KFC hat zusammen mit Coolermaster eine Gaming-Konsole gebaut. Die KFConsole läuft auf Intel-Basis, hat eine Asus-Grafikkarte – und eine Warmhaltekammer für Hähnchenteile.
Welche Realität ist das eigentlich gerade?
KFC hat zusammen mit Coolermaster eine Gaming-Konsole gebaut. Die KFConsole läuft auf Intel-Basis, hat eine Asus-Grafikkarte – und eine Warmhaltekammer für Hähnchenteile.
Welche Realität ist das eigentlich gerade?
Wenn man schon unbedingt statt der religionsübergreifenden und wenigstens irgendwie sinnvoll begründbaren Wintersonnenwendfeier (21. Dezember) dasjenige Fest feiern möchte, dessen Riten das Umbringen eines Baums beinhalten, weil man das halt so mache, und sich dabei womöglich auch noch darauf beruft, dass die Tradition das verlange, dann sollte man wenigstens so traditionsfest sein, den Vorabend der Weihnacht (24. Dezember), die Weihnacht (25. Dezember) und den Stephanstag (26. Dezember) voneinander unterscheiden zu können.
Am meisten freue ich mich ja auf die wenigen Stunden zwischen dem 26. und dem 28. Dezember, in denen an die Stelle von „frohsfest!“ und „frohsneus!“ ein angenehmes „wiedersehn!“ tritt.
Die Blogbeiträge werden zusehends schwerer verständlich, wenn man den Fehler macht und die deutschsprachige Version für deutschsprachig hält. Das kann nur eins bedeuten: Der „Congress“ ist nahe!
Laut Fahrplan geht es bei der chaos experience auch in diesem Jahr um das, was die Zielgruppe (Menschen, die Lötanleitungen mit vielen LEDs befolgen, was mit Hacken ungefähr so viel zu tun hat wie einen IKEA-Schrank wie empfohlen zusammenzusetzen) wirklich interessiert, nämlich Technik, Quatsch, Kekse und Blinken und dumpfe Beats, nein, Huren und hauptberufliches Pornogucken – so stimmt’s. Was man halt so macht als Hacker. Rundmails sind zu anstrengend, Variablen in E‑Mails zu ersetzen ist Zauberei. Da kommen ja nicht mal bunte Blinklichter drin vor.
Während ich dies schreibe, erhalte ich die Information, dass der „Hackerclub“ gerade ausläuft, also leakt. Mich überrascht nichts mehr. Hätten die halt wen gefragt, der sich mit diesem Technikkram auskennt.

Zehn Minuten nach der vermeintlichen Abschlussveranstaltung endet eine Veranstaltung namens „Die Suche nach dem Alten Weißen Mann“, was ironisch wirkt, wenn man über die Geschichte des Hackens und ihre herausragenden Heroen nachdenkt, aber Selbstironie können sie ja auch fast nicht mehr.
Schon wieder sind im Fahrplan trotz wiederholten Ohrenblutens meinerseits mehrere englischsprachige Vorträge von Menschen zu finden, weil ihnen irgendwer nicht davon erzählt hat, dass es zur Übersetzung von Vorträgen ein ganzes Übersetzungsteam geben soll. Andererseits habe ich das Verstehenwollen schon vor Jahren aufgegeben. Ich lasse es einfach auf mich einprasseln. Ich vermute, das ist irgendeine Schutzmaßnahme. Sie hilft.
Ich wünschte, ich empfände den „Congress“ nicht als eine so traurige Veranstaltung. Ich wünschte, er wäre mir egal.
Wir bitten für die Antragstellung auf eine standardisierte E‑Mail-Adresse bekannter Anbieter (z.B. web.de, gmx.de etc.) zurückzugreifen. Andernfalls wird die ineternetbasierte (sic! A.d.V.) Antragstellung scheitern.
Kann ich diesen elektronischen Behördengang noch mal sehen?
Wer ist dieser Herr oder diese Frau Kreise …
Kreise: Auch Microsoft will eigene Computerchips bauen
Kreise: Kretschmann für drastische Corona-Einschränkungen
… und warum ist er oder sie eigentlich immer so gut informiert?
Es ist Montag. Das rituelle Wändebeschmieren mit schiefem Gesang ist in Österreich eine unaufschiebbare berufliche Tätigkeit und mehr muss man über Österreich nicht wissen. Die haben ja nicht mal Pandabären dort.
Meinedamundherrn, die Inlandsnachrichten: Weil die Menschen jetzt am liebsten online einkaufen, weil der Einzelhandel aus Pandemiegründen vorerst nicht offline stattfinden darf, haben CDU/CSU und SPD die Ansicht geäußert, dass man dem Onlinehandel zur Strafe mehr Geld abnehmen sollte. Begründet wird dieser Quark mit „Chancengleichheit“, was diejenigen, die in sowieso schon innenstadtarmen Dörfern wohnen, noch bizarrer finden dürften als ich. Der feine Unterschied zwischen politischen Systemen ist ja auch der, dass es in manchen Systemen allen gleich gut, in anderen hingegen gleich schlecht geht. Andererseits: Deutschland holt Dschihadistinnen zurück, so mutig muss man ja auch erst mal sein. – Fast auch Politik: Michael Kellner (Grüne) hat stolz verkündet, seine Partei habe mit großer Mehrheit ein „Vielfaltsstatut“ angenommen, das das bisherige „Frauenstatut“ ergänzt und unter anderem besagt, dass das Präsidium der Grünen und angeschlossener Vereine künftig auch derart besetzt werden soll, dass die Vielfalt in der Gesellschaft abgebildet wird; das heißt: Wenn sich irgendwann herausstellt, dass zwanzig Prozent der Deutschen pansexuelle einbeinige Autisten aus dem Volk der Sinti sind, dann muss auch der Bundesvorstand der Grünen zu einem Fünftel aus pansexuellen einbeinigen Autisten aus dem Volk der Sinti bestehen, und obwohl mir das bei den Grünen, bei denen ich – als weißer Mann mit deutlicher Aversion gegen Krieg und Schwachsinn immerhin ihr wesentlicher politischer Gegner – nicht mal tot überm Zaun hängen wollen würde, gewisse Türen öffnen könnte, ist mir unklar, wie sie die nötigen Daten zu erheben gedenkt, denn es ist zwar recht leicht, das Geschlecht eines Menschen zu ermitteln (erboste Zuschriften hierzu bitte direkt an den Weihnachtsmann adressieren), aber die Zugehörigkeit zu anderen vermeintlich oder tatsächlich benachteiligten Gruppen würde ein outing jedes Bundesbürgers voraussetzen und das klingt nicht nur sehr aufwendig, sondern auch sehr kontraproduktiv. Eine Nachfrage meinerseits auf Twitter blieb bislang zu niemandes Überraschung unbeantwortet.
Die Schotten, noch immer nicht vollends als Ausland akzeptiert, hingegen wollen schon wieder vielleicht aus dem Vereinigten Königreich ausscheiden. Deutsche Medien finden das großartig, denn wenn eine nationalistische Partei eine Nation wieder great maken will, dann ist das eine gute Nachricht. Außer, es sind die Deutschen. Oder Donald Trump. Dass ein Übertritt der Schotten von ihrem wichtigsten Handelspartner in die EU eine bescheuerte Idee wäre, erklärt sowohl sich selbst als auch Carsten Volkery, wenngleich bereits im September.
Wir kommen zur EDV: Bei Instagram sind „Sticker“ möglicherweise nicht mit dem EU-Datenschutzrecht kompatibel. Mir ist unklar, was man in „Sticker“ reintun muss, damit sie meinen Datenschutz gefährden, aber ich nutze auch kein Instagram zum Verteilen derselben, was offenbar eine gute Idee ist. „Wired“ wagt derweil einen Ausblick auf die Zukunft und unkt, künftig finde soziales Netzwerken nur noch per Stimme statt per Tastatur statt. Dass ausgerechnet die Podcaster, diese vermeintlich heterogene Masse von Menschen, die sich dadurch auszeichnen, dass Stille sie furchtbar nervös zu machen scheint (gibt es dagegen keine wirksame Therapie?), am Ende gewonnen haben werden, muss unbedingt verhindert werden. Ich lösche beizeiten meine Webbrowser und ziehe ins Usenet um. Sollen sie doch mit sich selber quatschen.
Etwas Nerdpr0n: Unter bestimmten Umständen kann man Arbeitsspeicher zu WLAN-Antennen umfunktionieren. Ich empfehle jede Minute so zu verbringen, dass mögliche Angreifer beim Fernauslesen des Speichers zumindest gute Musik hören müssen.
Also:
Guten Morgen.
Während die Vorbereitungen für die diesjährige Studenten-CeBIT („remote chaos experience“) anscheinend getroffen werden, obwohl von einem Fahrplan noch immer nichts zu sehen ist, geben die Veranstalter in einer Art FAQ (Allergikerwarnung: Genderalala) verschiedene nett gemeinte Hinweise bekannt.
Darunter auch diesen:
IRC
Einfach gesagt nicht (sic! A.d.V.) anderes als die klassichen (sic! A.d.V.) Online Chaträume (sic! A.d.V.) der 00er-Jahre. Einfach und schnell.
Nun existieren IRC-Netze im Wesentlichen seit 1988, erlebten ihre Hochzeit in den Neunzigern und ihre Nutzerzahlen sind trotz einiger Unbelehrbarer wie mir, die von den Beglückungsideen von irgendwelchen Webhipstern, die glauben, ein Dokumentenbetrachter („Webbrowser“) sei eine gute Plattform, und darum auch weiterhin in zusehends mehr IRC-Räumen rumhängen, wenig halten, seit spätestens 2003 meist im freien Fall befindlich.
Allerdings ist unsereins in den 00er-Jahren auch in klassichen Online Chaträumen (mein Kopf!) unterwegs gewesen. Sie hießen zum Beispiel „Chat-Tempel“ und liefen in einem Javaapplet, was damals schon fürchterlich zu benutzen war, oder sie hießen zum Beispiel ICQ und machten witzige Geräusche, wenn man eine Nachricht bekommen hat. Ich würde annehmen wollen, dass diejenigen, denen man erklären muss, was ein „IRC“ sein soll, sich genau das unter einem klassichen Online Chatraum der 00er-Jahre (meine Augen!) vorstellen und nicht etwa so was:

Aber gut. Muss man nicht wissen, ist bloß Technik. Hat nichts mit blinkenden LEDs, schlimmer Bumsmusik und Drogenhandel zu tun. Da kennt man sich beim CCC nicht aus.
Wen genau wollen die Macher des Veranstaltungsblogs eigentlich informieren und zu welchem Zweck?
Ich bewundere ja jedes Jahr aufs Neue den Zynismus, mit dem irgendwelche Zeitungen und irgendwelche Kirchenvereine – die zwar selbst genug Geld hätten, aber der Wasserkopf braucht eben seine Yacht – pünktlich zur auswärtigen Abkühlung offline und (dieses Jahr bevorzugt) online darum bitten, dass diejenigen Menschen, die ohnehin gerade so viel Geld für blöden Krempel ausgeben wie sonst nur selten, weil der Kalender das für eine gute Idee hält, auch ihnen ein paar Dutzend Euros in den Becher werfen, damit Arme/Obdachlose/Kinder/Pandabären keine überraschend schlechte Lebensqualität mehr haben; schon, weil man während der anderen Monate im Jahr nur wenig von ihnen liest, sieht und/oder hört.
Offensichtlich gehören Arme/Obdachlose/Kinder/Pandabären einer seltenen Spezies an, die nur im Dezember arm/obdachlos/Kind/Pandabär ist und sich während der anderen elf Monate bester Gesundheit und exzellenter Versorgung erfreut, denn sonst würde das ja bedeuten, dass es diesen Hilfsorganisationen gar nicht darum geht, das Leben dieser Menschen/Bären wirklich zu verbessern – sondern bloß um gute Presse.
Das wäre doch absurd, oder?
(Nachtrag: Wie viele Impfdosen könnte man eigentlich mit einem Jahr Kirchensteuern bezahlen?)
Ohne Freddie Frinton und May Warden.
ARVE error: Modus: lazyload nicht verfügbar (ARVE Pro nicht aktiv?), Verwende Normalmodus
Schade.
Wisst ihr noch, damals, als wir noch Träume hatten?
Es gab viele große politische Übel – und ein kleinstes unter den großen; so klein, dass man zu schnell zu viel wollte. Es wurden nicht nur viele Freiwillige verheizt, sondern auch Mitglieder rein- und rausgespült, als wäre man in einen nicht enden wollenden Tsunami hineingeraten. ‘Last Exit Netzpartei: Hier gärtnert der Bock noch selbst.’ weiterlesen »
Die Friedrichshain-Kreuzberger F.D.P., Heimstatt des ehemaligen Piratenvorsitzenden Bernd Schlömer, sei jetzt Punk, teilte sie auf Twitter mit.
Prompt scharten sich andere Anwesende um diesen Tweet, um einander falsch zu erklären, was Punk wohl sei: Ein Bekenntnis gegen rechte Weltanschauungen oder gar offen antikapitalistisch, was natürlich beides nicht stimmt, denn kommerzieller Misserfolg macht einen Menschen noch nicht zum Punk und auch die pauschale Leckt-mich-Attitüde, deretwegen selbst Siouxsie Sioux und Sid Vicious – beide nicht unbedingt für ihr Rechtssein bekannt – Swastiken trugen, ist vor allem ein ausdrückliches Bekenntnis gegen diejenigen Weltanschauungen, die eine engstirnige Vorstellung von Moral zulasten der Freiheit des Einzelnen zur Maxime zu erklären versuchen. Die Punks der 1970er würden insofern heutzutage vermutlich die Grünen als ihren Gegner ausmachen.
Dass ausgerechnet Die Ärzte von verschiedenen Kommentatoren als qualifizierte Instanz zur Punkdefinition ausgemacht worden sind, irritiert aber doch: Wenn eins kein Punk ist, dann ja wohl Die Ärzte!
(Abt.: Seufz.)
Plattenspieler? Ha! Wer braucht schon so was? Ist doch jetzt alles in der Cloud, ist doch immer alles überall verfügbar kaputt:
Andere Google-Dienste, darunter Youtube Music, (…) funktionieren ebenfalls nicht mehr.
Was genau war jetzt noch mal der große Vorteil von Google-„Diensten“ – dass man nicht selbst schuld ist?
Es ist Montag und Montag ist Pandatag. Wenn man schon gerade nichts mit Menschen machen soll: Von der Vermeidung des Kontakts mit mehr als drei Pandabären zur gleichen Zeit war ja nie die Rede.
Stattdessen ist die Rede von Digitalem. Da Digitales bekanntlich erst mal nichts mit Computern zu tun hat, ruft das auch die Laien auf den Plan: Die SPD möchte, weil die Kapazität für das ganze Internet einfach nicht ausreicht, ein Schulweb einführen. Ältere erinnern sich vielleicht noch an Compuserve, das Microsoft Network und AOL. Das war auch so was ähnliches. Die bundeste Regierung aller Zeiten möchte zur selben Zeit Emissionen senken, aber von Kernenergie schreibt sie lieber nichts. Das wäre ja auch lästig mit der ganzen Effizienz.
Immerhin: Der Seekrieg steht bevor. Halali!
Und dumdidei.
Guten Morgen.
Eine Verständnisfrage: Wenn ein Verein schreibt, er fordere …
[…] Gleichbehandlung für Frauen- und Männerverbände – im öffentlichen Gehör und in der staatlichen finanziellen Förderung
… und …
den offenen, ganzheitlichen und inklusiven Diskurs in der Geschlechterpolitik
, dann handelt es sich dabei um was?
Genau, um Frauenhass seitens rechter Akteure, faselt das Fachmagazin für angewandte Impertinenz („taz“), da besagter Verein unlängst Budget vom für Elternbelange zuständigen Ministerium bewilligt bekommen hat:
Der Verein diskreditiere alleinerziehende Mütter und die Gleichstellung von Frauen, so Ulle Schauws. Auf der Webseite des Forums Soziale Inklusion heißt es zum Beispiel: Die Belange von Jungen, Männern und Vätern würden durch die Bundespolitik oft „vorsätzlich unsichtbar gemacht“. Deshalb sehe sich der Verein gezwungen, sich „deutlich den Bedürfnissen“ von Männern zu widmen.
Frechheit: Da setzt sich ein Verein einfach mal für Menschen ein, die mit einem anderen Geschlecht als dem weiblichen geboren sind. Das ist ganz klar frauenfeindlich, denn Männer sind keine Frauen und es ist ein Unding, dass man solchen Leuten überhaupt zuhört.
Sind ja auch Rechte:
Wenn rechte Akteure ihre Forderungen über demokratische Parteien einbringen können, werde Gleichstellungspolitik ad absurdum geführt.
Warum? Steht da nicht. Ist halt so. Klarer Fall: Gleichstellungspolitik funktioniert nur, wenn man nur eine Seite der Waage befragt. Die andere ist rechts. Hamwa so definiert.
Wo bleibt eigentlich die Revolution?
Als Coronaleugner, wie ich es nun mal bin, hat man, wie ich heute in den Nachrichten lese, viel weniger Verständnisprobleme als andere, denn es gibt neue Regeln und sie sind geradezu grotesk.
In Baden-Württemberg dürfen Restaurants nach 20 Uhr zwar Essen zum Mitnehmen anbieten, aber man darf es nicht mehr mitnehmen. Um genau 19:59 Uhr nämlich hat Corona seinen Wecker gestellt – dann geht’s rund. Außerhalb Baden-Württembergs ist die Welt aber auch nicht von ratio geprägt: In Gruppen getroffen wird sich nicht – außer, man ist religiös beisammen, dann scheint es keine Größenbeschränkungen zu geben, so lange man nicht singt. Es sollte mich insofern nicht erstaunen, wenn das Heidentum – Grundgedanke: Treffen im Freien – im Januar Deutschlands größte Religionsgemeinschaft sein wird.„
Die deutschlandweiten Regeln – einschließlich der erneuten Erdolchung des gerade leidlich genesenen Einzelhandels – finden ab kommenden Mittwoch Anwendung. Es ist undenkbar, dass das die Infektionsgefahr vielleicht steigern statt senken könnte, indem sich morgen und übermorgen Menschen in den Geschäften traubenweise um die vermeintlich weltweit allerletzte Rolle Klopapier prügeln. Logik? Wer redet hier von Logik?
Immer noch dürfen Raucher nach 20 Uhr ihrer Sucht nachgehen, Trinker hingegen nicht. Die Steuern auf Alkohol sind klar zu niedrig, das ist die einzig denkbare Begründung.
Welche Wissenschaft ist das eigentlich, auf die hier gehört wird?