Lyrik
Romantik im Januar

Der Mor­gen erwacht,
und über der Nacht
liegt Schweigen.

Den Wölfen ihr Heulen
lud sie mit den Eulen
zum Reigen.

Sie g’nossen den Abend,
nach einan­der dar­bend,
am Meer.

Sie liebten den Hafen,
wo sie sich einst trafen,
d’rum sehr.

Er hörte das Tosen
und schenk­te ihr Rosen
und Wick­en.

Die Nacht brach here­in,
sie blieben allein,
um zu bum­sen.

(Abt.: Ist das nicht süß?)

In den NachrichtenNerdkrams
Die verlorene Neutralität der Suchmaschine G.

Dass Google seit eini­gen Wochen bestrebt ist, sein Kerngeschäft mit der hau­seige­nen Such­mas­chine hin­ten anzustellen, und dafür auch bere­it ist, selb­st diese Such­mas­chine nach­haltig zu beschnei­den, ist nun keine Neuigkeit mehr. Nun aber beschw­ert man sich im Hause Twit­ter darüber, dass man zugun­sten von Google+ ver­nach­läs­sigt wird, nach­dem der wie auch immer geart­ete Ver­trag zwis­chen Google und Twit­ter abge­laufen ist. (Ich sollte mich glück­lich schätzen, dass diese Webpräsenz hier laut Sta­tis­tik auch ohne einen Ver­trag über­haupt noch bei Google auf­taucht, schätze ich.)

Es sam­melt sich auf Google+ hämis­ches Geschnat­ter von überzeugten Google+-Nutzern, Twit­ter brauche halt eh’ kein­er mehr, weil sie den Unter­schied zwis­chen einem Mikroblog und einem sozialen Net­zw­erk eben noch nie so richtig ver­standen haben (gut, was ist von Google-Fre­un­den auch zu erwarten?); aber das Prob­lem liegt tiefer:

So bemän­gelte Twit­ter, dass Google durch die Änderun­gen keine neu­tralen Suchergeb­nisse mehr aus­lief­ere.

Neu­tral­ität? Will Google das?

Google ver­di­ent recht viel Geld damit (bzw. bekommt es dafür), dass Anzeigenkun­den gewün­schte Ver­weise oben in den Suchergeb­nis­sen platzieren kön­nen, und das nicht erst seit gestern. Der Weg­fall der Echtzeit­suche für aus­gerech­net Tweets, die nor­maler­weise ja eher unper­sön­lich gehal­ten sind, kann also noch irgendwelche “Neu­tral­ität” beschädi­gen?

Googles Such­mas­chine über­haupt noch als solche zu beze­ich­nen war schon lange frag­würdig, tat sie doch sel­ten das, was man ihr sagte, son­dern for­mulierte intern die Suchan­fra­gen so lange um, bis etwas her­auskam, was man ganz sich­er nicht gesucht hat­te. Natür­lich führte das so zu vie­len Tre­f­fern, die am Rande etwas mit dem zu tun hat­ten, was man eigentlich gesucht hat­te, aber Quan­tität und Qual­ität sind eben sel­ten deck­ungs­gle­ich.

Und nun also nicht nur “Suchen”, son­dern “Search, plus your world”. Suchen in der eige­nen kleinen Welt. Ist man bei Google+ reg­istri­ert und rege aktiv, aus­ge­fülltes und wahrheits­gemäßes Pro­fil inklu­sive, bekommt Google nicht nur einen großen Anteil am Datenkuchen, den das fet­tleibige Face­book son­st allein gefressen hätte, son­dern ist auch in der Lage, aus diesen Dat­en Ergeb­nisse zu liefern, die für das eigene reale Umfeld von hoher Pri­or­ität sind. (Ich nehme an, man sollte es also ver­mei­den, auf Google+ Porn­odarstel­lerin­nen “einzukreisen”; es sei denn, man sucht häu­figer mal nach, ähm, so Sachen bei Google.)

Tat­säch­lich gibt es Leute, die von ein­er Exis­tenz ander­er Such­maschi­nen gar nichts wis­sen; die verzweifelt sind, wenn Google ein­mal nicht erre­ich­bar ist. Diese Men­schen bere­it­en mir Sorge. Noch mehr Sorge aber bere­it­et mir diese mit san­ftem Druck erre­ichte Dom­i­nanz von Google+ in einem wichti­gen Teil des Inter­nets, näm­lich sein­er Durch­such­barkeit.

Mar­cel Weiss hat es schon richtig erkan­nt:

Google dage­gen ist es ‘rel­a­tiv’ egal, welch­es Social Net­work sich etabliert. Haupt­sache, es hat Zugriff auf die Dat­en und kann diese auswerten und durch­such­bar machen. (…) Je größer Face­books pri­vate Daten­schatzkam­mer wird, je mehr Social-Graph-Dat­en Twit­ter und co. anhäufen, desto größer die eben beschriebene Gefahr für Google und desto erpress­bar­er wird Google.

Es geht hier nicht um Kom­fort für die Benutzer; was sollte auch daran kom­fort­a­bel sein, wenn eine Such­mas­chine bevorzugt auf Seit­en des Betreibers ver­weist? Es geht einzig darum, den Mit­telpunkt des virtuellen Lebens ihrer Benutzer auf Google+ zu ver­lagern. Die Ver­heißung: Endlich mal wieder brauch­bare Suchergeb­nisse mit dem beson­deren Extra, näm­lich der noch per­sön­licheren Note als bish­er. (Wer glaubte, Google würde jedem Suchen­den auf die gle­iche Frage die gle­iche Antwort geben, den muss ich ent­täuschen. Pro­biert es ein­mal aus!)

Google ver­sucht Google+ neben dem allmäh­lich ver­welk­enden Face­book, das sich mit der “Time­line” ger­ade zum wahrschein­lich let­zten Mal aufge­bäumt hat, zu etablieren und geht dafür über die eigene Leiche. Dass Face­book sich eben­falls darüber beschw­ert, dass der einzig ernst zu nehmende Konkur­rent sich selb­st zum Invali­den macht, halte ich für unwahrschein­lich, aber die Befind­lichkeit­en der großen Konz­erne sind ger­ade auch nicht das, was mich als Endan­wen­der (zumal als momen­tan­er Duck­Duck­Go-Nutzer) inter­essieren sollte. Vielle­icht ist es aber auch deshalb gut, dass Twit­ter vor­erst nicht mehr mit Google zusam­me­nar­beit­et: Wenn alle “großen” Plat­tfor­men im Google-Pro­fil zusam­men­flössen, hätte das wahrschein­lich eher nicht so gute Kon­se­quen­zen.

Jeden­falls gilt: Die Google-Suche ist keine neu­trale Such­mas­chine und will es auch gar nicht sein. Dass das noch irgend­je­man­den so sehr über­rascht, dass mein RSS-Leser mit Aaaahs und Oooohs ob der neuen ver­plussten Suche befüllt ist, ist daher ziem­lich erstaunlich. Und ich wün­schte, dies­mal würde man dem Jun­gen, der “Wolf!” ruft, Gehör schenken. Er — der Wolf — kommt schneller als gedacht.

“Das Denken fand man bis heute nicht…”
— Hölder­lin, “Requiem für einen Wicht”

Nerdkrams
Diktat der Werbeakzeptanz

An das dun­kle Zeital­ter des Webs, als Geoc­i­ties und Beep­world noch große Namen tru­gen und ani­mierte GIF-Bilder noch den Flaschen­hals der Web­seit­enüber­tra­gung per 56-kbit-Leitung darstell­ten, erin­nert heute zum Glück kaum noch etwas. Nur Nos­tal­gik­er und Spaßvögel kom­men mit Gedenk­seit­en wie dem Geoc­i­ties-izer noch immer auf ihre Kosten. Das per­sön­liche Web, so hässlich es auch war, hat­te aber doch seine attrak­tiv­en Seit­en. Zusam­menge­fasst bedeuteten sie: Klein, aber mein.

Dann kam die “Dot-Com-Blase”, die Mon­e­tarisierung des WWW, als irgen­dein schus­seliger Prak­tikant einem Schlip­sträger verse­hentlich zu ver­ste­hen gegeben hat­te, dass dieses Web zwar kreis­chend bunt und voller Men­schen, jedoch noch weit­ge­hend frei von groß angelegten Wer­bekam­pag­nen war. Das sollte sich ändern: Urplöt­zlich, gle­ich­sam über Nacht, fie­len die Ver­mark­tungsstrate­gen wie einst die spanis­chen Erober­er in das nur mit dem Danc­ing Baby bewaffnete per­sön­liche Web ein und bracht­en ihm “Demokratie”, “Frei­heit” und den Tod. Es schien für sie unerträglich zu sein, dass da ein paar Leute ein­fach ihren Spaß haben kon­nte, ohne dass größere Geld­be­träge flossen.

Beein­druckt vom Erschei­n­ungs­bild des nun­mehr verblich­enen per­sön­lichen Webs ersan­nen die weni­gen Unternehmen, die das lei­der viel zu späte Blasen des Platzes Platzen der Blase über­lebt hat­ten, gle­ich­falls bunte, blink­ende, tönende Wer­bung, die ihren Platz auf Web­seit­en mit virtuellen Klauen und Zäh­nen vertei­digte. In ihrer Vor­freude auf die zu erzie­len­den Wer­beein­nah­men haben sie jedoch vergessen, dass Inter­net­nutzer auch nur Men­schen sind und nur wenige Men­schen es mögen, wenn sie arg­los einen Stadt­bum­mel machen und plöt­zlich ein Dudel­sack­spiel­er sich von hin­ten anschle­icht und ihnen ins Ohr trötet: Wer nervt, der macht sich eben unbe­liebt. (Ich empfehle an dieser Stelle nochmals den her­vor­ra­gen­den offe­nen Brief zum The­ma von Jan Schejbal.)

Und so schlossen sich die Stadt­bumm­ler zusam­men und entwick­el­ten aller­lei Abwehrmaß­nah­men. Erfol­gre­ich waren, auch auf­grund ihrer freien Ver­füg­barkeit, vor allem die Pro­jek­te Prox­omitron und Adblock. Während aber ersteres aus natür­lichem Grund, näm­lich dem Tod seines Pro­gram­mier­ers vor eini­gen Jahren, nicht mehr grundle­gend weit­er­en­twick­elt wer­den kann, erfuhr zweit­eres nach Zer­würfnis­sen eine Auf­s­pal­tung, und es ent­stand Adblock Plus.

Jahre­lang genoss Adblock Plus neben Ad Munch­er die Stel­lung eines Ref­eren­zpro­duk­ts bei einem großen Teil der Inter­net­nutzer. Im Jahr 2011 bemerk­te Wladimir Palant, maßge­blich Ver­ant­wortlich­er für die Entwick­lung von Adblock Plus, dass sein freies Pro­jekt sich zum Reich­w­er­den nur wenig eignete, und grün­dete gemein­sam mit Till Fai­da die Eyeo GmbH, deren Zweck es sein sollte, die Entwick­lung finanzieren zu helfen. Vor­erst war dies, so die Ankündi­gung, lediglich eine Umfir­mierung ohne weit­eren Ein­fluss auf das Pro­dukt selb­st. Beobachter beschworen den­noch umge­hend das Ende von Adblock Plus her­auf und rieten zu Alter­na­tiv­en.

Dann kam Ver­sion 2.0 und mit ihr die Klasse der “nicht auf­dringlichen Wer­bung”. Adblock Plus sollte sich so selb­st über­flüs­sig machen. Das Prinzip lautet: Wer­bung, die nicht nervt, erfordert nicht unbe­d­ingt jeman­den, der sie in die Schranken weist. Diese Idee erschien nur kon­se­quent, hat­te man doch die Wer­be­block­ier­er einst erdacht, um sich gegen immer auf­dringlichere Wer­bung zur Wehr set­zen zu kön­nen. Ein Inter­net, dessen Wer­bung wed­er auf­dringlich noch daten­schutztech­nisch frag­würdig ist, bedarf solch­er Maß­nah­men im Grunde genom­men nicht mehr, der Finanzierung größer­er Pro­jek­te mith­il­fe von Wer­beein­blendun­gen käme dies zugute.

Lei­der wurde diese Änderung offen­bar nicht aus­re­ichend kom­mu­niziert, die Inter­net­nutzer brüll­ten im Chor, es sei eine “Schweinerei”, dass eine Erweiterung zum Block­ieren von Wer­bung kün­ftig keine Wer­bung mehr block­ieren sollte. Dass das Abschal­ten der neuen Tol­er­anz nur eines ein­fachen Klicks im Ein­stel­lungs­bild­schirm bedarf, ist ihnen wohl meist völ­lig ent­gan­gen. (Zum Ver­gle­ich: Das ist unge­fähr so, als wenn man sein neues Auto reklamiert, weil man den Schlüs­sel herum­drehen muss, bevor es fährt.) Der wesentliche Kri­tikpunkt scheint darin zu beste­hen, dass Adblock Plus nicht in der Lage ist, automa­tisch einge­bun­dene Wer­bung anhand ihres Ver­hal­tens zu erken­nen, und somit auf eine von den Entwick­lern gepflegte “weiße Liste” zurück­greifen muss, auf die der Benutzer keinen aktiv­en Ein­fluss nehmen kann, vom Melden verse­hentlich freigeschal­teter Wer­bung ein­mal abge­se­hen.

Um in diese Liste aufgenom­men zu wer­den, muss ein Wer­be­treiben­der eine entsprechende Vere­in­barung einge­hen: Er verpflichtet sich, vom Schal­ten brül­len­der Nervereien als Wer­bung abzuse­hen, und bekommt dafür einen Ein­trag als Quelle unauf­dringlich­er Wer­bung. Dabei geben sich die Ver­ant­wortlichen nicht käu­flich, über­legen sich öffentlich lediglich die Ein­führung von Ver­wal­tungs­ge­bühren für die Freis­chal­tung eines neuen Lis­tenein­trags.

Die Redak­tion des reißerischen Com­put­er­magazins PC-WELT wider­spricht seit gestern ener­gisch und behauptet unter Beru­fung auf nicht näher genan­nte Quellen (“Besuch von Adblock Plus”), man könne sich Ein­träge auf der “weißen Liste” schlicht erkaufen.

Web­seit­en-Betreiber müssen voraus­sichtlich zahlen, um auf die Aus­nah­meliste mit den „accept­able ads“ zu kom­men. Anders for­muliert: Für Geld will Adblock Plus Wer­bung zum User durch­lassen. Wer nicht zahlt, kommt nicht auf die Liste und muss auf Wer­beein­nah­men verzicht­en. (…) Die Web­seit­en sollen zahlen. Die Wer­be­block­er-Nutzer sollen Wer­bung sehen.

Ja, das ist zutr­e­f­fend. So etwas wie jour­nal­is­tis­che Tätigkeit (zum Beispiel Hin­ter­grun­drecherchen) erwarte ich von den “Redak­teuren” der PC-WELT schon lange nicht mehr, aber für einen solchen schw­eren Vor­wurf (“Das sind schwere Vor­würfe.”) hätte man als Leser zumin­d­est erwartet, dass sich der Schreiber ein­mal mit den Aus­sagen “von Adblock Plus” befasst, denn diese Frage wurde, wie oben bere­its angedeutet, der­er­seits hin­re­ichend beant­wortet:

Wer­den Sie für Ein­träge in die Liste bezahlt?

Nein. (…) Es ist (…) wahrschein­lich, dass ab einem gewis­sen Zeit­punkt die Fir­men an den Kosten beteiligt wer­den, die in die Liste aufgenom­men wer­den möcht­en.

Vielle­icht müssen ab einem gewis­sen Zeit­punkt Anbi­eter akzept­abler Wer­bung ein wenig Geld investieren, um als solche gekennze­ich­net zu wer­den. Schlicht falsch ist aber offenkundig die Behaup­tung, es gäbe Pläne, diesen Sta­tus später ein­mal — oder gar bere­its jet­zt — erkaufen zu kön­nen. (Dass jemand die qui­etschbunte PC-WELT-Wer­bung als “nicht auf­dringlich” klas­si­fizieren würde, halte ich ohne­hin für ein Gerücht, das auch Unkundi­geren zu ver­ste­hen geben sollte, dass hier Unfug kol­portiert wird.)

Möglicher­weise ist die gegen­wär­tige Imple­men­tierung der “Liste akzept­abler Wer­bung” noch nicht das Gelbe vom Ei, möglicher­weise ist sie inkom­pat­i­bel mit dem Ver­ständ­nis viel­er Anwen­der vom Zweck eines Wer­be­block­ier­ers. Zeter und Mor­dio zu schreien und die Entwick­ler zu ver­fluchen ist aber der falsche Schritt, denn es zeugt allen­falls vom eige­nen Missver­ständ­nis.

Aber wer lieber den Aufwand auf sich nimmt, auf eine Alter­na­tive umzusteigen, statt ein­fach den entsprechen­den Hak­en in den Adblock-Plus-Fil­tere­in­stel­lun­gen zu ent­fer­nen, dem muss man mit sach­lichen Erk­lärun­gen wahrschein­lich gar nicht erst kom­men.

Sonstiges
“Bannt die Votze !”

Über das Spiel League of Leg­ends und seine Klien­tel habe ich an ander­er Stelle schon etwas geschrieben.

Eines möchte ich noch hinzufü­gen: Wie die meis­ten Spiele, in denen so Men­schen aufeinan­der tre­f­fen, besitzt auch League of Leg­ends ein Meldesys­tem, mith­il­fe dessen es möglich ist, Spiel­er, die sich daneben­benehmen, zu ver­pet­zen. Als Ergänzung gibt es das “Tri­bunal”, in dem Spiel­er ab Stufe 30 demokratisch darüber richt­en kön­nen, ob gemeldete “Fälle” sank­tion­iert wer­den soll­ten oder nicht.

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

“Ich will nicht mehr auf diesem Plan­eten leben.”
— Hubert J. Farnsworth, c/o “Futu­ra­ma”

In den Nachrichten
Medienkritik LXI: Eine Währung, alle Preise

Und wieder ein­mal beschle­icht mich das Gefühl, die “Braun­schweiger Zeitung” sei die F.D.P. unter den Tageszeitun­gen, das neolib­erale Kampf­blatt, das seine eigene Bedeu­tungslosigkeit nicht zu akzep­tieren bere­it ist. Heute fand ich in diesem furcht­baren Druck­erzeug­nis fol­gen­den gle­ich­falls furcht­baren “Artikel”:

Als Zahlungsmit­tel ist der Euro für Wolfen­büt­tels mit­tel­ständis­che Unternehmen eine große Hil­fe.

Ja, als was denn son­st — als Klopa­pi­er? Die Begrün­dung für diese Behaup­tung finde ich aber noch famoser als ihre For­mulierung:

“Wech­selkurse sind Bar­ri­eren”, sagt [MKN-Geschäfts­führer Georg] Weber. (…) Man sei nicht den Gefahren von Währungss­chwankun­gen aus­ge­set­zt.

Dass der Umstand, dass man “sog­ar mit den USA” Geschäfte in Euro abschließen kann, hat natür­lich aber auf das Beste­hen von Wech­selkursen mal so über­haupt keinen Ein­fluss, wie ein Blick ins näch­ste Zeitschriften­re­gal bere­its ganz ein­fach demon­stri­eren würde:

Dass solche Alltäglichkeit­en den Schreiber­lin­gen der “Braun­schweiger Zeitung” nicht weit­er auf­fall­en, lässt sich nur damit erk­lären, dass sie ein­fach keine Zeitschriften lesen; aber das ist ja auch keine Voraus­set­zung, um dort zu arbeit­en. Und so zeu­gen auch die let­zten Sätze davon, dass man im Gespräch mit der Wirtschaft keine Zwis­chen­rufe aus dem blö­den Volk wün­scht:

Dass der Euro am Ende sei, befürchtet man in keinem der Unternehmen. “Kein­er hat ein Inter­esse daran”, meint [Sur­fac­tor-Geschäfts­führer Gun­ther] Mar­tin. (…) Wenn man zur D‑Mark zurück­kehre, bekomme man Schweiz­er Ver­hält­nisse. “Aber das ist schlechter als der Euro.”

Hier hat man min­destens eine Fußnote vergessen. “Kein­er” ist hier selb­stver­ständlich nicht iden­tisch mit “nie­man­dem”, son­dern bezieht sich nur auf die Mehrheit der Gewer­be­treiben­den und Neure­ichen, die vom Euro keine nen­nenswerten Nachteile haben. Der Bürg­er sieht das anders — aber lasst den Pöbel mal quatschen. Wenn er kein Brot mehr hat, soll er eben Kuchen essen, so lange er ihn bei uns kauft, nicht wahr?

Und das mit den Schweiz­er Ver­hält­nis­sen war vielle­icht nur ein Faux­pas und gar nicht so gemeint, in der Schweiz läuft’s näm­lich bestens:

Trotz schwieriger Wirtschaft­slage bekom­men viele Angestellte in der Schweiz für 2012 eine Lohn­er­höhung. Die Band­bre­ite der bish­er bekan­nten Lohn­ab­schlüsse reicht von 0 bis über 2%. (…) Laut Ökonomen­prog­nosen dürfte die Beschäf­ti­gung näch­stes Jahr sinken und die gesamtwirtschaftliche Lohn­summe um etwas unter 2% zule­gen.

Dass kein­er der befragten Unternehmer die Aussieht auf Lohn­er­höhung zu schätzen weiß, über­rascht mich nun nicht. Lohn­er­höhun­gen sind schlechter als der Euro?

Während der Franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion hat­ten die Arbeit­er noch eine hand­feste Antwort auf so einen Blödsinn. Dum­mer­weise ist die Enthaup­tung von Emporkömm­lin­gen nach aktueller Recht­sprechung auch aus poli­tis­chen Grün­den nicht ges­tat­tet. Ander­er­seits: Die Fol­gen (Napoleon, Sarkozy) bleiben neg­a­tiv in Erin­nerung.

Montagsmusik
Jaga Jazzist — 220 V

Huch, schon wieder Mon­tag?

Da hil­ft nur Jazz.

Jaga Jazz­ist — 220 V / Spek­tral Live At Bylarm

Um es mit einem der Kom­men­tierthaben­den zu sagen:

Amaz­ing Fuck­ing Epic Awe­some Music.


Das mit dem “fuck­ing” ist im Englis­chen ja auch so eine Sache. Pud­dle of Mudd hat­ten einst einen ver­i­ta­blen hit mit dem Lied “She hates me”, im Refrain “She fuck­ing hates me”, also “sie mag mich wirk­lich nicht son­der­lich”. Eine ein­fache Umstel­lung des Fluches kann dem Lied eine ganz andere Wen­dung geben:

“Fuck­ing she hates me” = “Die ver­dammte Oide mag mich nicht son­der­lich.”
“She fuck­ing hates me” = “Sie mag mich wirk­lich nicht son­der­lich.”
“She hates fuck­ing me” = “Sie mag den Beis­chlaf mit mir nicht son­der­lich.”
“She hates me fuck­ing” = “Sie mag es nicht son­der­lich, wie ich beis­chlafe.”

Ich bin oft sehr stolz auf die Vielfalt des deutschen Wortschatzes.

Internes
Winterputz, Anfang 2012.

(Noch ein­mal ein wenig Tech­nik für regelmäßige Leser; ich bitte ihre unregelmäßi­gen Zeitgenossen um geneigtes Ignori­eren.)

Hin­ter den Kulis­sen geht hier ger­ade einiges ab.

Fast genau ein Jahr nach Ste­fan Domanskes sel­bigem Tun bin ich dabei, hier ein biss­chen Kahlschlag zu betreiben. (“Ein biss­chen” Kahlschlag, das klingt ein biss­chen nach “ein biss­chen” Krieg, oder?)

Min­destens ein­er mein­er Leser weiß, dass ich auch in Bezug auf Word­Press ein olles Spielkind bin und bleibe. Hirn­fick 2.0 hat­te bere­its, als es noch knall­grün war, TuxBlog hieß und ein Blog zu sein ver­suchte, manche Spiel­erei, die eigentlich gar nicht nötig war, von mir ange­tra­gen bekom­men, im Laufe des let­zten Jahres waren hier teil­weise knapp 50 Plu­g­ins aktiv, die natür­lich die Ladezeit nicht son­der­lich pos­i­tiv bee­in­flusst haben.

Dem Kahlschlag zum Opfer fie­len also im Laufe der ver­gan­genen Nacht diverse — zum Teil seit langem inak­tive — Erweiterun­gen für den Admin­is­tra­tions­bere­ich, aber auch das, was ihr, die Besuch­er, zu sehen bekommt, wurde — und wird noch — behut­sam aufgeräumt. Die Kat­e­gorien erfahren ger­ade eine Entschlack­ungskur: Artikel, die in drei oder mehr Kat­e­gorien steck­en, miss­fall­en mir, da dies nicht zur Über­sicht beiträgt. Mit der ver­gle­ich­sweise neuen Unsitte, Artikel zu ver­schlag­worten (“taggen”), kann ich bis heute nichts anfan­gen — geeignete tags zu find­en, die den Kern kom­plex­er Gedankengänge in weni­gen Buch­staben zu erfassen ver­mö­gen, erscheint mir oft schwieriger als das Aus­denken ein­er guten Über­schrift; aber dies gelingt mir zumeist.

Vor allem aber habe ich einen von Ste­fans Gedankengän­gen adap­tiert:

Keine Pseu­do-Funk­tio­nen mehr. RSS-Feeds abon­niere ich nicht über einen But­ton auf der Seite, eben­so wenig schiebe ich Links in meine sozialen Net­ze über Knöpfe auf der Web­seite. Das mache ich mit Book­marklets oder über die Funk­tio­nen meines Browsers. Da muss ich näm­lich nicht suchen und weiß, wie sie funk­tion­ieren.

Der RSS-Ver­weis bleibt vor­erst, wo er ist, da es inzwis­chen Usus zu sein scheint, die RSS-Automa­tis­men zum Beispiel von Fire­fox nur mehr per optionaler Erweiterung nutzbar zu machen — die Ver­weise zu den “sozialen Net­zw­erken” unter jedem Artikel aber, die es ermöglicht­en, per Klick meinen Senf per zum Beispiel Digg zu bewer­ben, sind gestrichen. Das hat drei Gründe:

  1. Die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Word­Press-Plu­g­ins besitzen eine über­schaubare Funk­tion­al­ität: Entwed­er basieren sie auf exter­nen, ziem­lich großen JavaScript-Bib­lio­theken (etwa das Twit­ter-mit-Zäh­ler-wid­get) oder sie verzicht­en auf die Inte­gra­tion der Net­zw­erke, die mir wichtig sind.
  2. Die neben Twit­ter — das vielmehr ein Mikroblog als ein wirk­lich­es soziales Net­zw­erk ist — einzige Plat­tform dieser Art, die ich selb­st aktiv nutze, ist Geras­po­ra, und für sie existiert noch keine Umset­zung eines solchen wid­gets.
  3. Ich halte meine Leser für aus­re­ichend kom­pe­tent, im Falle ein­er Nutzung eines sozialen Net­zw­erks selb­st in der Lage zu sein, Ver­weise hier­her in ihrer Zeitleiste unterzubrin­gen. (Tat­säch­lich erhielt ich unlängst eine Vielzahl an Aufrufen per Face­book, obwohl es hier eigentlich niemals eine Face­book-Anbindung gab; ander­sherum blieben Besuche von Tech­no­rati, Digg und Co. bis­lang weit­ge­hend aus.)

Diverse Artikel wer­den im Laufe des Tages noch ihre Kat­e­gorisierung wech­seln, vielle­icht wer­den noch ein paar Kat­e­gorien ver­schwinden oder es entste­hen neue. Kleinere Änderun­gen (und vielle­icht eine größere, ziem­lich bunte, sofern alles klappt) am theme wer­den fol­gen. Wenn ihr Ideen habt, die ich schon immer mal hätte umset­zen sollen, dann ist jet­zt der richtige Zeit­punkt gekom­men, sie mir mitzuteilen.

Danke für die Aufmerk­samkeit.


Nach­trag vom 9. Jan­u­ar: Die ziem­lich bunte Änderung wurde vorgenom­men.

Politik
Hitlerjahr 2011

2011 war ja auch mal wieder ein Jahr des Hitlers. Hitler ist nicht mehr nur ein Tabu und eine Wer­beikone, er ist inzwis­chen auch eine Maßein­heit:

Wie viel Hitler steck­te etwa in Kim Jong-il, dem nord­ko­re­anis­chen Despoten? Wie war das mit George W. Bush? Und was ist mit Barack Oba­ma? Ist er vielle­icht auch ein biss­chen Hitler? Und sei’s nur ein klitzek­leines biss­chen? (…) Und so haben Oba­mas radikale Geg­n­er im eige­nen Land ihren Präsi­den­ten wegen eben der Ein­führung ein­er geset­zlichen Kranken­ver­sicherung mit Hitler ver­glichen.

Hitler und seine Zeit gehen eben immer. Lars von Tri­er? Nie gehört, bis er sich spaße­shal­ber zum Nazi erk­lärte, was in den USA belustigt aufgenom­men wurde, in Europa aber die übliche Welle entrüsteter Buhrufe nach sich zog. Humor­los­es Völkchen, diese Europäer.

Von Hein­er Geißlers Stuttgart-21-Schlich­tungsver­such ist auch nicht viel geblieben: Es wird gebaut, es wird Geld ver­schlin­gen. Hein­er Geißler? Wer war das? Ach so, der mit dem Goebbels-Spruch.

“Wollt Ihr (sic!) den total­en Krieg?” hat er wohl die Teil­nehmer an den Schlich­tungs­ge­sprächen gefragt und damit Joseph Goebbels zitiert.

Es ist nicht davon auszuge­hen, dass inzwis­chen schon mal jemand darüber nachgedacht hat, wie man diese Frage son­st hätte for­mulieren sollen; aber wenn man sich halt ger­ade so schön in Rage gere­det hat, möchte man nicht plöt­zlich fest­stellen, dass diese Rage eigentlich vergebens war, tja, Hitlerzeit geht eben immer.

Dabei hat­te selb­st Hitler mit Dschingis Khan eine Ver­gle­ichs­fig­ur, die ihm als das Böse erschien (wenn’s halt ger­ade nicht die Juden waren), anson­sten gab es im Laufe der Jahrhun­derte ja zahllose fin­stere Gestal­ten, von den Pharao­nen in den Büch­ern Gen­e­sis und Exo­dus über Judas Ischar­i­ot und Napoleon Bona­parte bis hin zu Wolf­gang Schäu­ble — zu Ruhm als in weltweit­er Poplit­er­atur als Witz­fig­ur karikiert­er Monarch hat es außer Hitler jedoch bis­lang nur Drit­ter­er gebracht.

Vielle­icht ist so ein neues Jahr ja eine gute Gele­gen­heit, in der eige­nen Rede ein­mal einen anderen Bösewicht zu ersin­nen. Hitler schockt ein­fach nicht mehr.

Vorschläge?

PolitikIn den Nachrichten
Über das Märchen vom großen bösen Wulff

Ach, ich ver­ste­he die Men­schen nicht mehr.

Der amtierende Bun­de­spräsi­dent hat sich also — als Pri­vat­mann — 500.000 Euro geliehen. Das ist sein gutes Recht. Dass nicht jed­er 500.000 Euro geliehen bekommt, ist schade, aber es kann ja auch nicht jed­er zurück­zahlen, nehme ich an. Ich jeden­falls kön­nte es nicht. Und trotz­dem tönt der Tenor jet­zt durch das Inter­net:

Wir alle möcht­en jet­zt auch mal Men­schen in einem Land sein, in dem wir Dar­lehen von reichen Fre­un­den zum Vorzugszins bekom­men, und zwar so, dass uns das Geld in Form eines anonym aus­gestell­ten Bun­des­bankschecks zugesteckt wird, damit es auch kein Auf­se­hen erregt, wenn wir so viel Geld zum Vorzugszins geliehen bekom­men, so dass wir leichter sagen kön­nen, dass wir gar kein Geld zum Vorzugszins bekom­men haben.

Ich ver­ste­he das nicht. Das Prob­lem der­er, die auf­grund des geliehenen Geldes jet­zt den Rück­tritt des Bun­de­spräsi­den­ten oder des Amtes fordern, ist es, dass man ihnen nicht auch so viel Geld lei­ht, oder wie? Aber was kann der Bun­de­spräsi­dent denn dafür?

Ob er das Geld als Poli­tik­er oder als Pri­vat­mann bekom­men hat, ist sicher­lich eine entschei­dende Frage, ersteres wäre wom­öglich Kor­rup­tion und somit für den höch­sten Mann im Staat kein gutes Ergeb­nis. Hat denn jemand den Scheck ein­mal darauf über­prüft? Chris­t­ian Wulff ist neben­bei auch noch Pri­vat­mann: Seine Finanzen, seine Sex­u­al­ität und seine Ess­ge­wohn­heit­en soll­ten nicht Gegen­stand der öffentlichen Debat­te sein.

Zumal die Öffentlichkeit selb­st nur allzu leicht zu kor­rumpieren ist: Die Ver­ant­wortlichen für den Ein­satz des Staat­stro­jan­ers sind immer noch im Amt, obwohl sie das Grundge­setz gebrochen haben. Das stört offen­bar nie­man­den mehr, sie sind ja keine Präsi­den­ten. Aber was will das Volk? Das weiß es nicht.

Man kann es Chris­t­ian Wulff zugute hal­ten, dass er Deutsch­land einiges erspart hat: Wäre er, statt die Wahl zu gewin­nen, als Ver­lier­er aus ihr her­vorge­gan­gen, hätte Deutsch­land nun den Stasi-Schüt­zling Joachim Gauck an sein­er Stelle am Hals; und ob das bess­er gewe­sen wäre, bleibt zu bezweifeln, denn in dessen Vita gibt es sich­er Ärg­eres als gele­gentliche rät­sel­hafte Zahlungsvorgänge zu ergrün­den. Wer aber sollte Wulff nun beer­ben, würde er zurück­treten?

Georg Schramm wäre eine nahe liegende Lösung; aber am Ende würde es doch wieder der Gut­ten­berg. So gese­hen kön­nen wir stolz auf das sein, was uns geblieben ist.

Wir müssen nur endlich den Anstand haben, uns dazu zu beken­nen.

Politik
Ach, ZDF!

So wenig ich auch der teil­weise doch arg pop­ulis­tis­chen Schelte gegen Her­rn Wulff abgewin­nen kann:

Cha­peau!

Netzfundstücke
Steve Jobs zum Anfassen

Sollte noch jeman­dem nicht klar sein, warum ich Applepro­duk­te grund­sät­zlich als Spielzeug abtue: Es liegt an der Men­tal­ität der Benutzer, die kein Arbeits­gerät, son­dern etwas zum Spie­len wollen, bevorzugt bunt und laut und aus Plas­tik.

Warum die Fir­ma Apple in all den Jahren noch nicht den kon­se­quenten näch­sten Schritt gegan­gen ist, ist unver­ständlich. Zum Glück gibt es jet­zt Abhil­fe von treuen Anhängern:

Die Steve-Jobs-Action­fig­ur, die Bar­bie-Puppe für Trend­tus­sis und ihre beängsti­gen­den Fre­undin­nen, im Maßstab 1:6. Mit nur etwa 100 US-Dol­lar ist sie beina­he ein Schnäp­pchen, bedenkt man, wie viel teur­er die auch nicht viel nüt­zlicheren Apple-Pro­duk­te üblicher­weise sind. (Dass die Inter­net­seite des Ver­mark­ters zurzeit recht unflink zu laden ist, spricht für sich.)

Inkom­pat­i­bil­itäten mit dem Film “Chucky — die Mörder­puppe” und den Fol­ge­filmen sind nicht aus­geschlossen.

(via Nachtwächter)

NetzfundstückePolitik
Schmalhans des Tages: Luca Leitterstorf, Junge Union.

Dieser Artikel ist Teil 1 von 18 der Serie Schmal­hans des Tages

Ach, was flat­tert denn da ger­ade per Twit­ter rein?

Luca Leit­ter­storf, laut eigen­er Aus­sage Mit­glied der Jun­gen Union, twit­tert unter dem Pseu­do­nym titus­lu­ca Bon­mots wie dieses hier:

In jedem Video, wo ange­bliche Polizeige­walt gezeigt wird, gehen die Aggres­sio­nen von den Demon­stran­ten aus.

Immer diese grund­los aggres­siv­en Zivilis­ten!

“Polizis­ten prügeln nicht los”, schrieb Luca Leit­ter­storf dann, und für sie gel­ten ohne­hin “andere Regeln”; und selb­st, wenn sie mal selb­st zum Täter wür­den, dann gän­zlich unver­schuldet:

Dass Polizis­ten vor allem bei Großein­sätzen Fehler machen ist wohl ver­ständlich.

Immer­hin nen­nt er inter­essierten Lesern eine geeignete Meth­ode, kein Opfer von Polizeige­walt zu wer­den: Man darf sich nur nicht schützen.

Wenn man sich schon schützt, legt man es auf Kon­fronta­tion an! Man weiß, das die Polizei durch­greifen wird.

In sein­er vita in seinem Twit­ter­pro­fil schreibt er, er sei “bald Poli­tik­er”. Als gäbe es noch nicht genug Schmöcke im Bun­destag.

KaufbefehleMontagsmusik
The Rolling Stones — Miss You

Let­ztes Jahr erschien mal wieder eine Neuau­flage des Albums “Some Girls” der verehrten Rolling Stones, meines Empfind­ens das einzige Album der ehe­ma­li­gen Jungs, das die Medi­en in der Regel nicht mit angemessen­er Würdi­gung verse­hen (stattdessen schreiben sie das öde “Their Satan­ic Majesties Request” in den Rock­olymp, wo es nicht viel zu suchen hat).

2012: 35 Jahre erster Tod der Rock­musik, 34 Jahre “Some Girls”.
Und somit 34 Jahre “Miss You”:

Ich mag es, wenn es groovt.

Guten Mor­gen.