In den NachrichtenMontagsmusik
Postmodern Jukebox — Seven Nation Army

Da gucksteMon­tag. Gute Neuigkeit­en: Alles hil­ft gegen Krebs. Blöder­weise verur­sacht auch alles Krebs. Vielle­icht doch weniger Wis­senschaft und mehr Poli­tik? Heiko “Vor­rats­dat­en” Maas sagt aus­gerech­net zur “BILD”, dass islamkri­tis­che Demon­stran­ten für bren­nende Flüchtling­sheime ver­ant­wortlich seien, und wofür die “BILD” dann ver­ant­wortlich ist, möcht­en wir lieber nicht aus­führen, es kön­nten Kinder mitle­sen.

Es kön­nte schlim­mer sein. Man kön­nte Veg­an­er sein. Der­weil empfind­et es Has­nain Kaz­im als Ver­rat an den europäis­chen Werten, wenn die EU dem Unrechtsstaat Türkei aus Asy­lanten­grün­den eine Mit­glied­schaft andi­ent, ver­rät aber lei­der nicht, was diese europäis­chen Werte denn genau sind. Vielle­icht der Kauf­preis für die Waf­fen, mit denen da unten die Leute einan­der meucheln. Wenig­stens die Wirtschaft funk­tion­iert noch.

Und natür­lich das schöne Rit­u­al der mon­täglichen Begrüßung mit her­rlich­er Musik.

Sev­en Nation Army — Vin­tage New Orleans Dirge White Stripes Cov­er ft. Haley Rein­hart

And the feel­ing com­ing from my bones
says: find a home.

Man kann das alles ernst nehmen. Man muss aber nicht.

Guten Mor­gen.

Persönliches
Kein Fragment. II

(… und wieder ein­mal macht man den Fehler, sich vorüberge­hend nicht mit anderen Din­gen zu beschäfti­gen, und hat sofort wieder dieses bek­lem­mende Gefühl, das sich ein­stellt, wenn der Kopf nicht da ist, wo er sein sollte, an der Schul­ter oder auf dem Bauch näm­lich, und man solle sich doch mal ran­hal­ten, damit es endlich wieder deprim­ierende Texte zu lesen gäbe, weil man inzwis­chen zum Unter­richts­ma­te­r­i­al avanciert sei, wahrschein­lich geht es um Tragikomö­di­en oder so, aber man weiß es nicht und ist ver­stört, wie es dieses elende Jahrzehnt ja auch bzw. nicht bess­er ver­di­ent hat. Ein Kön­i­gre­ich für ein Tier (zum Beispiel Großbri­tan­nien) und endlich etwas Ruhe; wieder nicht genug vergnügt für einen extro­vertierten Aus­druck der Trau­rigkeit, ein Zit­tern auf den Lip­pen und zum Teufel mit dem elen­den Immun­sys­tem, so wird das nichts mit einem anständi­gen Her­ren­tod (i.e. Män­ner­grippe). Glück und Gesund­heit. Vor allem Glück.)

In den NachrichtenComputer
Red nicht.

Ken­nt ihr Red­Tube?

Red­Tube ist eine Web­site, auf der Män­ner, Frauen und Son­stige sich in mehreren Videos zeigen, gele­gentlich auch beim Geschlecht­sakt. Red­Tube ist nicht unbe­d­ingt für Qual­ität bekan­nt, wie es heißt; die Qual­ität der dor­ti­gen Medi­en vari­iert deut­lich, aber der inter­essierte Kon­sument wird, wie es heißt, auch nicht mit Bezahlbit­ten belästigt, weil sich das Ange­bot allein durch Wer­bung finanziert.

Aber eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben:

Ken­nt ihr YouTube?

YouTube ist eine Web­site, auf der Män­ner, Frauen und Son­stige manch­mal sich, manch­mal Fremde, manch­mal Dinge in mehreren Videos zeigen, niemals allerd­ings beim Geschlecht­sakt. YouTube ist nicht unbe­d­ingt für Qual­ität bekan­nt, wie es heißt; die Qual­ität der dor­ti­gen Medi­en vari­iert deut­lich, aber der inter­essierte Kon­sument wird, wie es heißt, auch nicht mit Bezahlbit­ten belästigt, weil sich das Ange­bot allein durch Wer­bung finanziert. Äh, finanzierte:

YouTube hat (zunächst nur für die USA) sein Pre­mi­um­mod­ell Red vorgestellt: Video-Kon­sumenten zahlen option­al 9,99 US-Dol­lar im Monat, um die Wer­bung auf der Plat­tform zu ent­fer­nen.

YouTube wird somit an Google Play Music gekop­pelt und um eine Net­flix-Alter­na­tive erweit­ert, was angesichts der fehlen­den Verträge mit den Rechtein­hab­ern zumin­d­est in Deutsch­land kaum ernst genom­men wer­den dürfte. Ich sehe das insofern pos­i­tiv, als die nahe Zukun­ft von YouTube so zumin­d­est gesichert sein dürfte; Google neigt ja dazu, kosten­lose Dien­ste trotz hoher Beliebtheit zu schließen, wenn sie zu wenig Geld ein­spie­len. Dass die ange­bote­nen Videos (Klick, Klick, ihr erken­nt das Muster sicher­lich) auch gegen Geld nicht bess­er wer­den, ist der Pfer­de­fuß bei diesem “Ange­bot”.

Dass man für ein wer­be­freies YouTube kein Geld aus­geben muss, sollte bekan­nt sein, und auch das Herun­ter­laden von YouTube-Videos — eines der Argu­mente für ein Abon­nement — ist gratis zu bew­erk­stel­li­gen. Kein Wun­der, dass YouTube es gern sähe, wenn möglichst viele Nutzer sich trotz­dem beu­gen:

Wer nur auf Wer­beein­nah­men scharf ist und sich YouTube Red deswe­gen ver­weigern will, muss mit drastis­chen Kon­se­quen­zen leben. So ent­fer­nt YouTube näm­lich als Fol­ge­maß­nahme die Videos der jew­eili­gen Video­mach­er aus der öffentlichen Ansicht – auch in der wer­be­fi­nanzierten Ver­sion der Plat­tform.

Wenn doch nur jemand eine andere Video­plat­tform erfände!

In den NachrichtenMontagsmusikMir wird geschlecht
Pharaoh Overlord — Mystery Shopper

SchuhuhMon­tag. Das Smart­phone verkün­det, es sei stark bewölkt, und genau so fühlt es sich auch an. Zäunen wir doch ein­fach Öster­re­ich ein, vielle­icht löst das ja ein Prob­lem.

Apro­pos Prob­leme: Öffentlich, nicht frauenöf­fentlich. Aber manch­mal sind sie ja schon für einen Lach­er gut: bar­busige Femen stür­men Sex-Messe, das war bes­timmt schock­ierend für alle Anwe­senden, beim Lust­wan­deln unver­hofft mit Nack­theit kon­fron­tiert zu wer­den. Die Grü­nen beschäfti­gen sich mit sich selb­st und die Regierung per­vertiert der­weil die Frei­heit, die Vor­rats­daten­spe­icherung ist noch immer nicht besiegt. Ist es nicht wun­der­bar, Tag für Tag etwas zu haben, für das sich das Kämpfen lohnt?

Der eigentliche Kampf ist ja ohne­hin der, der sich nur gewin­nen lässt, wenn man ihn gewin­nen lässt. Auf dem eige­nen Schweine­hund ins Verder­ben zu reit­en ver­spricht zumin­d­est noch frischen Wind um die Nase, aber man verzichtet dank­end und schmachtet. Der magis­che Mon­tag birgt manch­mal auch Über­raschen­des.

Augen zu und durch.

Pharaoh Over­lord — Mys­tery Shop­per @ Duna­jam 2012

Guten Mor­gen.

PolitikIn den Nachrichten
“Umstritten” und andere Euphemismen

Erin­nert ihr euch noch an den SPD-Poli­tik­er Heiko Maas, seines Zeichens Bun­desjus­tizmin­is­ter und als solch­er ein Nach­fol­ger der großar­ti­gen Sabine Leutheuss­er-Schnar­ren­berg­er, für deren poli­tis­che Integrität man eigentlich ein paar neue Orden erfind­en müsste, der sich im Dezem­ber 2014 “entsch­ieden” (Heiko Maas) gegen die anlass­lose Überwachung aller Bürg­er aussprach?

Heute hat der Bun­destag ein von Heiko Maas ini­ti­iertes Gesetz beschlossen, das “SPIEGEL ONLINE” fol­gen­der­maßen zusam­men­fasst:

Das umstrit­tene Vorhaben ist durch den Bun­destag: Die Abge­ord­neten haben die Vor­rats­daten­spe­icherung beschlossen. Kün­ftig wer­den die Verbindungs­dat­en der Bürg­er mehrere Wochen lang gespe­ichert.

Ich darf die Twit­ter­diskus­sion hierzu kurz resümieren: Haha­ha, 404 Abge­ord­nete haben für das Gesetz ges­timmt. 404! Haha­ha­ha! Nicht gefun­den! LOLOLOL! — Aber darum geht es nicht.

Die vom Bun­desver­fas­sungs­gericht bere­its vor eini­gen Jahren für unwirk­sam erk­lärte Krim­i­nal­isierung aller Bürg­er in Form der ver­dacht­sun­ab­hängi­gen “Vor­rats­daten­spe­icherung” ist also “umstrit­ten”, und man fragt sich, wieso man dort noch nichts von dem “umstrit­te­nen Angriff­skrieg auf Afghanistan” lesen kon­nte. Dass die heutzu­tage rel­e­vante Kom­mu­nika­tion per E‑Mail seit vie­len Jahren schon von euren E‑Mail-Anbi­etern vor­rats­ge­spe­ichert wird, Mobil­funkan­bi­eter sich sicher­heit­shal­ber eben­falls merken, wann ihr wo wie lange mit wem tele­foniert, und eine Konzen­tra­tion der Proteste auf For­malien also nicht allzu kon­se­quent scheint, ist wahrschein­lich nur Erb­sen­zäh­lerei. Es wäre allerd­ings auch naiv anzunehmen, dass Strafver­fol­ger denen, die sie ver­fol­gen sollen, tech­nisch irgend­wie voraus wären. Vor CDU und SPD kann sich selb­st ein Bürg­er ver­steck­en.

Der CDU-Abge­ord­nete “Dr.” Jan-Mar­co Luczak twit­terte kurz vor dem Beschluss, man bekäme damit endlich ein “wichtiges Instru­ment zur Bekämp­fung schw­er­er Krim­i­nal­ität”, aber mir ist nicht ganz klar, wie die Vor­rats­daten­spe­icherung die CDU an weit­eren Ver­brechen hin­dern soll. Die nutzen doch alle gar keine mod­er­nen Medi­en.

Insofern ist auch unklar, inwiefern das­selbe “SPIEGEL ONLINE” es für bericht­enswert hält, dass mit­tler­weile 46 Prozent der Bürg­er das vom SPD-Nach­lassver­wal­ter Sig­mar Gabriel vor­angetriebene umstrit­tene geplante Frei­han­delsabkom­men “TTIP” ablehnen; ich bin überzeugt davon, dass auch ein großer Teil der Bürg­er nur wenig erfreut über die Erfas­sung seines gesamten Kom­mu­nika­tionsver­hal­tens ist. Wer außer Nazis, Irren und Ter­ror­is­ten kön­nte schon dage­gen sein?

Wenn wir jeden, der bei uns mal Blödsinn erzählt oder uns Prob­leme macht, auss­chließen, dann wird’s auf die Dauer ein­sam.
Sig­mar Gabriel, SPD, 2008

PersönlichesLyrik
Sie. (Fragment 9 dreiföddel)

“Kiss­es for me, save all your kiss­es for me.”
– Broth­er­hood of Man: Save Your Kiss­es For Me


… Er wusste nicht, was all das zu bedeuten hat­te. Sich­er, er hat­te vieles falsch gemacht. Sie hat­te ihm beige­s­tanden, er hat­te es ihr nie gedankt; schlim­mer noch: er hat­te nie ver­standen, selb­st beizuste­hen. Aber war sie nicht schon so oft fort gewe­sen, hat­te er nicht trotz­dem nie lange auf sie verzicht­en müssen?

Dies­mal schien es anders, so lange waren sie sel­ten getren­nt. Etwas schien zu glühen, als er einen kurzen Blick auf sie erhaschen kon­nte. War sie in der kurzen Zeit noch schön­er gewor­den? Den­noch mied sie ihn. Es war ein sauber­er Abgang, natür­lich, etwas anderes kon­nte man ihr kaum nach­sagen, aber es war trotz allem ein Abgang. Der Tag der toten Ente. Er wurde nicht schlau aus ihr.

Sie würde ihn niemals seinem Schick­sal über­lassen, dessen war er sich sich­er. Trotz allem war da immer mehr gewe­sen als ein Nebeneinan­der­leben, jeden­falls hat­te er das immer gehofft. Nun aber war es zum ersten Mal sie, die ihn brauchte; und er hat­te wieder ein­mal ver­sagt.

Sie hat­te die ver­meintlich let­zte offene Tür zugeschla­gen. Er fühlte sich allein. Aber ger­ade, als er den Faden für geris­sen hielt, tauchte sie wieder auf. Wenige Zeilen genügten, die ihn zum Strahlen bracht­en, weil sie von ihr kamen, bevor sie wieder ver­schwand und ihn mit all den Mon­den allein ließ.

Sein Har­ren blieb ziel­los. Was sollte er tun? …


“Es ist mir abso­lut egal, ob du nur noch mit mir spielst; tu, was du willst.”
– Die Ärzte: Mach die Augen zu

Netzfundstücke
2015. (Symbolprodukt)

NoPhone

Tele­fonieren. Fotografieren. Tolle, hochau­flösende Videos aufnehmen. Unsere Smart­phones erledi­gen vieles — aber was ist mit einem Tele­fon, das über­haupt nichts tut?

Das ist die Idee hin­ter dem ZERO, einem neuen “Smart­phone” von der New York­er Fir­ma NoPhone. (…) Warum würde jemand einen tele­fonar­tiges Klotz kaufen, der nur herum­liegt? (…) Das ZERO funk­tion­iert wie tech­nis­ches Methadon, es befriedigt die Sucht eines Nutzers zu der gewohn­ten Form und dem gewohn­ten Gewicht des echt­en Dings. Die durch­dachte Kon­struk­tion füllt den gle­ichen Teil Ihrer Jeans wie Ihr eigentlich­es Tele­fon aus, aber sie hält Sie davon ab, es her­auszunehmen, in ein dig­i­tales Loch zu fall­en und die Welt um Sie herum zu ver­passen. Es ist eine ein­fachere Alter­na­tive zum kalten Entzug, indem es Ihre Gewohn­heit­en simuliert und Ihnen gle­ichzeit­ig dabei hil­ft, sie allmäh­lich zurück­zu­lassen.

(schlecht über­set­zt von mir; Quelle)

:bravo:

In den NachrichtenMontagsmusik
Black Space Riders — Give Gravitation to the People

RoboteuleEs ist Mon­tag. Habt Angst! Angst!

Aber wovor? Vor Kim Kar­dashi­an, vor der CDU oder vor der Apoka­lypse? Nah’ dran: Fürchtet euch vor Robot­ern! Zumin­d­est scheint diese Angst ver­bre­it­et zu sein; so ver­bre­it­et, dass Stephen Hawk­ing höch­st­selb­st, sein­er­seits ja längst auf Robotik angewiesen, beschwichtigte, ihr müsstet euch vor manchen Din­gen fürcht­en, aber nicht vor Robot­ern. Fürchtet den Kap­i­tal­is­mus und tötet den Ther­momix!

Die Poli­tik, so pos­tuliert Hen­rik Müller vom ewig seicht­en “SPIEGEL ONLINE”, sei “gefan­gen in ein­er Abfolge von Aus­nah­mezustän­den”, und vielle­icht kön­nte man vieles davon lösen, wenn man endlich Sig­mar Gabriel aus dem Land jagen würde, vielle­icht aber auch nicht. Krise? Welche Krise?

“Google Incor­po­rat­ed” schickt mir eine “ver­trauliche” Gewinnnachricht von ein­er *.or.id-E-Mail-Adresse. Das klingt ser­iös, täuscht aber nicht darüber hin­weg, dass das, was fehlt, in keinem Gewinn­spiel jemals errun­gen wer­den kön­nte.

Erst mal wach wer­den.

BLACK SPACE RIDERS — Give grav­i­ta­tion to the peo­ple (Offi­cial Video)

Guten Mor­gen.

Sonstiges
“JOY” und die 9 schönsten Peniszeichnungen

Helene Fis­ch­er, so fand man beim “Play­boy” her­aus, ist derzeit die ero­tis­chste und nervig­ste Sän­gerin. Das ist ein biss­chen unfair, denn beson­ders hüb­sch finde ich sie nun nicht ger­ade, aber vielle­icht bin ich auch nicht Teil der Ziel­gruppe des “Play­boys”, was ich wiederum sehr (an mir) schätze.

Was aber ist das Geheim­nis von Helene Fis­ch­ers Ausse­hen? Fra­gen wir die Profis für — fra­gen wir “JOY”.

JOY 11-2015

Denn die “JOY” weiß, wie man in nur 3 Minuten per­fekt geschminkt ist und zumin­d­est auf Fotos endlich super aussieht: Dünn näm­lich (“Die 25 größten Abnehm-Irrtümer”, Seite 40 bis 42) sollte man sein und sich auf self­ies nicht etwa natür­lich zeigen, son­dern hin­ter dem richti­gen Fil­ter und mit der richti­gen Bemalung und im richti­gen Winkel präsen­tieren (“die Zauber­worte laut­en: üben, fil­tern und ein klein wenig trick­sen!”, Seite 54 bis 58), denn wer will schon das echte Leben sehen?

Wenn man diese Tricks berück­sichtigt, kann man sich daran machen, einen “Wahnsinns-BLOWJOB!” zu prak­tizieren. Natür­lich kommt dafür nicht jed­er Penis in Frage, es muss schon min­destens ein John­ny sein:

Johnny, oh Johnny Hätte ich einen Penis, wäre er RIESIG! Hoden hängen

O_o

Und wie geht so ein “Wahnsinns-BLOWJOB!”? Nun, zuerst muss man üben, zum Beispiel so: “Eine Banane schälen und sie oral liebkosen”. Oder so: “Kau­gum­mi in den Mund — dann knallen lassen”. Oder so: “die Ton­leit­er auf und ab sin­gen”. Wenn man sich nach aus­giebiger Übung dann dazu durchrin­gen kann, es mal mit einem richti­gen Penis zu pro­bieren, wer­den als Stim­mungsaufheller Eiswür­fel und Sprüh­sahne emp­fohlen, was gegenüber ein­er Grape­fruit (“JOY”, Aus­gabe vom Mai 2015) immer noch eine geringe Verbesserung der Aus­sicht­en darstellt. Wenn jet­zt ein­er mein­er männlichen Leser Angst vor der “JOY”-Klientel bekom­men haben sollte: Gut so!

Weniger Furcht hat Mar­vin (21) aus Mannheim, der sich sicher­lich später ein­mal sehr dafür schä­men wird, hier aber noch den Rat gibt, es “törne” Män­ner “immer an”, wenn man Sprüh­sahne vom Penis lecke, nach­dem er den per­fek­ten Blowjob als sportlich­es, würziges Rit­u­al geschildert hat:

Die Kom­bi­na­tion aus Leck­en, Hand­job und Hodenkraulen. Ich nenne das den One-Hand­ed-Egg-Twister. Auch gut: die Pfef­fer­müh­le — das Mädel nimmt meine Eichel in den Mund und dreht dabei leicht mit bei­den Hän­den an meinem Penis in ver­schiedene Rich­tun­gen.

Ich hoffe für Mar­vin (21), dass er bish­er von den Tech­niken “Stepp­tanz” und “Gurken­reibe” ver­schont geblieben ist.

Im gle­ichen Heft der “JOY” ver­sichert die Redak­tion der desig­nierten Leserin, dass sie ja “kein kleines Dumm­chen” sei (Seite 45), gibt aber Nach­hil­fe (Seite 35), mit welchen Nachricht­en sie ihren “Traum­mann” — abge­bildet ist ein typ­is­ch­er Hip­ster — erobern könne, zum Beispiel:

“HILFE! Riesen­spinne im Bad!” Emanzi­pa­tion hin oder her — Män­ner wollen gebraucht wer­den.

Bleibt zu hof­fen, dass dieser Traum­mann nicht vorher die “JOY” liest. Son­st ist er gewarnt.

In den NachrichtenComputer
Safe Pearl Harbor

Bei Versagen Knopf drückenHur­ra! beziehungsweise Ach‽:

Der Europäis­che Gericht­shof in Lux­em­burg hat das Safe-Har­bor-Abkom­men zwis­chen den USA und der EU für ungültig erk­lärt. Per­sön­liche Dat­en europäis­ch­er Nutzer seien in den USA nicht aus­re­ichend vor dem Zugriff von Behör­den geschützt.

In den Vere­inigten Staat­en ist man ent­täuscht, von ein­er “Jagd­sai­son” ist die Rede; was ja bei deren Sta­tis­tik betr­e­ffs der Morde mit einem Gewehr nicht allzu absurd klingt. Aber worum geht es eigentlich genau?

“Safe Har­bor”, einige von euch haben das vielle­icht schon gele­sen, ist der Szenebe­griff für qua Gesetz sichere Herkun­ft­slän­der flüchtiger Dat­en, wie auch De-Mail qua Gesetz für sich­er erk­lärt wurde, und besagt im Wesentlichen, dass eure Dat­en aus der EU gefahr­los auf US-amerikanis­che Serv­er weit­ergeleit­et wer­den dür­fen, weil denen dort ja nichts Gravieren­des passiere. Im Juli 2000 hat­te zumin­d­est die Europäis­che Union, um aus­bleiben­den Daten­verkehr (dazu gle­ich mehr) zu ver­hin­dern, beschlossen, US-amerikanis­chen Unternehmen freizustellen, sich diesem Abkom­men anzuschließen, um sich dadurch als Daten­schützer zu erken­nen zu geben. Damit wurde schon früh der Grund­stein für das geplante “Frei­han­delsabkom­men” zwis­chen der Europäis­chen Union und den Vere­inigten Staat­en gelegt. Die transat­lantis­che Part­ner­schaft, so sagte Bun­de­spräsi­dent Gauck heute, sei “das essen­zielle strate­gis­che Bünd­nis unser­er Tage”, wie man das eben so gel­ernt hat, wenn man als “Bürg­er­rechtler” in einem Überwachungsregime seine erste Kar­riere gemacht hat.

Zu den das “Safe-Harbor”-Abkommen unterze­ich­nen­den Unternehmen zählten Face­book, Google und Microsoft; jedes dieser Unternehmen ist aufmerk­samen Lesern vielle­icht schon im Zusam­men­hang mit dem PRISM-Pro­gramm der ver­brecherischen Wider­linge von der NSA aufge­fall­en, an dem sie eben­falls im Rah­men der dor­ti­gen Ver­brecherge­set­zge­bung teilgenom­men haben. Daten­schutz und nationale Inter­essen sind miteinan­der eben oft nicht zu vere­in­baren. Die Älteren unter euch ken­nen das vielle­icht noch aus einem ihrer früheren Heimat­staat­en.

Und was passiert “jet­zt” mit “unseren” Dat­en? Das jeden­falls wollen Fabi­an Rein­bold und Chris­t­ian Stöck­er — bei­de sind regelmäßi­gen Lesern hier nicht unbekan­nt — für das hippe Tech­mag “SPIEGEL ONLINE” wis­sen und erk­lären:

Dür­fen jet­zt keine Dat­en mehr in die USA weit­ergegeben wer­den?

Doch. Aber wer dies tut, ist nicht mehr automa­tisch durch “Safe Har­bor” vor Über­prü­fung durch nationale Daten­schutzbe­hör­den geschützt.

Mit dem neuen Urteil ändert sich also in der Prax­is erst ein­mal nichts, zumal der sichere Hafen ja nur ein­er der Tun­nel war, während die anderen bis auf Weit­eres wohl nicht zugeschüt­tet wer­den:

Es gibt neben “Safe Har­bor” noch zwei weit­ere Wege, mit deren Hil­fe Unternehmen per­so­n­en­be­zo­gene Dat­en in die USA über­tra­gen dür­fen: Soge­nan­nte verbindliche Unternehmen­sregeln (…), die von Daten­schutzbe­hör­den abge­seg­net wer­den, und bes­timmte Klauseln, die die EU-Kom­mis­sion zu diesem Zweck als Ver­trags­bausteine zur Ver­fü­gung stellt.

Man muss also als Kunde eines US-amerikanis­chen Unternehmens auch weit­er­hin davon aus­ge­hen, dass die “eige­nen” Dat­en zwecks Ter­rorab­wehr geheim­di­en­stlich erfasst wer­den, man darf darüber nur nicht mehr bel­o­gen wer­den. Verk­lag’ uns doch! Es würde sich indes, dies hat die Europäis­che Union unmissver­ständlich klargemacht, schädi­gend auf die Volk­swirtschaft auswirken, wären EU-Bürg­er kün­ftig den US-amerikanis­chen Hunger auf Per­so­n­en­dat­en weniger zu stillen bere­it: Diese seien “das Rück­grat unser­er Wirtschaft”.

Eure Wirtschaft muss mal zum Orthopä­den, sie ist kaputt.

MontagsmusikIn den Nachrichten
John Zorn (live)

NakEin Mon­tag, und er begin­nt aber­mals mit einem Pauken­schlag ins Gemächt. Weißt du noch, damals, der Bär? Leben funk­tion­iert so nicht und kommt einem auch nicht so vor.

Was tun? Vielle­icht den Promis nacheifern und — fes­thal­ten, Brüder — arbeit­en gehen. Ach so, das tut man sowieso, aber das inter­essiert die ZEIT nicht, weil man noch nie dafür bekan­nt war, als Gesicht zu agieren. Man würde sich aber gern wieder vere­inen.

Oh, “Wiedervere­ini­gung”, da war ja was:

Wenn ein fick­riger alter Mann mit Schlap­phut in die Kam­eras nuschelt, dass sein Son­derzug nach Pankow der Anfang vom Ende der DDR war und ihm dabei auch noch Fans bestäti­gend zujubeln und die Presse das unkom­men­tiert abdruckt, dann ist es keine Zeit dafür, über die Chan­cen zu sprechen, die uns ent­gan­gen sind.

Möchte man ja, ander­er­seits, auch gar nicht.

Jazz gefäl­lig?

John Zorn — Book of Angels — Mar­ci­ac 2012 (Full Show)

Guten Mor­gen.

PolitikIn den NachrichtenKaufbefehleMusikkritik
Von Hamstern und Toten (sowie: Electric Wizard — Time to Die)

Ah, es ist mal wieder Feiertag; nicht irgen­dein Feiertag, son­dern der Feiertag:

Alar­rrrma! Ham­sterkäufe. Panik. Mor­gen gibt’s nix mehr. Über­mor­gen auch nicht. Nie wieder. Wir wer­den alle ver­hungern. Der Laden voll. Die Ner­ven blank. Die Honks in Hochform. Und der Wichser hin­ter mir fährt in meine Hack­en. Kön­nt ja schneller gehen wenn er das tut.

Deutsch­land, du Land der liebenswerten Irren! Man sollte euch Kalen­der schenken, die zwei bis drei Tage vor einem eigentlich verkauf­sof­fe­nen, aber Feiertag in unregelmäßi­gen Abstän­den laut piepen und wild blinken und erst damit aufhören, wenn ihr eingekauft habt. Der Deutsche mag es nicht, wenn etwas laut piept und wild blinkt.

Woge­gen der Deutsche allerd­ings nur wenig einzuwen­den hat, denn son­st würde er aufhören, Parteien zu wählen, die die außen­poli­tis­che Nähe zu den USA befür­worten, ist ja so was hier:

Während eines US-Luftan­griffs in Kun­duz wurde ein Kranken­haus von Ärzte ohne Gren­zen getrof­fen, min­destens 19 Men­schen star­ben. (…) Die US-Armee hat­te am Mor­gen einge­s­tanden, man habe in der Nähe des Hos­pi­tals Luftschläge aus­ge­führt, dabei könne es zu zivilen Opfern in dem nahegele­gen Hos­pi­tal gekom­men sein. (…) Das Ziel der Luftan­griffe in der nordafghanis­chen Stadt seien “Per­so­n­en, die eine Gefahr für die Stre­itkräfte darstell­ten” gewe­sen.

Das kann ja mal vorkom­men. Muss man ja ver­ste­hen — da sitzen irgend­wo Tal­ibankämpfer im Gebüsch, da kann man auf so was wie ein Kranken­haus keine Rück­sicht nehmen, da muss das Gebi­et weiträu­mig eingeeb­net wer­den. Son­st über­lebt noch wer.

Was ja für ein Land mit durch­schnit­tlich etwa ein­er Schießerei pro Tag (und das sind nur die erfassten) keine beson­ders radikale Hal­tung ist. Waf­fen schützen nun mal vor den Bösen, und ich bin mit­tler­weile fest davon überzeugt, dass jemand, der kein Jäger ist und trotz­dem eine Waffe trägt, ein Arschloch und kein Guter ist. Der zweite Zusatzartikel zur US-amerikanis­chen Ver­fas­sung implizierte im 18. Jahrhun­dert, dass jed­er eine Mus­kete besitzen darf. Wie unge­fährlich es doch in den Vere­inigten Staat­en wäre, besäße jed­er nur eine Mus­kete!

Dazu passt vielle­icht etwas Musik.

Electric-Wizard-Time-To-DieIn Eng­land, dem Land des Magiers Mer­lin, formierte sich 1993 eine Doom-Met­al-Band namens “Elec­tric Wiz­ard”, “elek­trisch­er Zauber­er” also. Inzwis­chen spielt die Gruppe mit dem vierten Schlagzeuger und dem fün­ften Bassis­ten ziem­lich erfol­gre­ich mit ihrem image, das trügt: Hin­ter Album­stiteln wie “Witch­cult Today” (2007) und “Legalise Drugs and Mur­der” (2012) steckt let­ztlich Musik, die auch uns, die wir mit den meis­ten Spielarten des Met­al nur bed­ingt etwas anfan­gen kön­nen, zu gefall­en ver­mag. Vom guten Doom Met­al zum guten Ston­er-Rock ist es musikalisch nicht beson­ders weit. Ich per­sön­lich nehme den Doom Met­al ein­fach nicht ernst, dann macht er am meis­ten Spaß.

Auch auf dem aktuellen, 2014 veröf­fentlicht­en Stu­dioal­bum “Time to Die” wird die Freude befeuert: Titel wie “Destroy Those Who Love God” und “Lucifer’s Slaves” amüsieren mich, wenn ich mir vorstelle, dass es vielle­icht tat­säch­lich Leute gibt, die das alles furcht­bar ernst nehmen. Dabei steckt hin­ter der Attitüde wirk­lich Hörenswertes:

Das Album begin­nt mit dem Plätsch­ern eines Bach­es. Allmäh­lich set­zen Schlagzeug und Orgelk­länge ein, ein Erzäh­ler hält einen kurzen Monolog und es wird schla­gar­tig düster: “Incense for the Damned” ist eine schnei­dende Gitarre über treiben­dem Bass- und Schlagzeug-Fun­da­ment, Front­mann Justin Oborn steuert verz­er­rten Gesang bei: ” I don’t give a fuck about any­one / or your soci­ety. I just need / incense for the Damned”, die Sex Pis­tols hät­ten es nicht bess­er aus­drück­en kön­nen. Doom Met­al ist vielle­icht let­ztlich auch nur eine Spielart der Punkkul­tur, aber da kenne ich mich nicht beson­ders gut aus.

Das fol­gende Titel­stück “Time to Die” bleibt ohne weit­ere Auf­fäl­ligkeit, inter­es­san­ter ist das elfein­halb­minütige “I Am Noth­ing”, das mit seinem hyp­no­tis­chen Rhyth­mus und der repet­i­tiv­en Melodie, die beina­he vom Gesang, der in der zweit­en Hälfte allerd­ings gar nicht mehr vorkommt, ablenken, den­jeni­gen belohnt, der einen guten musikalis­chen trip zu würdi­gen weiß, aus dem man von den Sprach­fet­zen in “Destroy Those Who Love God” nur vorüberge­hend her­aus­geris­sen wird, bis man in “Funer­al of your Mind” wieder in den Strudel gerät und dort bis zum let­zten Stück, dem krautrock­lasti­gen “Sat­urn Dethroned”, das wiederum mit einem Bach­plätsch­ern endet, in ihm gefan­gen (obwohl sich das wirk­lich gut anfühlt) bleibt. Das muss dieser “Höl­len­trip” sein, von dem alle reden.

Pri­ma Album, das.

PersönlichesIn den Nachrichten
Bring Your Own Fäkalnachweis

Das mit diesen Wert­coupons, die man auf Bahn­hof­s­toi­let­ten bekommt, ist so teu­flisch, dass ich selb­st gern darauf gekom­men wäre und im Wortsinne mit Scheiße Geld ver­di­ent hätte.

Für die, die das nicht ken­nen: Wenn man auf einem durch­schnit­tlichen deutschen Bahn­hof einen Euro ein­wirft, um seine Not­durft ver­richt­en zu dür­fen, bekommt man dafür einen Gutschein über 50 Cent zurück, den man dann in bahn­hof­seige­nen Geschäften ein­lösen kann — natür­lich beschränkt auf einen Gutschein pro Per­son und Bestel­lung, denn son­st kann man seine Ver­dau­ungs­belege ja ein­fach lange genug sam­meln und sich dann irgend­wann bei Burg­er King qua­si gratis in den Herz­tod schlem­men. (Sagt man das bei Burg­er King eigentlich so, “schlem­men”?) Der Ver­such, einen solchen Wert­coupon einzulösen, besagt doch eigentlich nur: Seht her, ich habe aus­giebig gekackt und möchte nun meinen Lohn erhal­ten!

Mein aus­drück­lich­er Glück­wun­sch hier­bei geht an die Frau, die gestern vergebens ver­suchte, fünf dieser Gutscheine in ein­er Fast-Food-Fil­iale einzulösen, und dabei recht auf­dringlich Unver­ständ­nis über die Beschränkung sowie Befürch­tun­gen über die Gültigkeits­dauer äußerte. Stimme und Habi­tus erin­nerten mich der­maßen an die Fig­ur der Lor­raine Swan­son aus der US-amerikanis­chen Serie “MADtv”, dass es mir ver­gle­ich­sweise schw­er fiel, dem Vor­gang keine über­mäßige Aufmerk­samkeit zu wid­men. Im Krieg waren Essens­marken noch mit weniger Über­win­dung von Scham ver­bun­den.

Sie haben ja keine Wahl:

Bahn­hof­s­toi­let­ten wer­den bere­its seit mehreren Jahrzehn­ten an Toi­let­ten­be­treiber ver­pachtet, da die Betrei­bung von Toi­let­te­nan­la­gen nicht zwin­gend zum Kerngeschäft eines Eisen­bah­n­in­fra­struk­tu­run­ternehmens gehört. (…) Eine wirtschaftliche Betrei­bung der Anla­gen macht die Erhe­bung eines Nutzungsent­geltes erforder­lich. (…) Eine Betrei­bung auf diesem Niveau ist nur mit­tels eines angemesse­nen Nutzungsent­gelts in Höhe von einem Euro je Nutzer umset­zbar.

Was dann ja ander­er­seits erk­lärt, wieso das Niveau von Zug­toi­let­ten so niedrig ist. Das Sauber­hal­ten gehört nicht zwin­gend zum Kerngeschäft der Bahn. Die haben ja kein Geld.

So lange bleiben sie hän­gen, wie es nach den Geset­zen der Hygiene möglich ist.
Adolf Hitler, 1922


Gute Nachricht­en übri­gens: Jemand hat endlich RFC 1149 imple­men­tiert!

PersönlichesMontagsmusik
Discipline. — Before the Storm

EulenkaterMont-argh. Hol­ter­dipolter, da kullert das Niveau unter’m Woch­enende her­vor. Wenn die Piraten­partei wählt, dann wählt sie gern von der Getränkekarte. Da geht wenig­stens nichts kaputt. Wir sind ja nicht zum Spaß da.

Ander­er­seits: Spaß? Bei jedem “Tor!”-Ruf im Fernse­hen befürchtet man, dass gle­ich sein Gesicht zu sehen ist, wenn man es schon schafft, entschei­dende Elfme­ter in ein Eigen­tor zu ver­wan­deln, und sich der Ouroboros nicht zu drehen aufhört; der Kon­se­quenz aus der Kon­se­quenz kann man nicht mit Umkehrschlüssen begeg­nen. Es funk­tion­iert nur, wenn man es nicht ver­sucht, und es schlägt pom­pös fehl, wenn man sich anstrengt, es aktiv nicht zu ver­suchen. Das magis­che Feuer bren­nt wohl nur ein­mal im Leben, danach zählt, was man selb­st zu leis­ten ver­mag. Wie hat man das damals eigentlich geschafft? Manch­mal, nur manch­mal ist der freie Fall noch aufzuhal­ten, und man streckt die Arme aus und streift zumin­d­est weich­es Fell, das sich ein­fügt wie dafür gemacht. Per­fek­te Momente ken­nt man ja auch nur als “hop­pla, da war wieder ein­er”, wie Stern­schnup­pen und Voll­monde, man ist ja nicht mehr nur nicht der Schnell­ste, son­dern nun auch noch nicht mehr der Jüng­ste.

Recht hast du, kla­gen­des Käuzchen in der Ferne. Dir fehlt sie auch, nicht?

And I can’t remem­ber before the storm or the ocean.

Dis­ci­pline band Before The Storm / Blue­print

I can still see the sun in your eyes,
and I can see you there like it’s yes­ter­day.

Mor­gen.