Sonstiges⁠Netzfundstücke
Qualität statt Quantität

Eine bri­ti­sche Psy­cho­lo­gin hat her­aus­ge­fun­den (was eigent­lich bei­na­he immer eher ein unheil­vol­les Zei­chen ist), dass es, will man eine aus­rei­chen­de Schar an regel­mä­ßi­gen Kon­su­men­ten des eige­nen Ins-Inter­­net-Schmie­­rens an sich bin­den, nicht dar­auf ankommt, aus­ge­feil­te rhe­to­ri­sche Mei­ster­lei­stun­gen, gespickt mit gewitz­ten Wort­spie­len und aller­lei sprach­li­chen Fines­sen, abzu­lie­fern, son­dern viel­mehr auf die Mas­se an pro­du­zier­tem Wort­schwall. Hier­bei ist …

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Netzfundstücke⁠Musik⁠Sonstiges
Zufällig Superlativ

CDs, von denen ich als Musik­freund grund­sätz­lich die Fin­ger las­se, kom­men meist als „Box“ (zu Deutsch also als Kiste) daher, sind mit dem Kon­ter­fei des/der jewei­li­gen Inter­pre­ten ver­ziert bzw., je nach Aus­se­hen, ver­un­stal­tet und tra­gen Namen wie „Grea­test hits“, „Best of“, „The best of“, „The very best of“ oder auch „Das Beste von“ und „Die …

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Persönliches⁠Musik⁠Sonstiges
Die Definition der Liebe aus drei Perspektiven

Lie­be bedeu­tet, sich im Ange­sicht des Ande­ren woh­lig, sicher zu füh­len. Lie­be ist das Gemein­sa­me, nicht das Indi­vi­du­el­le. Indi­vi­du­el­le Lie­be ist Selbst­lie­be. Lie­be ist vor allem aber auch blind, taub und naiv. Wer liebt, kann und wird ver­lie­ren, unver­meid­lich und nur unter Selbst­auf­ga­be auf­schieb­bar. Lie­be ist die Bereit­schaft, sich selbst über­zeu­gend zu belü­gen. (Hier­zu zwei …

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Sonstiges⁠In den Nachrichten
32. März 2010.

So, 1. April is‘. Den jewei­li­gen April­scherz in den ein­schlä­gi­gen Wochen­zeit­schrif­ten (inkl. der c’t) haben mei­ne geschätz­ten Leser sicher­lich schon zur Kennt­nis genom­men und, je nach Gusto, für amü­sant befun­den. Und im Lau­fe des Tages wer­den auch die übli­chen Web­sei­ten wie­der zu den gewohnt wit­zi­gen Ideen der letz­ten Jah­re grei­fen, dar­un­ter der Dau­er­bren­ner „Wir schal­ten …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams⁠Sonstiges
Medienkritik XXIV: „Wetten, dass…?“ wird wieder besser.

Soeben ende­te die so genann­te Unter­hal­tungs­sen­dung „Wet­ten, dass…?“, und sie hat­te nach lan­gem mal wie­der gute Wet­ten und mit Andrew Lloyd Web­ber sogar ein wenig Kul­tur zu bie­ten; allein die stän­dig doof gucken­de Michel­le Hun­zi­ker, dies­mal anfangs in einem gera­de­zu lächer­li­chen Kleid, ist ein Grund, den von der All­ge­mein­heit her­bei­or­a­kel­ten Abwärts­trend die­ser Sen­dung zu bestä­ti­gen. …

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Sonstiges
Gemurmel im Haus Anubis

(Hin­weis: Der fol­gen­de Text dient bewusst dem blo­ßen Ver­riss. Even­tu­el­le inhalt­li­che Feh­ler sind beab­sich­tigt.) Als Inha­ber eines oder meh­re­rer jun­ger, zumal weib­li­cher Geschwi­ster kommt man auch als weit­ge­hend medi­en­kom­pe­ten­ter Mensch nicht umhin, bis­wei­len eigen­ar­ti­ge Fern­seh­se­ri­en ver­fol­gen zu dür­fen. Beliebt scheint der­zeit Das Haus Anu­bis zu sein. Hier­bei han­delt es sich um eine fik­ti­ve Serie, die …

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Sonstiges
Kinder im Schilderwald

Über die Über­be­schil­de­rung deut­scher Stra­ßen wur­de schon viel genör­gelt. Dann stört es, so mei­ne ich, auch nie­man­den, wenn ich ein wenig Nör­ge­lei bei­tra­ge. Ach­tung, sie folgt: Heu­te sah ich erst­mals bewusst ein Ver­kehrs­schild, das vor unvor­sich­tig die Stra­ße über­que­ren­den Jung­men­schen war­nen soll. Es steht vor einer Grund­schu­le, wur­de neu­lich so ähn­lich schon in einem ande­ren …

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Persönliches⁠Musik⁠Politik⁠Sonstiges⁠In den Nachrichten
Weil nämlich, ne?

Da sitzt man mal wie­der doof im ÖPNV der Stadt, die ver­arm­te Alko­ho­li­sier­te seit heu­te zwar immer noch nicht zu the­ra­pie­ren ver­mag, aber immer­hin seit heu­te nicht mehr zu Gesicht bekom­men will, her­um und wird zufäl­lig Ohren- und Augen­zeu­ge eines Dia­logs zwei­er Pre­ka­tia­ri­er, von denen einer, wie ich mit­be­kam, ein wich­ti­ges juri­sti­sches Gespräch füh­ren soll­te, …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams⁠Sonstiges
Die Wirbelsäule fegen – warum?

Eins die­ser Sprach­wirr­nis­se, die mich immer wie­der zu amü­sie­ren ver­mö­gen, ist die kon­se­quen­te Gleich­set­zung von jmdm. etw. zukeh­ren, ‑wen­den mit jmdm. etw. keh­ren. Wenn ich, zum Bei­spiel, den Nach­barn den Geh­weg keh­re, dann meist, weil es geschneit hat. Manch­mal keh­re ich auch Din­ge unter den Tep­pich oder schlicht um. Wonach mir aller­dings auch noch nicht …

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Musik⁠Sonstiges⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Auch Ihnen einen puten Tag.

Ach, in die­sem Jahr ist ja schon wie­der so eine komi­sche Fuß­ball­welt­mei­ster­schaft geplant, dies­mal erfreu­li­cher­wei­se auf einem ande­ren Kon­ti­nent. Die Chan­ce, hier­zu­lan­de weit­ge­hend von grö­len­den Idio­ten mit gestreif­ten und unsicht‑, dafür aber riech­ba­ren Fah­nen ver­schont zu wer­den, bevor die deut­sche Natio­nal­mann­schaft* ver­dient aus dem Spiel fliegt bzw. dann doch eher stol­pert, ist den­noch lei­der eini­ger­ma­ßen …

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Sonstiges⁠In den Nachrichten⁠Fotografie
Post-Aprilwetter.

Der drau­ßen lie­gen­de Schnee hat sich end­lich ent­schlos­sen, den seit Tagen drän­gen­den Son­nen­strah­len zu wei­chen. Der Früh­ling mit all sei­nen Annehm­lich­kei­ten scheint in greif­ba­re Nähe gerückt zu sein, auch Musik­blogs wid­men sich nach der Düster­nis des Win­ters nun der Fra­ge nach der pas­sen­den Fuß­be­klei­dung, ande­re haben auch in der Musik selbst schon den Früh­ling ent­deckt. …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Leser (innen und außen)

Da fiel mir doch beim gedan­ken­lo­sen Her­um­klicken gera­de mal wie­der ein Web­log eines Mit­glieds der Pira­ten­par­tei auf, das die Sat­zung der Par­tei, die sich unter ande­rem die längst fäl­li­ge Abschaf­fung der Son­der­stel­lung von Frau­en auf die Segel geschrie­ben hat, offen­bar noch nicht voll­stän­dig gele­sen hat: Die in der Pira­ten­par­tei Deutsch­land orga­ni­sier­ten Mit­glie­der wer­den geschlechts­neu­tral als …

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Persönliches⁠Sonstiges
Wieder Spaß im ÖPNV

Man for­der­te kür­ze­re Ein­trä­ge von mir. Ich ver­su­che es mal: Ich fuhr heu­te zwecks pro­fes­sio­nel­ler Unter­su­chung mei­ner Äußer­lich­kei­ten und trotz der zu all­zu viel Bequem­lich­keit ein­la­den­den Seme­ster­fe­ri­en mit dem Bus, und dies gleich mehr­fach (eben hin und zurück). Die Rück­fahrt war weit­ge­hend unspek­ta­ku­lär, ich lern­te nur unfrei­wil­lig eini­ge wei­te­re Sprech­stücke irgend­ei­nes mir nicht nament­lich bekann­ten …

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Netzfundstücke⁠Sonstiges
Über die Normalität

Das Gegen­teil von Fei­er­ta­gen ist, so heißt es, die Nor­ma­li­tät. „Die Nor­ma­li­tät ist wie­der ein­ge­kehrt.“ Und einen Satz wie „Die Nor­ma­li­tät ist wie­der ein­ge­kehrt.“ sagt und schreibt man nicht emo­ti­ons­los und sach­lich, son­dern wahl­wei­se hoch­er­freut („Die Nor­ma­li­tät ist end­lich wie­der ein­ge­kehrt.“) oder unter allen Anzei­chen gelang­weil­ten Miss­mu­tes („Und nun ist auch schon wie­der die Nor­ma­li­tät …

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