Persönliches
Gedan­ken am Grab Albrecht Dürers (unvoll­stän­dig)

Woher nahm Dürer das Geld, sich hier in all der Pracht bestat­ten zu las­sen?

Ist es erstre­bens­wert, nach sei­nem Tod in einer prunk­voll ver­zier­ten und beschrif­te­ten Gruft dem Pil­ger­tum eine Stät­te zu bie­ten?

Wer war der Herr im nur mit „Adolf“ beschrif­te­ten Grab?

Möch­te ich im Alter mei­ne Sonn­tags damit ver­brin­gen, das Grab Toter zu pfle­gen?

Woher stammt der Toten­kult, was hält ihn am Leben?

Ist das Fami­li­en­grab eines Pfar­rers nicht ein selt­sa­mes Relikt?

Wür­de ich wol­len, dass man auf mei­ner Lei­che, gekreu­zigt oder nicht, ein Kreuz zwecks spä­te­rer Iden­ti­fi­ka­ti­on und, in Kon­se­quenz, etwa­iger Ver­eh­rung oder einen Baum pflanzt?

Was ist nach dem Tod noch wich­tig?