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Liegengebliebenes vom 26. Januar 2021

Die Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung (CSU) wird mor­gen die Datenstrategie der Bundesregierung öffent­lich zur Diskussion stel­len - und zwar exklu­siv in einem US-ame­ri­ka­ni­schen sozia­len Netzwerk, das nur für iPhone-Nutzer zugäng­lich ist. Passt irgendwie.


„funk“, ein „Angebot“ aus der Grundversorgung, hat einen - vor­ran­gig auf Facebook zu sehen­den und daher hier nicht direkt ver­link­ten - Beitrag über Schimpfwörter ver­fasst, die dis­kri­mi­nie­rend und daher ver­let­zend sein könn­ten (als wäre das nicht genau der Zweck hin­ter den mei­sten Schimpfwörtern). Netterweise wur­den auch dis­kri­mi­nie­rungs­freie Alternativen genannt. Eine die­ser Alternativen, näm­lich „Warmduscher“, wur­de nun aber wie­der­um aus der Liste der Alternativen gestri­chen, weil irgend­wel­che Brauseköpfe der Ansicht sind, mit die­sem Wort dis­kri­mi­nie­re man Homosexuelle. Als wür­den Heterosexuelle nur kalt duschen!


Noch ein Link zu Twitter: Eine „Klimaaktivistin“ klagt offen­bar nach einer Überdosis US-Boulevardblätter, im Bundestag gebe es „kaum BIPoC“, wobei die Abkürzung für „Schwarze, Indigene und Farbige“ steht. In Deutschland gibt es aber gar kei­ne indi­ge­nen Völker - sind ihre Mitglieder damit nicht eigent­lich bereits ab dem ersten Abgeordneten deut­lich über­re­prä­sen­tiert?


Tolle Idee von Verena Friederike Hasel („ZEIT ONLINE“): Neuseeland, kom­plett von Wasser umge­ben und mit einer Bevölkerungsdichte von weni­ger als einem Zehntel Deutschlands befüllt, hat die Coronapandemie mit einem effi­zi­en­ten lock­down halb­wegs unter Kontrolle bekom­men. Warum macht Deutschland das - Wassergraben drum­rum und Einwohner ver­rin­gern - nicht auch?


Wer und/oder was pro­fi­tiert anteils­mä­ßig eigent­lich am mei­sten vom WhatsApp-Exodus? Na klar: ICQ!

Senfecke:

  1. Keine indi­ge­nen Völker in Deutschland? Was ist mit den Bayern, die bereits vor der Ankunft des Homo sapi­ens in Deutschland gelebt haben?!

  2. Ich kann nur raten, das Gestöber auf Twitter zu poli­ti­schen Themen lie­ber denk­fau­len Journalisten zu über­las­sen; wirkt sich auch posi­tiv auf den Blutdruck aus.

    • Was machen die gan­zen Journalisten, die wegen Trump ihre Pressemeldungen anpas­sen konnten.
      Müssen die auf ein­mal sel­ber schrei­ben oder hat­ten vor­her schon Automaten die entsprechenden
      Meldungen verfasst?

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