In den NachrichtenMontagsmusik
Lou Reed — Kicks

Applausap­plausap­plaus:

Anlässlich des 100. Geburt­stages des Ver­lags­grün­ders ver­gab die Jury des Axel-Springer-Preis­es für junge Jour­nal­is­ten einen Ehren­preis an die aus Soma­lia stam­mende islamkri­tis­che Pub­lizistin und Poli­tik­erin Ayaan Hir­si Ali. Friede Springer, die Witwe Axel Springers, spendierte der Geehrten ein Preis­geld von 25.000 Euro. (…) Die Ehren­preisträgerin beruft sich direkt auf Breiviks poli­tis­ches Man­i­fest. Darin schreibe er, dass die Anwälte des Schweigens ihn zum Mor­den inspiri­ert haben. „Er (…) sagt, weil alle Möglichkeit­en, seine Ansicht­en öffentlich kundzu­tun, zen­siert wor­den seien, habe er keine andere Wahl gehabt als zur Gewalt zu greifen,“ trägt Hir­si Ali vor. (…) Das Pub­likum, darunter notorische Warn­er vor der islamis­chen Gefahr wie Hen­ryk M. Broder, erhebt sich und klatscht der Preisträgerin anhal­tend Beifall.

Das haben wir jet­zt von der Frauen­quote: Gemein­hin als geis­teskrank gel­tende Massen­mörder wer­den als Opfer der Gesellschaft plöt­zlich zum leuch­t­en­den Vor­bild, ihre Epigo­nen wer­den bejubelt, beklatscht und bepreist; natür­lich von’en Springern, die es mit Pop­ulis­mus ja dur­chaus zu was gebracht haben.

Und dazu ein wenig Musik.

Lou Reed — Kicks — ’76

When you cut that dude with just a lit­tle mania,
you did it so, … ah!
When the blood com­ma’ down his neck -
don’t you know it was bet­ter than sex, now, now, now? …

Ich kön­nte 25.000 Euro übri­gens auch ger­ade gebrauchen.

Guten Mor­gen.

Netzfundstücke
Arbeitgeber Bundeswehr?

Durch Zufall fiel mir heute eine Infor­ma­tions­broschüre der staatlichen Mörder­bande “Bun­deswehr” in die Hände, und seit­dem komme ich aus dem Lachen nicht mehr her­aus.

Gar­niert mit vie­len ein­laden­den Bildern — fröh­lich lächel­nde Quoten­frauen in Büros, grim­mig blick­ende Her­ren in Kampf­mon­tur in ein­er nicht näher beze­ich­neten Wüstenge­gend — ver­sucht die zweit­eilige Broschüre, junge Staats­bürg­er zum Mil­itär­di­enst zu überre­den. Einen großen Teil nehmen wieder­holte Hin­weise auf die finanziellen Vorteile des Kriegsspie­lens ein, was meines Eracht­ens nicht dazu geeignet ist, die (sozialen und ideellen) Nachteile zu kom­pen­sieren, aber wer das Geld ger­ade gut gebrauchen kann, verkauft seine Seele sich­er nur allzu gern.

(Auf­grund tech­nis­ch­er Prob­leme, näm­lich fehlen­der Bat­te­rien, bitte ich die aus­nahm­sweise unter­durch­schnit­tliche Bildqual­ität zu entschuldigen.)

Sie sind 18 Jahre (alt, A.d.V.) (oder wer­den es bald) und wollen (…) staats­bürg­er­liche Ver­ant­wor­tung in Form eines frei­willi­gen Engage­ments übernehmen…

Merke: Wer nicht zur Waffe greifen möchte, der ist wahrschein­lich ein ver­ant­wor­tungslos­er Staats­bürg­er. Ein wahrer Deutsch­er vertei­digt sein Land mit allen Mit­teln. Am Hin­dukusch.

Sie wollen hier­für eine attrak­tive Vergü­tung erhal­ten und gle­ichzeit­ig Ihre fach­lichen und sozialen Kom­pe­ten­zen durch arbeits­mark­to­ri­en­tierte Bil­dungsange­bote weit­er verbessern…

“Hal­lo, ich würde mich gern bei Ihnen bewer­ben.”
“Haben Sie Kom­pe­ten­zen?”
“Ja, ich kann eine Waffe bedi­enen, Panz­er fahren, Kriegsver­let­zun­gen behan­deln, Zivilis­ten bom­bardieren lassen sowie mit Kam­er­aden um die Wette saufen. Und ich habe Erfahrun­gen als Broschüren­mod­ell gesam­melt.”
“Danke, wir melden uns.”

Sie wollen mit Ihrem Engage­ment einen zukun­ft­sori­en­tierten und mod­er­nen Arbeit­ge­ber ken­nen­ler­nen, ohne sich länger­fristig binden zu müssen…

Der Arbeit­ge­ber ist der­art zukun­ft­sori­en­tiert und mod­ern, dass die meis­ten Leute froh sind, dass seine Son­der­stel­lung weit­ge­hend ver­loren ist. Das mit der “länger­fristi­gen Bindung” — also der ziem­lich kurzen Arbeit­szeit, wenn man das Pech hat, beim Frieden­sein­satz helfen zu dür­fen — ist übri­gens nicht unbe­d­ingt von Vorteil. (Siehe auch in der recht­en Spalte: “Aus­land­sein­sätze gehören aktuell zu den wichtig­sten Auf­gaben der Bun­deswehr.” Offen­bar habe ich das mit der “Wehr” bis­lang missver­standen.)

…dann ist die Bun­deswehr und der neue Frei­willige Wehr­di­enst für Sie genau das Richtige!

Kom­pe­ten­zen sind nicht wichtig, nicht mal das Beherrschen der deutschen Sprache — “ist”, “sind”, völ­lig ein­er­lei.

Der zweite Teil der Broschüre geht tiefer ins Detail:

Wen suchen wir

Junge Frauen und Män­ner, die:

  • bere­it sind, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen und für Deutsch­land und seine Bürg­er einzuste­hen,

Da freuen sich die Bürg­er aber, dass es Leute gibt, die in unserem Namen den US-Amerikan­ern bei der Ölsuche helfen und dabei rei­hen­weise hops­ge­hen.

  • bere­it sind, sich aktiv in einem leis­tungs­fähi­gen Team zu engagieren,

Solche Leute wer­den übri­gens auch in der Infor­matik drin­gend benötigt, aber die kann sich keine Massen­wer­bung aus Steuergeldern leis­ten.

  • bere­it sind, an Aus­land­sein­sätzen teilzunehmen,

Da kön­nte man natür­lich auch ein­fach Fußballer wer­den. Wobei: Als deutsch­er Fußballer hat man da nicht lange Spaß am Aufen­thalt im Aus­land, wie wir heute wieder sehen kon­nten.

  • mobil, flex­i­bel, kör­per­lich sowie geistig fit sind,

Mobil­ität und kör­per­liche fit­ness: Geschenkt. Was in dieser Aufzäh­lung aber fehlt, ist das Wort “moralisch” an geeigneter Stelle. Und das mit der geisti­gen fit­ness ist auch noch so eine Sache. Wer nichts kann, wird halt Sol­dat; für das Geld…!

“Sol­dat­en sind nur dumme Tiere, die als Schachbauern in der Außen­poli­tik benutzt wer­den.”
– Hen­ry Kissinger

  • bere­it sind, sich kon­tinuier­lich weit­erzu­bilden.

Ich gebe zu, den The­o­ri­eteil des Mil­itär­di­en­stes würde ich selb­st gern mal miter­leben. Lernt man da, welche Kör­perteile die lebenswichti­gen sind?

Wir bieten Ihnen

  • eine ver­ant­wor­tungsvolle und abwech­slungsre­iche Tätigkeit,

Gebrüllte Befehle befol­gen: “Ver­ant­wor­tung”. Wird ver­merkt! Aber Abwech­slung gibt’s tat­säch­lich: Man weiß nie, in welchem Land man ster­ben wird.

  • (…) unent­geltliche trup­penärztliche Ver­sorgung
  • und gute Bezahlung.

Dass die Gefahr für Leib und Leben nur diskret impliziert wird, klingt mitunter niedlich unbe­holfen, wird aber auch mit viel Geld nicht rel­a­tiviert.

Wer trotz all­dem Inter­esse am Dienst an der Waf­fel Waffe hat, der sollte sich beeilen: In Bälde gibt es voraus­sichtlich nur noch mech­a­nis­che Sol­dat­en.

Nerdkrams
NewScrollbars: Bessere Scrollleisten für Firefox

Eine der etwas unan­genehmeren Eigen­schaften des Stan­dard-Skins von Fire­fox ist es, dass die Scrol­lleis­ten sich optisch nicht allzu gut vom Hin­ter­grund abheben, sofern man etwa Web­seit­en mit gräulich­er Hin­ter­grund­farbe besucht.

Um dieses Prob­lem zu lösen, kön­nte man als Fire­foxnutzer natür­lich ein­fach einen qui­etschbun­ten anderen Skin, etwa Noia 4, instal­lieren. Da das aber die unter Umstän­den recht und angenehm dezen­ten Sym­bol­leis­ten eben­falls auf qui­etschbunt trim­men würde, was nicht unbe­d­ingt hil­fre­ich ist, wäre es wom­öglich prak­tis­ch­er, kön­nte man nur die Scrol­lleis­ten ein­fär­ben.

Nun ver­set­zt Fire­fox seine Benutzer bekan­ntlich dazu in die Lage, die Bedienober­fläche des Browsers per CSS und JavaScript nach Belieben anzu­passen. Da aber nicht jed­er, der seine Scrol­lleis­ten auf den ersten Blick erken­nen möchte, dafür pro­gram­mieren ler­nen will (und wahrschein­lich an dieser Stelle auch nur wenig Lust darauf hat, dass ich ihm erk­läre, wieso CSS und JavaScript keine Pro­gram­mier­sprachen sind), gibt es, wie für fast alles, eine ein­fachere Lösung.

Sie heißt NewScroll­bars, ist eine Erweiterung und stammt vom gle­ichen Autor wie der Noia-Skin. Mit ihr ist es möglich, per Klicks Scrol­lleis­ten von Fire­fox zu verklein­ern und kon­trastre­ich einzufär­ben oder sie ganz auszublenden (für uns Tas­taturfre­unde nicht unin­ter­es­sant):

Der Ein­stel­lungs­di­a­log ist über­sichtlich gehal­ten, es wird auch eine “Stan­dard­scroll­bar” im Noia-Stil mit­geliefert; detail­lierte Anpas­sun­gen sind aber eben­falls möglich. So kann man etwa nur den Hin­ter­grund der Scrol­lleis­ten trans­par­ent darstellen lassen oder ihn in ein­er beliebi­gen (Hexadezimal-)Farbe ein­fär­ben, außer­dem kön­nen die Scrol­lleis­ten pix­el­ge­nau ver­größert oder verklein­ert wer­den. Das Ergeb­nis sieht dann zum Beispiel so aus:

Bei dieser Erweiterung sollte man beacht­en, dass sie wirk­lich alle Scrol­lleis­ten im Brows­er verän­dert, nicht nur die ganz rechts und ganz unten. Die Far­ben und Stile sollte man also mit Bedacht wählen, son­st tut’s weh.

PolitikIn den Nachrichten
Kurz verlinkt CII: Hirntot und herzlos.

Einen ganz tollen Beschluss hat sich der Bun­destag da zusam­mengeeimert:

Kün­ftig wer­den alle Kranken­ver­sicherten ab 16 Jahren schriftlich aufge­fordert, eine Erk­lärung zur Organspende nach dem Tod abzugeben.

Bemerkenswert ist allen­falls dieses Detail:

In Deutsch­land gilt damit weit­er­hin das Prinzip, dass Bürg­er zu Lebzeit­en — oder aber nach Hirn­tod die Ange­höri­gen — der Ent­nahme von Orga­nen und Gewebe aus­drück­lich zus­tim­men müssen, um eine Ent­nahme zu ermöglichen.

Somit haben die für den Beschluss Ver­ant­wortlichen auch weit­er­hin nichts zu befürcht­en, denn für ein tra­di­tionell hirn­los­es Mit­glied ein­er der derzeit­i­gen Regierungsparteien ist auch ein Herz bei der Ausübung der “Arbeit” eher hin­der­lich.

(Danke an L.!)

In den Nachrichten
Kurz verlinkt CI: Käpt’n Offensichtlich und der Ketchup, der fließt

Eine echte Geis­tes­größe hat die CSU da an Bord:

Schon früh hat­te Bay­erns früher­er Innen­min­is­ter Beck­stein ein frem­den­feindlich­es Tat­mo­tiv hin­ter den Mor­den der Zwick­auer Ter­rorzelle ver­mutet.

Potzblitz! Wie kam er nur auf so etwas?


Auch toll ist natür­lich diese Über­schrift:

High­tech-Beschich­tung: Endlich fließt Ketchup aus der Flasche

Das ist natür­lich viel bess­er als bish­er, als der Ketchup noch in Wür­felform aus der Flasche fiel oder gar rollte.

In den NachrichtenWirtschaft
(Ein Spendenaufruf für Mark Z.)

Sehr geehrte Leser­schar,

heute wende ich mich mit einem ern­sten Anliegen an euch.

Wie wir wis­sen, ist Deutsch­land eines der reich­sten Län­der hier in der Gegend. Wie am Beispiel Griechen­lands zu sehen ist, tra­gen wir somit eine große Ver­ant­wor­tung auf unseren Schul­tern, dro­hende Weltwirtschaft­skrisen abzuwen­den zu helfen und finanziell Schwache mit aller Kraft zu unter­stützen, bevor die Armutsspi­rale sich unaufhalt­sam abwärts schraubt.

Und so möchte ich die Gele­gen­heit nutzen, auf ein beson­ders erschreck­endes Schick­sal hinzuweisen, das Schick­sal des einst hoff­nungsvollen Ökonomen Mark Z., der auf­grund unglück­lich­er Umstände an der Börse ein Ver­mö­gen ver­loren hat und um seine Exis­tenz ban­gen muss.

Das men­schen­na­he Mag­a­zin “heise online” berichtet mitlei­dig:

Größter Anteil­seign­er und damit ein­er der größten Lei­d­tra­gen­den des Kursver­falls ist Grün­der Mark Zucker­berg. Ein Dol­lar mehr oder weniger beim Aktien­preis macht eine halbe Mil­liarde an seinem Ver­mö­gen aus. (…) Der Ver­fall der Face­book-Aktie kann für Zucker­berg umso bit­ter­er gewe­sen sein, als die US-Börsen ins­ge­samt deut­lich nach oben gin­gen.

Was für andere eine Frage von weni­gen Euro ist, bedeutet für Mark Zucker­berg den Ver­lust von Mil­liar­den. Unschw­er zu erken­nen ist, wohin das führen muss, wenn wir nicht gemein­sam ent­ge­gen­wirken. Habt ein Herz für die Armen und Bedürfti­gen, und meldet euch bei Face­book an, anstatt mit eurem Geld unnöti­gen Krem­pel wie das deutsche Sozial­sys­tem oder gar Griechen­land zu unter­stützen; deak­tiviert dort jeden Wer­be­filter und kauft viele items für die dort ange­bote­nen Spiele. Nur ihr kön­nt Schlim­meres ver­hin­dern!

Stellt euch nur ein­mal die leuch­t­en­den Augen von Mark Zucker­berg vor, mit denen er euch danken möchte! Ist das nicht diese kleine Investi­tion in unser aller Zukun­ft wert?

In den NachrichtenWirtschaft
Medienkritik LXVIII: Der Sarrazin, der Straubhaar, der Euro und ein Flugzeug ohne Landebahn.

Am morgi­gen Dien­stag erscheint Thi­lo Sar­razins neues Buch “Europa braucht den Euro nicht!”, in dem er ange­blich pos­tuliert, dass der Euro gequirl­ter Käse sei und wir ohne ihn bess­er wirtschaften kön­nten. Ich habe das Buch noch nicht gele­sen, aber Thomas Straub­haar tat es — schwarz kopiert? — und lässt auf STERN.de verkün­den:

Sar­razins Buch ist Zeitver­schwen­dung

Warum? Tscha, eh’ zu spät, schreibt Thomas Straub­haar:

Thi­lo Sar­razin hat Recht: Aus ökonomis­chen Grün­den hätte es den Euro in der Tat nicht gebraucht. Aber darum geht es nicht (mehr)!

Jeden­falls Thomas Straub­haar geht es nicht darum, er hat sich mit seinem Schick­sal in der Euro­zone abge­fun­den. Damit er sich nicht so allein fühlt, ver­sucht er seine Spielka­m­er­aden nun mit Quen­geln und Auf­stampfen um sich zu scharen; jeden­falls virtuell, denn “Fakt ist” ist in der deutschen Sprache das Äquiv­a­lent zum Auf­stampfen und ein sicheres Zeichen für Unsicher­heit dessen, der es ver­wen­det:

Fakt ist (sic!), dass Europa den Euro seit 1999 als Gemein­schaftswährung hat, seit 2002 für jeden Bürg­er auch sicht­bar als Euro-Münzen und Euro-Scheine. Deshalb stellt sich die Frage nicht mehr, ob Europa den Euro braucht. (…)

Es macht eben einen riesi­gen Unter­schied, ob man im fliegen­den Flugzeug sitzt und aussteigen will, oder man gar nicht erst ein­steigt. In bei­den Fällen will man draußen sein, aber fak­tisch hat nur wer draußen geblieben ist, eine Wahl­frei­heit. Wer mit­fliegt, ist mit­ge­gan­gen und damit mit­ge­fan­gen.

(Im Orig­i­nal verko­rk­ste Zeichenset­zung unverän­dert über­nom­men, Her­vorhe­bung aber von mir.)

Fakt ist eben auch, dass Deutsch­land ein halbes Jahrhun­dert lang die Deutsche Mark ver­wen­dete, seit 1949 für jeden Bürg­er auch sicht­bar in seinem Porte­mon­naie. Wir haben ander­er­seits gel­ernt: Die Umstel­lung eines Währungssys­tems bedarf im Zweifels­fall nur einiger Entschei­der, die nicht mehr alle Lat­ten an der Murmel haben, ein Währungssys­tem ist aber kein Naturge­setz wie die Schw­erkraft oder dass dumme Men­schen gern deutschen Rap hören.

Und so ver­hed­dert sich Thomas Straub­haar so tief im Kom­mad­schun­gel, dass er ein paar angek­lebte Flügel für ein Flugzeug mit unendlich großem Tank hält und zu feige ist, mal in seinem Ruck­sack nach einem Fallschirm zu suchen. In der ersten Klasse (“Thomas Straub­haar ist Leit­er des Ham­bur­gis­chen WeltWirtschaftsIn­sti­tuts (HWWI)”, prost!) sitzt man eben auch in sein­er Fan­tasie ziem­lich bequem.

Der Euro existiert. Er ist All­t­ag.

Das hat die Ver­nichter der Deutschen Mark auch nicht gestört. Die DDR war übri­gens auch mal All­t­ag.

Natür­lich wün­scht­en sich viele Eltern gele­gentlich eine Zeit ohne Kinder, die ner­ven, zurück. Aber genau so wenig, wie Kinder ungeschehen gemacht wer­den kön­nen, gab und gibt es einen Plan B, der den Euro beseit­igt.

Der Euro als quen­gel­ndes Kind, das die eigene solide Finanzwirtschaft mit ständi­gen Anforderun­gen (“MAMA, KAUF MIR EIN EIS” bzw. eben “Deutsche, schenkt den Griechen mal was”) ruiniert, ist natür­lich ein schönes Bild. Gibt es dazu schon eine Karikatur? Übri­gens gibt es sehr wohl, zumin­d­est auf dem Papi­er, einen Plan B: Während Deutsch­land zwar einen Ver­trag unter­schrieben hat, der es dazu verpflichtet, Mit­glied der Währung­sunion zu bleiben, würde dieser Ver­trag automa­tisch ungültig, sobald Deutsch­land aus der EU aus­tritt.

Eine etwas forschere Lösung hat Deutsch­land selb­st in der Ver­gan­gen­heit schon prak­tiziert: Weil “wir” uns weigern, die vorgegebene Richtlin­ie zur Ein­führung der Vor­rats­daten­spe­icherung einzuhal­ten, nehmen “wir” gern eine Ver­tragsstrafe in Kauf. Eine zweite käme uns vielle­icht immer noch bil­liger als weit­eres Dahin­veg­etieren auf Euroba­sis. Aber sich­er weiß Thomas Straub­haar mehr darüber.

Der hat aber ganz andere Sor­gen:

(…) Deshalb provoziert eine deutsche Diskus­sion darüber, “ob Europa den Euro braucht” bei den Nach­barn die schlimm­sten Äng­ste eines nation­al ori­en­tierten wirtschaftlich dom­i­nan­ten Groß-Deutsch­lands. Genau die Kon­se­quenz, die man mit der Wiedervere­ini­gung nicht wollte und mit dem Euro zu ver­hin­dern ver­suchte.

Wie muss ich mir die Ver­tragsver­hand­lun­gen vorstellen? “Ihr kriegt die DDR und den Euro, damit ihr keine Nazis mehr seid”? Diese zwei Sätze sind so unglaublich bescheuert, dass mir nur noch Stich­worte ein­fall­en:

  • Deutsch­land wird nicht zu “Groß-Deutsch­land”, wenn wir uns den Euro weg­nehmen. Unsere Gren­zen sind fest­gelegt.
  • Eine Währung­sunion würde einen faschis­tis­chen Dik­ta­tor nor­maler­weise nicht davon abhal­ten, diese Gren­zen im Zweifels­fall erweit­ern zu wollen. Die Währung­sunion hätte sog­ar tak­tis­che Vorteile, denn sie würde die Vor­bere­itung auf etwaige kriegerische Hand­lun­gen wirtschaftlich erle­ichtern.
  • Deutsch­land ist bere­its wirtschaftlich dom­i­nant, was der Grund dafür ist, dass es reich­lich Geld in irgendwelche europäis­chen Kassen ein­zahlen “darf”.

Übrig bleibt die “nationale Ori­en­tierung”. Natür­lich ist eine eigene Währung auch ein Sym­bol von Autarkie, den­noch ist Deutsch­land noch immer ein Export­land. Eine Abschot­tung inner­halb Europas wäre also ohne Weit­eres gar nicht möglich. (Übri­gens hat die Schweiz auch eine eigene Währung, und wer hat schon Angst vor der Schweiz?)

Wieso aus­gerech­net ein nation­al­is­tis­ch­er Staat wie Frankre­ich Angst vor nationaler Ori­en­tierung hat, erscheint mir übri­gens auch unbe­grei­flich. Wo liegt der tat­säch­lich greif­bare Nachteil eines Staates, der ein wenig Selb­st­bes­tim­mung und Iden­tität zurück­er­lan­gen will? Eine Antwort darauf bleibt Thomas Straub­haar natür­lich schuldig, er weiß es wohl nicht bess­er.

Für ihn jeden­falls ist das The­ma vom Tisch:

Hinge­gen ist es ein nut­zlos­er Ver­schleiß poli­tis­ch­er Kräfte, sich über Alter­na­tiv­en die Köpfe heiß zu reden, die gar nicht mehr zur Debat­te ste­hen.

Da hat Thomas Straub­haar es ein­fach­er: Bei ihm kann anscheinend nicht mehr viel ver­schleißen. Und so kann er zwei “Seit­en” auf STERN.de befüllen, indem er sich den Kopf über ein Buch heiß redet, das er eine Zeitver­schwen­dung nen­nt, weil die enthal­te­nen The­sen für ihn ganz per­sön­lich “gar nicht mehr zur Debat­te ste­hen”, und bezahlt wird er für diesen Metawitz wahrschein­lich auch noch.

Fakt ist: Thomas Straub­haars Aus­führun­gen sind Zeitver­schwen­dung.

MusikkritikMontagsmusik
Can — Spoon

Vor etwa 40 Jahren erschien mit Ege Bamyasi das vor­erst let­zte wirk­lich gute Album der Köl­ner Exper­i­men­tal-Krautrock-Band Can.

Enthal­ten ist neben dem merk­würdi­gen, damals immer­hin fernse­htauglichen Stück “Vit­a­min C” auch “Spoon”, das in ein­er Radiover­sion (ihrerzeit Platz 6 in der deutschen Hit­pa­rade) den Film “Das Mess­er” musikalisch unter­malte, später in ein­er Live­fas­sung ein Teil der jüng­sten Jubiläum­sauflage des Vorgänger­al­bums Tago Mago wurde und alles vere­int, was den Krautrock der 1970er Jahre aus­machte: Repet­i­tive Rhyth­men, psy­che­delis­che Melo­di­en, merk­würdi­gen Gesang und fan­tastis­che Musik­er.

Auch live.

Can — Spoon — full live 15 min­utes

Guten Mor­gen!

KaufbefehleMusikkritik
Delusion Squared: Interessantes aus Frankreich

Durch Zufall stieß ich vor eini­gen Tagen auf das franzö­sis­che Trio Delu­sion Squared, zu Deutsch etwa “Täuschung zum Quadrat”. In diesem Jahr haben die drei Musik­er mit eini­gen musikalis­chen Gästen ein eher durchwach­senes Album namens “II” veröf­fentlicht, das namen­lose — oder selb­st­betitelte — Debüt von 2010 ist aber spitze.

Zu hören ist eine Melange aus Neo-Prog und New Artrock ohne Qui­etschkey­boards und allzu viel Elek­tron­ikquatsch, dafür mit reich­lich Akustikgi­tarre, gespielt von Sän­gerin Lor­raine Young und Steven Fran­cis, der neben­bei auch Kay­boards und Schlagzeug bedi­ent, ersteres wiederum gemein­sam mit Emmanuel de Saint Meen. Zumin­d­est ersteren Namen sollte man sich merken, denn sin­gen — und sprechen, etwa gegen Ende des Stück­es “Remem­brance — In my time of dying” — kann Frau Young ziem­lich pri­ma.

Stilis­tisch ist man flex­i­bel. Während einige Stücke mit ihrem Auf­bau (akustis­che Gitarre, Steigerung, Kli­max) an “Trains” der geschätzten Por­cu­pine Tree erin­nern, geht es in “Delu­sion — The Betray­al” in Rich­tung Indus­tri­al Rock, zwar von Ramm­stein und Laibach noch weit ent­fer­nt, aber doch schon recht düster. Das abschließende “Lega­cy — A cre­ation myth” ist trotz sein­er fast acht Minuten Spielzeit eine radio­taugliche Bal­lade, die für Frau Youngs Stimme allerd­ings etwas zu hoch geset­zt ist (das einzige Mal während der knap­pen Stunde nervt der Gesang hier ein wenig), was aber sich­er nicht der Grund dafür ist, dass die Radiosender auf dieses Stück wie auch auf den Rest des Albums offen­bar keinen großen Wert leg­en — Justin Bieber kann ja eben­falls nicht über­ra­gend gut sin­gen.

Über­haupt wäre es ein Fehler, einzelne Stücke dem Kon­text zu entreißen. “Delu­sion Squared” — das Album — hat ein geschlossenes Konzept:

Wir befind­en uns in ein­er fin­steren Zukun­ft, in der das natür­liche Ökosys­tem der Erde nach ver­heeren­den Kriegen weit­ge­hend zer­stört wurde. Als Folge musste man die sog. Arkolo­gien bauen, um das Fortbeste­hen der Men­schheit zu sich­ern. (Arkolo­gie ist ein von der Aussen­welt weit­ge­hend abgeschot­tetes Ökosys­tem, das durch architek­tonis­che Maß­nah­men wie eine riesige Stadt gestal­tet wird). In den Arkolo­gien leben durch Gen­tech­nolo­gie per­fek­tion­ierte, durch virtuelle Unter­hal­tung und medi­al erzeugtes Kon­sumver­hal­ten glück­lich gemachte und ruhig gestellte Men­schen. Eine junge Frau find­et ein solch­es Leben weniger prick­el­nd und begin­nt dage­gen zu rebel­lieren. Ihr Wun­sch auf natür­liche Weise Mut­ter zu wer­den passt nicht zu den fest­gelegten Abläufen in der Arkolo­gie, also greift sie auf Hil­fe eines genetis­chen Hack­ers zurück und wird daraufhin festgenom­men, unfrucht­bar gemacht und aus­ge­set­zt.

Die junge Dame wird von den draussen unter ständi­ger Lebens­bedro­hung existieren­den Indi­viduen in einem Zus­tand gefun­den, in dem sie offen­bar glaubt gle­ich ster­ben zu müssen. Die Frau wird liebevoll aufgenom­men und schliesst sich dem Über­leben­skampf der Gemein­schaft in der feindlichen Umwelt an. Irgend­wann begin­nen sich die Arkolo­gie-Bewohn­er mit riesi­gen Raum­schif­f­en abzuset­zen. Die draussen Leben­den sehen das als Ans­porn ihr Schick­sal weit­er­hin zu meis­tern.

Mit der Zeit eignet sich die namen­lose Frau beträchtlich­es Wis­sen durch das Studi­um der Arte­fak­te an und wird durch ihr Ein­fall­sre­ich­tum und soziale Intel­li­genz zu ein­er beliebten Autorität. Sie hil­ft den Über­leben­den ihre Gene in der feindlichen Umwelt zu stärken und als sie 97-jährig stirbt wird sie von vie­len wie eine Got­theit verehrt. …und sie nan­nten sie Moth­er-of-all-peo­ple…

Natür­lich ist diese Geschichte (noch) nicht unbe­d­ingt leben­snah, aber doch ziem­lich gute Fik­tion und mal was anderes als das ewige “Baby, Baby, I love you­uu” aus dem Radio. Wer auf die Texte achtet, der kann sich an so manch­er Zeile erfreuen, die er for­t­an in die Rei­he sein­er Lebens­mot­tos aufnehmen sollte. “If you don’t know how to fix it, please stop break­ing it.”

Kauf — ob virtuell oder auf tat­säch­lichem Ton­träger — und vorheriges Hinein­hören ermöglicht bandcamp.com, und wer noch auf der Suche nach guter main­stream­tauglich­er, aber doch anspruchsvoller Musik ist, der sollte davon reich­lich Gebrauch machen.

Eines jeden­falls ste­ht fest: Dieses Album ist mit Sicher­heit keine Täuschung. Wärm­stens emp­fohlen.

PolitikNetzfundstücke
S in der PD

In der katholis­chen Kirche gibt es wom­öglich einige Chris­ten, im ADAC haben eventuell auch Kraft­fahrer eine Mit­glied­schaft inne.

Und in der SPD?

Arbeits­ge­mein­schaft der SOZIALDEMOKRATEN in der SPD

Was es nicht alles gibt!

(via @bov)

MusikIn den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: Einer der “größten Stars der Welt”, Ausrufezeichen.

Eh, “SPIEGEL Online”!

Mit eurem unterirdis­chen “In-Ear-Kopfhör­ertest” neulich, wo von dem eye­catch­er-Bild oben — einen (etwa den abge­bilde­ten) Shure habt ihr nicht mal getestet — bis zum Inhalt (“Bässe […] müssen eher als Tiefmit­ten beze­ich­net wer­den”, hä?) so ziem­lich alles Grütze war, hät­tet ihr es ja fast geschafft, euch für alles außer Fußball und Poli­tik nach­haltig zu dis­qual­i­fizieren (let­zteres selb­st, obwohl ihr keine Prozen­trech­nung kön­nt).

Das hier hat mich aber wieder ver­söhn­lich ges­timmt:

Sie kann nicht sin­gen, wirkt ver­braucht und hat die besten Jahre hin­ter sich: Endlich erfüllt Brit­ney Spears die Anforderun­gen an eine Cast­ing­show-Juror­in. (…) Pro­duzent Cow­ell teilte dem Blatt mit, er sei “hoch erfreut”. Spears sei immer noch ein­er der “größten Stars der Welt”.

Weit­er so!

Montagsmusik
Laura: Postrock aus Australien

Aus — anscheinend — Mel­bourne stammt außer Dae­v­id Allen, Front­mann der Space­rock­band Gong, auch die Musik­gruppe Lau­ra, was nach ein­er däm­lichen Soulim­i­ta­torin (vgl. “Duffy”, “Adele” oder “Lena”) aussieht, aber gar nicht so klingt:

Lau­ra “Widow’s Son” Live (HD, Offi­cial) | Mosh­cam

Das jüng­ste Album “Twelve Hun­dred Times” erschien bere­its 2011 und schafft es somit nicht in die Hal­b­jahres­liste 06/2012, ist den­noch sehr empfehlenswert. Atmo­sphärisch­er Postrock ohne die gen­reübliche Beliebigkeit — das weiß wohl zu gefall­en.

Guten Mor­gen.

Netzfundstücke
Kurz verlinkt C: Interessantsein kostet.

Während drüben in Nor­drhein-West­falen die dauer­bre­it­en Grü­nen ihren schi­er unglaublichen Wahlgewinn von minus 0,1 Prozent feiern, bastelt man bei Face­book noch in let­zter Minute an einem besseren Finanzierungskonzept anlässlich des eige­nen Börsen­gangs, denn wirk­lichen Wert hat man ja nicht vorzuweisen.

Der neueste Vorstoß ist beze­ich­nend, er zeigt, wie verzweifelt Face­book sein muss:

Face­book testet in Neusee­land eine Bezahlfunk­tion, mit der nor­male Mit­glieder — nicht etwa Unternehmen — ihre Nachricht­en kün­stlich aufw­erten kön­nen. Wird Bares über den Tisch gere­icht, erscheint eine neue Mel­dung her­vorge­hoben in der Rubrik „Top Sto­ries“, sobald sich ein Face­book-Fre­und auf der Seite anmeldet. Damit würde sichergestellt, dass alle Fre­unde die Mel­dung auch wirk­lich lesen (müssen).

Für ein paar Euro kann man so sich­er­stellen, dass das eigene “ich bin ger­ade saufen mit xxx und yyy” eine höhere Pri­or­ität bekommt als ähn­liche Mit­teilun­gen ander­er Benutzer, denn das ist wirk­lich immens wichtig für ein poliertes Selb­st­be­wusst­sein.

Denn das ist genau das, was Face­book noch gefehlt hat.

PolitikSonstiges
“Das ist meine FDP”

Die Nor­drhein-West­falen haben es ger­ade nicht leicht: Über­all müssen sie dieser Tage unfrei­willige Komik zur Ken­nt­nis nehmen, weil schon wieder Wahlen anste­hen und die Stirn von den daher unver­mei­dlichen zahlre­ichen Schlä­gen mit der flachen Hand schon ganz wund ist.

Aus diesem Grund ist es doch erbaulich, wenn man etwas hat, worauf man sich ver­lassen kann, zum Beispiel Chris­t­ian Lind­ner und seine F.D.P.:

Dieses Bild, auch als Plakat vielerorts zu find­en, ist der­art voller Sym­bo­l­ik, dass ich es für angemessen halte, es ein wenig aus­führlich­er zu betra­cht­en.

Erstens: Das all­ge­meine Erschei­n­ungs­bild.

Eventuell ist Chris­t­ian Lind­ner nicht die Ide­albe­set­zung für ein groß­for­matiges Wahlplakat, er ist doch allzu aus­tauschbar. Sein Aller­welts­gesicht wird deut­lich, wenn man es ein­fach mal direkt ver­gle­icht, zum Beispiel mit dem geis­teskranken, machtbe­sesse­nen Massen­mörder “Der Mas­ter” (dargestellt zulet­zt von John Simm) aus “Doc­tor Who”:

Zweit­ens: Die Klei­dung.

Im schwarzen Anzug und Krawat­te stellt Chris­t­ian Lind­ner hier den Pro­to­typen des glattpolierten Man­agers dar, passend gek­lei­det für Hochzeit, Beerdi­gung und alljährliche Gehaltsabrech­nung, die, wie immer, viel zu hoch für die Schulden­lage Deutsch­lands ist, was aber ander­er­seits auf die typ­is­che Klien­tel sein­er Partei, eben Man­ag­er und der­gle­ichen Geschmeiß, äußerst attrak­tiv wirkt. Und welch­er Wäh­ler würde einem Mann im Anzug mis­strauen?

Drit­tens: Die Hal­tung.

Was um alles in der Welt macht Chris­t­ian Lind­ner da mit sein­er recht­en Hand? Aus­gestreckt — dem Wäh­ler ent­ge­gen — ist sie nicht, denn dann wäre der rechte Arm deut­lich zu kurz. Hält er etwas in der Hand — etwa ein totes Huhn oder ein Sexspielzeug? Warum wurde es wegre­tuschiert?

Diesen Fehler gilt es rück­gängig zu machen:

Schon bess­er.

Viertens: Das Mot­to.

“Solide Finanzen statt teure Ver­sprechen”. Schön und gut, aber wessen Finanzen sind gemeint — etwa die in der Parteikasse? Von soli­den Finanzen beim Bürg­er hält die F.D.P. bekan­ntlich nicht viel: “FDP-Poli­tik­er Kubic­ki schlägt Steuer­erhöhung vor”. Eigentlich bleiben ja dann nur die Finanzen der bere­its erwäh­n­ten typ­is­chen F.D.P.-Klientel übrig, der Anzug tra­gen­den Ack­er­män­ner dieses Lan­des. Dass die ein solides finanzielles Fun­da­ment ihr eigen nen­nen sollen, ist natür­lich auch mal eine inter­es­sante Forderung; damit dies­mal wenig­stens die Großak­tionäre nicht, wie noch 1929, ihr blaues Wun­der erleben.

Außer­dem heißt es “statt teurer Ver­sprechen”, Her­rgot­tnocheins.

(Mit Dank an L.!)