Vermutlich, um auf die wesentlichen Vorteile eines EU-Austritts Deutschlands hinzuweisen, wird in einschlägigen Medien – darunter „SPIEGEL ONLINE“ – seit letzter Woche wieder einmal eine schon etwas ältere Meldung herumgereicht, die mir zu meinem Erstaunen bisher nicht begegnet war:
Der intelligente Geschwindigkeitsassistent ISA soll Autofahrer dazu bringen, Tempolimits einzuhalten. Die Technik ist ab Sommer 2022 für neue Fahrzeugtypen in der EU verpflichtend.
Wie soll er das machen? Klar – indem er US-amerikanischen Konzernen, die einen Großteil des Geldes mit den Bewegungsprofilen und persönlichen Daten ihrer „Kunden“ verdienen, dauernd durchgibt, wo sich der „Kunde“ gerade befindet:
Wenn ISA nicht in das Fahrzeug eingebaut ist, darf der Hersteller es nicht auf dem europäischen Markt verkaufen. Die Automobilhersteller müssten wählen, so TomTom, mit welchem Kamera- und Kartenanbieter sie bei der Bereitstellung dieser Technologie zusammenarbeiten wollen. Bislang gibt es entsprechende ISA-konforme Lösungen von Google (…) oder als Gemeinschaftsangebot von Here, Continental und Elektrobit sowie von TomTom[.]
Selten freute ich mich mehr, nicht über ein eigenes Auto zu verfügen. (Ich fände ohnehin keinen Parkplatz.)
Dennoch: Es ist nicht alles schlecht in Großbritannien.














