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Kri­tik ist Dis­kri­mi­nie­rung!

Die F.D.P. hat von Islam und Frau­in­nen gelernt:

Die Euro­pa­po­li­ti­ke­rin Sil­va­na Koch-Mehrin und der Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Bun­des­tags­frak­ti­on, Jörg van Essen, beschul­di­gen SPD-Poli­ti­ker, Vor­be­hal­te gegen Homo­se­xu­el­le zu schü­ren, wenn sie über die Moti­ve der Mronz-Mit­rei­se mut­ma­ßen.

(Sueddeutsche.de)

Lind­ner warn­te am Frei­tag im ZDF vor schlim­men Fol­gen der Vor­wür­fe gegen Wester­wel­le: „Wir müs­sen auf­pas­sen, dass die Demo­kra­tie ins­ge­samt nicht Scha­den nimmt durch sol­che Vor­wür­fe, die da kon­stru­iert wer­den.“ Er ver­lang­te „einen respekt­vol­len Umgang von Demo­kra­ten mit­ein­an­der. Dazu gehö­ren auch mini­ma­le Anstands­re­geln.“

(SPON)

Das könn­te noch zu amü­san­ten Situa­tio­nen füh­ren, wenn zukünf­tig jeder, der dum­mes tut, Kri­ti­ker pau­schal als Dis­kri­mi­nie­rer abtun wird; bezie­hungs­wei­se käme es mir zugu­te. Denn wer will schon durch Nicht­be­su­chen die­ser Inter­net­prä­senz als jemand gel­ten, der into­le­rant gegen­über Ins­in­ter­net­schrei­bern ist?

Wenn das Adjek­tiv, das Gui­do Wester­wel­le pri­mär ange­hef­tet wird, „schwul“ ist, dann hat sich „schwul“ in den letz­ten Jah­ren tat­säch­lich zum Schimpf­wort gewan­delt, und die F.D.P. tut sich seit der letz­ten Bun­des­tags­wahl durch aller­lei schwu­le Aktio­nen her­vor, zum Bei­spiel, indem sie sich zuerst über Hartz-IV-Emp­fän­ger echauf­fiert und ihnen dann die Bei­trä­ge kürzt.

Die bür­ger­li­che Mit­te macht mir, irgend­wie, Angst.