In den NachrichtenMir wird geschlecht
Gegen Vaginalkompetenz: Mehr Jans für Deutschland!

Die vorzeigefeministische „Partei“ der „Grünen“ hatte, weiß „Statista“, mit dem letzten Jahreswechsel einen Frauenanteil von etwa 39 Prozent. Daraus könnte man folgern, dass Frauen auf Politik selbst (oder auch: gerade) dort, wo man sie für die herausragende Leistung, manchmal Brüste anstatt eines Penisses zu tragen, bereits für eine moralisch willkommenere Gruppe hält, weniger Bock haben als andere Menschen; wie eben auch in Kindergärten, Reinigungen oder Pflegeheimen der Anteil an Männern geringer ist, weil diese sich eben auch lieber für Dinge mit weniger sozialem Tralala bezahlen lassen. Mit Frauen in der Politik haben wir zuletzt auch mal durch den Sozialabbau einer Andrea Nahles, mal durch unbedachtes Getröte einer Beatrix von Storch eher überschaubar gute Erfahrungen gemacht. Man könnte fast meinen, das richtige Geschlecht allein mache noch keinen guten Politiker.

Nichtsdestotrotz wird berichtet, dass sowohl Peter Altmaier als auch die bayrische SPD eine übereinstimmende Lösung für das dringende Problem, dass man momentan wenigstens noch durch Scheinkompetenz überzeugen muss, um irgendwo hingewählt zu werden, gefunden haben. Bei „T-Online“ ist etwa zu lesen:

Die SPD will den Anteil von Frauen im bayerischen Landtag auf 50 Prozent anheben. Aktuell sind im Parlament nur 29 Prozent der Abgeordneten Frauen. Angesichts ihres Bevölkerungsanteils sind sie damit deutlich unterrepräsentiert.

Wie die SPD die bayrischen Wähler dazu zwingen will, Politiker ihres Geschlechts wegen zu wählen, steht leider nicht dran, aber spannend ist diese Begründung schon: Sollte, wenn es gilt, jeden potenziellen Wähler anteilig zu repräsentieren, es der bayrischen SPD (und Peter Altmaier) nicht zunächst einmal daran gelegen sein, sich für die Abschaffung der Sperrklausel einzusetzen, damit auch Minderheiten angemessen an der politischen Gestaltung ihres Alltags mitwirken können? Und: Warum sollte ausgerechnet das Geschlecht eine wichtigere Rolle spielen als zum Beispiel eine Behinderung? Etwa zehn Prozent der hiesigen Bürger sind schwerbehindert – könnte man nicht damit anfangen: Ein Zehntel der Parlamentarier muss schwerbehindert sein?

Wenn aber die Auswahlkriterien schon dermaßen selektiv getroffen werden, dass ein Zusammenhang mit wirklichen Problemen des Lebens weniger Rolle spielt als das, was zwischen den Beinen hängt oder eben auch nicht hängt, habe ich noch einen vergleichbaren Vorschlag: Statistisch gesehen heißen derzeit die meisten Menschen Jan oder Anna. Wäre es dann nicht nur fair, man führte eine Jan-und-Anna-Quote ein?

Wie – ein Name allein garantiert noch keine Befähigung zu kluger Politik? Das hatte ich jetzt nicht bedacht. Das liegt bestimmt an meinem Geschlecht.

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  1. Was isn jetzt mit dem 3 Geschlecht? Gips da immer noch keine Quote für?

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