Politiker (…) werden für das Preisgeben innerer Zustände weder gewählt noch bezahlt. Sondern dafür, dass sie ihren Job machen. Werden sie als Menschen mit Gefühlsleben befragt, nimmt man sie aus ihrer Verantwortung. Nicht, was etwas mit ihnen macht, sondern was sie selbst machen, ist das, was wir von ihnen wissen wollen sollten.
Dieser Artikel ist übrigens einer derjenigen „taz“-Artikel, in denen – jenseits des Anreißertextes, der vermutlich von einem anderen Redakteur verfasst worden ist – das generische Maskulinum zum Einsatz kommt. Was macht das mit euch?
(via Schwerdtfegr)

Versucht hier jemand mein Verantwortungsgefühl zu torpedieren, das ich als humanes Stück Etwas mühsam über die Jahre aufzubauen versuchte, um mit Hilfe der Verwendung eines Semiologie-Elementes (Genderzeichen) die komplette Palette an möglichen semantischen Problemen zu überspringen?
Ja. Problem damit?!
Nein. Überhaupt nicht. Ich wollte nur wissen, ob ich endlich DIE Ausrede gefunden habe, oder es mir nur einbilde.