Netzfundstücke
Medienkritik I: Das SPIEGEL-BILD.

Ger­ade frisch auf meinen Schreibtisch (desk­top, haha) kommt die für das poli­tis­che Welt­geschehen wohl unab­d­ing­bare Mel­dung, dass der aus teils unver­ständlichen Grün­den so genan­nte Kul­tur­SPIEGEL sich mit aus­gerech­net dem Prekari­ats-Tit­ten­heftchen BILD auf einen neuen Best­seller eini­gen kon­nte, und oben­drein ist’s ein­er, bei dem hin­ten und vorne nichts zu stim­men scheint — die For­mulierung “auf einen Best­seller eini­gen” ist in diesem Fall übri­gens auch per se saukomisch, wenn man “Best­seller” nicht auf die Anzahl der Verkäufe bezieht, was in diesem Fall auch reich­lich ver­früht wäre; aber weit­er — und dessen Äußeres, inklu­sive des Titels, gut sicht­bar von einem eigentlich auch nicht über­mäßig besseren anderen Werk “inspiri­ert” wurde (Tem­po­ra mutan­tur, et muta­mur in Illies, © S. Gärt­ner); was bleibt einem da noch zu schreiben?

Der SPIEGEL wird auch immer schlechter.

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