Sonstiges
Prinz William: Jetzt zeigt er uns sein Bäuchlein

Und da wir ger­ade bei alber­nen Zeitschriften waren, noch ein Kurz­er hin­ter­her:

Kate zeigt uns qua­si ihre fron­trow; und wenn ich das mache, bekomme ich die Schuld an beina­her Erstick­ung auf­grund von Lachens zugeschoben, aber keinen Platz auf der Titel­seite ein­er Frauen­zeitschrift “für Frauen zwis­chen 30 und 59”. Ander­er­seits weiß ich auch nicht, ob mir das gefall­en würde.

Sonstiges
Medienkritik LXXV: Jolie: Nichts für Weicheier.

Der Zufall wollte es, dass mir beim Stöbern die (inzwis­chen trotz Sep­tem­bers bere­its ver­al­tete) diesjährige Sep­tem­ber­aus­gabe der Zeitschrift “Jolie” in die Hände fiel. Die “Jolie” ist eine Frauen­zeitschrift, die irgend­wie mit den grauen­vollen Teenager­magazi­nen “Pop­corn” und “Mäd­chen” — das ist das hier — zusam­men­hängt. Ihre Titel­seite ist überdies der­maßen bescheuert, dass ich mich genötigt sah, sie — die Zeitschrift — zu erwer­ben.

Das Mot­to der “Jolie” lautet “THE BEAUTIFUL LIFE GUIDE”, “der schöne Lebens­führer” also, und dafür, dass der Führer (also die “Jolie”) schön ist, sind die enthal­te­nen Mod­e­tipps ziem­lich scheußlich. (Im Übri­gen sei ange­merkt: Jemand, der ohne Anleitung nicht lebens­fähig ist, sollte keine Zeitschriften lesen.) Immer­hin sind die stärk­sten Augenkreb­ser­reger auf ein beiliegen­des mehr­seit­iges Falt­blatt namens “Jolie STYLING BIBEL” konzen­tri­ert, die erk­lärt, wie man “DIE NEUESTEN TRENDS TRÄGT”, lei­der aber nicht, wie man sie erträgt. Auf diesem Falt­blatt sind über­wiegend unför­mige, unge­sund ausse­hende Frauen in scheußlich­er Klei­dung zu sehen, die offen­bar bei der kle­in­sten Regung der Gesichtsmusku­latur erschossen wer­den oder jeden­falls so guck­en. “Traumhaft schön” stelle ich mir weniger beängsti­gend vor.

In der “Jolie STYLING BIBEL” — geheiligt werde ihr Name, und wer daran glaubt, ist selb­st schuld — ste­hen dann aufre­gende junge Dinge wie “Berlin intim: Die wichtig­sten NEWS und der heißeste GOSSIP aus der Fron­trow”, und mir wird auch schon ganz heiß in mein­er Fron­trow. Dabei ist es gut zu wis­sen, dass Klei­der Leute machen: “Krise? Welche Krise? Mit üppi­gen Prints und opu­len­ten STICKEREIEN gehören wir alle zur High Soci­ety”. Statt Geldes kön­nten wir also ein­fach ein paar Stick­ereien nach Griechen­land schick­en — Prob­lem gelöst.

Aber genug der bib­lis­chen Pracht, wen­den wir uns stattdessen wieder der “Jolie” zu. Eines ihrer Titelthe­men heißt “glow for it!”, also “leuchte dafür!”, und es geht ange­blich um strahlende Tängs. Was genau “it” ist, geht für mich nicht aus dem Text her­vor, vielle­icht liegt das auch an den quälen­den Kopf­schmerzen, die sich ein­stellen, wenn ich ver­suche, in dem Sprachquark der “Jolie” seine etwaige inhaltliche Bedeu­tung zu erken­nen find­en.

Wirk­lich reizvoll waren aber zwei andere The­men. Zunächst ist von einem Inter­view mit Mila Kunis die Rede, in dessen Ver­lauf sie gesagt haben soll: “Ich ste­he total auf Kind­sköpfe”. Ob Mila Kunis Deutsch spricht, weiß ich nicht, aber auch, wenn man von einem englis­chsprachi­gen Inter­view aus­ge­ht, ist die Über­set­zung mit “schlu­drig” noch nett umschrieben. Dort ste­ht eigentlich dies:

Kön­nten Sie sich in einen Kind­skopf ver­lieben?
Wenn es einen Aus­gle­ich dafür gibt, dur­chaus.

Das mit dem Textver­ständ­nis soll­ten die Autoren Anto­nia Stef­fens und Dierk Sin­der­mann noch mal üben. Das Wort “Aus­gle­ich” finde ich an dieser Stelle allerd­ings auch diskus­sion­swürdig. Wer möchte anfan­gen?

Wenig, aber immer­hin inter­es­san­ter ist das zweite der bei­den anderen The­men: “Alles Los­er? — Warum Frauen schuld sind, wenn Män­ner zu Weicheiern mutieren”. Der Artikel fängt gut an:

Wie kön­nen wir Män­nern vor­w­er­fen, dass sie alles falsch machen — wenn wir ganz offen­sichtlich selb­st nicht so genau wis­sen, was wir wollen?

Die Artike­lau­torin Johan­na Schuh­mann spielt hier darauf an, dass die Män­ner heutzu­tage, unter­drückt beein­druckt von der als “Emanzi­pa­tion der Frau” getarn­ten Sex­is­muswelle, die seit den 1970er Jahren das Land nervt, Weicheier seien, Heul­susen und viel zu sen­si­bel. Es sei salon­fähig gewor­den, über sie herzuziehen, und irgend­wo in Deutsch­land macht sich eine (selb­stver­ständlich weib­liche) Gle­ich­stel­lungs­beauf­tragte beim Lesen dieser Zeilen vielle­icht ein zweites Alster auf.

Aber wer will schon den per­fek­ten Mann?

Typ­isch weib­lich: Der Hang zur Verbesserung

(…) Frauen definieren ihren Selb­st­wert viel mehr aus männlich­er Bestä­ti­gung als umgekehrt.

Das heißt: Eine Frau find­et sich vor allem dann wertvoll, wenn ein Mann ihr applaudiert, während ein Mann keinen son­der­lich großen Wert darauf legt, ob seine gegen­wär­tige Part­ner­in ihn nun für brad­pit­tig hält oder nicht. Kon­se­quenter­weise sind damit alle Schön­heits- und Mod­e­tipps für Frauen, die nicht von einem Mann ver­fasst wur­den, eigentlich irrel­e­van­ter Quatsch. Doof, dass es bei der Erken­nt­nis blieb und die “Jolie” trotz­dem wohl weit­er­hin erscheinen wird.

Män­ner haben sich in diese Welt, so behaupte der Köl­ner Sozi­ologe Rain­er Neut­zling, behauptet Johan­na Schuh­mann, notge­drun­gen einge­fügt: “Die männliche Rolle hat sich verän­dert, aber die meis­ten arrang­ieren sich gut mit ihren neuen Auf­gaben.”; die da ver­mut­lich laut­en: Ab und zu mal die Schön­heit des Weibchens beklatschen. Und weil das bere­its alles ist, was ein Mann über seine neue Rolle als bemitlei­denswertes Weichei wis­sen muss, gibt es zum Abschluss nur noch einen Ratschlag an die Frauen:

Bemühen Sie sich! Dabei kann tat­säch­lich auch die Läster­runde im Café helfen. Denn: “So kann man seine Beziehung mit denen der anderen ver­gle­ichen”, sagt der Sozi­ologe. Und fest­stellen: So schlimm ist der Typ zu Hause gar nicht.

Wenn der Sozi­ologe das sagt, gibt es natür­lich keinen ratio­nalen Grund, nachzufra­gen. Sehenswerte Szenen sind vorstell­bar: “Mein Kerl ist weniger doof als eur­er! Ätsch!”.

Frauen definieren ihren Selb­st­wert somit auch aus der Bestä­ti­gung, dass ihr Mann weniger einen an der Klatsche hat als die Män­ner ihrer Fre­undin­nen, sagt der Sozi­ologe.

Ich sollte die “Jolie” häu­figer lesen. Ich erfahre Dinge, die ich son­st niemals auch nur in Betra­cht gezo­gen hätte.
Die “BRAVO” kann ein­pack­en. Das mit der Aufk­lärung machen jet­zt die anderen Ver­lage.

Und was zu lachen gibt es auch.

PersönlichesLyrik
Sie. (Fragment 6.2, Klimax)

“You can get addict­ed to a cer­tain kind of sad­ness,
like res­ig­na­tion to the end, always the end.”
– Gotye: Some­body I used to know


… Als er aus seinem Traum erwachte, war sie fort.

Es schien alles so aus­sicht­sre­ich. Er hat­te es nicht geschafft, sie davon zu überzeu­gen, dass er trotz seines äußeren Erschei­n­ungs­bildes jemand war, von dem sie sich fern­hal­ten sollte. Sie glaubte ihm nicht. Sie sah ihn für eine gefühlte Ewigkeit aus ihren großen, jeden noch so starken Wider­stand augen­blick­lich zer­schla­gen­den Augen an und sagte, sie würde ihm eines Tages Schmerzen bere­it­en.

Er hat­te keine Ahnung, worauf er sich ein­lassen würde.

Einen Großteil seines Lebens seit Ende sein­er Jugend, die auch alles andere als glo­r­re­ich ver­laufen war, hat­te er damit ver­bracht, sich selb­st zu ent­deck­en. Immer wieder war er gescheit­ert und let­zten Endes wieder und wieder zer­brochen an dem, was er für Halt hielt. Die falschen Frauen, die falschen Fre­unde, die falschen Gele­gen­heit­en ließen ihn kurz auf­flam­men und blieben doch nicht mehr als ein Funke. Eine Beglei­t­erin früher­er Jahre hat­te ein­mal zu ihm gesagt, es sei erschreck­end, wie ver­bit­tert er sei, und tat­säch­lich fühlte er sich ein­er Exis­tenz als grantel­nder Greis näher als der Jugend, die für ihn nur mehr wie eine verblassende Erin­nerung schien.

Für sie, das wusste er, musste er mehr sein als das; nein, er wollte es. In den weni­gen Wochen, die seit ihrem ersten Aufeinan­dertr­e­f­fen ver­gan­gen waren, hat­te sie fast jeden sein­er Fehler erkan­nt, aufgezeigt und zu sein­er Behe­bung beige­tra­gen. Sie kon­nte ihm etwas geben, was ihm seit einem Jahrzehnt gefehlt hat­te; sie kon­nte ihn auf­bauen und ihm den Weg zeigen, den er so lange gesucht hat­te. Dass auch sie nicht frei von Makeln war, war ihm egal. Wer, dachte er, wolle schon per­fekt und ohne Kan­ten sein?

Die angekündigten Schmerzen ließen auf sich warten. Ihr Lächeln begleit­ete ihn bis in seine Träume, die Tage, die zwis­chen ihnen lagen, fühlten sich zäh an wie ein gekauter Kau­gum­mi. Längst waren es mehr als nur die gemein­samen Inter­essen, die sie ver­ban­den, obwohl er nur schw­er leug­nen kon­nte, dass diese plöt­zlich einen spür­bar größeren Raum in seinem Leben ein­nah­men als es bis dahin der Fall war.

Als er sie zum ersten Mal ver­ab­schiedet hat­te und fragte, wann er sie wieder­se­hen würde, antwortete sie auswe­ichend. Dessen ungeachtet musste er nicht auf die näch­ste Ver­samm­lung der Inter­essens­ge­mein­schaft warten, die sie bei­de let­ztlich zusam­men­find­en ließ. Sie tauscht­en noch am gle­ichen Woch­enende Kon­tak­t­dat­en aus, und es ergab sich, dass er ein­er pri­vat­en Feier bei­wohnen sollte, an der auch sie teil­nahm. Der Abend ver­lief über­raschend, und obwohl kein­er von ihnen das, was mit ihnen geschah, mit Worten in Gänze zu erfassen ver­mochte, genoss er es, sich fall­en lassen zu kön­nen. So wenig sie bei­de auch zu Liebe bere­it waren, so sehr ver­sucht­en sie doch, einan­der zu hal­ten.

Aber obwohl sie sich in den Wochen danach immer wieder sahen, sei es auf größeren Ver­samm­lun­gen, sei es im kleinen Kreis, ging ihm doch ihre War­nung vor ihr nicht aus dem Kopf.

Dass der große Knall irgend­wann kom­men würde, erschien ihm immer unwahrschein­lich­er, je länger sein Weg ihn an ihrem Haus vor­bei führte. Sie hätte es längst tun kön­nen. Sie hätte ihn in den Graben stoßen und dort vergessen kön­nen, wie es all die Frauen vor ihr irgend­wann getan hat­ten. Aber sie war anders. Sie war bess­er in allem, was sie tat und wie sie war. Sie gab ihm zu ver­ste­hen, dass das, was er war, dem, was sie wollte, recht nahe kam; und obwohl es immer wieder Momente gab, in denen er den Weg ver­ließ und sich in den Brennnes­seln am Weges­rand verf­ing, störte sie sich nicht an den Quad­deln, die er davon­trug.

Er hätte ihre War­nung nicht ver­drän­gen sollen. …


“But you did­n’t have to cut me off,
make out like it nev­er hap­pened
and that we were noth­ing.”
– Gotye: Some­body I used to know

MontagsmusikIn den Nachrichten
Wise Guys — Deutsche Bahn

Und dann sitzt man nach einem Woch­enende voller inter­es­san­ter Begeben­heit­en im Zug nach Hause und die Bahn sagt, nö, guter Mann, lieber lassen wir unsere Lok bren­nen als Sie pünk­tlich nach Hause zu brin­gen.

Natür­lich ist Bet­ti­na Wulff schuld, denn das Geld, das sie dafür bekommt, kein Flittchen zu sein, fehlt nun eben der Bahn, um ihre Züge instand zu hal­ten.

Wise Guys — Deutsche Bahn

Guten Mor­gen!

PolitikIn den Nachrichten
Kurz verlinkt CXIX: Kinderquatsch mit Barack

Lustig: Barack Oba­ma hat wieder was gesagt.

Natür­lich über­höht er seine eigene Bedeu­tung wie üblich, indem er die US-Amerikan­er als Ange­hörige der “größten Nation auf der Erde” beze­ich­nete. Hof­fentlich haben keine Chi­ne­sen zuge­hört. Als Ergänzung zu seinem Bob-der-Baumeis­ter-Duk­tus (“jau, wir schaf­fen das”) hat sich der gute Herr Präsi­dent jeden­falls offen­bar nun auch Xavier-Naidoo-“Lieder” (“Dieser Weg”) reinge­zo­gen:

Ich will nicht so tun, als ob der Weg, den ich anbi­ete, schnell oder leicht ist.

Seine Her­aus­forder­er täten gut daran, es ihm gle­ichzu­tun. Wür­den sie zum Beispiel Sponge­Bob Schwammkopf sehen und deutschen Aggro­rap hören, wäre das eine Kom­bi­na­tion, der selb­st ich als an US-amerikanis­ch­er Innen­poli­tik qua­si gän­zlich desin­ter­essiert­er Men­sch meine volle Aufmerk­samkeit wid­mete.

“Ich will nicht so tun, als ob dies hier die Krosse Krabbe ist, bitch, aber ich bin bere­it!”

Wäre ich US-Amerikan­er, meine Stimme hätte er.

(teil­weise via @schlenzalot)

PolitikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Gerecht — bigott — grün

Das Han­dels­blatt so:

Einen ökol­o­gis­chen Umbau der Wirtschaft haben die Grü­nen-Frak­tion­schefs Renate Künast und Jür­gen Trit­tin zum Auf­takt der Klausurta­gung der Bun­destagsab­ge­ord­neten am Mittwoch in Han­nover ver­langt. Die dre­itägi­gen Beratun­gen ste­hen unter dem Mot­to „gerecht — glaub­würdig — grün“. (…) Trit­tin warf in der „Han­nover­schen All­ge­meinen Zeitung“ Umwelt­min­is­ter Peter Alt­maier (CDU) wegen seines Konzepts ein­er „green econ­o­my“ Etiket­ten­schwindel vor.

(Her­vorhe­bun­gen von mir.)

Wisst ihr übri­gens, wer son­st noch so Etiket­ten­schwindel betreibt? Kommt ihr NIE drauf!

Links präsen­tieren Künast und Trit­tin ein Energies­pa­rauto — rechts um die Ecke warten die Fahrer vor den Dienst­wa­gen.

Das sind sich­er die neuen Energies­par-Lim­ou­si­nen, von denen man so viel hört.

Netzfundstücke
Für die Katz.

Und dann war da noch “Felix Schmitt” aus Kaiser­slautern, der unter ver­schiede­nen Inter­ne­tadressen Ama­zon-Part­ner­lä­den (also Weit­er­leitun­gen auf Ama­zon mit ange­hängter Part­nerken­nung) betreibt. Das ist so weit nicht ver­w­er­flich, zumal ein aus­re­ichen­der Hin­weis hier­auf auf jed­er sein­er Inter­net­seit­en erscheint:

GEWISSE INHALTE, DIE AUF DIESER WEBSITE ERSCHEINEN, STAMMEN VON AMAZON EU SARL.

(“Gewisse Inhalte” finde ich putzig.)

Dass jed­er dieser onli­neshops einen mehr oder weniger the­men­be­zo­ge­nen Namen trägt (rasurenthaarung.com, uhren-schmuck-laden.de und der­gle­ichen), ist schön. Undurch­dacht ist allen­falls die tat­säch­liche Pro­duk­tauswahl. Ich bin zum Beispiel davon überzeugt, dass der Kopfhör­er Bey­er­dy­nam­ic DT-770 PRO kein Scherkopf ist oder eine Katze ihn tra­gen sollte.

Ander­er­seits weckt Ange­botsvielfalt ja auch so etwas wie Ver­trauen, nicht wahr?

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Medienkritik in Kürze: Skandal: Unternehmen unterschiedlich groß!

Und da wir ger­ade bei unter­drück­ten Min­der­heit­en waren, wird auf SPIEGEL ONLINE diese Woche wieder Gen­derkäse serviert:

EU-Jus­tizkom­mis­sarin Viviane Red­ing dringt auf eine Frauen­quote von 40 Prozent in den Auf­sicht­sräten börsen­notiert­er Konz­erne. (…) Män­ner haben im Schnitt 33, Frauen nur 20 Mitar­beit­er unter sich.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die Frauen- und Gle­ich­stel­lungs­beauf­tragten (Män­ner sind bekan­ntlich stets selb­st schuld) eine Ver­größerung von Unternehmen fordern, in deren Vor­stand sich Frauen befind­en. Immer­hin kön­nen Frauen nichts dafür, dass die Unternehmen so klein sind. Chau­vin­is­tis­che Machoschweine: Hal­ten das Unternehmen absichtlich klein, um Frauen den Erfolg zu ver­wehren!

Dabei sind Frauen allein schon wegen ihres Geschlechts deut­lich bess­er qual­i­fiziert:

Frauen haben zwar weniger Beruf­ser­fahrung — das aber vor allem deshalb, weil sie jünger in Führungspo­si­tio­nen aufrück­en.

Da wer­den also Men­schen mit weniger Beruf­ser­fahrung schneller befördert als diejeni­gen des anderen Geschlechts mit wom­öglich mehr Beruf­ser­fahrung. Klar­er Fall von Unter­drück­ung.

Trotz­dem sind die Erfol­gs­frauen von heute sich immer noch ihrer natür­lichen Rolle in der Gesellschaft bewusst, weiß Elke Holst, “Exper­tin” im Deutschen Insti­tut für Wirtschafts­forschung:

Führungspo­si­tio­nen seien meist mit über­lan­gen Arbeit­szeit­en ver­bun­den, die mit Haus- und Fam­i­lien­ar­beit schw­er in Ein­klang zu brin­gen seien.

Gle­ichzeit­ig putzen, kochen und ein Unternehmen leit­en geht halt nicht. Danke, Frau Holst, für diese Erken­nt­nis.

“Ich werde reich und berühmt, wenn ich ein Gerät erfinde, das es ermöglicht, Leute über das Inter­net ins Gesicht zu stechen.”
– Anony­mus “Hat­fulOfHol­low” im IRC

In den Nachrichten
Und jetzt alle aus Solidarität mit Einarmigen einen Arm abhacken!

(Vorbe­merkung: Dies ist nur teil­weise Medi­enkri­tik, weshalb ich es nicht drüber­schreibe. Abwech­slung muss ja auch mal sein.)

Die momen­ta­nen Geschehnisse rund um das Juden­tum machen es uns Nichtju­den nicht leicht, Posi­tion zu beziehen; wenn eben Mus­lime in Berlin einen Juden ver­prügeln, weil er Jude ist, darf man es sich sozusagen aus­suchen, ob man laten­ter Anti­semit ist, indem man sich her­aushält, oder laten­ter Ras­sist, indem man sich ein­mis­cht und so die beteiligten Mus­lime in der freien Ausübung ihrer Prügelkul­tur behin­dert.

Die Lösung, so schlägt die Autorin Melody Sucharewicz auf WELT ONLINE vor, lautet, dass for­t­an alle Nichtju­den sich sol­i­darisch als Juden tar­nen:

Anstatt, dass die Juden nach diesem Angriff ihre Kip­pa ver­steck­en, soll­ten die Nichtju­den in Berlin mit Kip­pa auf die Straße gehen und damit zeigen, was sie von Hass und Extrem­is­mus hal­ten.

Ken­ner erin­nern sich an dieser Stelle vielle­icht an die South-Park-Episode Schön­er wär ’ne Warze, deren Pointe darin beste­ht, dass alle Ein­wohn­er des fik­tiv­en Dor­fes South Park sich aus Sol­i­dar­ität mit der Kranken­schwest­er, der ihr siame­sis­ch­er, tot geboren­er Zwill­ing am Kopf fest­gewach­sen ist, einen eben­solchen Fötus dor­thin kleben und sie so unbe­ab­sichtigt stig­ma­tisieren.

Eine Reli­gion ist nor­maler­weise zwar eine ziem­lich bescheuerte Sache, aber nicht aus­re­ichend bescheuert, um als Behin­derung gew­ertet wer­den zu dür­fen, obwohl einige Gläu­bige darauf hinar­beit­en, dass sich dieser Zus­tand als­bald ändern möge. In Verbindung mit der South-Park-Analo­gie zeigt das das Prob­lem auf: Frau Sucharewicz fordert, dass ihre Reli­gion ihre Exk­lu­siv­ität frei­willig aufgibt. Heute sind wir alle Juden.

Wir zeigen unsere Sol­i­dar­ität mit diskri­m­inierungs­ge­fährde­ten Grup­pen von Min­der­heit­en, indem wir so tun, als seien wir selb­st Mit­glieder dieser Grup­pen? Ja, das wird den mus­lim­is­chen Anti­semitismus aufhal­ten, wenn er kon­fron­tiert wird mit einem Staat voller Juden, zum Beispiel Israel. (In manchen mus­lim­is­chen “Kul­turen” ist es übri­gens Brauch, Leuten, die ver­suchen, einzelne Regio­nen oder gar einen ganzen Staat nicht­mus­lim­isch zu mis­sion­ieren, die Rübe abzuhack­en. Für Mis­sion­ierung und Pro­pa­gan­da hat­te der Springer-Ver­lag ander­er­seits schon immer ein offenes Ohr.)

Vielle­icht ist diese Lösung auch auf andere Bere­iche des täglichen Lebens auszuweit­en. Um der Forderung nach ein­er Frauen­quote Nach­druck zu ver­lei­hen, soll­ten alle deutschen Nicht­frauen kün­ftig in Frauen­klei­dern im Büro oder am Fließband erscheinen — ein­fach das Shirt ausstopfen (oder, je nach Frau, auch nicht) und es kann los­ge­hen; ander­er­seits auch nach hin­ten: Wenn annäh­ernd 100 Prozent der Beschäftigten vorgeben, weib­lich zu sein, ist das mit der Quote ja sozusagen erledigt. (Vor­bildlich geht aus­nahm­sweise der NDR vor: NDR führt Män­nerquote ein.)

Ich bevorzuge eine andere Lösung: Wir denken ein­fach mal nach, bevor wir Unsinn schreiben. Ich fange an, wer macht mit?

(Und in einem anson­sten deutschsprachi­gen Satz nur der hüb­schen Allit­er­a­tion wegen “What went wrong” anstelle “Was ging schief” lesen zu müssen bere­it­et mir ern­sthafte kör­per­liche Beschw­er­den, Frau Sucharewicz. Die Arztrech­nung ist unter­wegs.)

Montagsmusik
666 — Alarma

Gestern Abend schwadronierten in ein­er Gespräch­srunde mit Gün­ther “Bügelfalte” Jauch ange­blich diverse Blitzbir­nen jen­seits des Alterss­chnitts von 50 Jahren darüber, ob das Inter­net dumm mache. Zu welchem Schluss sie gekom­men sind, ist mir nicht bekan­nt, allerd­ings ist mein Inter­esse an diesem Wis­sen auch über­schaubar ger­ing. (Seht ihr: Das Inter­net macht “dumm” — Inter­net­nutzer haben kein Inter­esse mehr an öffentlich-rechtlich­er “Bil­dung”.)

Um keinen GEZ-Zahler zu ent­täuschen, gibt es als Auf­takt zum Mon­tag von mir heute mal ein blödes Stück “Musik”, von dem man schön dumm wird, wenn man es oft genug hört.

Alar­ma — 666

Guten Mor­gen.

In den NachrichtenWirtschaft
Kurz verlinkt CXVIII: Wie der Herr, so’s G’scherr.

Auf SPIEGEL Online ist man erschüt­tert:

Die griechis­chen Ver­brauch­er verzögern die Bezahlung ihrer offe­nen Rech­nun­gen beson­ders lange: Im europäis­chen Ver­gle­ich liegen sie ein­er Studie zufolge auf dem let­zten Platz. Aber auch die Deutschen haben nicht die beste Zahlungsmoral — sie schaf­fen es nur auf den drit­ten Rang.

Dass die Zahlungsmoral des Lan­des Griechen­land darin beste­ht, anstelle ein­er Rück­zahlung weit­ere Kred­ite aufzunehmen, und die des Lan­des Deutsch­land darin, dass die Staatss­chulden pro Sekunde um über 800 Euro anwach­sen, wird mit kein­er Silbe erwäh­nt. Lustiger­weise inter­essiert das offen­sichtlich nie­man­den.

Ich wäre gern ein Staat.

PolitikWirtschaft
Medienkritik LXXIV: Helmut, die deutsche Riesenschildkröte und die Tragik der Finanzkrise

Hans-Peter Schwarz — wer immer dies sein mag — hat ein Buch geschrieben, und zwar nicht irgen­dein Buch, son­dern eine Biografie von Hel­mut Kohl. Davon gab es offen­bar noch nicht genug.

Bei der Bew­er­tung dieses sicher­lich total span­nen­den Werkes lässt das olle CDU-Haus­magazin WELT.de auch Bern­hard Vogel, einen ehe­ma­li­gen Kom­mili­to­nen Hel­mut Kohls, zu Wort kom­men, der dies zu bericht­en weiß:

“Eine geborene Führernatur” nen­nt er den ein­sti­gen Kan­zler, dessen erste Wahl sich am 1. Okto­ber zum 30. Mal jährt. (…) Nur wenige deutsche Poli­tik­er hät­ten “so viel Zus­tim­mung und so viel Hass auf sich gezo­gen”.

Zur Erin­nerung: Es geht immer noch um Hel­mut Kohl, nicht um den anderen größten Staats­mann aller Zeit­en. Habt ihr’s? Dann weit­er im Text und zurück zum Buchau­toren:

Hans-Peter Schwarz, mit seinen 78 Jahren agil wie eh und je, hat für seine Biografie über 40 Inter­views geführt.

Wenn jemand sein ganzes Leben lang so agil ist wie mit 78 Jahren, ist das nicht unbe­d­ingt eine sportliche Höch­stleis­tung. Für ein kon­ser­v­a­tives Pro­pa­gan­dam­agazin wie WELT.de ist aber natür­lich jemand, der das Leben von Hel­mut Kohl — Hel­mut Kohl! — doku­men­tiert, bere­its eine schillernde Licht­gestalt. So ein Buch zu schreiben schafft eben nicht jed­er.

Die wachen, stets blitzen­den Augen Hans-Peter Schwarz’ inter­essieren sich für Men­schen, deren Herkun­ft, Prä­gung und Charak­ter, Stärken und Schwächen, für Begabun­gen und Defek­te.

Es ist ein biss­chen schade, dass Daniel Friedrich Sturm (allein schon der Name!), der Autor dieses Artikels, im weit­eren Ver­lauf kein Wort über Hans-Peter Schwarz’ sex­uelle Ausstrahlung ver­liert und/oder ihn um ein Ren­dezvous bit­tet, aber vielle­icht hat er das pri­vat gek­lärt. Seine Erek­tion beim Beschreiben eines Mannes, der das Leben von Hel­mut Kohl — Hel­mut Kohl! — doku­men­tiert, ist aber nur schw­er zu überse­hen.

Oh, apro­pos Ger­ma­nen; der Schwarz schreibt des Weit­eren:

In Rhein­land-Pfalz sei Kohl “wie ein junger unge­broch­en­er Siegfried” aufge­treten.

Ein deutsch­er Kan­zler, der auf­trat wie ein ger­man­is­ch­er Sagen­held und eine geborene Führernatur war; dass er neben­bei die deutsche Ein­heit, die Heimkehr des deutschen Ostens, vol­lziehen ließ, passt da ganz beson­ders toll ins Bild.

Selb­stver­ständlich sind die offen­sichtlichen Par­al­le­len gän­zlich unbe­ab­sichtigt, und Hans-Peter Schwarz reißt das Rud­er noch ein­mal herum:

Die Ham­burg­er Medi­en (…) habe er gehas­st und manche Jour­nal­is­ten gle­ich mit. Und doch habe sich Kohl gemausert zu ein­er “Riesen­schild­kröte, die man nicht umw­er­fen kon­nte”, beschreibt Schwarz den Mann, der ein Viertel­jahrhun­dert lang die CDU führte.

Hier stimmt eigentlich gar nichts. Etwas, das sich mausert, ist nor­maler­weise ein Vogel. Vögel mausern sich zu Vögeln, nicht zu Riesen­schild­kröten. Das mit der Biolo­gie üben wir aber noch mal, Herr Sturm, oder?

Die Meta­pher ist aber schon niedlich. Ich stelle mir kich­ernd vor, wie Hel­mut Kohl wie eine Schild­kröte auf dem Rück­en liegt und gemäch­lich mit Armen und Beinen wedelt. Hihi.

Dass Hans-Peter Schwarz, mit seinen 78 Jahren so langsam wie eh und je, kon­ser­v­a­tivis­mustyp­isch etliche Jahre zumin­d­est im infor­ma­tionellen Halb­schlaf ver­bracht hat, wird in Sätzen wie diesem deut­lich:

Ist Kohl also gescheit­ert, wenn der Euro scheit­ert? Zu ein­er “tragis­chen Größe” werde Kohl wohl, sollte der Euro kip­pen, prog­nos­tiziert Schwarz.

Hel­mut Kohl, die deutsche Riesen­schild­kröte — eine tragis­che Größe, weil Bankiers den Hals nicht voll­bekom­men.
Was daran nicht stimmt? Der Kon­junk­tiv.

Ich prog­nos­tiziere übri­gens, dass gestern der 30. August war. Bekomme ich jet­zt auch einen Buchver­trag und eine umfassende Huldigung mit möglichst weni­gen sex­uellen Annäherungsver­suchen seit­ens Her­rn Sturms?

Vielle­icht kann WELT.de ver­mit­teln. Allerd­ings bin ich wahrschein­lich dafür nicht kon­ser­v­a­tiv genug.

KaufbefehleMusikkritik
Ghost — In Stormy Nights

Soeben lausche ich dem 2007 veröf­fentlicht­en Musikalbum “In Stormy Nights” des japanis­chen Sex­tetts Ghost, genauer: dem 5. enthal­te­nen Stück “Cale­do­nia”, das mit sein­er Dudel­sack­be­gleitung trotz der selt­samen Gitar­ren­klänge irisch­er Tanz­musik nicht unähn­lich klingt, und beschließe, es hier zu würdi­gen. Zum Glück singt Front­mann Masa­ki Batoh auf Englisch — mein Japanisch ist nicht das Beste.

Der Titel des Albums taucht lediglich in der abschließen­den Folk­bal­lade “Gri­saille”, benan­nt wohl nach dem Gemäldes­til, der nur aus schwarzen, weißen und grauen Far­ben beste­ht, und auch nach ein­er ver­ton­ten Umset­zung dieses Stils klin­gend. Es regiert die Tristesse.

Das ist nach dem bis dahin recht stür­mis­chen Rest des Albums ziem­lich ungewöhn­lich, denn der hat es in sich.

In der englis­chsprachi­gen Wikipedia wer­den Ghost zurzeit in die Schubladen Acid Folk, Exper­i­men­tal Rock und Psy­che­del­ic Rock geschoben. Ich würde noch eine Prise Postrock/Shoegaze dazugeben wollen. Fast die Hälfte der Spielzeit nimmt das imposante, 28-Kom­ma-nochwas-minütige Instru­men­tal­stück “Hemi­cyclic Anthe­lion” ein. Sel­biges wird über fast die ganze Länge von einem monot­o­nen, met­allis­chen Grun­drauschen wie von ein­er Mas­chine unter­malt, das erst nach 22 Minuten ver­s­tummt. Darüber flir­ren aller­lei Syn­the­siz­er- und ähn­liche Klänge, wie sie in der elek­tro­n­is­chen Musik der frühen 1970er Jahre üblich waren.

Das fol­gende “Water Door Yel­low Gate” schlägt die Brücke zum Folk: Während der Rhyth­mus, der jenen gefall­en dürfte, die auch an Colos­se­um (II) ihre Freude haben, vor­angetrieben wird, ertö­nen aller­lei Tas­tenin­stru­mente, (ver­mut­lich) Kazuo Ogi­no erzeugt Chorg­eräusche, und fast bis zur Unken­ntlichkeit verz­er­rte Gitar­ren begleit­en das bunte Treiben; überdies ruft Masa­ki Batoh mit akzen­tu­iertem Gesang zu den Waf­fen und erzählt von ver­bran­nter Erde in einem Nie­mand­s­land. Wäre ich Musikjour­nal­ist und würde mein erbärm­lich­es Geld damit ver­di­enen, solchen Momenten Etiket­ten anzuheften, ich entsch­iede mich ver­mut­lich für Psy­che­del­ic Folk. Da haben wir es wieder. “Water Door Yel­low Gate” wird gefol­gt von “Gare­ki No Toshi”, das nach einem ähn­lichen Muster funk­tion­iert, die (weni­gen) Sprachein­würfe — verz­er­rt und eher gerufen als gesun­gen — klin­gen eher nach Scoot­er (Scoot­er?!) als nach Tan­ger­ine Dream. Skur­ril.

“In Stormy Nights” ist sicher­lich nichts, was dem Gele­gen­heit­shör­er umge­hend Freude zu bere­it­en ver­mag, wenn er mit genan­nten Gen­res (oder Musik­grup­pen) nicht viel anz­u­fan­gen weiß. Dass Ghost hierzu­lande aber nicht unbe­d­ingt zu den bekan­ntesten Musik­grup­pen der schrä­gen Folk­musik gehören, finde ich ein wenig schade. Möge dieser Beitrag seinen Teil dazu beitra­gen, dass sich dieser Zus­tand als­bald ändere!

In den Nachrichten
Kurz verlinkt CXVII: Brüste, Bärte und Bäume.

Zum Glück studiere ich Infor­matik:

Weil es an ihrer Uni zu wenige Tutoren gibt, haben Berlin­er Sport­stu­den­ten bei einen Akt-Kalen­der mit­gewirkt, in dem sie nackt zu sehen sind.

Ich finde ja, die Fakultät für soziale Arbeit an “mein­er” Hochschule hat auch deut­lich zu wenige Tutoren. Wie wär’s?


Andere Kul­turen, andere Sit­ten:

Mit der einen Hand pack­te er den lan­gen Bart (…) und mit der Schere in der anderen Hand schnitt er entschlossen die grauen Sträh­nen ein Stück unter­halb des Kinns ab. (…) Dieses Foto und andere Bilder ähn­lich bru­taler Bart- und Haarschnei­deak­tio­nen (…) sind jet­zt wichtige Beweis­stücke vor einem Bun­des­gericht in Cleve­land (Ohio).

(Her­vorhe­bung von mir.)

Eigentlich fehlt doch da nur noch irgend­wo das Prä­fix “Ter­ror-”, oder?


In weit­eren Nachricht­en: Mutige und couragierte AntifaschistInn_ösen fäll­ten nachts einen Baum gegen Rechts.

Tapfer, tapfer. Es ist jedoch inkon­se­quent, dass das Beken­ner­schreiben auf Deutsch, der Sprache von Mil­i­taris­mus und Deutschtümelei (Auszug aus der Begrün­dung für’s Abhack­en der deutschen Eiche), ver­fasst wurde. Vielle­icht wäre Franzö­sisch die klügere Wahl gewe­sen.