In den NachrichtenNerdkrams
Bit­kom: 11 Pro­zent der Jugend­li­chen com­pu­tern irgend­wie.

(Vor­be­mer­kung: Ich emp­feh­le vor­ab die Lek­tü­re mei­ner Auf­fas­sung von Infor­ma­tik­un­ter­richt.)

Der viel zu gesprä­chi­ge Ver­ein Bit­kom, laut eige­nen Anga­ben „der Digi­tal­ver­band Deutsch­lands“, ist in der Ver­gan­gen­heit nicht gera­de dadurch auf­ge­fal­len, klu­ge Über­le­gun­gen blo­ßem Wer­berduk­tus vor­zu­zie­hen (cf. Kuh­stall 4.0). Das lei­stet der Freu­de bei Kennt­nis­nah­me einer neu­en Pres­se­mit­tei­lung des Ver­ban­des eini­gen Vor­schub, denn man weiß schon vor dem Lesen: Ah, end­lich wie­der Gra­tis­blöd­sinn.

Das war auch heu­te wie­der rich­tig. Heu­te näm­lich erschien unter der gera­de­zu apo­ka­lyp­ti­schen Über­schrift „Nur jeder zehn­te Jugend­li­che kann pro­gram­mie­ren“ eine Pres­se­mit­tei­lung („Pres­se­infor­ma­ti­on“), mit der Pres­se­spre­cher Basti­an Pau­ly offen­sicht­lich ver­sucht hat, die Wet­te zu gewin­nen, wer wohl unwi­der­spro­chen den größt­mög­li­chen Quatsch auf der Ver­bands­sei­te ver­öf­fent­li­chen darf. Der Datei­na­me der Pres­se­mit­tei­lung – httpswwwhubberlinen.html, offen­sicht­lich ein Bezug zu die­ser zwie­lich­ti­gen Web­site – ist dabei noch ver­gleichs­wei­se harm­los, denn nach der Über­schrift wird es nicht mehr bes­ser.

Der größ­te Teil des Texts ist eine Wer­bung für die „Ver­dien­ste“ und Ver­an­stal­tun­gen des Bit­kom e.V. selbst, in deren Rah­men der Ver­ein Schü­lern „das Coden“ bei­brin­gen will; span­nend ist jedoch die­ser Absatz:

Pro­gram­mier­kennt­nis­se wer­den in der digi­ta­len Welt immer wich­ti­ger, aber nur weni­ge kön­nen schon im Jugend­al­ter selbst coden: Gera­de ein­mal jeder zehn­te Jugend­li­che (11 Pro­zent) kann eige­ne Pro­gram­me schrei­ben oder Web­sei­ten erstel­len, wie eine reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gung des Digi­tal­ver­bands Bit­kom unter 10- bis 18-Jäh­ri­gen ergab. „Smart­phones und Tablets gehö­ren für vie­le Kin­der und Jugend­li­che wie selbst­ver­ständ­lich zum All­tag. Aber nur die wenig­sten wis­sen, wie die Gerä­te eigent­lich funk­tio­nie­ren“, sagt Bit­kom-Geschäfts­lei­ter Chri­sti­an Kulick.

Klar: Ist die Prä­mis­se (näm­lich: dass Pro­gram­mie­ren – im Bit­kom­vo­ka­bu­lar: „Coden“ – eine immer wich­ti­ge­re Fähig­keit sei, als gäbe es immer noch nicht viel zu vie­le Pro­gram­mie­rer im Land und als sei die Auf­ga­be von Com­pu­tern ein­zig die­je­ni­ge, pro­gram­miert zu wer­den) erst ein­mal falsch, ist ihre Fol­ge­rung eigent­lich auch völ­lig egal, inso­fern wäre ich bei­na­he wil­lens, das so ste­hen zu las­sen, aber eben auch nur bei­na­he.

Dass „gera­de ein­mal jeder zehn­te Jugend­li­che“ und „11 Pro­zent der Jugend­li­chen“ eine unter­schied­li­che Bedeu­tung haben, weil 11 Pro­zent eben nicht „gera­de ein­mal“, son­dern „deut­lich mehr als“ einer von zehn sind, sei ver­zie­hen. Mathe­ma­tik lässt man als „Digi­tal­ver­band“ ver­mut­lich lie­ber den Com­pu­ter machen und der run­det manch­mal nicht so offen­sicht­lich. Schwe­rer wiegt die aus­blei­ben­de Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Pro­gram­mie­ren, Code­schrei­ben („Coden“), Web­sei­ten­er­stel­len und Smart­phones­ver­ste­hen, denn nichts davon bedingt ein­an­der. Pro­gram­mie­ren kann man einen Video­re­kor­der eben­so wie einen gewöhn­li­chen Com­pu­ter, ohne eine ein­zi­ge Zei­le Code zu schrei­ben; Code kann man bequem irgend­wo raus­ko­pie­ren oder abschrei­ben, ohne selbst etwas zu pro­gram­mie­ren; eine Web­site kommt (gesetzt den Fall, dass man HTML wie auch zum Bei­spiel RTF, PDF oder Office XML, das For­mat von neue­ren Word-Doku­men­ten, nicht als Pro­gram­mier­spra­che, son­dern als Beschrei­bungs­spra­che ver­steht, wes­sen ich mir bei Deutsch­lands nicht par­tei­li­chen Digi­tal­ex­per­ten frei­lich nicht sicher sein kann) selbst­re­dend ohne Pro­gram­mie­ren aus; was schließ­lich das Ver­ständ­nis der Funk­ti­ons­wei­se von Smart­phones und Tablets mit Pro­gram­mie­ren zu tun hat, kann mir ver­mut­lich nicht ein­mal Bit­kom-Geschäfts­lei­ter Chri­sti­an Kulick sinn­voll beant­wor­ten.

Klar: Sind alles Com­pu­ter, alles ein Brei. Nach dem Fei­er­abend erst mal Strom in den Com­pu­ter coden, die Anmel­de­da­ten ein­pro­gram­mie­ren und online ein paar vir­tu­el­le Mon­ster ins Nichts hacken. Wird schon irgend­wie pas­sen. Du machst doch was mit Com­pu­tern, kannst du nicht…? Ist ja alles Com­pu­ter heu­te.

Hat eigent­lich schon mal jemand eine sol­che reprä­sen­ta­ti­ve Umfra­ge unter der Bit­kom-Beleg­schaft durch­ge­führt?

In den NachrichtenPolitik
Tor­ten­po­li­ti­ker (3): Sahra Wagen­knechts Ver­dienst

Sahra Wagen­knecht, schrieb Max Goldt vor eini­gen Jah­ren, sei „der ein­zi­ge regel­mä­ßi­ge Teil­neh­mer poli­ti­scher Dis­kus­sio­nen, auf den sich das über­reich­lich gebrauch­te Wort ‚Fas­zi­na­ti­on‘ aus­nahms­wei­se kor­rekt anwen­den lie­ße“. Seit­dem hat sich dar­an nur wenig geän­dert, nur die Unstrit­tig­keit ihrer Per­son hat im „Klein­klein“ (Mar­tin Schulz in der heu­ti­gen „ZEIT“, aller­dings über die SPD) der Par­tei­strö­mun­gen gelit­ten.

Mitt­ler­wei­le näm­lich ist die „Talk­show-Iko­ne“ („SPIEGEL ONLINE“) als eine der weni­gen öffent­lich agie­ren­den Lin­ken-Poli­ti­ke­rin­nen, denen Ver­nunft noch mehr bedeu­tet als kopf­lo­ser Klas­sen­kampf, zum Sinn­bild des die­sen erset­zen­den „Gra­ben­kampfs“ (Quel­le: Inter­net) zwi­schen Par­tei und Frak­ti­on gewor­den, was zumin­dest lustig aus­sieht; aber trotz aller Bemü­hun­gen sei­tens irgend­wel­cher Kapu­zen­schlümp­fe, sie aus dem Amt zu backen, blei­ben ihre Geg­ner in der Unter­zahl, wor­aus am gest­ri­gen Abend schließ­lich eine Wie­der­wahl Frau Wagen­knechts als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de erwuchs.

Empört über die feh­len­de „Soli­da­ri­tät“ (Adolf Hit­ler, Juni 1920, ganz ande­rer Zusam­men­hang) der blö­den Mehr­heit ent­schlos­sen sich anti­deut­sche Kräf­te aus Par­tei und Umfeld, ihr – der Par­tei – end­lich mal von Nut­zen zu sein und sich künf­tig von ihr fern­zu­hal­ten, denn die­ser Kurs, dem zufol­ge stu­res Links­sein nicht vor Ratio gehen darf, ist mit eman­zi­pa­to­ri­schen Bestre­bun­gen nur schwer in Ein­klang zu brin­gen. Vor­wärts nim­mer! Die gedank­li­che Eva­lua­ti­on des angeb­li­chen Gast­rechts, das selbst auf der desi­gnier­ten lin­ken Para­dies­in­sel Kuba eini­ger­ma­ßen scharf gere­gelt ist, ist deutsch und damit min­de­stens 0,8 Gau­land wert. Wie viel das in Lind­ner ist, weiß ich nicht.

Es ist sicher­lich nur Zufall, dass die­je­ni­gen, die jetzt wütend ihre anti­so­zia­len Medi­en voll­schrei­ben, weil sie nicht krie­gen, was sie wol­len, und dabei auch einen Scha­den bei den­je­ni­gen Par­tei­glie­de­run­gen und par­tei­na­hen Orga­ni­sa­tio­nen, die ihre Sache zu ver­tre­ten ver­such­ten, in Kauf neh­men (denn wenn ein „Lin­ker“ erst ein­mal etwas kaputt­macht, dann eben gera­de auch das eige­ne Zuhau­se; Besitz ist Dieb­stahl, wis­sen­schon), dem geneig­ten Pop­corn­kon­su­men­ten vor dem Bild­schirm noch aus einer ande­ren Zeit bekannt sind, als sie noch bei der Pira­ten­par­tei völ­lig fehl am Platz waren und beim mitt­ler­wei­le legen­dä­ren Bun­des­par­tei­tag letz­te­rer Par­tei in Hal­le, als deren „lin­ker“ Vor­sit­zen­der, in des­sen nähe­rem Umfeld sei­ner­zeit auch die Julia Schramm frem­de Luft weg­at­me­te, mit­samt sei­nen Unter­stüt­zern, deren Ver­such, das weni­ger radi­ka­le Füh­rungs­per­so­nal zugun­sten einer unter der „Antifa“-Flagge segeln­den Par­tei durch eige­ne Funk­tio­nä­re zu erset­zen, erfreu­lich nach­hal­tig fehl­schlug, abge­wählt und bald ver­ges­sen wur­de, beim Ver­such schei­ter­ten, auf dem Flur vor dem Ver­samm­lungs­saal böse guckend eine Par­tei­spal­tung in „die Guten“ und „die Nazis“ zu erzie­len.

Sahra Wagen­knecht jeden­falls ist zu ver­dan­ken, dass die kar­rie­ri­sti­sche „Eman­zi­pa­to­ri­sche Lin­ke“ aber­mals kra­chend geschei­tert ist; womit ihre Prot­ago­ni­sten frei­lich schon man­che Erfah­run­gen gesam­melt haben. Das Schei­tern selbst ist Antrieb und Motiv der lin­ken Sek­tie­rer, wie sich in ihren poli­ti­schen Lebens­läu­fen eben­so erken­nen lässt wie in der Tat­sa­che, dass ihr stän­di­ges Dage­gen mit kei­nem mess­ba­ren Dafür gewürzt wird. Kalt und dun­kel ist das Feu­er in ihnen und ver­wan­delt ihren Holz­weg in Glatt­eis. Ver­damm­te Mehr­heit immer, die sich von Beliebt­heit statt von Paro­len und gewor­fe­nem Back­werk ködern lässt.

Man könn­te fast mei­nen, repres­si­vem Gebrüll sei poli­tisch kein Erfolg beschie­den.

PolitikIn den Nachrichten
Kurz ver­linkt: McCain gegen muni­ti­ons­un­wür­di­ge Völ­ker

Soll ja kei­ner sagen, die US-ame­ri­ka­ni­schen Poli­ti­ker sei­en auf­grund der aus­ufern­den Waf­fen­ge­walt nicht besorgt:

US-Sena­tor John McCain, der auch dem Com­mit­tee on Armed Ser­vices vor­steht, hat eine Erklä­rung her­aus­ge­ge­ben, in der er sich dar­über besorgt zeigt, dass ira­ki­sche Streit­kräf­te US-ame­ri­ka­ni­sche Waf­fen benut­zen, um einen „wert­vol­len“ Part­ner der USA anzu­grei­fen.

Meu­cheln ist ja nicht so schlimm, aber doch nur bit­te nur in den wert­lo­sen Län­dern!

(über­setzt von mir, gefun­den via @schreibrephorm)

PolitikIn den NachrichtenMontagsmusik
The Dream Syn­di­ca­te – 80 West

Oktober (Symboleule)Es ist Mon­tag. Das Aus­blei­ben von Pelz­tie­ren ver­blüfft offen­sicht­lich selbst die Natur, ver­se­hent­lich bekä­me man wet­ter­be­dingt bei­na­he Lust auf Strand und Geträn­ke mit so einem alber­nen Schirm­chen dar­in, besinnt sich aber schnell dar­auf, dass man Strän­de nur in homöo­pa­thi­scher Dosie­rung mag, denn oft sind dort rüpel­haf­te Tou­ri­sten zuge­gen. Kauz müss­te man sein.

Statt­des­sen wur­de schon wie­der gewählt, und zwar gleich mehr­fach. Ganz schön lang­wei­lig auf Dau­er, aber zum Glück ist jetzt erst ein­mal Ruhe. Chri­sti­an Lind­ner, der ein­zi­ge zeit­ge­nös­si­sche deut­sche Poli­ti­ker ohne Voll­mei­se, begrüß­te unge­wohnt unbe­hol­fen das öster­rei­chi­sche Wahl­er­geb­nis, bei dem sich aber­mals her­aus­stell­te, dass jun­ge Men­schen nicht unbe­dingt mehr pro­gres­si­ve Poli­tik ins Land tra­gen; als wäre das per se wün­schens­wert. Auch die Land­tags­wahl in Nie­der­sach­sen, bei der die­je­ni­ge Par­tei zweit­stärk­ste Kraft wur­de, die vor­schlug, man sol­le WLAN-Access-Points auf Feu­er testen, blieb ohne Befund, wie renom­mier­te Exper­ten sich rei­men­der Namen aus­führ­lich erklär­ten. Die Pira­ten­par­tei – null­kom­ma­zwei Pro­zent – kommt der­weil viel­leicht all­mäh­lich zu der Ein­sicht, dass Netz­po­li­tik viel­leicht doch irgend­wie mehr Men­schen begei­stern kann als Geld­ver­schen­ken fürs Nichts­tun. Von ande­ren Poli­ti­kern wünsch­te man sich indes­sen mehr Nichts­tun: Offen­sicht­lich hat Deutsch­land Isra­el zwecks Kriegs nicht nur U‑Boote, son­dern auch noch Geld ver­kauft. Jaja, die­se Lage da in der Gegend, die ist wirk­lich beun­ru­hi­gend. Cham­pa­gner?

Her­aus­ge­stellt hat sich auch, dass es offen­sicht­lich eine laut­star­ke Teil­men­ge in der Pöb­ler­sze­ne gibt, die es für eine gran­dio­se Idee hält, als Aus­tra­gungs­ort für Schein­ge­fech­te zwi­schen lin­ker und rech­ter Idio­tie aus­ge­rech­net die Frank­fur­ter Buch­mes­se zu wäh­len, als wäre es nicht offen­sicht­lich genug, dass sie beid­sei­tig kein Buch der letz­ten fünf­zig Jah­re mehr gele­sen haben. Der intel­lek­tu­el­le Mar­xis­mus ist eine eben­sol­che Far­ce (cf. Julia Schramm) wie sein lite­ra­ri­scher Kon­tra­hent, als Leit­mo­tiv in toto jeden­falls denk­bar unge­eig­net.

Denk­bar geeig­net hin­ge­gen zu jeder Gele­gen­heit: Musik.

The Dream Syn­di­ca­te – „80 West“ (Full Album Stream)

Guten Mor­gen.

Netzfundstücke
Was­ser im Kopf

Müss­te ich drei Din­ge auf­zäh­len, die typisch weib­lich sind, ich zähl­te ein gera­de­zu mani­sches Fai­ble für eine eso­te­ri­sche Ernäh­rung dazu. Neben der alt­be­kann­ten Homöo­pa­thie, also see­li­scher Rei­ni­gung bei Krank­hei­ten wie Krebs oder abfal­len­den Glied­ma­ßen durch Beschwö­rungs­tän­ze und Zucker­zu­sät­ze, zählt dazu, wie der geneig­te Leser von Frau­en­zeit­schrif­ten längst weiß, auch Ayur­ve­da, die „indi­sche Heil­kunst“ (Quel­le: Inter­net), die die drei Typen Vata, Pit­ta und Kapha kennt, für die es ins­ge­samt drei ver­schie­de­ne Arten vor­sieht, Was­ser zu kochen; je nach Typ wer­den aus zwei Litern Was­ser zwi­schen 1 und 1,75 Liter, indem man es län­ger oder weni­ger lan­ge kocht.

Der Sinn dahin­ter sei es, die „Zir­ku­la­ti­ons­ka­nä­le“ in ihrer „Aus­schei­dung anzu­re­gen“; klar: wer mehr Was­ser trinkt, mit Limet­ten­saft oder nicht, muss häu­fi­ger aufs Klo, und wer der­weil weni­ger isst, der nimmt dabei auch noch ab und fühlt sich woh­ler, weil ihm irgend­wer gesagt hat, dass Dick­sein nicht so gut ist. Mir ist wirk­lich unklar, wie­so Män­ner viel häu­fi­ger als Frau­en irgend­wel­che Vor­stands­po­sten bekom­men.

Eine etwas, haha, ein­ge­koch­te Beschrei­bung die­ser Was­ser­be­hand­lung fand die­ser Tage der Twit­ter­nut­zer @waldenmonk, des­sen Fund­stück sogleich zu einem Erfolg wur­de und sogar in aus­län­di­schen Medi­en zitiert wur­de. Nicht jedem aber war es ver­gönnt, die Ent­deckung zu wür­di­gen, denn man­chen ist der Bote noch immer wich­ti­ger als die Bot­schaft:

Der Typ, des­sen homöo­pa­thie­kri­ti­schen-Tweet über gekoch­tes Was­ser ihr gra­de alle flei­ßig teilt, ist AfD­ler und Anti­fe­mi­nist.

(Recht­schrei­bung wie im Ori­gi­nal.)

32 Herz­chen (frü­her, als Twit­ter noch nicht bescheu­ert war, „Favo­ri­ten­ster­ne“) hat die­ser Tweet zur Stun­de bekom­men, es sind also, sofern es sich nicht um Mehr­fach­kon­ten han­delt, min­de­stens 32 Per­so­nen, dar­un­ter meh­re­re, die sich selbst als der „Anar­chie“, dem „Que­er­sein“ und/oder dem Vega­nis­mus nahe ste­hend beschrei­ben, aus­rei­chend dank­bar für die­se Infor­ma­ti­on, denn ohne sie hät­ten sie ver­se­hent­lich bei­na­he noch über den Ursprungs­t­weet gelacht. Als soll­te nur gele­sen wer­den, was in der eige­nen „Fil­ter­bla­se“ vor sich geht! – Gleich­zei­tig wer­fen Men­schen aus ähn­li­chen oder gar iden­ti­schen Dunst­krei­sen US-ame­ri­ka­ni­schen Poli­ti­kern vor, selbst in einer „Fil­ter­bla­se“ zu leben, denn über­ra­schen­der­wei­se sind sie fähig, die­se dort als eher schäd­lich zu erken­nen, wo es sie nicht selbst betrifft. Mit Nazis lacht man nicht und wer ein „Nazi“ ist, bestim­men hier immer noch wir.

Und so ähn­lich ist das bei Ayur­ve­da auch.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: L’Ef­fon­dras – Les Fla­ve­s­cen­ces

Les FlavescencesEine die­ser Bands, die sich live zu sehen übri­gens wahr­schein­lich auch lohnt, ist L’Ef­fon­dras aus dem Osten Frank­reichs, die sich selbst lie­ber als Sym­bol ⊙ zu schrei­ben scheint (womit ich frei­lich recht falsch lie­gen könn­te, denn mein Fran­zö­sisch ist schei­ße), mit einem hier nicht wei­ter erwäh­nens­wer­ten ande­ren Künst­ler, der das ähn­lich mach­te, aber wun­der­bar wenig zu tun hat.

Das Trio spielt auch auf dem im März 2017 erschie­ne­nen Album „Les Fla­ve­s­cen­ces“ (Stream auf Bandcamp.com) einen ziem­lich beein­drucken­den, weil nicht wie die aber­hun­dert­ste Kopie bekann­ter Gen­re­grö­ßen klin­gen­den instru­men­ta­len Post­rock, gesun­gen wird also nicht, wofür ich fran­zö­si­schen Musi­kern grund­sätz­lich sehr dank­bar bin, statt­des­sen wer­den walls of sound auf­ge­schich­tet, die aber nicht nur blö­de in der Gegend rum­ste­hen, son­dern hin­ter denen das Nacht­le­ben tobt, mal etwas zurück­hal­ten­der …

L’Ef­fon­dras – X – Les Ray­ons De Cend­re

…, mal geräusch­voll:

L’Ef­fon­dras – XI – Lux Furio­sa

Dabei sind drei von vier Stücken eigent­lich egal, denn das abschlie­ßen­de „Le Ser­pen­tai­re“ nimmt mit über 34 Minu­ten Dau­er, von denen die letz­ten zehn qua­si als Kon­trast îm Wesent­li­chen aus Natur­ge­räu­schen bestehen, eine Men­ge Raum nicht weg, son­dern ein. Ande­ren Bands wür­de das für andert­halb Alben rei­chen, L’Ef­fon­dras ver­schwen­den aber nichts, schon gar nicht die Zeit des geneig­ten Hörers.

„Les Fla­ve­s­cen­ces“ ist bei Wei­tem auch musi­ka­lisch nicht das Schlech­te­ste, was in die­sem Jahr aus Frank­reich kam. Emp­feh­lung hier­mit erteilt.

In den NachrichtenComputer
Kurz ange­merkt zum Iwan des Tages: Ertappt!

Es wur­de viel ertappt in den letz­ten Wochen, und die Zeit, in der noch unklar ist, wer der Aller­er­tapp­te­ste von allen ist (aus Tra­di­ti­on: der Rus­se) und wer ihm hel­den­mu­tig das Hand­werk gelegt hat (hier: nicht so leicht, denn USA und Isra­el sind mora­lisch gera­de kei­ne beson­ders über­ra­gen­den Vor­bil­der, wie sich über­ra­schend her­aus­ge­stellt hat), wür­de ich ein­fach mal unver­bind­lich emp­feh­len wol­len, einen grö­ße­ren Vor­rat an Lizen­zen von Soft­ware von Kas­pers­ky zu kau­fen, und zwar nicht zwecks Instal­la­ti­on, denn „Anti­vi­ren­soft­ware“ ist den Ärger, den sie macht, unter kei­ner halb­wegs ratio­nal ver­tret­ba­ren Prä­mis­se wert, son­dern ein­fach, um den Ame­ri­ka­nern einen papier­nen Schrecken ein­zu­ja­gen, denn wohl nur weni­ges hiel­te ihren Hoch­mut der­zeit so sehr zurück wie ein Erstar­ken der rus­si­schen Binnen‑, lies: EDV-Wirt­schaft; weil: dem Iwan, dem elen­den, ist der Patri­ot Act mit­samt sei­ner Legi­ti­mie­rung staat­li­cher Ein­brü­che in intim­ste vir­tu­el­le Lebens­be­rei­che aus ver­dammt guten Grün­den der­ma­ßen egal, dass es eigent­lich merk­wür­dig ist, dass über­haupt noch irgend­je­mand sich anstel­le die­ses zweit­klein­sten Übels – wobei das klein­ste nach wie vor „Fin­ger weg von dem Blöd­sinn“ heißt – „Sicher­heits­soft­ware“ aus ande­ren Län­dern andre­hen lässt.

NetzfundstückeIn den Nachrichten
Drei­mal kurz ver­linkt: Got­tes­krie­ger, Hol­ly­wood und Tod durch den Wet­ter­be­richt

Der Herr gibt es den Sei­nen im Schlaf (Psalm 127,2): US-ame­ri­ka­ni­sche Kir­che ver­lost Sturm­ge­weh­re.


Schlim­mer, frei­lich, wären Fil­me aus Hol­ly­wood und/oder Video­spie­le, denn die, ver­kün­de­te der ober­ste Waf­fen­pre­di­ger des­sel­ben Lan­des, sei­en schuld an Mas­sen­mor­den, nicht etwa Waf­fen und ihre laut­star­ken Befür­wor­ter.


Es ist ja nicht alles schlecht; was wenig­stens im Inland noch töd­li­cher ist als Hol­ly­wood­fil­me, ist der Wet­ter­be­richt.

PolitikIn den NachrichtenMontagsmusikComputer
King Giz­zard & The Lizard Wizard – Ratt­les­na­ke

Was fehltEs ist Mon­tag. Kaum herb­stet es zwei Wochen, ist die Schwer­mut schon am Sie­de­punkt. Bei wel­cher Tem­pe­ra­tur Schwer­mut genau sie­det, möch­te man da lie­ber auch nicht mehr her­aus­fin­den; gefühlt jeden­falls: Eis­kalt, gera­de auch drin­nen. Natür­lich kann es schlim­mer kom­men und das wird es dann eben auch. Ich weiß, was zu tun ist, ich hab ein Buch gele­sen („Spon­geB­ob Schwamm­kopf“). Jeder nur ein Argh.

Nach­rich­ten, Naaach­rich­ten, als wäre die Welt dann eine bes­se­re, aber Abtau­chen in etwas, was eben auch nicht bes­ser ist, befreit viel­leicht und even­tu­ell den Geist, also mal auf „hei­se online“ nach­ge­se­hen: Fire­fox kommt jetzt mit einer Über­ra­schung in jedem sieb­ten Ei bezie­hungs­wei­se hun­dert­sten Down­load, denn wenn eins noch drin­gend rein­muss­te in den „Brow­ser“, dann ja wohl Akti­vi­täts­aus­wer­tung durch deut­sche Ver­la­ge. Mozil­la kann gar nicht noch tie­fer fal­len? Ha – Her­aus­for­de­rung ange­nom­men! Selbst­bild als Mozil­la. Die mei­sten Men­schen möch­ten gar nicht ver­da­tet und aus­ge­wer­tet wer­den, fand eine Umfra­ge her­aus, aber wenn Umfra­gen eine Rol­le spiel­ten, leb­ten wir nicht in einem Rechts­staat, son­dern im Ein­horn­wun­der­land. Wen inter­es­siert schon das Geschwätz des Käu­fer­pö­bels?

Ande­re sind über die­sen Punkt längst hin­weg: Die hes­si­schen „Grü­nen“ sind jetzt auch Tro­ja­ner­par­tei. Ist die Par­tei erst eta­bliert, regiert’s sich gänz­lich unge­niert. Arsch­lö­cher, mit Ver­laub.

Hat all das einen Sinn? Ver­mut­lich nicht, Ent­trü­bung jeden­falls fand nicht statt. Was aber, der Tech­nik sei’s gedankt, noch immer über sonst­wie herb­sti­ge Tage half: Musik.

King Giz­zard & The Lizard Wizard – Ratt­les­na­ke (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

In den NachrichtenWirtschaft
Abrü­stung wäre supi, aber ein Glück­wunsch ist auch schön.

„ZEIT ONLINE“, 6. Okto­ber 2017:

Bun­des­au­ßen­mi­ni­ster Sig­mar Gabri­el (SPD) hat der Inter­na­tio­na­len Kam­pa­gne zur Abschaf­fung von Atom­waf­fen (Ican) zur Aus­zeich­nung mit dem Frie­dens­no­bel­preis gra­tu­liert.

„ZEIT ONLINE“, auch 6. Okto­ber 2017:

Der größ­te Erfolg der Kam­pa­gne mit Sitz in Genf ist der UN-Ver­trag zum Ver­bot von Atom­waf­fen (…). Er ver­bie­tet Her­stel­lung, Besitz, Ein­satz und Lage­rung von Atom­waf­fen. Aller­dings hat­ten die neun Atom­mäch­te sowie fast alle Nato-Staa­ten – dar­un­ter Deutsch­land – die Ver­hand­lun­gen boy­kot­tiert.

Der gute Wil­le zählt, nicht wahr?

In den Nachrichten
Drecki­ge Lie­be zum Früh­stück

Neu­es aus dem Land des Ver­kla­gens wegen zu hei­ßen Kaf­fees:

Was gehört zu einem guten Müs­li? Hafer­flocken, Nüs­se, viel­leicht Rosi­nen – aber kei­ne Gefüh­le. (…) „Ihre Mar­ke Nas­ho­ba Gra­nola führt die Zutat ‚Lie­be‘ “, heißt es in einem „War­ning Let­ter“ der FDA an das Unter­neh­men. Lie­be sei aber „kein gewöhn­li­cher oder übli­cher Name für eine Zutat“. (…) Die FDA bemän­gelt auch „unhy­gie­ni­sche Umstän­de“ bei Her­stel­lung, Ver­packung und Lage­rung. So hat­te eine Über­prü­fung erge­ben, dass Back­for­men und Back­ofen nicht gerei­nigt wor­den waren.

Die geschol­te­ne Bäcke­rei hat aller­dings Grund, sich über die Vor­ga­ben zu freu­en, denn so kann sicher­lich eine Sam­mel­kla­ge wüten­der (denn in den USA ist man als Kun­de laut Medi­en­be­rich­ten sel­ten ent­täuscht, oft hin­ge­gen wütend) Müs­li­käu­fer wegen nicht nach­ge­wie­se­ner Lie­be im Früh­stück abge­wandt wer­den.

Nerdkrams
Bescheu­er­tes aus der Welt der Alu­hü­te: Key­board Pri­va­cy

Wir müs­sen, fürch­te ich, ein­mal kri­tisch über Daten­schutz spre­chen.

In einer Dis­kus­si­ons­grup­pe für den ganz guten Web­brow­ser Vival­di stell­te heu­te einer der „Sopra­nos“, wie die Beta­te­ster dort offi­zi­ell hei­ßen (Oper, nicht Mafia), fol­gen­de Fra­ge:

Hat noch irgend­je­mand bemerkt, dass die aktu­el­le Test­ver­si­on beim Tip­pen äußerst lang­sam reagiert?

(Wie auch im Fol­gen­den schlecht über­setzt von mir.)

Ange­hängt ist ein Video, in dem zu sehen ist, dass das Ein­ga­be­feld auf einer Web­site ein­ge­ge­be­nen Text tat­säch­lich nur mit merk­li­cher Ver­zö­ge­rung anzeigt, was sich in „Sprün­gen“ bemerk­bar macht.

Nur drei Minu­ten spä­ter zog der „Sopra­no“ die Fra­ge zurück:

Ent­schul­digt die Auf­re­gung, ich glau­be, ich weiß es. Sehr klug von mir, zu ver­ges­sen, dass ich Key­board Pri­va­cy instal­liert habe.

Key­board Pri­va­cy – gibt es natür­lich auch für Fire­fox – ist eine Erwei­te­rung (Vor­sicht: Ver­weis auf google.com) für Chro­me-kom­pa­ti­ble Brow­ser, die laut Eigen­be­schrei­bung der Erstel­lung von Ver­hal­tens­pro­fi­len vor­beugt, indem sie die Geschwin­dig­keit, in der ein­ge­ge­be­ne Zei­chen eine Web­site errei­chen, zufäl­lig ver­zö­gert. Dadurch soll anschei­nend die zumin­dest beleg­te ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­zie­rung von Benut­zern anhand ihrer Tipp­ge­schwin­dig­keit erschwert wer­den.

Nun ist das tech­nisch gese­hen natür­lich eine frag­wür­di­ge Lösung, denn, wäh­rend es all­zu naiv wäre, immer noch davon aus­zu­ge­hen, dass daten­schutz­feind­li­che Maß­nah­men die­ser Art nur in unrea­li­sti­schen Sze­na­ri­en eine Rol­le spie­len, ist der Gewinn ver­mut­lich über­schau­bar, weil das Ergeb­nis offen­sicht­lich erstens unge­wöhn­lich anstren­gend für den Daten­schüt­zer selbst ist und zwei­tens das grö­ße­re zwei­fa­che Pro­blem beim Daten­schutz auf Web­sites, näm­lich die Brow­ser­iden­ti­fi­ka­ti­on einer­seits und die Erken­nung von bestimm­ten sprach­li­chen Marot­ten ande­rer­seits, nicht behebt, was beson­ders dann komisch ist, wenn man die­se Erwei­te­rung benutzt, um zum Bei­spiel in irgend­wel­chen zwie­lich­ten Web­fo­ren nicht erkenn­bar zu sein. Eine ein­fa­che­re Lösung für das Pro­blem der Tipp­ge­schwin­dig­keits­er­ken­nung wäre das Abschal­ten von Java­Script, denn ohne akti­vier­tes Java­Script kön­nen Web­sites nach gegen­wär­ti­gem Stand der Tech­nik nicht unauf­fäl­lig das Benut­zer­ver­hal­ten ohne Ver­zö­ge­rung pro­to­kol­lie­ren. Aber ich ver­ste­he schon: Java­Script ist wich­tig, weil man ohne Java­Script sei­ne wich­ti­gen Web­an­wen­dun­gen, die man nur nutzt, weil man zu blö­de für die Bedie­nung von rich­ti­ger E‑Mail‑, Tabel­len- und son­sti­ger Soft­ware ist, nicht mehr benut­zen kann. Sicher­heit ist nicht wich­ti­ger als Kom­fort, näm­lich! – Wie man dann auf die bescheu­er­te Idee kom­men kann, statt­des­sen das Kom­fort behin­dern­de Key­board Pri­va­cy zu instal­lie­ren, bleibt unklar.

Wenn man aber unkom­for­ta­ble Lösun­gen und akti­vier­tes Java­Script gleich­zei­tig haben möch­te, dann möch­te ich dem sol­ches Anneh­men­den anläss­lich der Iden­ti­fi­zier­bar­keit anhand sprach­li­cher Marot­ten zusätz­lich vor­schla­gen, das, was man gern schrei­ben möch­te, vor­her von Drunk Eli­za oder einem sonst­wie zufäl­li­gen Text­würf­ler ver­schlei­ern zu las­sen oder das Inter­net – das sowie­so weit über den Umfang eines Web­brow­sers hin­aus­geht – nur noch unter ange­mes­se­nem Dro­gen­ein­fluss zu bedie­nen; oder sich ein­fach nicht in jedem zwie­lich­ti­gen Por­tal, das nicht schnell genug weg­lau­fen kann, anzu­mel­den und dort aktiv her­um­zu­tip­pen. Wenn ich einer Web­site so sehr miss­traue, dass ich bereit bin, mei­nen eige­nen Kom­fort zu opfern, nur, um mich dort sor­gen­arm schrei­bend her­vor­tun zu kön­nen, ist viel­leicht der Punkt erreicht, an dem ich mei­ne Betei­li­gung an der dor­ti­gen Gemein­schaft im All­ge­mei­nen ein­mal in Fra­ge stel­len soll­te; oder mich halt für einen Vor­zei­ge­da­ten­schüt­zer hal­ten, weil ich vor der Fahrt über eine Stra­ße vol­ler Schlag­lö­cher ein­fach ein Mes­ser in mei­nen Arm ram­me, damit es ver­gleichs­wei­se weni­ger am Hin­tern weh tut.

Natür­lich gibt es auch im kei­nes­wegs eso­te­ri­schen Feld des Daten­schut­zes, in dem jede Vor­sicht gebo­ten ist, fal­sche Lösun­gen. Key­board Pri­va­cy scheint eine davon zu sein.

PolitikIn den Nachrichten
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Tak, tak, tak, tak, tak.

Man kann natür­lich, wie es Rie­ke Havertz im Qua­li­täts­ma­ga­zin „ZEIT ONLINE“ tat, nach blu­mi­ger Beschrei­bung des Gesche­he­nen („Tak, tak, tak, tak, tak.“, ebd.) die gewohn­te Agen­da fort­füh­ren, indem man dar­auf hin­weist, dass Donald Trump, Lieb­lings­ant­ago­nist des Föje­tongs, als Befür­wor­ter der Natio­nal Rif­le Asso­cia­ti­on nichts gegen die längst nicht mehr zu bän­di­gen­de Waf­fen­ge­walt tut, statt wie sein medi­al wert­ge­schätz­ter Vor­gän­ger beim Nichts­ver­bes­sern wenig­stens noch ein biss­chen trau­rig aus­zu­se­hen.

Man kann, wie es im Jahr 2017 noch all­zu vie­le Anhän­ger der Leh­re des unsicht­ba­ren Freun­des im Him­mel tun, natür­lich für die Stadt der Spie­ler und der Pro­sti­tu­ti­on beten, denn Gebe­te machen die Welt zu einem bes­se­ren Ort, wie schon der all­seits belieb­te Frie­dens­fürst Bush d.J. wuss­te und die fro­he Kun­de in fer­nen Län­dern ver­brei­te­te, ob sie woll­ten oder nicht.

Man kann auch ein­fach all­mäh­lich dar­über nach­den­ken, ob es nicht viel­leicht eine gute Idee wäre, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka ein­fach sich selbst zu über­las­sen und zu war­ten, wie lan­ge es wohl dau­ern mag, bis das Recht auf Waf­fen­be­sitz das Pro­blem nach­hal­tig gelöst hat.

Ich für mei­nen Teil möch­te an die­ser Stel­le aus­drück­lich die drit­te Mög­lich­keit emp­foh­len haben.