Persönliches
2014, revisited. / Murmeltiertag.

Die­ser Arti­kel ist Teil 4 von 15 der Serie Neu­jahr

2014 war ja auch ein Jahr des Man-hät­te-es-wis­­sen-Kön­­nens. Man hät­te wis­sen kön­nen, dass Pfrün­de Moral stets über­wie­gen. Man hät­te wis­sen kön­nen, dass Musi­ker im ster­be­fä­hi­gen Alter sel­bi­ges eines Tages erei­len wird. Man hät­te über­dies aber, still in sich hin­ein, wis­sen kön­nen, dass es dies­mal wie­der nicht klappt und das Mal danach auch nicht und dass …

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Persönliches⁠Sonstiges
Wie Kabel Deutschland mich einmal nicht als Kunden wollte

Hal­lo, Kabel Deutsch­land, ich beschäf­ti­ge mich ja schon eine Wei­le mit euch, nicht nur, weil ihr mit eurer „Flatrate“-Drosselung ein Vor­rei­ter in etwas wart, das nicht sehr vor­bild­lich ist, son­dern auch, weil ihr ja qua­si all­ge­gen­wär­tig seid. Und es wur­de nicht bes­ser, als euch Voda­fone kauf­te und die schlim­me Mar­ke O2 mit­brach­te, deren Kun­den­dienst weder …

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Persönliches⁠Lyrik
Sie. (Fragment 9 einhalb, lose)

„Für mich ist die Welt nicht mehr in Ord­nung, nicht früh um 7 und auch nicht nach der Tages­schau.“ – Ton Stei­ne Scher­ben: Wir müs­sen hier raus … Es war ihr Stolz, der sie schei­tern ließ. Er hat­te sich das alles so viel leich­ter vor­ge­stellt. Aber es gab so viel, was sie aus­ein­an­der­drück­te, und obwohl …

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Persönliches⁠Montagsmusik
The Rolling Stones – Gimme Shelter

Es ist Mon­tag. Ich weiß auch nicht, wie wir das immer machen. Drau­ßen zie­hen Wol­ken vor­bei und ver­decken Erkennt­nis­se und Him­mels­kör­per. Die OECD fand jetzt her­aus, dass Leu­te mit weni­ger Geld weni­ger kau­fen kön­nen. Mit­mensch Durch­schnitts­bür­ger sitzt auf sei­nen Mil­li­ar­den und dreht sich noch mal rum, weil Auf­ste­hen sich ja dann doch nicht lohnt; der …

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Persönliches
Der Geier Nachhall

Dass mein Kir­chen­aus­tritt nicht fol­gen­los ver­hal­len wür­de, war mir ja bei­na­he schon klar. Gestern erreich­te mich ein am 11. August 2014 ver­fass­ter Brief, in dem der zustän­di­ge Pfar­rer mei­nen Aus­tritt bedau­ert. Sogar die Brief­post der katho­li­schen Kir­che hinkt erschreckend ihrer Zeit hin­ter­her. In die­sem Brief stell­te er hand­schrift­lich die Fra­ge, was sie – die Kir­chen­leu­te …

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Persönliches⁠In den Nachrichten
Ein Geier weniger.

Und, ihr römisch-katho­­li­­schen Kna­ben­ver­füh­rer, ihr könnt gern wei­ter wie die Gei­er um das Aas krei­sen. Ich spie­le nicht mehr mit euch. Wem gebührt eigent­lich das Urhe­ber­recht an einem Selbst­por­trät eines Affen? Klar: Dem Affen. Hof­fent­lich hat er einen guten Anwalt.

Persönliches⁠In den Nachrichten
Torheit und Tore

Ich habe es wirk­lich ver­sucht, mich in euch hin­ein­zu­den­ken, ihr Pas­siv­sport­ver­rück­ten, die ihr jedes Tor sei­tens einer Mann­schaft, deren Spie­ler mit euch nichts außer der Staats­an­ge­hö­rig­keit ver­bin­det, mit einem fre­ne­ti­schen Jubel ver­bin­det und wenig­stens dafür eure wir­ren Gesän­ge („Super­deutsch­land, léo­lé“, alter­na­tiv „super­deutsch, olé olé“, alter­na­tiv „ääääööööääääööööääää“) kurz­zei­tig unter­brecht. Ich habe in der ver­rück­ten Annah­me, mir …

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Persönliches⁠Musik⁠Netzfundstücke
Dreimal kurz erwähnt: Geschlechtsreife, Gemüsenazis und die gute alte Sehnsucht

Kann­te ich noch gar nicht: Die Geschlechts­rei­fe allein berech­tigt noch nicht zur Inbe­trieb­nah­me der Geschlechts­or­ga­ne. Rüh­rend: Die „Jungle World“ („Club-Mate ist das Getränk des kom­men­den Auf­stands“, 28. April 2011) macht sich Sor­gen um die Gesund­heit zwei­er vega­ner Koch­neo­na­zis: Besorg­nis­er­re­gend hoch scheint der Kof­fe­in­ver­brauch der bei­den Köche zu sein. Gleich drei Kisten einer belieb­ten Mate-Limo­na­­de sind …

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Persönliches
Impressionen: Romantische Betrachtung einer Sommernacht am Fluss (Versuch 9)

Über­rascht von der plötz­li­chen Stil­le hält man plötz­lich inne und bleibt ste­hen. Der Krach der Stadt wird ver­schluckt von der Wei­te des Was­sers. Am Hori­zont flim­mert das Leben vor­bei. Viel zu hel­les Stra­ßen­licht ver­folgt einen ein­sa­men Rad­fah­rer, der sein Gefährt vor­über­schiebt. Ob er nach Hau­se geht oder zu Freun­den? Sein Gesicht ver­rät es nicht. Stim­men …

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Persönliches⁠Computer
Warum 1 und 1 manchmal doch Nullen ergibt

Mit weni­gen Aus­nah­men hal­te ich mich hier auf die­ser mei­ner Inter­net­prä­senz ja zurück mit dem Belei­di­gen gro­ßer Zusam­men­schlüs­se von Men­schen, die mir unter Umstän­den für mein ehren­rüh­ri­ges Beneh­men ordent­lich einen rein­drücken könn­ten; das bedeu­tet, sobald ich das tu‘, muss schon eini­ges pas­siert sein. Ein wenig Vor­ge­schich­te: Es ist nur weni­ge Jah­re her, als ein neu­er …

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Persönliches
Schlechte Karten

Es ist ja nicht so, dass ich das Kon­zept der „Kun­den­kar­te“ aus wirt­schaft­li­cher Sicht nicht prin­zi­pi­ell ver­ste­hen könn­te. Die, die man mit irgend­wel­chen Punk­ten befül­len kann, damit man irgend­wann am Ende eines Jah­res einen häss­li­chen Koch­topf nebst Mes­ser­set (das man den Ver­ant­wort­li­chen dann wenig­stens als feed­back hin­ter­las­sen kann) oder einen Stoff­ted­dy mit Schlüs­sel­ring dran sein …

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Persönliches⁠Fotografie
Meer.

Mon­tag. Musik? Mit­nich­ten: Meer. (Weil’s dann ja eigent­lich auch egal ist, wenn man nach lan­ger Zeit wie­der am Meer ist und die Prä­mis­sen eigent­lich ganz ande­re sind und Küs­se nicht mehr Teil des Reper­toires sind, das man abstreift und sich fal­len lässt, um die Leich­tig­keit, die Frei­heit zu spü­ren, die nur das Meer geben kann; …

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Persönliches⁠Mir wird geschlecht
Anatol und die schwachen Frauen

Wer mich schon eine Wei­le kennt, der weiß: So genann­tes „Trol­len“ betrach­te ich als sport­li­chen Wett­be­werb. Das reicht als Sport in mei­nem Leben. Gewis­se The­men laden dabei gera­de­zu dazu ein, dass man sich sport­lich mit ihnen beschäf­tigt. Zum Bei­spiel der Femi­nis­mus.

Persönliches
Spaß im ÖPNV (3): Uff!

In Regio­nal­bah­nen sit­ze ich gern auf der Sei­te, die vom Hal­te­punkt am Wei­te­sten ent­fernt ist, weil die furcht­bar stö­ren­den Zug­ge­räu­sche (und der Luft‑, hehe, ‑zug) von geschlos­se­nen Türen wenig­stens gering­fü­gig gedämpft wer­den; wohl wis­send, dass die Jugend bis ins hohe Alter hin­ein es zwar immer schafft, die­se Türen auf‑, aber nicht zuzuma­chen (viel­leicht mögen sie …

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