Die Fridays-for-Future-Demonstrationen, angeführt von Kindern reicher Eltern, haben das mit der Sympathiegewinnung beim Pöbel echt raus: Bis zu 100.000 Euro sollte das kosten, letztlich zahlte Schestag rund 77 000 Euro. Fünf Wochen später hat Jannik Schestag noch keinen Cent seines Geldes zurückerhalten. Da spendet man doch gern.
Demnächst gibt es Trojaner an jeder Milchkanne: Gegenüber dem Bundestag hat sich die Bundesregierung etwas in die Karten blicken lassen, wie 5G-Mobilfunk überwacht werden soll. „Gar nicht“ steht übrigens nicht zur Diskussion.
Auf Twitter sind jetzt fast alle „Antifa“, berichtet die „Deutsche Welle“. Ich bin davon überzeugt, Hitler schlottern bereits die Knie – unklar bleibt allerdings wie gewohnt, auf welcher Seite die Twittermaulhelden gekämpft hätten, wenn ihr Leben und nicht bloß ihre Herzchenstatistik davon betroffen wäre. Ich befürchte weiterhin das Schlimmste für den nächsten Versuch.
Bernd Lucke, Gründer der damals euro- und nicht bloß migrationskritischen AfD und heute anderswo aktiv, gedenkt seine frühere Stelle als Professor in Hamburg wieder aufzunehmen. Studenten („Studierende“) finden, das sei eine schlechte Idee, denn seine „bürgerliche Fassade“ habe der AfD „den Weg geebnet“. Unklar ist, wie eine Fassade zum Ebnen eines Weges beitragen kann; unklar ist überdies, seit wann und warum Bürgerlichkeit als abzulehnen angesehen wird und welche Art des Umgangs mit Bürgerlichen von Hamburger Studenten („Studierenden“) bevorzugt wird.
In Frankfurt hat ein Schweizer mit Migrationshintergrund einen Achtjährigen mit einem Zug getötet. Während der deutsche Innenminister mehr Videoüberwachung verspricht, als seien Kameras inzwischen in der Lage, Kinder von Gleisen zu ziehen, ist das grüne Hausblatt „taz“ schon ganz woanders: Das wesentliche Problem seien „rechte Straftaten“, wird dort fabuliert. Da freut sich die gerettete Mutter aber: Wenigstens hat ihren Sohn ausnahmsweise kein Neonazi umgebracht!
Bei derselben „taz“ regt sich immerhin ein Schwuler darüber auf, dass ihn und seine Mitschwulen die inzwischen schlagkräftigen „Queers“ immer weiter unsichtbar werden lassen. In den „sozialen“ Medien lautet der derzeitige Konsens, er solle sich als alter weißer Mann nicht so anstellen, es sei halt 2019 und damit solle er klarkommen. Das muss dieses „bunt“ sein.
Die sächsische Piratenpartei hat ihr Wahlprogramm für die nächste Landtagswahl veröffentlicht. Sollte sich jemand über die Wahlergebnisse der AfD wundern, so empfehle ich einfach mal die Lektüre dessen, was ein politisches „Gegenangebot“ sein sollte. Hierfür besser keine Getränke im Mund aufbewahren.

















