Sonstiges
Ich will auch Por­no sein!

Als ich heu­te wie­der ein­mal eine Teil­stre­cke der wochen­täg­li­chen Heim­fahrt mit dem Zug zurück­leg­te, wur­de ich Ohren­zeu­ge eines Gesprä­ches zwei­er Jung­da­men, die ich lei­der nicht beob­ach­ten konn­te; mit pas­sen­den Bil­dern vor Augen wäre das Amu­se­ment ver­mut­lich noch erhöht wor­den. Es spra­chen die bei­den Jung­da­men also auf­ge­regt über Klei­dungs­sti­le, und mit­ten­drin plap­per­te die eine „so“ wörtlich: …

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MusikSonstigesNetzfundstücke
Hol dir jetzt die tren­dy Scheiß­win­del auf dein Mobildings!

Törich­ter Tor, der ich bin, ver­fiel ich soeben auf die Idee, mal wie­der Klin­gel­ton­wer­bung zu kon­su­mie­ren, da sich schon all­zu lan­ge kei­ne mehr wider­recht­lich in mein Gehirn zu fres­sen frei­wil­lig ver­sucht hat. Das war eine gar nicht mal all­zu blö­de Idee, denn wie lau­te­te der Titel des sim­pel ani­mier­ten Vide­os, das zur Unter­ma­lung dien­te? „Stin­ka …

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Sonstiges
Ober­fläch­li­che Kri­tik an der „Kenn dein Limit“-Kampagne (II)

Die Akti­on „Alko­hol? Kenn dein Limit.“, die ich in einem frü­he­ren Bei­trag schon ob ihrer Ziel­set­zung kri­ti­siert hat­te, hat übri­gens auch betref­fend der Gestal­tung ihrer Wer­be­mit­tel ein nicht ganz aus­ge­reift wir­ken­des Pro­fil. Abge­se­hen von dem irgend­wie ein­ge­fro­ren erschei­nen­den Gesichts­aus­druck der Prot­ago­nis­ten („So, und jetzt bit­te mal alle fünf Minu­ten lang nicht atmen, der Foto­graf muss …

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Sonstiges
„Drau­ßen kos­tet extra.“

Ahoi auch, Fa. Jäger­meis­ter, da ste­he ich doch heu­te wie­der mit dem mir eige­nen dümm­li­chen Gesichts­aus­druck vor einem eurer Pla­ka­te, die, kaum wird’s warm, in jeder in eurem direk­ten Ein­zugs­ge­biet gegrün­det wor­den sei­en­den Klein­stadt zu wuchern begin­nen, und bin ein wenig rat­los ob eures Ange­bots. „Jäger­­meis­­ter-Shots“ bie­tet ihr feil, erdreis­tet euch aber nicht, wenigs­tens einige …

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SonstigesNetzfundstücke
Der Inbe­griff der Männlichkeit

Seit dem Medi­en­rum­mel um Tokio Hotel, die einst einer der Aus­lö­ser für den Beginn die­ser Netz­prä­senz waren, hat das The­ma Andro­gy­nie, laut Wiki­pe­dia ein Syn­onym für die Eigen­schaft, „nicht (ein­deu­tig) geschlecht­lich zuge­ord­net“ zu sein oder sein zu wol­len, in der Musik mit Glam­rock­sän­gern wie David Bowie schon in den 70-er Jah­ren popu­lär gewor­den, nun endlich …

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Sonstiges
Fik­ti­ve Reak­ti­on auf die Damen vom Wachturm

Eine Anspra­che, die bei Gele­gen­heit noch gehal­ten wer­den muss: „Aber natür­lich bin ich als den­ken­der Mensch an einem Gespräch über Gott inter­es­siert, Gnä­digs­te! Neh­men Sie doch Platz. Gott also, herr­je, was hat der alte Kna­be schon wie­der ange­stellt? Nein, Scherz bei­sei­te: Gott ist gera­de in der immer hek­ti­sche­ren, deka­den­ten Gesell­schaft die­ser Tage eine wich­ti­ge Kon­stan­te, die …

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ProjekteSonstigesPersönliches
HiFi für Fortgeschrittene

Ab und zu kommt es vor, dass mir im ÖPNV Per­so­nen den Frei­raum neh­men, die sich in kei­ne der drei Haupt­ka­te­go­rien ein­deu­tig ein­ord­nen las­sen; die sprich­wört­li­chen Aus­nah­men von der Regel sozu­sa­gen. Heu­te mach­te ich Bekannt­heit mit einer auch mir noch unbe­kann­ten Spe­zi­es. Der Jung­mensch, augen­schein­lich weib­lich und etwa 17 Jah­re alt, war schon zu hören, …

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SonstigesNetzfundstückeNerdkrams
364 Tage Illiteratentum

Ges­tern war Welt­tag des Buches (und zugleich immer­hin der deutsch­land­wei­te Tag des Bie­res), zu zumin­dest ers­te­rem ich mit­tels Nicht­blog­gens bei­trug. Ich hof­fe, mei­ne geneig­te Leser­schar hat jenen Tag ent­spre­chend sinn­voll genutzt. Lest mehr Bücher und weni­ger Blogs! Heu­te jeden­falls ist der Welt­tag des Buches – der Tag des Bie­res endet in Deutsch­land bekannt­lich nie­mals – vorbei, …

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SonstigesNetzfundstückePiratenpartei
Medi­en­kri­tik XXVI: Hel­den im Wandel

Die gest­ri­ge Fern­seh­wer­bung offen­bar­te Unge­wöhn­li­ches: Im Inter­net, die­sem selt­sa­men rechts­frei­en Raum vol­ler Kin­der­por­no­gra­fie und Urhe­ber­rechts­ver­stö­ße, von dem immer alle reden, gibt es ein Por­tal namens Hel­den der Lie­be. Die­ser anne­p­fir­sich recht anspre­chen­de Titel ist Eti­ket­ten­schwin­del, denn trotz des Namens, der Wer­bung („ich lie­be mei­ne Frau“) und des Mot­tos auf dem Sei­ten­ban­ner („Aus Lie­be zur Liebe.“) …

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Sonstiges
Smarsch macht Spaß! (Die Krea­ti­vi­tät hat Urlaub.)

Das Wet­ter lässt der­zeit kei­nen kla­ren Gedan­ken zu. Es ist zu warm und zu hell für die­se Jah­res­zeit. Die gestreif­ten In-Sek­­ten scha­ren und paa­ren sich dort, wo es einem am wenigs­ten in den Kram passt, und sich so recht auf das Ver­fas­sen von Tex­ten, wie man es sonst mit Stift und Notiz­buch zu tun pflegt, …

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In den NachrichtenKaufbefehleSonstiges
Niveau­lo­ser Pornotext

Apro­pos Tit­ten dann auch mal; da stol­pe­re ich doch ver­se­hent­lich über einen wei­te­ren Arti­kel der Mach­art „Frau mit irgend­ei­nem Titel hat etwas her­aus­ge­fun­den“. Por­no­gra­fie habe, so besagt die vor­ge­stell­te Stu­die, einen nega­ti­ven Ein­fluss auf das Sexu­al­le­ben Jugend­li­cher. Ich zitie­re und kom­men­tie­re mal wild drauf­los (ihr wisst ja, Mei­nun­gen und das alles), heu­te aus­nahms­wei­se bewusst mit …

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SonstigesNetzfundstücke
Qua­li­tät statt Quantität

Eine bri­ti­sche Psy­cho­lo­gin hat her­aus­ge­fun­den (was eigent­lich bei­na­he immer eher ein unheil­vol­les Zei­chen ist), dass es, will man eine aus­rei­chen­de Schar an regel­mä­ßi­gen Kon­su­men­ten des eige­nen Ins-Inter­­net-Schmie­­rens an sich bin­den, nicht dar­auf ankommt, aus­ge­feil­te rhe­to­ri­sche Meis­ter­leis­tun­gen, gespickt mit gewitz­ten Wort­spie­len und aller­lei sprach­li­chen Fines­sen, abzu­lie­fern, son­dern viel­mehr auf die Mas­se an pro­du­zier­tem Wort­schwall. Hier­bei ist …

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MusikSonstigesNetzfundstücke
Zufäl­lig Superlativ

CDs, von denen ich als Musik­freund grund­sätz­lich die Fin­ger las­se, kom­men meist als „Box“ (zu Deutsch also als Kis­te) daher, sind mit dem Kon­ter­fei des/der jewei­li­gen Inter­pre­ten ver­ziert bzw., je nach Aus­se­hen, ver­un­stal­tet und tra­gen Namen wie „Grea­test hits“, „Best of“, „The best of“, „The very best of“ oder auch „Das Bes­te von“ und „Die …

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PersönlichesMusikSonstiges
Die Defi­ni­ti­on der Lie­be aus drei Perspektiven

Lie­be bedeu­tet, sich im Ange­sicht des Ande­ren woh­lig, sicher zu füh­len. Lie­be ist das Gemein­sa­me, nicht das Indi­vi­du­el­le. Indi­vi­du­el­le Lie­be ist Selbst­lie­be. Lie­be ist vor allem aber auch blind, taub und naiv. Wer liebt, kann und wird ver­lie­ren, unver­meid­lich und nur unter Selbst­auf­ga­be auf­schieb­bar. Lie­be ist die Bereit­schaft, sich selbst über­zeu­gend zu belü­gen. (Hier­zu zwei …

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SonstigesIn den Nachrichten
32. März 2010.

So, 1. April is‘. Den jewei­li­gen April­scherz in den ein­schlä­gi­gen Wochen­zeit­schrif­ten (inkl. der c’t) haben mei­ne geschätz­ten Leser sicher­lich schon zur Kennt­nis genom­men und, je nach Gus­to, für amü­sant befun­den. Und im Lau­fe des Tages wer­den auch die übli­chen Web­sei­ten wie­der zu den gewohnt wit­zi­gen Ideen der letz­ten Jah­re grei­fen, dar­un­ter der Dau­er­bren­ner „Wir schalten …

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