Es ist Montag. In Berlin, lässt „rbb|24“ (will nicht direkt verlinkt werden – LSR) wissen, rationiert die „Tafel“ die Lebensmittel noch etwas weiter, wegen der Inflation. Hoffentlich wählt da bald mal jemand die SPD in die Regierung. Die tut was für Bedürftige, haben sie gesagt, vor der Wahl. (Das Militär kriegt neue Panzer und in Berlin hungern die oft Unbewaffneten. Muss man nicht verstehen.)
Apropos Berlin: Wie „heise online“ mitteilt, wünschen sich viele Menschen „Offline-Zonen“, also solche, in denen sie nicht fortwährend auf ihr blödes Telefon starren müssen. Man könnte es ja abschalten, aber das wäre zu einfach. Meine Empfehlung wäre es ja, einfach mal nach Brandenburg zu fahren, denn dort gibt es allerlei entspannende Offlinezonen; oder, wie man mir aus Brandenburg berichtete, zu demselben Zweck einfach zum Alexanderplatz in Berlin. Auch mal schön.
Online ist eh kaputt: Google will nicht, dass jeder dahergelaufene Programmierer einfach so ein Mailprogramm schreiben kann, das Google-Mail-Konten vollständig unterstützt. Ah, Standards. Es geht doch nichts über Standards. Schätzungsweise 99 Prozent der Ressourcen, die der Computer, auf dem ihr das gerade lest, verwendet, sind verschwendet. Erzählt mir doch mehr über das Klima, während ihr ineffiziente Schrottsoftware programmiert, die ein Vielfaches der Leistung eines Mitt-90er-Desktops allein dafür benötigt, eure hässlichen selfies halbwegs unpixelig auf fremde Bildschirme zu schmeißen.
Fundstück des Wochenendes: Die englische königliche Abstammungslinie gehe ursprünglich auf Odin zurück. Das könnte man lächerlich finden, aber in Bayern hängen aus einem gar nicht mal völlig anderen Grund Foltersymbole („Kreuze“) in landeseigenen Gebäuden herum. Von wem Markus Söder abstammt, will ich aber gar nicht so genau wissen.
Beobachtung: Es sterben viele gute (und einige nicht so gute) Musiker in diesem Jahr, die ich allesamt zumindest namentlich kenne. Ich glaube, das ist dieses „Altwerden“, von dem die Leute immer reden. Ein täglich neuer Weltuntergang.
Guten Morgen.















