In den NachrichtenMontagsmusik
Helms Alee – Plea­su­re Cen­ter

Orrr.Es ist Mon­tag. Nie­mals hören auf: Lie­be und Wet­ter. Stets hört auf: Das Ver­gnü­gen. Darf man ja auch kei­nem erzäh­len. Weckt nur Emo­tio­nen. So viel zu Lon­don.

Ein Blick in das, was war: Justin Tru­deau, poli­tisch kor­rek­ter Ober­ka­na­di­er, hat sich bei der racial appro­pria­ti­on erwi­schen las­sen. Die Revo­lu­ti­on hat noch Hun­ger. Robes­pierre feixt im Jen­seits.

Die Wochen­zei­tung „der Frei­tag“ wür­de gern ein „neu­es Wirt­schafts­sy­stem desi­gnen“, meint damit aber den Sozia­lis­mus. Hät­te ja ruhig schon mal wer aus­pro­bie­ren kön­nen! In Ber­lin häng­ten „Demon­stran­ten“ der­weil Absperr­bän­der aus Pla­stik über die Stra­ße, um fürs Kli­ma zu demon­strie­ren. Nimm dies, Gre­ta!

Apro­pos: Na, auch Geld gespen­det, damit Klaas Heufer-Umlauf ein Schiff zur Flücht­lings­la­dung ent­sen­den kann? Das Geld ist inzwi­schen im Gul­ly ange­kom­men. Man hät­te es sinn­vol­ler ver­wen­den kön­nen – etwa für Musik.

Musik wie die­se.

Helms Alee – Plea­su­re Cen­ter (Live on KEXP)

Guten Mor­gen.

PersönlichesFotografie
Lon­don. (3)

Die bri­ti­sche Höf­lich­keit ist Ner­ven auf­rei­bend, wenn man Ber­li­ner Ver­hält­nis­se – in der Bun­des­re­pu­blik längst Usus – gewohnt ist. Der hie­si­ge Dia­lekt klingt aber selbst in emo­tio­nal auf­ge­wühl­ten Momen­ten herr­lich.

Schwäne in London

Ein bri­ti­sches Pint ist die opti­ma­le Men­ge an Bier. Man las­se sich da nie­mals etwas ein­re­den.

PersönlichesFotografie
Lon­don. (2)

Punk ist nicht tot.

Hardrock!

Punk trinkt jetzt Kaf­fee im Hard Rock Cafe in der Stadt derer, die Schlan­ge ste­hen, um für ein­deu­tig zu viel Geld ein 30 Tage lang online gespei­cher­tes Foto von sich vor­’m Gleis 9¾ machen zu las­sen.

NetzfundstückeNerdkrams
Chrom­e­fox jetzt noch öfter

„hei­se online“:

Ab 2020 erscheint alle 4 Wochen ein Major-Update für den Fire­fox-Brow­ser. Nut­zer bekom­men dadurch schnel­ler neu­er (sic! A.d.V.) Funk­tio­nen.

„Schwerdt­fe­gr (beta)“:

Und gene­rell ist es doch eine tol­le idee, eine neue soft­wä­jhr-vers­jon nicht etwa zu ver­öf­fent­li­chen, weil sie fer­tig ist, son­dern weil ein datum auf dem kalen­der steht. Dar­über freu­en sich alle.

Jemand soll­te mal einen Web­brow­ser raus­brin­gen, des­sen wesent­li­che neue Funk­ti­on es ist, HTML-Doku­men­te zuver­läs­sig anzei­gen zu kön­nen. Scheint mir eine Markt­lücke zu sein.

In den NachrichtenNerdkramsMir wird geschlecht
Weg­schnapp­ge­at­met.

Stell­ver­tre­tend für Jef­frey Epstein, des­sen Tod eine wei­te­re Bestra­fung zum Leid sei­ner inhalt­li­chen Geg­ner ver­kom­pli­ziert hat, fiel am MIT nun ein Bau­ern­op­fer: Richard Stall­man, der bekann­te Musi­ker sowie Grün­der des GNU-Pro­jekts und der Free Soft­ware Foun­da­ti­on, wur­de zurück­ge­tre­ten. Der Grund dafür sei, dass er der Ansicht sei, dass ein­ver­nehm­li­cher Geschlechts­ver­kehr mit einer Sieb­zehn­jäh­ri­gen seman­tisch nicht auto­ma­tisch als sexu­el­ler Über­griff auf eine Min­der­jäh­ri­ge zu wer­ten sei – im Jahr 2019 eine Ansicht, die nie­der­ge­brüllt zu wer­den durch­aus abseh­bar ist. Dass er offen­sicht­lich etwas völ­lig ande­res mit­ge­teilt hat, sei zu ver­nach­läs­si­gen; es geht ja um die gute Sache und da sind tat­säch­lich getrof­fe­ne Aus­sa­gen als Ent­dring­li­chung der Weg­mü­ssung einer fokus­sier­ten Per­son grund­sätz­lich zu ver­nach­läs­si­gen. Fak­ten sind frau­en­feind­lich!

Wenn nun also Richard Stall­man „pro­ble­ma­tisch“ sei und „weg“ müs­se: Wäre es dann nicht nur kon­se­quent, hät­ten die Rit­ter der sozia­len Gerech­tig­keit die Güte, das Öko­sy­stem von GNU (ein­schließ­lich – aber nicht beschränkt auf – Linux) künf­tig zu mei­den und sich einen ande­ren Spiel­platz zu suchen?

MontagsmusikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Boris with Merz­bow – Vomitself

Der Blick in den Spiegel - na, entsetzt?Es ist Mon­tag. Alles bleibt anders. Fast ver­ges­sen zu haben, wie Glück­lich­sein geht, ver­viel­facht das Erle­ben. Ich emp­feh­le eine weit­ge­hend fata­li­sti­sche Grund­stim­mung zur anlass­be­zo­ge­nen Emo­ti­ons­ver­meh­rung. Alles riecht nach einem Abend vol­ler Ach­du­lie­be­gü­tes. Es gilt tief ein­zu­tau­chen. Hossa.

Laut einer Stu­die zei­gen Lei­chen nach dem Tod noch Bewe­gung. Ein Schelm blogg­te, das sei ja wie bei der SPD, aber die SPD bewegt sich gar nicht – die fällt nur um. Das wie­der­um ist für Lei­chen nicht unge­wöhn­lich. Apro­pos Sozi­al­de­mo­kra­tie: In Groß­bri­tan­ni­en ist ein gol­de­nes Klo ent­wen­det wor­den. Die Wirt­schaft auf der Insel scheint noch übler dran zu sein als ange­nom­men. – Von Gott sol­le man sich kein Bild­nis machen, heißt es in der Bibel. Was das damit zu tun hat, dass Wer­bung mit dem legal erwor­be­nen Bild Gre­ta Thun­bergs aktiv bekämpft wird, weiß ich aber nicht.

Vor ein paar Mona­ten hat das Debi­an­pro­jekt ein Pro­gramm aus sei­nem Soft­ware­an­ge­bot ent­fernt, weil es „boob“ im Namen trägt, was, wie ent­schie­den wur­de, respekt­los sei. Die­se Form des Respekts ist eine, die ich nicht tei­le.

Respekt habe ich aber durch­aus auch vor Musik. Lärm? Das Leben ist Lärm.

BORIS WITH MERZBOW – „Vomitself“ (Offi­ci­al Live Video)

Guten Mor­gen.

Netzfundstücke
Kurz ver­linkt: „Kin­der haben ein Recht auf Pri­vat­sphä­re“.

Heu­te ist Frei­tag, der 13. Sep­tem­ber. Und – ist schon Schau­ri­ges abseits des iPho­nes gesche­hen?

Bevor die letz­ten Opfer des Tages zu bekla­gen sind, möch­te ich das hier kei­nes­falls unver­linkt las­sen:

Es ist hier­zu­lan­de auch ziem­lich nor­mal, den Brow­ser­ver­lauf regel­mä­ßig zu checken oder selbst­ver­ständ­lich pri­va­te Nach­rich­ten auf Mes­sen­ger-Dien­sten zu lesen. (…) Mich macht die­ses über­grif­fi­ge Ver­hal­ten von Eltern wütend. Wie sol­len Kin­der ler­nen was Pri­vat­sphä­re ist, wenn man ihnen selbst kei­ne gestat­tet?

Die Zukunft, von der Grü­ne und ihre ver­meint­lich unpar­tei­li­chen Schütz­lin­ge auf allen Kanä­len dau­er­feu­ernd wind­beu­teln, hat das Kli­ma für sich ent­deckt und lässt zu vie­les ande­res lie­gen. Die Über­wa­chungs­ge­set­ze des näch­sten Jahr­zehnts wer­den eine Fol­ge aus die­ser Nach­läs­sig­keit sein.

Manch­mal möch­te ich gar nicht so alt wer­den.

PolitikIn den NachrichtenNerdkramsPiratenpartei
Schmal­ban­d­eu­ro­pa

Vor ein paar Wochen, „zuletzt aktua­li­siert am 20. August 2019“, ver­öf­fent­lich­te der VPN-Anbie­ter Surfs­hark einen Index der digi­ta­len Lebens­qua­li­tät. In die­sen Index flos­sen die E‑Go­vern­ment- und die Daten­schutz­si­tua­ti­on eben­so ein wie Qua­li­tät und Geschwin­dig­keit des mobi­len und sta­tio­nä­ren Breit­band­in­ter­nets.

Es wur­den 65 Staa­ten bewer­tet. Unter den zehn best­be­wer­te­ten Staa­ten befin­den sich mit Frank­reich (Platz 2), Nor­we­gen (Platz 4), Däne­mark (Platz 7), Ita­li­en (Platz 9) und Schwe­den (Platz 10) fünf euro­päi­sche Ver­tre­ter, die mei­sten von ihnen in der Euro­päi­schen Uni­on. Deutsch­land liegt auf Platz 19.

2005, zu Beginn der Kanz­ler­schaft Ange­la Mer­kels, ver­sprach die Ach­se des Bösen, die Koali­ti­on aus CDU/CSU und SPD:

Die Koali­ti­ons­par­tei­en wer­den zur Siche­rung der Zukunft des Indu­strie- und For­schungs­stand­orts Deutsch­land Anrei­ze für den Auf­bau bzw. Aus­bau moder­ner und breit­ban­di­ger Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze schaf­fen.

Die­ses Vor­ha­ben war nur mäßig erfolg­reich, wie sich her­aus­ge­stellt hat. Und wie das eben immer so ist, wenn füh­ren­de Poli­ti­ker mit dem Bruch ihrer Wahl­ver­spre­chen kon­fron­tiert wer­den, fin­det sich schon jemand, der schuld sein soll, wie es gestern aus dem Regie­rungs­spre­cher her­aus­s­ei­ber­te:

Euro­pa muss tech­no­lo­gisch in allen Berei­chen wie­der auf die Höhe der Zeit kom­men[.]

Eine „Auf­ga­be der Euro­päi­schen Uni­on“, die tech­nisch an Deutsch­land längst vor­bei­zieht, sei es, dass end­lich mal jemand sich um die „Digi­ta­li­sie­rung im Gei­ste der sozia­len Markt­wirt­schaft“ (Mer­kel, Ange­la, ebd.) küm­me­re. Hof­fent­lich wählt 2021 aus­nahms­wei­se mal jemand CDU/CSU und SPD. Die schei­nen ja rich­tig kon­struk­ti­ve Ideen ein­brin­gen zu kön­nen – wenn sie nur end­lich jemand lie­ße! :ja:


Bei einer ande­ren Par­tei könn­te man über Tech­nik noch was ler­nen: Die baden-würt­tem­ber­gi­sche Pira­ten­par­tei – das Lesen setzt ein Abon­ne­ment vor­aus, loka­le Kopie hier – kann seit etli­chen Mona­ten ihre diver­sen längst sicher­heits­pro­ble­ma­ti­schen Word­Press-Blogs nicht mehr aktua­li­sie­ren, weil der zustän­di­ge Admi­ni­stra­tor seit noch mehr Mona­ten dem­nächst die ver­wen­de­ten Ser­ver einer ande­ren Glie­de­rung unter­ord­nen wird. Jemand soll­te mal eine Par­tei grün­den, in der sich EDV-Affi­ne mit­ein­an­der ver­net­zen kön­nen. Dort wäre so etwas undenk­bar.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: The Ken­tish Spi­res – The Last Har­vest

The Kentish Spires - The Last HarvestLan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Der Can­ter­bu­ry Style (kurz: Can­ter­bu­ry), eine locke­re, humor­vol­le Spiel­art des Jazz­rocks, hat in den letz­ten vier­zig Jah­ren eini­ge Federn (hier: Markt­an­teil) las­sen müs­sen. Dank der Ver­triebs­mög­lich­kei­ten des Inter­nets, das den Schritt, erst eine Plat­ten­fir­ma von sich über­zeu­gen zu müs­sen, bevor man ein grö­ße­res Publi­kum für sich gewin­nen kann, erblü­hen all­mäh­lich aber wie­der erste Musi­ker, die dem Trend zuwi­der­ar­bei­ten, zu musi­ka­li­scher Blü­te. In der Ver­gan­gen­heit nann­te ich bereits die deut­sche Grup­pe Argos als gutes Bei­spiel, aber auch in Groß­bri­tan­ni­en, dem Mut­ter­land des Can­ter­bu­rys, ist mit­un­ter wie­der eine ange­neh­me stil­na­he Neu­grün­dung zu sehen.

Zu die­sen Neu­grün­dun­gen gehö­ren The Ken­tish Spi­res, ein eng­li­sches Quin­tett, des­sen Debüt­al­bum „The Last Har­vest“ (Bandcamp.com) 2018 erschien. Die Band ver­bin­det gekonnt Folk­mu­sik mit Can­ter­bu­ry und mit­tel­al­ter­li­chen The­men. Das muss man heut­zu­ta­ge ja dran­schrei­ben. Unge­konnt gibt’s an jeder Stra­ßen­ecke.

The Ken­tish Spi­res in rehear­sal INTROCEPTION

Beson­de­res Kenn­zei­chen des Gehör­ten ist sicher­lich der Gesang von Lucie „V“ Vow­les, deren bemer­kens­wert kraft­vol­le Stim­me hier deut­li­che Akzen­te setzt. Wer gele­gent­lich an Nico denkt: Will­kom­men im (sehr klei­nen, eigent­lich schon vol­len) Club! Es gibt sel­ten Beat­les­ques, auch mal Van-der-Graaf-Refe­ren­zen („Intro­cep­ti­on“) und ein eigent­lich zu lan­ges, weil behä­bi­ges Titel­stück als Zier­de zu ver­mel­den.

Der Grup­pe zwei­tes Album – „Sprez­za­tu­ra“ – erschien bereits im August die­ses Jah­res. Viel­leicht kom­me ich dar­auf spä­ter noch mal zurück.

PolitikNetzfundstücke
Schrö­din­gers Mei­nungs­frei­heit

Was Hei­ko Maas sagt, wenn ein Deut­scher im Inter­net lügt:

Ein­hal­tung von Recht & Gesetz ist kein Angriff, son­dern die Garan­tie für Mei­nungs­frei­heit. Das Netz ist kein rechts­frei­er Raum.

Was Hei­ko Maas sagt, wenn ein Hong­kon­ger einen Staat umstür­zen will:

Das Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung ist ein fun­da­men­ta­les Prin­zip. Es darf kei­nen Ein­schrän­kun­gen unter­lie­gen.

Mei­ne Ein­schät­zung hier­zu wür­de ich gern mit­tei­len, aber dann twit­tert er bestimmt was über mich.


Geschäfts­idee des Tages: Mono­po­ly, aber wenn man über Los geht, bekommt man weni­ger Spiel­geld, wenn man einen Penis trägt. Für Has­bro ist die­ses Ein­kom­mens­ge­fäl­le ein „zusätz­li­cher Spaß­fak­tor“ – das glau­be ich auch.

In den NachrichtenPolitik
Der Krieg gegen US-ame­ri­ka­ni­sche Spreng­mei­ster hat begon­nen.

„Wir müs­sen die Wahr­heit über den Ter­ror aus­spre­chen. Lasst uns nie­mals fre­vel­haf­te Ver­schwö­rungs­theo­rien im Zusam­men­hang mit den Anschlä­gen des 11. Sep­tem­ber tole­rie­ren, bos­haf­te Lügen, die bezwecken, die Schuld von den Ter­ro­ri­sten abzu­len­ken.“
– Geor­ge W. Bush, 2001


Es ist aber auch ärger­lich: Da wird seit 18 Jah­ren abzüg­lich eines Tages die Grund­rechts­ent­ker­nung von Bür­gern dies- und jen­seits des Atlan­tiks unter stän­di­ger Beteue­rung, ein ein­ge­zäun­ter, durch­leuch­te­ter und maxi­mal­über­wach­ter Bür­ger kön­ne wenig­stens nicht Opfer eines hin­ter­häl­ti­gen Anschlags wer­den, vor­an­ge­trie­ben, Hun­dert­tau­sen­de wer­den im Kampf gegen den Ter­ror zum vor­geb­li­chen Schutz der „west­li­chen Wer­te“ gemeu­chelt; und dann stellt sich her­aus, dass Tei­le der staat­lich geneh­mig­ten Kriegs­er­klä­rung auf fal­schen Ursa­chen beruh­ten:

9/11: Stu­die deu­tet auf Spren­gung des drit­ten Turms
For­scher der Uni­ver­si­tät Alas­ka Fair­banks haben den Zusam­men­bruch von World Trade Cen­ter 7 unter­sucht und schlie­ßen Feu­er als Ein­sturz­ur­sa­che aus[.]

Zum Glück hat das noch recht­zei­tig jemand unter­sucht. Nicht aus­zu­den­ken, was pas­siert wäre, wenn der Tod der dort Ansäs­si­gen einem Außen­ste­hen­den zur Last gelegt wor­den wäre!

NetzfundstückeIn den NachrichtenPiratenparteiMontagsmusik
Affor­mance – Open Mind // Die Akti­vi­sten sind empört.

Kein Metatext. Hallo!Es ist Mon­tag. Es gibt anschei­nend miet­ba­re Insta­g­ram­part­ner, die Fotos vom Mie­ten­den anfer­ti­gen und irgend­wo hoch­la­den. Die­ses Inter­net regt mich maß­los auf.

Bei der Ein­heits­par­tei um die SPD her­um haben sie einen NPD-Herrn zum Orts­vor­ste­her gewählt, weil er E‑Mails lesen und schrei­ben kann. Jetzt regt man an, die Wahl zu revi­die­ren. Genau so habe ich mir Demo­kra­tie ja immer vor­ge­stellt. Die nord­rhein-west­fä­li­sche Pira­ten­par­tei wird unter­des­sen dem­nächst dar­über befin­den, ob statt Min­dest­lohn nicht eine staat­li­che Brot­aus­ga­be­stel­le aus­rei­chend wäre. Man kann den Ost­deut­schen vie­les vor­wer­fen, wenn­gleich nicht unbe­dingt die weit­ge­hend fried­li­che Gesell­schaft, von der wir heut­zu­ta­ge vie­les ler­nen könn­ten, aber die­se Form des Andenkens haben sie wirk­lich nicht ver­dient.

„Die voll­kom­men Fru­strier­ten wäh­len seit Neue­stem sogar rechts, weil das offen­bar das ist, mit dem man euch am aller­mei­sten ärgern kann“, schrieb ein gran­dio­ser Blog­ger gestern ins Inter­net hin­ein und hat­te damit natür­lich völ­lig Recht. Mora­li­sche Über­le­gen­heit ist nichts wert, wenn man sie als Pro­jek­ti­on benutzt, um ande­ren Men­schen das Leben zu ver­gäl­len. Dar­auf einen Smoothie!

Ver­le­ger distan­zie­ren sich vom Lei­stungs­schutz­recht. Find ich gut. Dar­auf erst mal ein fröh­li­ches Lied­lein, bevor die Depres­si­on über­hand nimmt.

Affor­mance Open Mind

Guten Mor­gen.

PolitikNetzfundstückeMir wird geschlecht
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 7. Sep­tem­ber 2019: Bru­tal frau­en­feind­li­cher Kon­to­stand

Immer weni­ger Frau­en hei­ra­ten und die Män­ner sind schuld: „Die mei­sten [US-] ame­ri­ka­ni­schen Frau­en hof­fen zu hei­ra­ten, aber der der­zei­ti­ge Man­gel an hei­ratba­ren Män­nern – sol­che mit einem festen Arbeits­platz und einem guten Ein­kom­men – machen das zuse­hends schwie­ri­ger.“ Sel­ten hat mich Roman­tik so sehr begei­stert.


Die­ser Blog­post ist bru­tal frau­en­feind­lich.


In Tei­len Sach­sens gab es eine Wahl­be­tei­li­gung von über 100 Pro­zent. Mich wun­dert nicht, dass die CDU dort stärk­ste Par­tei gewor­den ist.


„[Olaf Scholz] kann nicht mal vor­ge­ben, ein füh­len­der Mensch zu sein. Als Arsch aller­dings macht er bel­la figu­ra.“


Abschlie­ßen­de Nach­richt von der „Grund­ver­sor­gung“: „Erst­mals liegt bei den 14- bis 29-Jäh­ri­gen der Bewegt­bild-Kon­sum im Inter­net klar vor dem im Fern­se­hen.“ Da hel­fen nur noch höhe­re Rund­funk­ge­büh­ren!