In den Nachrichten
Der letzte Witz des Jahres …

… hat zwar mit Pin­guinen zu tun, ist aber gar kein­er:

Nils Olav received a pro­mo­tion on Wednes­day to Colonel in Chief of the Roy­al Nor­we­gian Guard. Yes, this high rank in the Nor­we­gian mil­i­tary has in fact been bestowed on a pen­guin.

Quelle

Na dann prost Neu­jahr.

PolitikProjekte
Gute Vorsätze 2008

Hal­lo, liebe Leser,

es gibt so vieles, was wir 2008 bess­er machen kön­nen, bietet das abge­laufene Jahr 2007 doch aus­re­ichend Kri­tikpunk­te. Die Kluft zwis­chen Arm und Reich wird immer größer, in Deutsch­land ver­hungern jährlich zahllose Kinder, während in den Fußgänger­zo­nen, angetrieben durch die real­itäts­ferne Poli­tik der Regierung Merkel, zu Spenden für Men­schen aufgerufen wird, denen es, wie es heißt, noch viel schlechter gehe als uns.

Kein Geld für Lebens­mit­tel, kein Geld für warme Klei­dung im Win­ter, das Trinkwass­er unge­sund bis giftig; so sieht’s aus in den armen Län­dern.
Und in den Wohl­stand­slän­dern (lustiger­weise also auch Deutsch­land) kommt dazu (sic!) noch ein durchgek­nall­ter Ter­ror­is­ten­jäger, der seinem Volk allen Ern­stes einre­den will, die wahre Gefahr komme nicht von außen (hier: Islamis­mus, Kriegslust der USA), son­dern von innen (Schiz­o­phre­nie und Para­noia gehen oft ein­her, heißt es), und natür­lich sei es daher unverzicht­bar, das ganze Volk unter Gen­er­alver­dacht zu stellen und im Zweifels­fall sämtliche Grun­drechte bei­seite zu lassen, um bspw. die tele­fonis­che Spi­onage oder den Haus­friedens­bruch zu legal­isieren, da es mehr als nur wahrschein­lich sei, dass poten­zielle Atten­täter in ihrer Woh­nung, die ver­mut­lich min­destens mit detail­lierten Plä­nen für Anschläge tapeziert werde, sich aus­gerech­net auf Hochdeutsch über eine unver­schlüs­selte Tele­fon­verbindung mit ihren Kom­plizen unter­hal­ten, bspw. “Ey Mustafa, kommse ma rüber, wir müssen gle­ich die Bombe zün­den” oder so was.

Aber natür­lich sind nicht die Islamis­ten, son­dern allein wir daran schuld. Wer außer uns undankbarem, poten­ziell ter­ror­is­tis­chem Volk würde es wagen, unsere Poli­tik in Frage zu stellen?

Was also machen wir daraus?
Nun, am besten das, was wir die let­zten bei­den Male in ein­er solchen Sit­u­a­tion gemacht haben:

Ich fordere die Rev­o­lu­tion!

Kopf ab und weg. Oder, da wenig­stens wir, die ein­fachen Bürg­er, noch ein wenig zivil­isiert sind, nur weg. Ohne Kopf ab. Ich kann ohne­hin kein Blut sehen.
Wer macht mit?

(Und wo wir schon mal dabei sind, kön­nten wir eigentlich auch gle­ich die diversen selb­ster­nan­nten Web­de­sign­er mit Berufsver­bot bele­gen; eine Webpräsenz, von der selb­st der HTML-Val­ida­tor des W3C das sprich­wörtliche Kotzen bekommt, trägt mit Sicher­heit nicht zur Wahrung der Net­zqual­ität bei.)

Völk­er, hört die Sig­nale!
— euer Volk­sp­in­guin


P.S. sowie in eigen­er Sache:


Mon­tag ist’s so weit. :-)

Sonstiges
Einen schönen Tag!

Lauter gute Wün­sche:

  • den Ratio­nalen unter meinen Lesern wün­sche ich ein stilles Gedenken und einen ruhi­gen Abend
  • den “Chris­ten für einen Tag” (*), dass der Baum nicht abbren­nt
  • Frau Gen­er­alfeld­marschall viele Geschenke
  • dem Spatzen viel Spaß und gute Unter­hal­tung
  • denen, die sich ange­sprochen fühlen, viel Liebe, aber keine Gesund­heit
  • allen anderen viel Schnee und natür­lich auch Glüh­wein, so zum Aus­gle­ich
  • und mir selb­st ein­fach nur meine Ruhe… :)

Päp­stliche Grüße,
— euer Schneepin­guin


* — “Oh, ja, super, wir gedenken eines vor ca. 2000 Jahren gelebt haben­den fun­da­men­tal­is­tisch-jüdis­chen Sek­tenpriesters, indem wir unter ’ner Tanne sitzen und schief sin­gen.”

PolitikNetzfundstücke
Meinungsmache 2.0

Hal­lo, liebe Leser­lein,
da brat mir ein­er ’nen Storch (und die Beine recht knus­prig):

Sind die Bedi­en­steten des deutschen Jour­nal­is­mus’ (nicht mit Boule­vard zu ver­wech­seln!) tat­säch­lich nicht mehr bere­it, lächer­liche fünf bis wenig­stens zehn Minuten zu investieren, um einen ver­meintlichen Sachver­halt auf seinen Wahrheits­ge­halt zu über­prüfen, wer­den also bewusst ver­bre­it­ete Falschin­for­ma­tio­nen unkom­men­tiert über­nom­men, so ist doch tat­säch­lich die deutsche Presse erneut das “wirkungsvoll­ste Tötungsin­stru­ment”, das es gibt, und zum Mor­dopfer wird im Zweifels­fall wie immer bzw. “damals” (i. e. 1967 ff.) das Volk. Wenn ich recht informiert bin, gibt es ab übernäch­ster Woche auch wieder einige neue Geset­ze, denen das dur­chaus zugutekom­men kön­nte.

Ein Hoch auf den homo sapi­ens; schade, Alter, das war’s dann wohl!

Schon mal im Voraus ein paar schöne Tage,
— euer Win­ter­pin­guin


Apro­pos “schöne Tage”:
Warum eigentlich nicht wenig­stens dieses Jahr mal Wei­h­nacht­en feiern?

Ganz ein­fach:
Weil man auch seinen Stolz hat und Selb­st-/Lebenslü­gen nicht mit­tra­gen will und außer­dem ein ratio­nal ori­en­tiert­er Men­sch ist und lieber seine Ruhe hätte und am Verzehren min­der­w­er­tiger Lebens­mit­tel bei 10 Grad Minus in ein­er Men­schen­menge, die auch mit Killerni­eten und Springer­stiefeln (d. h. das sollte ich mal aus­pro­bieren) kein Durchkom­men ermöglicht, keine Freude hat.

“Also so halt”.

PolitikNetzfundstücke
Und nochemaa die Ächzte. “Halte deine Schweiz sauber”, na bedankt.

Mit fol­gen­der Grafik wirbt zurzeit die Home­page der so beze­ich­neten “besten Band der Welt”:

Hin­ter­grund:
Nach­dem im Jahr 2007 (also qua­si kür­zlich) der von der Musik­gruppe nicht son­der­lich geschätzte Schweiz­er Poli­tik­er Christoph Blocher einen großen Anteil an Stim­men ver­lor, lösten die Ärzte ihr auf der “Es wird eng”-Tour gegebenes Ver­sprechen eines zusät­zlichen Musik­down­loads ein, wenn ich das richtig ver­standen habe.

Nun lasse ich aber all die Jubelschreie bezgl. Gratis­down­loads außer Acht und frage mich stattdessen:
Wieso ver­sucht eine deutsche Musik­gruppe, mit­tels US-amerikanis­ch­er Meth­o­d­en (das Inaus­sicht­stellen zusät­zlich­er Kon­sumgüter) in der Schweiz Poli­tik zu machen?

Sind wir hier in Texas oder wie?

Bit­ter­böse,
— euer Eisp­in­guin

PersönlichesMusik
Jazz war anders

Hal­lo, liebe Pflau­men,

ich war nun gestern mit dem Klap­per auf dem Han­noverkonz­ert der Musik­gruppe “Die Ärzte” und möchte im Fol­gen­den einen kurzen Bericht des Tages abliefern:

Da Han­nover eine Ecke ent­fer­nt ist, fuhren wir recht zeit­ig los. Die N‑Joy-Frau, die an der Warteschlange vor­beilief, um irgen­det­was wer­be­wirk­sames zu unternehmen, umging ich mit diplo­ma­tis­chem Ein­füh­lungsver­mö­gen (“Für DEN Sender? Niemals!”), so dass wir nach dem Sicher­heits-Befum­meln (sind Mobil­tele­fone adäquate Nahkampfwaf­fen?) vor Konz­ert­be­ginn das über­teuerte Cater­ing testen kon­nten (braucht jemand einen Die-Ärzte-Bech­er?). Während des Verzehrs von Bier und Piz­za hielt mein Begleit­er fre­undlicher­weise den Rand, auch wenn wir uns zuerst nicht zwis­chen Piz­za- und Tis­chrand entschei­den kon­nten. Erster­er gewann.

Schon um kurz vor 19 Uhr kon­nten wir die ersten “Wir woll’n die Ärzte sehn”-Rufe vernehmen. Doch erst kam, wie ein gelang­weilt wirk­ender Rodri­go der jubel­nden Menge mit­teilte, die Vor­band. Beat­plan­et? Wer ist das? Nun… ken­nt hier jemand die Busters? Der­jenige möge sich bitte die Busters in noch schlechter vorstellen, mit einem zu kurz ger­ate­nen Angus Young an der Gitarre und mit einem abso­lut ver­queren Humor: Es folge ein sehr poli­tis­ches Lied, kündigten sie an, und dass es den Titel “Keine Macht” habe. “Keine macht Liebe so wie du”, na bedankt.

Um 19 Uhr 33 MEZ durften diejeni­gen, die Beat­plan­et bis zum Schluss aushiel­ten, sie nach dem unsäglichen Lied über Kos­mo­naut­en­liebe (haben die keine Fre­undin [die von Beat­plan­et, nicht die Kos­mo­naut­en]?) endlich ver­ab­schieden, und schon bald fiel der schwarze Vorhang mit dem weißen Ä und ließ den Saal sich wieder füllen. Und dur­chaus zu Recht: Pünk­tlich wie die Mau­r­er bzw. die Medi­zin­er erk­lan­gen hin­ter dem Vorhang um 20:01 Uhr die mit­tler­weile ver­traut­en Klänge von “Him­mel­blau”. Ein Open­er als Open­er, wie über­raschend!

Und noch während die Kapelle blies bzw. eben nicht blies, son­dern spielte, öffnete sich der Vorhang passend zu Farins druck­vollem “yeeeaaaahh”, und die Menge begann zu toben. Das genügte für einen Blick ins Pub­likum: Die Ränge waren nicht ganz voll, aber noch immer zeigten sich größere Freiräume unten bei den Steh­platzkäufern. Das änderte sich übri­gens bis zur Mitte des Konz­ertes erhe­blich.

Die Track­liste, der Tex­tüber­sicht wegen:

01 Him­mel­blau
02 Lied vom Scheit­ern
03 Wie am ersten Tag
04 Nie wieder Krieg (inkl. Wind of changes)
05 Die Instru­mente des Orch­esters (geht über in …
06 … Super 3)
07 Blu­men (inkl. Gehn wie ein Ägypter)
08 2000 Mäd­chen
09 Sie kratzt, sie stinkt, sie klebt
10 Heulerei
11 Deine Schuld
12 Die klüg­sten Män­ner der Welt
13 Die ewige Maitresse
14 Bre­it
15 1/2 Lovesong
16 Ich bin reich
17 Meine Fre­unde
18 Deine Fre­undin (wäre mir zu anstren­gend)
19 Tu das nicht
20 Mys­tery­land
21 Mach die Augen zu
22 Per­fekt
23 West­er­land
24 Lasse redn
25 Igno­ra­ma
26 Rebell (“let­ztes Lied”, jet­zt schon?)
27 Dinge von denen
28 Elek­tro­bier
29 Punkba­bies
30 Schun­der-Song
31 Junge
32 Der lustige Astro­naut
33 Außerirdis­che
34 Ist das alles
35 Zu spät
36 El Cat­ti­vo
37 Wir sind die Besten
38 Schrei nach Liebe
39 Unrock­bar
40 Dauer­welle vs. Mini­pli
41 Gute Nacht

Ja, “Pierc­ing” und “Niedlich­es Liebeslied” haben sie wieder nicht gespielt, schade eigentlich — aber dafür gab’s was zu lachen. Abge­se­hen von den bekan­nten Versingern und den berüchtigten Ansagen entwick­elte sich auch auf diesem Konz­ert ein “Run­ning Gag”. Nun ist Han­nover ja nicht unbe­d­ingt reich an erwäh­nenswerten Errun­gen­schaften, aber mit den Scor­pi­ons hat­tens­es ja, die Ärzte. Ohje! “Schöne Grüße / an die Scor­pi­ons…” (“Gute Nacht”).

Wenn man Rods Impro­vi­sa­tion­sinkom­pe­tenz überge­ht, war es auch lied­mäßig ein großar­tiges Konz­ert. Zwar gab’s keine “Elke”, aber Män­ner-Frauen-Duelle (“Pflegele­icht!” “Satan!” “Jesus Christ!”) und den unge­wohn­ten Anblick von Her­rn Urlaub am Schlagzeug (zu Beginn von “Tu das nicht”) sollte man mal gese­hen und gehört haben. Solide. Die Besuch­er indes wussten das, wie es scheint, nicht recht zu würdi­gen; trotz Aufrufen zum “Heat­bang­ing” (O‑Ton, jawoll) sowie divers­er Applaus- und La-Ola-Vari­a­tio­nen entwick­elte sich eine Stim­mung, wie man sie sich in solchen Konz­erten vorstellt, erst nach dem für viele anscheinend noch immer ver­stören­den Elek­tro­bier. Sel­ten so ein reglos­es Herum­ste­hen, selb­st während der fast unschlag­baren Ver­sion von “Wie am ersten Tag” (“Vor­bei! Die! Die!”), erlebt. Hach ja!

Aber “die Ärzte fick­en (bekan­ntlich) das Sys­tem, aber mit Hirn”; und so kamen dann auch die Lieder an die Rei­he, die die TUI-Are­na (“Ich hab meinen Urlaub schon gebucht. Bei Neck­er­mann.”) in Bewe­gung set­zten. Der “Schun­der-Song” kon­nte wie gewohnt begeis­tern — das Wort “Fresse” wirkt, wie es scheint, noch immer als “Par­tykracher”, wen­ngle­ich Beat­plan­et zuvor mit einem Lied, in dem auch fleißig niedere Instink­te bedi­ent wur­den, dessen Titel ich allerd­ings glück­licher­weise nicht kenne, recht erfol­g­los blieben -, und bei dem offen­bar heiß ersehn­ten “Junge” gin­gen dann auch die Todes­mauern los, die bei “Dauer­welle vs. Mini­pli” ihren Höhep­unkt fan­den. Das dazwis­chen liegende “Unrock­bar” indes wurde von einem ärztlich verord­neten “Auf­ste­hen gegen Rechts” (sic!) einger­ahmt. “AUFSTEHEN! HINSETZEN!” Ach, Bela…

Wer war eigentlich der Irre im U5, der alle paar Minuten das Wort “Hüh­n­er­fick­er” skandierte und es tierisch amüsant fand? Er möge sich bitte zwecks Unter­hal­tung unter “Fre­un­den” melden…

Danach kam übri­gens nichts erwäh­nenswertes mehr. Was auch?

Habe daher an dieser Stelle die Ehre und ver­ab­schiede mich mit einem Lied von Klaus Meine. ;)
(Hier bitte ein Lied von Klaus Meine ein­fü­gen!)

Tüdeldü…

Netzfundstücke
Danke, Beepworld! Danke, Mitmachweb! Selten so gelacht…

Liebe Inder in der Inderin,
was wäre das Inter­net nur ohne die grandiose Idee des Mit­mach­webs?

Nun gut, mal ganz abge­se­hen davon, dass es von Anfang an als solch­es konzip­iert war (also das Inter­net als Mit­mach­web), beant­worte ich die Frage doch direkt selb­st:

Es wäre frei von Idioten.

Dass die Deutschen ein Volk der kollek­tiv­en Trauer sind und Beep­world­seit­en so knuf­fig ausse­hen, ist kein Grund, ger­ade mal fünf Tage nach der “Still­ge­burt” (i. e. abgenip­pelt) eines Kindes eine Web­seite mit allen Einzel­heit­en zu erstellen, natür­lich in ein­er schön unles­baren Schrift und viel Blinken, damit es nicht so depres­siv wirkt, und schon gar nicht mit Fotos der Leiche — das will kein­er sehen, Her­rgot­tnochmal!

Aber Liebe — und sei es nur die von ein­er Mut­ter zu ihrem Kind — macht bekan­ntlich blind (und doof).

100000000 bus­sis auf bauchi,
— euer Pigit­tin­guin.


P.S.:

(VfB­Fabi­an) what meens ” youre so sexy ” in ger­man? oO
(@Tux^verdreifelt) “Sie sind so geschlechtsverkehrig”
(@Tux^verdreifelt) ;p
(VfB­Fabi­an) thank you
(@Tux^verdreifelt) no prob­lem, real­ly.

Gni­hi­hi!

In den Nachrichten
Licht an!

Während die Google-Hom­page heute schwarz bleibt, um für den Kli­maschutz zu wer­ben, feiert Google-Grün­der Lar­ry Page in der Karibik eine energieaufwändi­ge Luxus-Hochzeit. Hun­derte Gäste flo­gen in Pri­vat­jets ein, eine Sand­bank wurde aufgeschüt­tet und Bierzelte aufgestellt — natür­lich per Kli­maan­lage gekühlt.

Daher: Licht aus? Licht an!

Genau das richtige in der dun­klen Jahreszeit. ;)

Politik
Die Linken und das Internet

Die Linkspartei wird wegen der Ver­wen­dung ver­fas­sungs­feindlich­er Sym­bole Strafanzeige gegen die freie Online-Enzyk­lopädie Wikipedia stellen.

(…)

Laut der Linkspartei macht die offene Struk­tur der Wikipedia die Enzyk­lopädie zu einem Ein­fall­stor für recht­sex­treme Ide­olo­gien. Man kri­tisiert vor allem die sehr umfan­gre­ichen Zitate aus NS-Quellen sowie zusät­zliche Mate­ri­alien und Abbil­dun­gen, die weit über das notwendi­ge Maß hin­aus gehen.

Quelle

Oje, das hätte ich jet­zt nicht gedacht: Recht­sradikale Sym­bole in ein­er Enzyk­lopädie! Was wür­den wir nur ohne die Linken tun?

Ich schlage vor, zum Dank für diese, äh, Auf­se­hen erre­gende und total über­raschende Enthül­lung marschieren wir beim näch­sten Rosa-Lux­em­burg-Gedenk­tag mit, unter riesi­gen Plakat­en der bekan­nten Frieden­skämpfer Stal­in, Mao und Lenin. Die darf man in diesem Land zum Glück unges­traft anbeten.

Mol­lies und Steine?
— euer Frieden­sp­in­guin

Politik
“Kinderpornografie ist weltweit geächtet…”

… heißt es auf heise.de mal wieder. So weit, so lang­weilig, aber oho, oho:
Das BKA plant eine engere Zusam­me­nar­beit?

Mit Kinder­pornografie ist es in Deutsch­land wie mit Hitlerver­gle­ichen:
Es ist eins dieser so genan­nten buzz­words, also Summwörter, bei denen das Volk laut kreis­chend aus dem Zim­mer ren­nt und stumm alles erduldet, was Abhil­fe zu schaf­fen ver­spricht. So kann man den Überwachungsstaat natür­lich auch schmack­haft machen!

Bzw. genau genom­men nur dem Bürg­er, denn die Abge­ord­neten kön­nen ihre eige­nen Geset­ze zurechtle­gen: Das “Land Berlin legt Wider­spruch gegen Gesetz zur TK-Überwachung ein”, och joa… doch jet­zt schon?

Ich dachte, die Schat­ten­box­sai­son sei vor­bei.

Pfui bah!
— euer Pin­guin


P.S.: “Es spricht für die eigene Fernsehkom­pe­tenz, wenn man beim Per­fek­ten Pro­mi Din­ner nichts als die Zutat­en ken­nt.” (T. Mause­hund)