haben versehentlich offenbar unbegrenzt oft aufladbare Batterien erfunden. (Vieles wirkt so endgültig in dieser Zeit, aber wie oft kann es das schon sein? Wie lang ist eine Ewigkeit? Wie oft ist das letzte Mal auch das nächste, bevor es nur noch das letzte war?)
Und warum müssen meine Leser das eigentlich immer ausbaden?
Guten Morgen.


