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Kurz ver­linkt XI: Es ist ein Kreuz!

Die­ser Tage, in denen sich Kir­chen­ver­tre­ter durch eher unchrist­li­che Wer­te her­vor­tun, sind Scher­ze über das Chri­sten­tum fast omni­prä­sent. Dabei ist gera­de in die­ser Gesell­schaft ein wenig christ­li­che Leh­re drin­gend nötig!

Die­se Fire­fox-Erwei­te­rung zum Bei­spiel hilft red­li­chen Chri­sten, wie­der auf den rech­ten Weg zurück­zu­fin­den, indem sie dar­auf hin­weist, dass das Betrach­ten von Por­no­gra­fie gemäß 1 Kor 6,18 einer erneu­ten Kreu­zi­gung von Jesus gleich­kommt:

Hütet euch vor der Unzucht! Jede ande­re Sün­de, die der Mensch tut, bleibt außer­halb des Lei­bes. Wer aber Unzucht treibt, ver­sün­digt sich gegen den eige­nen Leib.

Amen.


In, mehr oder weni­ger, eige­ner Sache: eMu­le 0.50a, das eini­ge pri­ma Ver­bes­se­run­gen mit sich bringt, ist in der Beta­pha­se, was bedeu­tet, dass sich die näch­ste Ver­si­on von eMu­le beba sich noch ein biss­chen hin­aus­zö­gern wird. Wer mir beim Testen hel­fen möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den.


Apro­pos Sün­de noch mal: Sind euch auch schon die Pla­ka­te auf­ge­fal­len, die in Städ­ten die Jugend dazu auf­for­dern, ihr Limit zu ken­nen (heißt: sich zu besau­fen und es so her­aus­zu­fin­den)?

Ist natür­lich auch nicht schlecht.

ProjekteIn den NachrichtenNerdkrams
Pi.

Pi, die Natur­kon­stan­te mit den sehr, sehr vie­len Nach­kom­ma­stel­len, ist eine Zahl, der man auch als Nicht­ma­the­ma­ti­ker Auf­merk­sam­keit schen­ken soll­te. Zum Einen ent­hält ihre Binär­dar­stel­lung, sofern die Zahl tat­säch­lich, wie ver­mu­tet, unend­lich ist, sämt­li­che Daten die­ser Welt (inklu­si­ver diver­ser Por­no­gra­fie und Hit­ler­re­den, ver­steht sich), zum Ande­ren übt sie bis heu­te, abge­se­hen von ihrem noch immer nicht bekann­ten exak­ten Wert, eine eigen­tüm­li­che Fas­zi­na­ti­on auf Men­schen aller Alters­stu­fen und Bil­dungs­gra­de aus; der heu­ti­ge 14. März (3–14, wie der US-Ame­ri­ka­ner zu schrei­ben pflegt, also, inter­es­san­ter­wei­se, minus 11) ist fol­ge­rich­tig zum Pi-Tag erklärt wor­den, der welt­weit, ähn­lich dem 1234567890 Day, gefei­ert wird; um gebüh­rend genau zu sein, nur zum ersten von zwei „Pi-Tagen“, denn am 22. Juli fin­det der Pi-Annä­he­rungs-Tag (22/7, also unge­fähr 3,1429, gemäß Archi­me­des, der damit bereits vor über 2200 Jah­ren ein erstaun­lich genau­es Ergeb­nis errech­net hat) statt.

Eine Lese­rin erin­ner­te mich außer­dem freund­li­cher­wei­se dar­an, dass mit dem 14. März seit eini­gen Jah­ren ein eher weni­ger mathe­ma­tisch, dafür aber mas­ku­li­stisch rele­van­ter Tag beginnt:

Der 14. März ist ab sofort offi­zi­ell „Schnit­zel-und-Blo­wjob-Tag“. Ein­fach, wir­kungs­voll und selbst­er­klä­rend ist die­ser neue Fei­er­tag dazu da, damit Ihr Frau­en Eurem Hol­den end­lich zei­gen könnt, wie sehr Ihr ihn liebt. Kei­ne Kar­ten, kei­ne Blu­men, kei­ne tol­len Näch­te des Aus­ge­hens; der Name die­ses Fei­er­tags erklärt alles: nur ein Schnit­zel (oder Steak) und ein Blo­wjob. Das ist alles.

Anders als die­ser unsäg­li­che Valen­tins­tag eine wahr­lich schö­ne Tra­di­ti­on, die man opu­lent wür­di­gen soll­te.
Mathe­ma­tik ist schon eine tol­le Sache.

(Die Gra­fik stammt ursprüng­lich von hier, wur­de dann leicht über­ar­bei­tet von mir. [Reimt sich!])


Sta­ti­stik des Tages für Green­peace, PETA und Sozi­al­ar­bei­ter: Wer mora­lisch han­delt und sich zum Woh­le ande­rer ver­hält, lei­tet dar­aus häu­fig das Recht ab, gegen Nor­men zu ver­sto­ßen; wenn man so viel für die Gesell­schaft tut, kann die Gesell­schaft auch mal was zurück­ge­ben, ver­steht sich von selbst und bedarf kei­ner etwa­igen Höf­lich­keit. Man ist ja schließ­lich kein warm­her­zi­ger Bern­har­di­ner barm­her­zi­ger Sama­ri­ter, nich‘ wahr?

Mer­ke: Ego­isten sind immer nur die ande­ren.

PolitikIn den Nachrichten
Kri­tik ist Dis­kri­mi­nie­rung!

Die F.D.P. hat von Islam und Frau­in­nen gelernt:

Die Euro­pa­po­li­ti­ke­rin Sil­va­na Koch-Mehrin und der Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Bun­des­tags­frak­ti­on, Jörg van Essen, beschul­di­gen SPD-Poli­ti­ker, Vor­be­hal­te gegen Homo­se­xu­el­le zu schü­ren, wenn sie über die Moti­ve der Mronz-Mit­rei­se mut­ma­ßen.

(Sueddeutsche.de)

Lind­ner warn­te am Frei­tag im ZDF vor schlim­men Fol­gen der Vor­wür­fe gegen Wester­wel­le: „Wir müs­sen auf­pas­sen, dass die Demo­kra­tie ins­ge­samt nicht Scha­den nimmt durch sol­che Vor­wür­fe, die da kon­stru­iert wer­den.“ Er ver­lang­te „einen respekt­vol­len Umgang von Demo­kra­ten mit­ein­an­der. Dazu gehö­ren auch mini­ma­le Anstands­re­geln.“

(SPON)

Das könn­te noch zu amü­san­ten Situa­tio­nen füh­ren, wenn zukünf­tig jeder, der dum­mes tut, Kri­ti­ker pau­schal als Dis­kri­mi­nie­rer abtun wird; bezie­hungs­wei­se käme es mir zugu­te. Denn wer will schon durch Nicht­be­su­chen die­ser Inter­net­prä­senz als jemand gel­ten, der into­le­rant gegen­über Ins­in­ter­net­schrei­bern ist?

Wenn das Adjek­tiv, das Gui­do Wester­wel­le pri­mär ange­hef­tet wird, „schwul“ ist, dann hat sich „schwul“ in den letz­ten Jah­ren tat­säch­lich zum Schimpf­wort gewan­delt, und die F.D.P. tut sich seit der letz­ten Bun­des­tags­wahl durch aller­lei schwu­le Aktio­nen her­vor, zum Bei­spiel, indem sie sich zuerst über Hartz-IV-Emp­fän­ger echauf­fiert und ihnen dann die Bei­trä­ge kürzt.

Die bür­ger­li­che Mit­te macht mir, irgend­wie, Angst.

NetzfundstückeIn den NachrichtenNerdkrams
Kurz ver­linkt X: Geo­lo­käi­schen ist voll so Web 3.0, min­de­stens.

Da stel­len die Webzweinull-Fach­idio­ten rich­tig fest, dass sich aus Gra­tis­dien­sten nur sel­ten Kapi­tal schla­gen lässt, und statt sich mal mit sinn­vol­len The­men zu beschäf­ti­gen, suchen sie nach der näch­sten Ver­bes­se­rung für unser aller Leben, und sie suchen, wie üblich, an der fal­schen Stel­le:

Über Twit­ter und Face­book sol­len künf­tig Leu­te mit ent­spre­chen­den Mobil­ge­rä­ten sehen, dass sie gleich mit einem ande­ren Nut­zer kol­li­die­ren, dann kön­nen sie gegen­sei­tig via flink aus­ge­tausch­ter mes­sa­ge ihre gesun­de Lebens­ein­stel­lung gut fin­den und sich freu­en, dass sie zu den in peo­p­le und nicht zu den Lang­wei­lern gehö­ren, die sich noch umständ­lich mit­tels münd­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­stän­di­gen.

Don Alphon­so fasst in einem ange­mes­se­nen Ton­fall zusam­men:

Sie wer­den ihre Mobil­ge­rä­te zücken und checken, ob ein ande­rer Depp in der Nähe ist, der das bestä­tigt und sie dafür nicht aus­lacht. Sie wer­den uns vom Ver­gnü­gen der von der Vir­tua­li­tät über­brück­ten Rea­li­tät erzäh­len, und in Rom auf ihr Dis­play star­ren, wenn ande­re den Vati­kan betrach­ten, und lin­sen, ob sie jemand beob­ach­tet, dem man dann erzäh­len kann, wie ver­dammt cool das ist – und dabei lei­der auch noch den LKW ent­decken, der sie bei­na­he koh­len­stoff­lich platt gemacht hät­te. Wenn jemand ihrer Bekann­ten twit­tert, dass er gera­de über die Device gemerkt hat, dass er in der Nähe ist, bekom­men sie einen Orgas­mus und wer­den noch ein wenig schmut­zi­ger.

Was wohl danach kom­men mag?
(Und ob ich das wirk­lich wis­sen will?)

NetzfundstückeIn den NachrichtenNerdkramsSonstiges
Die Wir­bel­säu­le fegen – war­um?

Eins die­ser Sprach­wirr­nis­se, die mich immer wie­der zu amü­sie­ren ver­mö­gen, ist die kon­se­quen­te Gleich­set­zung von jmdm. etw. zukeh­ren, ‑wen­den mit jmdm. etw. keh­ren. Wenn ich, zum Bei­spiel, den Nach­barn den Geh­weg keh­re, dann meist, weil es geschneit hat. Manch­mal keh­re ich auch Din­ge unter den Tep­pich oder schlicht um. Wonach mir aller­dings auch noch nicht der Sinn stand, ist es, mit einem Kehr­ge­rät ande­ren natür­li­chen oder juri­sti­schen Per­so­nen den Kör­per rei­ni­gend zu trak­tie­ren; um so erstaun­li­cher erscheint dies ange­sichts des Umstan­des, dass es zu den nor­ma­len Tätig­keit man­cher Men­schen zu gehö­ren scheint, ande­ren Men­schen den Rücken zu keh­ren.

Das kann unmög­lich auf Dau­er gut für den Rücken sein; aber es schafft zusätz­li­che Arbeits­plät­ze im Bereich des Kehr­we­sens und ande­rer­seits, gleich­sam als Aus­gleich, des Kraft­sports:

Der Bun­des­ge­richts­hof stärkt Anle­gern den Rücken: (…).

Ha ha. Na ja.


„Ha ha“ mit einem „uff“ ist zudem dies:
Da bringt also ein Vater sei­ne Toch­ter um, weil sie es wagt, mit einem Jugend­li­chen anzu­ban­deln, was, ver­steht sich, eine furcht­ba­re Tra­gö­die ist; so weit, so wun­der­lich. Das Schluss­wort des Vaters wäh­rend der Gerichts­ver­hand­lung hat mich aller­dings noch mehr über­rascht:

In sei­nem Schluss­wort sag­te der Ange­klag­te: „Ich habe sie getö­tet, um sie zu schüt­zen.“ Er habe Angst gehabt, dass Büs­ra ent­führt wer­den oder ihr sonst etwas zusto­ßen kön­ne.

Klar, der Ben­gel hat ver­mut­lich weni­ger Inter­es­se an ihr, wenn sie tot ist. Sie soll­te froh sein, dass man sich so um sie sorgt!


Son­der­lich intel­li­gent wir­ken auch die Ver­su­che von Dreh­buch­schrei­bern, aus nich­ti­gem Anlass moder­ne Tech­nik in ihre Hand­lung ein­zu­we­ben, nicht immer; so wur­de bspw. gestern auf RTL eine Fol­ge der Serie Law & Order aus­ge­strahlt, in der unter ande­rem ein Blog­ger gespielt wur­de, der eine Liste aller Kom­men­ta­to­ren mit ihrer jewei­li­gen, auf­ge­merkt, Log­in­adres­se führt.

Nicht online: Mit einem Stift. In einem Buch.
So rich­tig ana­log.

Nur so als kli­schee­haf­te Fra­ge: Wie hoch wären mei­ne Chan­cen, wenn ich ver­mu­te­te, der Dreh­buch­schrei­ber ist ein Kon­ser­va­ti­ver über 40 Jah­ren, rich­tig zu lie­gen?

(Heu­te in’ner Uni übri­gens per Zufall bemerkt: Wer wegen der Ent­wick­lung künst­li­cher Intel­li­genz bereits jetzt Angst um sei­ne Zukunft hat, möge sich ein­mal mit Cpt. Kirk unter­hal­ten. Tipp für Gour­mets: Mit Ton ist es noch ein­drucks­vol­ler.)

In den NachrichtenNerdkrams
Pong!

Da es, immer­hin seit min­de­stens Juli 2009 bekannt, noch immer in man­cher­lei Neu­ig­kei­ten­ru­brik Erwäh­nung fin­det, ist es noch nicht zu spät, wenn ich mich nun erdrei­ste, selbst auch mein pikan­tes Gewürz ein­zu­brin­gen.

Die Mel­dung ist gera­de­zu spek­ta­ku­lär: Die Uni­ver­sal Stu­di­os haben die Rech­te an Aste­ro­ids zwecks Ver­fil­mung erwor­ben. Aste­ro­ids – Ver­tre­ter mei­ner Gene­ra­ti­on ken­nen das wahr­schein­lich noch – war, unter Vor­be­halt, der erste heim­com­pu­ter­taug­li­che space shoo­ter, also das eben­sol­che Welt­raum­schieß­spiel, der seit 1979 zahl­rei­che Gene­ra­tio­nen mit sei­nem aus­ge­klü­gel­ten Spiel­prin­zip und sei­ner fas­zi­nie­ren­den Gra­fik an den Bild­schirm zu fes­seln weiß:

Nach Kinoerfol­gen wie Doom ist es nur logisch, dass es jetzt auch Kult­spie­len (wobei aber doch „Kult“ die Ver­eh­rung von ein­ge­schwo­re­nen Geheim­bün­den qua­si bedingt und eben das Gegen­teil bedeu­tet, aber es ver­kauft sich bes­ser als „abge­lutsch­tes Stan­dard­spiel“) fil­misch an den Kra­gen geht, und das Dreh­buch ist ja eigent­lich schon fer­tig. (Wird es dann eigent­lich auch das Spiel zum Film zum Spiel geben, ganz in alter Cover­ma­nier, und wer wird eigent­lich die Aste­ro­iden spie­len?)

Auch eine Tri­lo­gie ist denk­bar:

„Aste­ro­ids – der Film“, „Aste­ro­ids 2: Frog­ge­r­alarm“ (die Wahl eines Haupt­dar­stel­lers wird sicher eben­falls recht inter­es­sant) und schließ­lich, als Krö­nung, der Abschluss unter der Regie von min­de­stens Ste­ven Spiel­berg, ein Mei­ster­werk des Sur­rea­lis­mus‘:

PONG: Die Aste­ro­iden schla­gen zurück!

In den Haupt­rol­len könn­ten zum Bei­spiel Kei­ra Knight­ley, Nata­lie Port­man und Dan­ny DeVi­to bril­lie­ren, die Lauf­zeit wird nicht unter zwei Stun­den betra­gen, aus dem Stoff lässt sich ’ne Men­ge machen. Wird bei den Film­fest­spie­len ordent­lich abräu­men, jawoll­ja.

Apro­pos „argh“: Als ich, über die­sen Bei­trag sin­nie­rend, durch die Stra­ßen der Stadt schlen­der­te, rann­ten mir zwei Bäl­ger Jung­ex­em­pla­re Mensch über den Weg. Das lau­fen­de Spiel hieß offen­bar Fan­gen, und so quäk­te der Flüch­ten­de der bei­den Jung­men­schen fröh­lich: „Fang mich doch, du Eier­loch!“. Ja, er sprach genau dies.

Die ver­wen­de­te Bezeich­nung für den Mit­spie­ler ist so schön doof, dass man sie fort­an als Leser die­ses Tex­tes bit­te in sei­nen akti­ven Wort­schatz auf­neh­men möge. Besten Dank.

(Oh, heu­te ist übri­gens der inter­na­tio­na­le Frau­en­tag. End­lich ist die Bude mal sau­ber. Gute Sache, die­ser Tag. Die Rest­zeit bis zum Schnit­zel- und Blo­wjob-Tag 2010 beträgt, aber­mals übri­gens, nur noch etwas mehr als 5 Tage. Ich bit­te um freund­li­che Beach­tung.)

In den NachrichtenNerdkrams
Einst­wei­li­ge Ver­fü­gung gegen UseN­eXT

Da pre­digt man seit Jah­ren, dass man als File­sha­rer eine recht pla­tin­far­be­ne Zukunft hat, jeden­falls ver­gli­chen mit denen, die aus­rei­chend leicht zu begei­stern sind, dass sie frei­wil­lig Geld an einen Kon­zern zah­len, nur um sicher Schwarz­ko­pien her­un­ter­la­den zu kön­nen, und man wird trotz aller Erfol­ge der Indu­strie müde belä­chelt. „eMu­le ist eh tot“, und das schon seit min­de­stens zehn Jah­ren, ver­steht sich.

Zur Abwechs­lung geht es jetzt auch mal ande­ren Anbie­tern an den Kra­gen:

Der ‚GEMA‘ ist den eige­nen Anga­ben zufol­ge erneut ein gro­ßer Erfolg gegen die Betrei­ber des Dien­stes UseN­eXT gelun­gen. Die am 17. Febru­ar die­ses Jah­res ver­han­del­te einst­wei­li­ge Ver­fü­gung gegen den Zugangs­an­bie­ter zum Use­net hat das Land­ge­richt Ham­burg nun erlas­sen.

Das Urteil des Land­ge­richts in Ham­burg bringt eine erwei­ter­te Haf­tung für Zugangs­ver­mitt­ler mit sich. Laut einer ver­öf­fent­lich­ten Mit­tei­lung der GEMA haf­ten die­se nicht nur wenn sie expli­zit auf ille­ga­le Nut­zungs­mög­lich­kei­ten ihres Ange­bots hin­wei­sen. Auch wenn der bewor­be­ne Dienst nicht aus­rei­chend zum Schutz der Rech­te­inha­ber modi­fi­ziert wird, ist von einer Haf­tung die Rede.

Ich hal­te übli­cher­wei­se nicht viel von den Ent­schei­dun­gen des LGs Ham­burg, das bis­wei­len auf­grund frag­wür­di­ger Ent­schei­dun­gen Auf­merk­sam­keit von eher moder­nen Medi­en erlangt, aber dies­mal, aus­nahms­wei­se, darf es sich beglück­wünscht füh­len.

Einem Unter­neh­men, das damit wirbt, dass man über es – nach Zah­lung eines gerin­gen Obu­lus‘ – nahe­zu unbe­grenz­ten Zugriff auf nicht gerin­ge Men­gen gra­tis Soft­ware habe, kann man, so mei­ne ich, durch­aus Vor­satz unter­stel­len. Wenn UseN­eXT, dank deren/dessen Ange­bot das Use­net der Mehr­heit der Inter­net­nut­zer wohl nur mehr als Ansamm­lung frag­wür­di­ger Inhal­te bekannt ist, nun gezwun­gen ist, Inhal­te her­aus­zu­fil­tern, dürf­te die­ses Ange­bot deut­lich an Attrak­ti­vi­tät ver­lie­ren. (Es erscheint mir ange­bracht, wie­der ein­mal auf eMu­le hin­zu­wei­sen; jeg­li­ches Fil­tern von Inhal­ten wäre dank dezen­tra­len Auf­baus wir­kungs­los.)

Tat­säch­lich ähnelt das Vor­ge­hen von Unter­neh­men, die den Aus­tausch von Geld gegen Schwarz­ko­pien för­dern, weit eher der tra­di­tio­nel­len Heh­le­rei als P2P-File­sha­ring, das ja ledig­lich dem unent­gelt­li­chen Daten­aus­tausch dient. Ich hof­fe, das Bei­spiel des LGs Ham­burg macht Schu­le, und die Inter­es­sens­ver­tre­ter küm­mern sich nun­mehr ver­stärkt um die kom­mer­zi­el­len Anbie­ter. File­sha­ring ist kein Ver­bre­chen.

„UseN­eXT? Ist eh tot.“

In den Nachrichten
Hei­li­ge Stopp­schil­der

Ich wür­de mich an die­ser Stel­le gern über die katho­li­sche Kir­che lustig machen, aber das könn­te teu­er wer­den. Ihre Ver­tre­ter sind näm­lich zwar nicht bereit, auf­zu­hö­ren, sich an Kna­ben zu ver­ge­hen, aber sie haben was dage­gen, dass man dar­über berich­tet:

Gestern mach­te die Süd­deut­sche Zei­tung bekannt, wie ein katho­li­scher Wür­den­trä­ger aus dem Bis­tum Regens­burg Hin­wei­se auf Kinds­miss­brauch mit Abmah­nun­gen erstick­te. Der Fall eines Mar­bur­ger Blog­gers deu­tet dar­auf hin, dass dies kein Ein­zel­fall gewe­sen sein könn­te.

Ich bin bekannt­lich ein eher fried­lie­ben­der Mensch, dem es grund­sätz­lich erst ein­mal miss­fällt, mit mar­tia­li­schen Phra­sen sei­ne Abnei­gung kund­zu­tun, aber in die­sem Fall geht mir (Peter möge mir ver­zei­hen, dass ich die­se For­mu­lie­rung adap­tie­re) das Mes­ser in der Tasche auf. Könn­te bit­te end­lich jemand mit aus­rei­chend Ein­fluss anre­gen, die­sem Ver­ein von poten­zi­ell gefähr­li­chen, rück­stän­di­gen Spin­nern den Sta­tus als „Reli­gi­on“ abzu­er­ken­nen?

Mir graust es selbst vor Sci­en­to­lo­gy weni­ger, die sind wenig­stens eini­ger­ma­ßen harm­los.


Apro­pos grau­sig: Nach­dem das dies­jäh­ri­ge „Echo“-Schaulaufen eini­ger­ma­ßen unspan­nend vor­über­ging, steht nun, wie mei­ne Schwe­ster vor eini­gen Stun­den in Erin­ne­rung rief, die „Oscar“-Verleihung ins Haus; soll hei­ßen: Die inter­na­tio­na­le Gel­deli­te lässt sich foto­gra­fie­ren und für die Arbeit Drit­ter rüh­men, es wer­den inhalts­lee­re Reden gehal­ten, anstel­le derer auch ein schlich­tes Fres­se­hal­ten kei­nes­falls weni­ger Mehr­wert ein­bräch­te, und die Fach­pres­se wird am näch­sten Tag, noch ganz aus dem Häus­chen, dar­über berich­ten, wie furcht­bar bzw. pri­ma eine Per­son, über die es anson­sten offen­bar also wenig zu schrei­ben gäbe, wie­der geklei­det war. Die Gewin­ner – meist die mit dem gering­sten kul­tu­rel­len Bei­trag – wer­den ihr schie­fes, künst­li­ches Lächeln und ihre schie­fen, künst­li­chen Glied­ma­ßen bis dahin in zahl­rei­che Kame­ras hal­ten, und Zehn­tau­sen­de wer­den vor dem Fern­se­her sit­zen und stau­nen, und es wür­de ihnen nicht ein­mal auf­fal­len, wenn man statt­des­sen heim­lich die Aus­strah­lung von 2009, 2008 oder noch frü­he­ren Jah­ren vor­spiel­te, was ja, eigent­lich, auch ein gelun­ge­ner Scherz wäre.

(Pro Sie­ben ist auch so ein Sen­der, den man an man­chen Tagen bes­ser mei­den soll­te.)

Internes
Ein Bei­trag über Bei­trä­ge (apro­pos Webzweinull)

(Weil es eben den Men­schen nicht um das Was, son­dern um das Wie geht und man als Schrei­ber­ling so eigent­lich schrei­ben kann, was man will; und weil es eben nicht wich­tig ist, ob man öffent­lich sein Herz aus­schüt­tet oder aus­kippt oder ein­fach nur irgend­wel­che Belang­lo­sig­kei­ten nie­der­schreibt, son­dern wie man es ver­kauft. Leid­lich amü­sant darf’s sein, muss aber nicht. Die Zeit der Twit­ter­walls und son­sti­ger Schnell­be­schal­lung, schnell statt gedan­ken­voll, Ster­ne statt Lese­zei­chen, 140 Zei­chen statt 140 Sät­zen. Zusam­men­fas­sung gern, mehr als einen Absatz lesen wir dann spä­ter, Zeit ist kein Geld mehr, aber lie­ber zehn Tweets als einen klu­gen Gedan­ken zitie­ren, ach, faven. Frü­her war mehr Herz­blut. Bana­li­tä­ten zu Pop­kul­tur erklä­ren und dabei ver­ges­sen, die Pop­kul­tur näher zu defi­nie­ren, oder es ein­fach nur so unter­las­sen. Gerühmt wird Prä­gnan­tes, igno­riert sol­ches, das nicht in sei­ner Über­schrift schon sei­ne Bril­li­anz ver­rät. Lesen ist was für alte Säcke, ’s Leben wird nicht län­ger. Ach. Viel­leicht soll­te ich statt­des­sen mehr twit­tern.)

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PolitikIn den Nachrichten
Da hilft nur noch mehr Hub­schrau­ber­ein­satz!

Apro­pos „Blin­de spre­chen über Far­ben“:

In genau einer Woche jährt sich der bis­lang letz­te Amok­lauf in Win­nen­den. Da liegt doch nur wenig näher, als dass mal wie­der ein Kon­ser­va­ti­ver sein Gesicht in der Pres­se sehen will und ein wenig über „Kil­ler­spie­le“ refe­riert:

„Kil­ler­spie­le hal­te ich für abar­tig und gefähr­lich. Da soll­ten wir mit einem Ver­bot ernst machen.“

Ich hal­te die CDU für abar­tig und gefähr­lich, aber ein Ver­bot wür­de ihre ver­que­re Denk­wei­se nicht aus den Köp­fen ver­trei­ben, also wäre es zweck­los, ein sol­ches zu for­dern; zumal sie oft gera­de­zu pro­gres­si­ve Ideen hat, ohne die unser Land längst vor die Hun­de gegan­gen wäre (und so):

Das Gesetz sei unter dem Ein­druck der Ereig­nis­se von Win­nen­den und Wend­lin­gen noch­mals ver­schärft wor­den. „Ich mei­ne, wir soll­ten jetzt erst ein­mal schau­en, wie sich das im Juli 2009 ver­schärf­te Waf­fen­recht aus­wirkt“, sag­te der Mini­ster.

Und bis es so weit ist, bis man es also geschaut hat, soll es erst ein­mal den wirk­li­chen Gefah­ren an den Kra­gen gehen. Nicht näm­lich sei die Ver­füg­bar­keit von Waf­fen von Bedeu­tung, son­dern es sei­en die Com­pu­ter­spie­le, die Men­schen ande­re Men­schen töten las­sen. Ein Waf­fen­ver­bot hät­te auch kei­ner­lei Sinn, denn:

„Natür­lich ist die Ver­füg­bar­keit von Waf­fen ein Risi­ko­fak­tor auch für Amok­ta­ten. Aber man muss auch sehen, dass es in kei­nem Bereich hun­dert­pro­zen­ti­ge Sicher­heit und hun­dert­pro­zen­ti­gen Schutz gibt. (…)“

Wäre der Besitz von Schuss­waf­fen straf­bar, wür­den all die Kil­ler­spie­ler eben mit irgend­et­was ande­rem Amok lau­fen, das sagt ja das Wort „Kil­ler­spie­ler“ schon; es heißt ja aus einem ähn­li­chen Grund auch nicht „Kil­ler­waf­fen“, da besteht doch offen­sicht­lich ein Zusam­men­hang. Außer­dem läuft nicht jeder Amok, der eine Waf­fe hat, also hat das damit gar nichts zu tun; wäh­rend jeder, der am Com­pu­ter der Bal­li­stik frönt, bereits einer Tötungs­ab­sicht nach­geht, und sei’s nur Schach, jawoll­ja.

„Waf­fen brin­gen nie­man­den um – aber ich.“
– UHF – Sen­der mit beschränk­ter Hoff­nung

In den Nachrichten
Da hilft nur noch Hub­schrau­ber­ein­satz!

Nun, da dank der Abschaf­fung der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung bald wie­der nahe­zu anar­chi­sti­sche Zustän­de wie vor ihrer Inkraft­tre­tung 2008 (das war ja eine gera­de­zu fürch­ter­li­che Zeit damals!) herr­schen, wird auch die Anzahl der vir­tu­el­len Delik­te gera­de­zu explo­die­ren!

Fol­ge­rich­tig for­dert die deut­sche Poli­zei­ge­werk­schaft 3.000 neue „Cyber­cops“, was immer damit gemeint sein mag, um „rechts­freie Räu­me“ im Inter­net ein­zu­däm­men; wo doch die­ses Ind… Inta… Inter­net selbst schon ein rechts­frei­er Raum ohne Geset­ze ist, das kann so nicht blei­ben! Wo bleibt eigent­lich die Sen­de­zeit­re­ge­lung für’s Inter­net?

Das Justiz­mi­ni­ste­ri­um müs­se nun schnell ein Gesetz auf den Weg brin­gen, „das uns als Kri­mi­na­li­sten wie­der hand­lungs­fä­hig macht“.

Wenn Inter­net­dienst­lei­ster nicht mehr ver­pflich­tet sind, Daten län­ger als nur weni­ge Mona­te zu spei­chern, müs­sen Kri­mi­na­li­sten ja womög­lich umge­hend auf Ver­dachts­mo­men­te reagie­ren. Wie stel­len die Leu­te sich das nur vor?

Das muss eine Ver­schwö­rung sein. Wer pro­fi­tiert denn von dem Ende der Daten­spei­che­rung?
Allein die isla­mi­sche Raub­ko­pi­er- und Kin­der­schän­der­ma­fia!

Wo ist nur das Mili­tär, wenn man es mal wirk­lich braucht?

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Auch Ihnen einen puten Tag.

Ach, in die­sem Jahr ist ja schon wie­der so eine komi­sche Fuß­ball­welt­mei­ster­schaft geplant, dies­mal erfreu­li­cher­wei­se auf einem ande­ren Kon­ti­nent. Die Chan­ce, hier­zu­lan­de weit­ge­hend von grö­len­den Idio­ten mit gestreif­ten und unsicht‑, dafür aber riech­ba­ren Fah­nen ver­schont zu wer­den, bevor die deut­sche Natio­nal­mann­schaft* ver­dient aus dem Spiel fliegt bzw. dann doch eher stol­pert, ist den­noch lei­der eini­ger­ma­ßen gering, und so soll­te der zynis­mus­be­gei­ster­te Mensch schon jetzt mög­li­che Bewäl­ti­gungs­ar­ten in Erwä­gung zie­hen.

Eine künst­le­risch wert­vol­le sol­che, die oben­drein auch unal­ko­ho­li­siert einen posi­ti­ven Unter­hal­tungs­wert zu bie­ten ver­mag, ist die­se hier:

Hihi.

(* – Memo an mich selbst: Bei­zei­ten her­aus­fin­den, wie eigent­lich die weib­li­che Fuß­ball­staats­elf von den Sexi­stin­nen bezeich­net wird.)


Die Höl­le ver­liert ihren Sinn,
denn wir kom­men alle hin,
und jeder Krieg ist Mord;
„Lie­be“ ist nur ein Wort.

Dies inter­pre­tier­te die Rock­grup­pe Dros­sel­bart 1970 auf ihrem anson­sten eigent­lich viel zu sakral betex­te­ten un- bzw. selbst­be­ti­tel­ten Album.

Ich sach’s mal so: Jo, passt.


Hübsch auch: „Puten Tag!“ wünscht die Auf­schrift eines Geflü­gel­ver­käu­fer­stan­des auf dem Wochen­markt.
Dan­ke, lie­ber Geflü­gel­ver­käu­fer­stand!

Persönliches
Impf­kreu­zung. (Es erwach­te die Mensch­lich­keit.)

Nicht ohne Belu­sti­gung wur­de ich heu­te, in all­zu gewöhn­li­che Gedan­ken ver­sun­ken, mit­tels krä­hen­der Kon­ver­sa­ti­on auf die Gegen­wart deut­lich jün­ge­rer Zeit­ge­nos­sen auf­merk­sam gemacht, die in dem von mir benutz­ten Ver­kehrs­mit­tel her­um­toll­ten. (Machen die das eigent­lich mit Absicht?) Das Sod­bren­nen, das sich prompt ein­stell­te, hin­der­te mich nicht dar­an, dem Spiel auf­merk­sam zu fol­gen.

Wie es hieß, brach­te ich nicht in Erfah­rung, aber der Zweck des Spie­les schien es zu sein, dass durch Akkla­ma­ti­on zunächst ein Mit­spie­ler aus­ge­wählt wur­de, der dran war. Des­sen Auf­ga­be war es anschlie­ßend, die­ses Dran­sein durch Berüh­ren eines Mit­spie­lers und erstaun­lich inde­zen­te Erwäh­nung des Wor­tes „Schwei­negrip­pe“ einem jeweils ande­ren Mit­spie­ler auf­zu­tra­gen, dem dann sei­ner­seits die glei­che Auf­ga­be zuteil wur­de.

Die Schwie­rig­keit die­ses bis hier­hin recht sim­pel erschei­nen­den Spiels war es, dass ledig­lich nicht geimpf­te Spie­ler dran sein konn­ten. Geimpft war ein Spie­ler, wenn er belie­bi­ge Glied­ma­ßen kreuz­te, was er anschei­nend jeder­zeit nach Gut­dün­ken tun und unter­las­sen konn­te; fol­ge­rich­tig kräh­te mir ein Zwei­ein­halb­kä­se­hoch nach bei­na­her Dran­wer­dung „Ich bin geimpft, ich hab die Bei­ne über Kreuuuuz!“ fast ins Ohr. Hat sich eigent­lich schon ein­mal ein Medi­zi­ner mit die­ser alter­na­ti­ven Heil­theo­rie befasst?

In mei­ner Kind­heit, so ent­sann ich mich, gab es die­ses Spiel auch bereits, damals wur­de noch mög­lichst infan­til „Pest!“ statt „Schwei­negrip­pe!“ gebrüllt; was einer­seits mein Alter unschön betont, sich ande­rer­seits aber auch weit bes­ser brül­len ließ. Es erfüll­te mich jeden­falls mit Freu­de, dass in die­ser Gesell­schaft, in der ich jede Hoff­nung auf eine noch nicht voll­ends dem Medi­en­kon­sum zum Opfer gefal­le­ne Jugend längst ver­lo­ren glaub­te, immer noch Platz für simp­le Unter­hal­tung die­ser Art bleibt. Ist, immer­hin, bes­ser als Fern­se­hen.

Das zwei­te posi­ti­ve Erleb­nis des heu­ti­gen Tages (was ist bloß los?) folg­te im Super­markt. Die Waren­trenn­höl­zer aus Pla­stik oder ande­rem Kunst­stoff (qua­si Waren­trenn­pla­sti­ken oder ande­re Waren­trenn­kunst­stof­fe), die in ihrem Ori­gi­nal­zu­stand den „näch­sten Kun­den“ anzu­kün­di­gen, waren der­ge­stalt modi­fi­ziert wor­den, dass sie nun­mehr den „näch­sten Kur­den“ zur Abla­ge der zu erwer­ben­den Waren auf­for­der­ten, womög­lich von einem der zahl­rei­chen Ange­hö­ri­gen jenes Volks, die, von der Berufs­schu­le kom­mend, die auch ich zwei Jah­re lang besuch­te (allein das Wort schon!), bis­wei­len gemein­sam in die­sem Super­markt anzu­tref­fen sind.

In der erwähn­ten Berufs­schu­le wur­de wäh­rend mei­ner Zeit dort auch erläu­tert, dass es selbst im Fal­le eines plötz­lich nahen­den Able­bens kei­nes­falls genügt, „Tach, krank, tschüss!“ in den Hörer zu röcheln, um einen Fehl­tag geneh­mi­gen zu las­sen; und ähn­li­ches scheint auch die Kas­sie­re­rin gelehrt wor­den zu sein, denn statt der lei­der die­ser Tage durch­aus übli­chen gelang­weil­ten Preis­nen­nung folg­te auf das voll­ende­te Ein­le­sen der Preis­aus­zeich­nun­gen ein Sing­sang, der außer der Gesamt­sum­me auch gute Wün­sche für den rest­li­chen Tag beinhal­te­te, oben­drein vor­ge­tra­gen mit freund­li­cher Mie­ne.

Mit dem Schnee, so scheint es, schmilzt auch die mensch­li­che Käl­te. Der Früh­ling naht meist son­der­bar.