Die Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung (CSU) wird morgen die Datenstrategie der Bundesregierung öffentlich zur Diskussion stellen – und zwar exklusiv in einem US-amerikanischen sozialen Netzwerk, das nur für iPhone-Nutzer zugänglich ist. Passt irgendwie.
„funk“, ein „Angebot“ aus der Grundversorgung, hat einen – vorrangig auf Facebook zu sehenden und daher hier nicht direkt verlinkten – Beitrag über Schimpfwörter verfasst, die diskriminierend und daher verletzend sein könnten (als wäre das nicht genau der Zweck hinter den meisten Schimpfwörtern). Netterweise wurden auch diskriminierungsfreie Alternativen genannt. Eine dieser Alternativen, nämlich „Warmduscher“, wurde nun aber wiederum aus der Liste der Alternativen gestrichen, weil irgendwelche Brauseköpfe der Ansicht sind, mit diesem Wort diskriminiere man Homosexuelle. Als würden Heterosexuelle nur kalt duschen!
Noch ein Link zu Twitter: Eine „Klimaaktivistin“ klagt offenbar nach einer Überdosis US-Boulevardblätter, im Bundestag gebe es „kaum BIPoC“, wobei die Abkürzung für „Schwarze, Indigene und Farbige“ steht. In Deutschland gibt es aber gar keine indigenen Völker – sind ihre Mitglieder damit nicht eigentlich bereits ab dem ersten Abgeordneten deutlich überrepräsentiert?
Tolle Idee von Verena Friederike Hasel („ZEIT ONLINE“): Neuseeland, komplett von Wasser umgeben und mit einer Bevölkerungsdichte von weniger als einem Zehntel Deutschlands befüllt, hat die Coronapandemie mit einem effizienten lockdown halbwegs unter Kontrolle bekommen. Warum macht Deutschland das – Wassergraben drumrum und Einwohner verringern – nicht auch?
Wer und/oder was profitiert anteilsmäßig eigentlich am meisten vom WhatsApp-Exodus? Na klar: ICQ!















