Im Webangebot der „Mittelbayerischen Zeitung“ – möchte nicht verlinkt werden (LSR) – bekam ich heute Mittag einen Artikel zu Gesicht, dem zufolge die Polizei Oberpfalz am vergangenen Dienstag mit der Unterstützung mutiger Passanten einem Gefährder mal so richtig das Handwerk legen konnte:
Für einen Großeinsatz der Polizei hat am Dienstagmorgen ein verdächtig aussehender Mann im Bereich des Doms gesorgt. (…) Auslöser der Aktion war ein Passant, der der Polizei meldete, dass sich im Dom bei der Morgenmesse eine verdächtige männliche Person aufhält. Aus der Kleidung des „arabisch aussehenden Mannes“ ragten laut Polizei Drähte, die zu einer Auswölbung an der Kleidung führten.
Danke, lieber Passant! Da wurden die Anwohner und gerade auch die Kirchgänger vor dem Schlimmsten bew-
Die Polizei stellte bei der Überprüfung des Mannes fest, dass er Kopfhörer und eine Getränkeflasche bei sich hatte, gefährliche Gegenstände fanden sich nicht. (…) Zu der Frage, wo genau sich die Kopfhörer, die Kabel und die Wasserfalsche an dem Verdächtigen befanden, machte Brück keine Angaben. Man wolle möglichen Nachahmern keine Anhaltspunkte liefern.
Ja, schämt der sich denn nicht? Am hellichten Tag mit einer Wasserflasche und Kopfhörern draußen herumzulaufen kann tödlich enden. Man stelle sich vor, aus dem Kopfhörer schölle plötzlich etwas von Phil Collins. Da wäre selbst ich zu allem fähig! Dieser Meinung waren auch die Hüter des Rechts, weshalb sie geistesgegenwärtig fragten:
Der Polizei ging es um die Frage, ob der Afghane sein verdächtiges Aussehen „bewusst herbeigeführt hat“, oder ob sich selbst gar nicht als verdächtig wahrgenommen hat.
Das sieht doch jeder, dass so einer was im Schilde führen muss!
(via @h4wkey3, dort auch mit Verlinkung)












