Der Großteil der Bevölkerung im Ancien Régime war an Aufklärungsdenken und Politisierung wenig interessiert, am Brotpreis umso mehr. Die Bauern (…) hatten (…) eine schlimme Missernte erlitten und danach einen harten Winter durchlebt. (…) Während es den Bauern am Nötigsten fehlte, sahen sie die Speicher der weltlichen und geistlichen Grundherren, denen sie Abgaben zu entrichten hatten, noch gut gefüllt. (…) Auch die kleinen Leute in den Städten wurden von den Preissteigerungen der Lebensmittel hart getroffen. (…) Handwerker in Städten mussten etwa die Hälfte ihres Einkommens allein für die Brotversorgung ausgeben. Jede Preissteigerung wirkte existenzbedrohend und ließ die Nachfrage nach anderen Gütern des täglichen Bedarfs sinken.
Schönes Bier-für-13,80-Euro-Fest allerseits!















