Törichter Tor, der ich bin, verfiel ich soeben auf die Idee, mal wieder Klingeltonwerbung zu konsumieren, da sich schon allzu lange keine mehr widerrechtlich in mein Gehirn zu fressen freiwillig versucht hat. Das war eine gar nicht mal allzu blöde Idee, denn wie lautete der Titel des simpel animierten Videos, das zur Untermalung diente?
“Stinka Stinkesong”.
Was mir, vor Lachen nur noch eingeschränkt aufnahmefähig, vom Text dann noch in den Verstand drang, war, dass die dämlich aussehende Figur darüber sang, dass sich in ihrer Windel eine beträchtliche Menge Eigenverdautes befand. Ich würde dieses Video hier gern bereitstellen, um mein dummes Gesicht auch mit anderen zu teilen, aber ich wurde bislang nicht fündig; das ist allerdings vermutlich auch besser so.
(Wie man halt auf so Sendern einiges als song bezeichnet, was die mir bekannte Definition eines Singstückes nicht einmal partiell erfüllt. Ein song ist ein Lied, aber ein Lied ist kein Instrumental- oder Rapstück; daher vermutlich auch das Sprichwort: “Böse Menschen haben keine Lieder”. Hey, das klingt wie ein cooler Song von Bushido, ey. Meine Fresse.)
Rein interessehalber gefragt: Wieso, zum Geier, zahlen Menschen hart ergaunertes Geld dafür, dass bei jedem Anruf eine verzerrte Stimme irgendeinen Unsinn von vollen Windeln singt? Ich bin besorgt.
Mathematischer, politisch inkorrekter Bildwitz zum Wochenstart:
(Und falls sich jemand über die “Like”-, also “Mög”-Grafik unter den Beiträgen wundert: Ich experimentiere gerade ein wenig mit des Nachtwächters Facebook-Script. Ich hoffe, ich erzeuge damit nicht allzu viel Verwirrung.)




Scheißwindel? Das ist ja wi-der-lich.
Richtig. Ah, einen Satz vergessen. Füge ich gleich noch ein.