Man könnte, um zu einer friedlicheren Welt mit weniger Ertrinken beizutragen, darum kämpfen, dass die CDU, die das Mittelmeer unsicher gemacht hat, nie wieder an einer Regierung beteiligt wird. Man könnte ebenso vehement dafür streiten, dass die SPD, die Partei von Angriffskrieg, CDU-Abnickung und Waffenexport, sich von ihrem Abwärtstrend unter die „Hürde“ von fünf Prozent niemals mehr erholt. Man könnte schließlich das wohl deutlichste Zeichen setzen, um zu signalisieren, dass man physisches Leid ablehnt, indem man in der ganzen EU Volksabstimmungen mit dem Ziel in die Wege leitet, sämtliches Budget der Armeen stattdessen in Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen wie das THW und vielleicht die Alten- und Krankenpflege umzuleiten.
Oder man macht das mit den Fähnchen:
Wir, die Initiatoren von „#HandinHand# – Rettungskette für Menschenrechte“ sind Menschen (…), die ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben im Mittelmeer, verursacht durch die europäische Abschottungspolitik, setzen wollen. Dazu planen wir eine Menschenkette von Norddeutschland bis zum Mittelmeer. (…) Mit dieser Menschenkette senden wir ein starkes Signal und unterstützen eine bessere Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure für eine solidarische Gesellschaft. (…) Denn wo die Verantwortlichen zaudern und mauern, steht die Zivilgesellschaft zusammen und zeigt ihre Stärke und ihren Mut für: (…) die Bekämpfung der Fluchtursachen und nicht die Bekämpfung der Geflüchteten[.]
Alles andere wäre ja mit Aufwand verbunden und führte nicht zu sofortigem Beifall.
Gute Nachrichten, Hitler ist so gut wie besiegt: Der 1934 verstorbene Paul von Hindenburg darf nicht mehr Ehrenbürger von Berlin sein. Das hat er jetzt davon.















