Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Fünf Titel­sei­ten

Ich habe mal wie­der einen Blick ins Zeit­schrif­ten­re­gal gewor­fen. Lei­der blieb kaum Gele­gen­heit für einen Zeit­schrif­ten­kauf, aber die Titel­sei­ten allein sind ja auch schon sehens­wert.

Erstens:

Die Zeit­schrift „emo­ti­on“ lässt Col­li­en Ulmen-Fer­nan­des, erfolg­rei­che Schau­spie­le­rin und Immo­bi­li­en­in­ve­sto­rin, trot­zig mit­tei­len:

Ich hät­te es leich­ter, wenn ich kei­ne Frau wäre[.]

Ich hät­te ver­mut­lich über­haupt kein Pro­blem damit, nach eines guten Gen­tlem­ans Art mein Dasein mit dem von Col­li­en Ulmen-Fer­nan­des zu tau­schen. Ich bin ja nicht so.

Zwei­tens:

Unge­wöhn­lich reflek­tiert brüllt das Quietsch­bunt­ma­ga­zin „InTouch“ („Das Ori­gi­nal!“) anläss­lich der „DIÄT-LÜGEN der Stars“:

Unglaub­lich, wie Hei­di & Co. alle für dumm ver­kau­fen wol­len …

Zum Glück gibt es noch muti­ge Inve­sti­ga­ti­v­jour­na­li­sten wie die Redak­teu­re der „InTouch“ („Exklu­siv! [Mark For­ster] lästert über The Voice“), die sich allein der Wahr­heit ver­pflich­tet füh­len. Sagen, was ist! :ja:

Drit­tens:

Das Alt­da­men­ma­ga­zin „Petra“, erstaun­li­cher­wei­se noch immer in der Okto­ber­aus­ga­be vor­lie­gend, obwohl doch schon Okto­ber ist, ver­sucht sich an einem Oxy­mo­ron:

Kei­ne Fra­ge des Alters: tol­le Haut mit 30, 40, 50
Model-Make-up für den All­tag nach­schmin­ken

Ver­mut­lich hilft es der Haut bereits, die „Petra“ ein­fach nicht zu lesen.

Vier­tens:

„MADAME“, ein Heft, des­sen Titel bereits ein­drucks­voll pas­siv-aggres­siv ist, macht mich hung­rig:

POWER dres­sing

Es geht dann aber doch bloß um Kla­mot­ten und nicht um Salat.

Fünf­tens:

Abschlie­ßend rät „GEO PERSPEKTIVE“, nicht unbe­dingt ein Maga­zin von Kin­dern für Kin­der, mun­ter drauf­los:

Die Jugend der Welt: Was sie will, wie sie fühlt

Man könn­te die Jugend der Welt mal mit die­ser Aus­ga­be kon­fron­tie­ren. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Reak­tio­nen.

NetzfundstückeNerdkrams
„Ok Goog­le, ver­kauf mich!“

Der Goog­le Assi­stant, ein Pro­gramm zur Auf­zeich­nung, Ver­fol­gung und Inter­net­frei­ga­be der Gesprä­che sei­ner Besit­zer (vul­go „smar­ter Laut­spre­cher“), hat eine neue Funk­ti­on bekom­men:

Auch in Goog­le Assi­stant möch­ten wir euch noch bes­se­re Mög­lich­kei­ten bie­ten, Ein­blick in eure Daten zu erhal­ten und sie zu ver­wal­ten.
Auf die Fra­ge hin “Ok Goog­le, wie schützt du mei­ne Daten?” wird Assi­stant euch Aus­kunft über unse­re Maß­nah­men zum Schutz und zur Sicher­heit eurer Daten geben.

Der komi­sche Klang­ef­fekt, mit dem der Goog­le Assi­stant die Fra­ge quit­tiert? Das ist das Pru­sten des Mit­ar­bei­ters am ande­ren Ende. Das muss so.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Mor­gen

Morgen (1969)Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

In der flo­rie­ren­den US-Musik­sze­ne des Jah­res 1969 – das ist jetzt genau 50 Jah­re her – war es ver­gleichs­wei­se leicht, als Musik­grup­pe kaum auf­zu­fal­len. Zu den­je­ni­gen Grup­pen, die bis­lang nicht mal einen Arti­kel in der deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia bekom­men haben, gehört Mor­gen. Mor­gen war ein von 1968 bis 1969 bestehen­des Quin­tett, einer derer Mit­grün­der Ste­ve Mor­gen hieß oder viel­leicht noch heißt, was den Namen erklä­ren kann. 1969 fand das ein­zi­ge, anschei­nend namen­lo­se Stu­dio­al­bum von Mor­gen (Amazon.de, TIDAL) den Weg aus einem Stu­dio her­aus und in Plat­ten­lä­den hin­ein.

Natür­lich atmet es auch noch den Geist der spä­ten 60er und war­tet mit bei­na­he gewöhn­li­chem Psy­che­de­lic Pop/Rock („She’s The Nit­etime“) auf, dar­über hin­aus, behaup­tet das Inter­net, ist es jedoch auch ein Pio­nier­al­bum des Hea­vy Metals. Auf dem Cover­bild ist „Der Schrei“ abge­bil­det. Ich mag das Bild.

Mor­gen – Wel­co­me To The Void

Mit Pan­te­ra und Iron Mai­den hat es frei­lich kaum Gemein­sam­kei­ten, viel­mehr höre ich Blues- („Love“) eben­so wie Hip­pie­rock, der zu die­ser Zeit längst aus der Mode gekom­men war, was die ver­gleichs­wei­se Unbe­kannt­heit von Mor­gen viel­leicht erklärt, viel­leicht aber auch nicht. Als Ein­flüs­se der betei­lig­ten Musi­ker wur­den unter ande­rem Pete Town­s­hend, Jim­my Page und die Rol­ling Stones genannt. Das merkt man. Das ist gut.

Mor­gen – Pur­ple

Wie man es auch immer gen­risch ein­zu­ord­nen gewillt ist: Ich mag’s aus dem glei­chen Grund, war­um ich das umstrit­te­ne „Their Sata­nic Maje­sties Request“ der damals schon ollen und bereits erwähn­ten Rol­ling Stones mag. In irgend­wel­chen Zeit­schrif­ten und Online­shops stün­de über/unter/neben die­sem Album so was wie „für Fans von …“. Aber ich mag kein Fan­tum. Ich mag nur ein­fach gute Musik. Dies hier ist gute Musik.

Hört’s!

Netzfundstücke
Drei wit­zi­ge Neu­ig­kei­ten

Wit­zig (1):

Der Fern­seh-Sati­ri­ker Jan Böh­mer­mann ist offi­zi­ell in die SPD auf­ge­nom­men wor­den[.] (…) »Aber wir sind eine Par­tei und kei­ne Sati­re­ver­an­stal­tung.«

Man­che Fall­hö­he ist nied­ri­ger als ande­re.


Wit­zig (2):

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit der Wis­sen­schaft­ler erreg­te dabei die noch nicht genau­er benann­te Spe­zi­es aus der Gat­tung Auane­ma, die sogar drei Geschlech­ter auf­weist (…).

In Ber­lin bekä­me die Spe­zi­es direkt eine Pro­fes­sur auf­ge­drückt.


Wit­zig (3):

Als Bünd­nis haben wir unse­ren Fokus in der Mobi­li­sie­rung bewusst dar­auf gelegt, sicht­bar zu machen, dass die soge­nann­te Wie­der­ver­ei­ni­gung Gewin­ner und Ver­lie­rer her­vor­ge­bracht hat. (…) Es ist nicht mehr die Zeit für selbst­re­fe­ren­ti­el­le Abgren­zungs­ri­tua­le. Die Gren­ze ver­läuft zwi­schen Unten und Oben, nicht zwi­schen Bier­bu­de und Demo!

(Über­set­zung in ver­nünf­ti­ges Deutsch von mir.)

Ideo­lo­gisch AfD-nahe Anti­deut­sche sieht man heut­zu­ta­ge ja auch nicht mehr so oft. :ja:

In den NachrichtenMontagsmusik
Psy­che­de­lic Porn Crum­pets – Corn­fla­ke

Montag (Symbolkauz)Es ist Mon­tag. Nah­ver­kehr soll teu­rer wer­den, wegen des Kli­mas. Was halt so pas­siert, wenn man die Par­tei der Flug­zeug- und Limou­si­nen­nut­zer ein­fach mal machen lässt. Eine Pan­da­bä­ren­par­tei wäre mir lie­ber.

Ein Blick in die Nach­rich­ten aus aller Welt: Kate Midd­le­ton trug einen Man­tel bereits vier­mal, vor­bild­lich für’s Kli­ma, aber ganz schön stil­los. Zum Glück haben wir muti­ge Inve­sti­ga­ti­v­jour­na­li­sten. – In Ber­lin neh­men sie Cheer­lea­de­rin­nen jetzt den Sport weg, wegen der Frau­en­rech­te und so. Eman­zi­pier­te Frau­en dür­fen kei­nen Spaß mehr haben. Wo kämen wir da auch hin!

Apro­pos: Es gibt eine von den übli­chen Ver­däch­ti­gen bewor­be­ne Web­site namens „Frau­en gegen digi­ta­le Gewalt“. Fast bin ich froh, dass sie es nicht „Cyber­ge­walt“ genannt haben. Gegen „digi­ta­le Gewalt“, also gegen Phra­sen wie die­se, set­ze übri­gens auch ich mich ein, obwohl ich gar kei­ne Frau bin. Darf ich das über­haupt? Man wird sehen.

Was ich auf jeden Fall darf, ist Musik zu hören. Und ihr dürft das auch.

Psy­che­de­lic Porn Crum­pets – Corn­fla­ke (Offi­ci­al Video)

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Tablet­ten gegen Face­book

Man hal­te sich von ein­sa­men Men­schen fern, denn sie sind gefähr­lich:

Es wird behaup­tet, dass die moder­nen Gesell­schaf­ten eine Ein­sam­keits­epi­de­mie aus­brü­ten, die mög­li­cher­wei­se auch noch ansteckend sein soll und viel­leicht mit den soge­nann­ten Sozia­len Netz­wer­ken zusam­men­hängt.

Denn jeder weiß: Je mehr Men­schen an einem sozia­len Netz­werk, online wie off­line, teil­neh­men, desto ein­sa­mer sind sie. Der am wenig­sten ein­sa­me Mensch ist folg­lich einer, der sei­ne Tage fern­ab von ande­ren Men­schen ver­bringt. Man gehe kei­nes­wegs auf Face­book, Face­book warnt vor mit­den­ken­den Men­schen.

Der Erfolg sozia­ler Medi­en sei also kei­ne Kon­se­quenz aus dem Bedürf­nis des Men­schen nach Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern sei­ne Ursa­che. Zum Glück gibt es bald Psy­cho­phar­ma­ka gegen Face­book:

Am Brain Dyna­mics Labo­ra­to­ry der Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go forscht Ste­pha­nie Caci­op­po, Pro­fes­so­rin für Psych­ia­trie und Ver­hal­tens­wis­sen­schaft, über eine medi­zi­ni­sche Behand­lung von Ein­sam­keit, letzt­lich an einem Wirk­stoff, der Ein­sam­keit hei­len soll. (…) Die Zufüh­rung von ALLO oder dem Pro­hor­mon Preg­nen­olon haben in Ver­su­chen bei Men­schen zur Ver­bes­se­rung unter­schied­li­cher, mit Stress ver­bun­de­nen Stö­run­gen geführt und kön­ne auch Ein­sam­keit erleich­tern, was bei sozi­al iso­lier­ten Tie­ren gezeigt wor­den sei.

End­lich kön­nen wir den Gefah­ren einer Gesell­schaft aus Ego­isten mit Beru­hi­gungs­mit­teln begeg­nen. Dan­ke, Fort­schritt!

2019 regt mich auf.

Politik
Sozia­lis­mus­de­mo­kra­tisch

Wenn die SPD, wie man erst heu­te wie­der auf „FAZ.net“ – möch­te lei­stungs­schutz­rechts­be­dingt nicht ver­linkt wer­den – lesen darf, sich und alles, was sie zu tun behaup­tet („Der Kli­ma­schutz – sozi­al und demo­kra­tisch“, ebd.), als „sozi­al­de­mo­kra­tisch“ allein des­halb bezeich­net, weil es sowohl sozi­al als auch demo­kra­tisch sei und das zusam­men nun mal „sozi­al­de­mo­kra­tisch“ hei­ße: Ist die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Deutsch­lands, mit­hin ein vor allem im Inland akti­ver Ver­ein, dann eigent­lich natio­nal und sozia­li­stisch?

In den NachrichtenWirtschaftMir wird geschlechtNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 26. Sep­tem­ber 2019

Unter­ra­schung: Eine Fol­ge von #MeToo ist, dass Frau­en aus Furcht vor fal­schen Anschul­di­gun­gen lie­ber nicht mehr ein­ge­stellt wer­den. Das muss die­ses Patri­ar­chat sein.


„Fol­ge des Aus­gren­zungs­drucks ist eine beacht­li­che Homo­ge­ni­sie­rung der Bericht­erstat­tung zum Kli­ma­wan­del.“


Es ist zu leicht, heut­zu­ta­ge als Feind des Fort­schritts beschimpft zu wer­den, als Ewig­gest­ri­ger, der in sei­ner Frei­zeit wahr­schein­lich Falsch­par­ker auf­schreibt und bei Musik­ge­hör um 22:01 Uhr umge­hend die Poli­zei ver­stän­digt. Des­halb las­se ich die Mel­dung, dass der skru­pel­lo­se Rekla­me­kon­zern Face­book in Gedan­ken­steue­rung inve­stiert, vor­erst unkom­men­tiert. Nie­mand hat die Absicht usw.; huch, zwei Her­ren im Anzug!


Knie­schuss des Jah­res: Ver­la­ge wol­len Lei­stungs­schutz­geld von Goog­le? Krie­gen sie halt kei­ne kosten­lo­se Wer­bung mehr.


Win­dows has encoun­te­red com­pu­ter.


Bereits 2013 fest­ge­stellt: Neo­li­be­ra­le Staa­ten sind gut für die Umwelt.

Wirtschaft
Kurz ange­merkt zur Flug­preis­re­la­ti­on

Wenn, wie erschreckend vie­le Par­tei­en eben­so wie vor­geb­lich jour­na­li­sti­sche Medi­en seit wenig­stens 2018 mit stei­gen­der Fre­quenz in immer grö­ße­ren Buch­sta­ben mit immer mehr Aus­ru­fe­zei­chen es zu erhof­fen mit­tei­len, das Flie­gen, wenn schon aus wirt­schafts­li­be­ra­len Grün­den nicht völ­lig ver­bo­ten, doch wenig­stens erheb­lich ver­teu­ert wer­den soll­te, auf dass die lästi­gen Armen end­lich aus den Flug­ha­fen fern­blei­ben mögen und infol­ge­des­sen der Aus­stoß von Koh­len­stoff­di­oxid ver­rin­gert wer­den möge, wor­aus zu fol­gern sein kann, dass es der Umwelt nach­hal­tig bes­ser gin­ge, wenn nur der Lebens­stan­dard der Deut­schen end­lich den Punkt erreich­te, an dem Arm und Reich auch räum­lich wie­der getrennt sein kön­nen: Wäre es, obgleich sicher­lich unpo­pu­lär, dann nicht im Sin­ne des gewähl­ten Deck­man­tels des Umwelt­schut­zes so kon­se­quent wie ange­mes­sen, setz­te man mit einer sol­chen Preis­er­hö­hung anstel­le der von anteils­mä­ßig weni­ger Bür­gern wahr­ge­nom­me­nen Mög­lich­keit des preis­wer­ten Rei­sens zunächst ein­mal an einem Pro­dukt an, das von vie­len genutzt wird, und ver­teu­er­te statt­des­sen den Zugang zum Inter­net, des­sen Koh­len­stoff­di­oxid­aus­stoß bereits vor über einem Jahr bei etwa 33 Mil­lio­nen Ton­nen p.a. lag, in erheb­li­chem Maße – oder geht es womög­lich gar nicht um kon­se­quen­ten Umwelt­schutz, son­dern um etwas ganz ande­res?

In den Nachrichten
Hero­in gegen Dro­gen­to­te (3): Prost!

Zum Glück sind Kif­fen und Kok­sen, wenn auch ungleich, hier­zu­lan­de ver­bo­ten. Sonst wäre die Jugend ja völ­lig schutz­los.

Aus Poli­zei­sicht ist die Wiesn wie erhofft fried­lich gestar­tet. (…) Schon zehn Minu­ten nach dem Anzap­fen haben indes Sani­tä­ter die erste „Bier­lei­che“ behan­delt. „Eine 18-Jäh­ri­ge Eng­län­de­rin hat­te vor­her zuviel getrun­ken und dann eine Alko­hol­ver­gif­tung erlit­ten“, teil­te die Aicher Ambu­lanz Uni­on am Sams­tag mit.

O’zapft is.

In den NachrichtenMontagsmusik
Helms Alee – Plea­su­re Cen­ter

Orrr.Es ist Mon­tag. Nie­mals hören auf: Lie­be und Wet­ter. Stets hört auf: Das Ver­gnü­gen. Darf man ja auch kei­nem erzäh­len. Weckt nur Emo­tio­nen. So viel zu Lon­don.

Ein Blick in das, was war: Justin Tru­deau, poli­tisch kor­rek­ter Ober­ka­na­di­er, hat sich bei der racial appro­pria­ti­on erwi­schen las­sen. Die Revo­lu­ti­on hat noch Hun­ger. Robes­pierre feixt im Jen­seits.

Die Wochen­zei­tung „der Frei­tag“ wür­de gern ein „neu­es Wirt­schafts­sy­stem desi­gnen“, meint damit aber den Sozia­lis­mus. Hät­te ja ruhig schon mal wer aus­pro­bie­ren kön­nen! In Ber­lin häng­ten „Demon­stran­ten“ der­weil Absperr­bän­der aus Pla­stik über die Stra­ße, um fürs Kli­ma zu demon­strie­ren. Nimm dies, Gre­ta!

Apro­pos: Na, auch Geld gespen­det, damit Klaas Heufer-Umlauf ein Schiff zur Flücht­lings­la­dung ent­sen­den kann? Das Geld ist inzwi­schen im Gul­ly ange­kom­men. Man hät­te es sinn­vol­ler ver­wen­den kön­nen – etwa für Musik.

Musik wie die­se.

Helms Alee – Plea­su­re Cen­ter (Live on KEXP)

Guten Mor­gen.

PersönlichesFotografie
Lon­don. (3)

Die bri­ti­sche Höf­lich­keit ist Ner­ven auf­rei­bend, wenn man Ber­li­ner Ver­hält­nis­se – in der Bun­des­re­pu­blik längst Usus – gewohnt ist. Der hie­si­ge Dia­lekt klingt aber selbst in emo­tio­nal auf­ge­wühl­ten Momen­ten herr­lich.

Schwäne in London

Ein bri­ti­sches Pint ist die opti­ma­le Men­ge an Bier. Man las­se sich da nie­mals etwas ein­re­den.

PersönlichesFotografie
Lon­don. (2)

Punk ist nicht tot.

Hardrock!

Punk trinkt jetzt Kaf­fee im Hard Rock Cafe in der Stadt derer, die Schlan­ge ste­hen, um für ein­deu­tig zu viel Geld ein 30 Tage lang online gespei­cher­tes Foto von sich vor­’m Gleis 9¾ machen zu las­sen.