PersönlichesPolitik
Exper­to­kra­tie als Aus­weg aus der Mai­ziè­re

Der der­zeit noch als alter­na­tiv­los bewor­be­ne Weg der par­la­men­ta­ri­schen Demo­kra­tie, die ver­meint­li­che Inter­es­sens­ver­tre­tung des Vol­kes durch eine Regie­rung mit eige­ner Agen­da, lässt sich inzwi­schen gesi­chert als geschei­tert anse­hen. Kei­ne Alter­na­ti­ve ist in direk­ter Demo­kra­tie zu sehen, denn schon die par­la­men­ta­ri­sche Demo­kra­tie schei­tert dar­an, dass gera­de die­je­ni­gen mit der gering­sten poli­ti­schen Bil­dung Gebrauch von ihrem Wahl­recht …

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PersönlichesPiratenparteiMontagsmusik
Mar­te­ria, Yasha & Miss Plat­num – Lila Wol­ken // Übri­gens.

(Eigent­lich Par­tei­po­li­tik nicht beson­ders schät­zen und des­we­gen erschöp­fen­de Wochen­en­den mit ihr statt ihr ver­brin­gen; eigent­lich Men­schen nicht dau­er­haft für einen geeig­ne­ten Umgang hal­ten und des­we­gen mehr Zeit mit ihnen ver­brin­gen als gesell­schaft­lich min­de­stens akzep­ta­bel; eigent­lich lau­te Gröl­mu­sik für furcht­bar hal­ten und des­we­gen in einer Sze­ne­knei­pe ver­san­den; eigent­lich zu alt sein für den Quatsch und des­we­gen …

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Persönliches
Tag der Lethar­gie

(… und dann, wie jedes Jahr, spricht der Volks­mund wie­der ein­mal vom „Tag der Lie­be“, ganz so, als sei Lie­be für die mei­sten Mün­der des Vol­kes das Gegen­teil von All­tag und Roman­tik ein Kon­sum­gut, und das stimmt dann einer­seits ein wenig nach­denk­lich, hilft ande­rer­seits aber nur unwe­sent­lich bei der Ver­wirk­li­chung des eige­nen Tages­plans, des­sen erschwer­te …

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SonstigesPersönliches
Pas­sen­gers (3D): Die Span­nung ist kaum aus­zu­hal­ten.

(Vor­be­mer­kung: Es folgt eine Film­be­schrei­bung. Kei­ne Sor­ge – der Film ist hin­ter­her noch genau so span­nend wie vor­her.) Aus Ver­se­hen sah ich gestern den Film „Pas­sen­gers“ in der 3D-Fas­sung, mit­hin mei­nen ersten 3D-Film. Kinos aus Preis- und Qua­li­täts­grün­den weit­ge­hend zu mei­den bringt auch sei­ne Beson­der­hei­ten mit sich. Die Hand­lung ist schnell erzählt: Ein Mann aus …

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PersönlichesIn den NachrichtenMontagsmusik
David Guet­ta – Memo­ries

Es ist Mon­tag. Das Wochen­en­de liegt noch schwer in den Kno­chen, man ist das Mensch­li­che eben ein­fach nicht mehr gewohnt oder war es ein­fach noch nie. Zwei­fel und Mis­an­thro­pie im Rausch zu erträn­ken lässt Wirr­nis sich ver­schie­ben, wäh­rend man noch ein Duell führt mit dem, was man für Wahr­heit zu hal­ten schien; Kon­sum, Kon­sum. Man …

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PersönlichesKaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik // So melan­cho­lisch muss man erst mal sein: Hal­ma – Gra­nu­lar

Manch­mal – sel­ten, aber mit stei­gen­der Fre­quenz -, wenn die Gesamt­si­tua­ti­on den Ver­fas­ser die­ser Zei­len zu mehr Trüb­sinn als Freu­de ver­lei­tet, greift er (also: ich) nicht unbe­dingt zur Fla­sche oder zum Text­edi­tor, son­dern in die Spie­le­ki­ste, denn dann steht ein wun­der­ba­rer Kanal zur Gedan­ken­rei­ni­gung offen: Hal­ma spie­len, um die Sehn­sucht zu ver­trei­ben. Das Ham­bur­ger Quar­tett …

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Persönliches
Als sei die Welt mor­gen eine bes­se­re // 2017 + 0

Die­ser Arti­kel ist Teil 6 von 15 der Serie Neu­jahr

(Und schon wie­der steht man auf ver­lo­re­nem Posten und blickt in die lau­ter wer­den­de Nacht, dort, wo sich man­ches schon ergab, momen­tan jedoch nur die, die auch mal los­las­sen kön­nen, das Bei­sam­men­sein fei­ern, als begön­ne mor­gen eine neue Zeit und nicht nur ein neu­es Kalen­der­blatt, ein­an­der über­bie­tend mit immer grö­ße­rem und bun­te­rem Fei­er­zu­be­hör. Das Mor­gen …

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NerdkramsPersönlichesNetzfundstücke
Cha­os Orchid Club (Nach­trag): Der #33c3 und die Feigen_blätter.

Die­ser Arti­kel ist Teil 4 von 20 der Serie Congresskrise(n)

Ste­fan Krempl („hei­se online“) fin­det, ich hät­te ein Sze­ne­b­log, weil ich zufäl­lig mei­nen Unmut über die poli­ti­sche Ent­wick­lung des „Con­gres­ses“ zu einem pas­sen­den Zeit­punkt ver­schrift­lich­te. Das ist eigent­lich ein biss­chen unfair, weil ich es eigent­lich zu ver­mei­den ver­su­che, die­se Web­prä­senz zu einem die­ser elen­den Nerd­blogs ver­kom­men zu las­sen; aber gut, „hei­se online“ („Das Erwa­chen der …

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PersönlichesNetzfundstückeNerdkrams
Cha­os Orchid Club: Der #33c3, ein teu­res Miss­ver­ständ­nis?

Die­ser Arti­kel ist Teil 3 von 20 der Serie Congresskrise(n)

Vor­be­mer­kung: Ich bin mit vol­ler Absicht wei­ter­hin Mit­glied des Cha­os Com­pu­ter Clubs, nei­ge jedoch bei Din­gen, die mir per­sön­lich wich­tig sind, mit­un­ter zur Pole­mik. Fol­gen­der Text ist inso­fern kei­nes­wegs als Ver­kün­dung der ein­zig wah­ren Mei­nung zu ver­ste­hen und soll als Ein­la­dung zur Dis­kus­si­on begrif­fen wer­den. Nicht unbe­ein­druckt vom 32. Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gress schrieb ich im …

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Persönliches
Kurz notiert zu „Hal­lo­ween“

Ah, der 1. Novem­ber naht, mit­hin der Tag nach „Hal­lo­ween“, dem Tag im Jahr, der nicht nur selbst einem Möch­te­gern­auf­ge­klär­ten als will­kom­me­ner Brücken­tag dient – denn den bedeu­ten­den Vor­teil, den die nerv­tö­ten­den Bimmbamm­re­li­gio­nen, über die man sich sonst vor­treff­lich auf­zu­re­gen ver­mag, der per­sön­li­chen Lebens­qua­li­tät ver­schafft, den der zusätz­li­chen frei­en Tage näm­lich, nimmt man doch gern …

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PolitikPersönliches
War­um ich die PARTEI nicht wäh­le

Seit ihrem Bestehen hat die Par­tei „Die PARTEI“, die es mitt­ler­wei­le bis ins Euro­päi­sche Par­la­ment geschafft hat, eine treue und noch wach­sen­de Anhän­ger­schar sogar unter ver­meint­lich Lin­ken, die mich seit eben­so lan­ger Zeit von der Groß­ar­tig­keit die­ser Par­tei zu über­zeu­gen ver­sucht. War­um ich sie wäh­len soll­te? Nun, sie sei – ich zitie­re – „sehr (!) …

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PersönlichesNetzfundstücke
Anzüg­lich­kei­ten

(Vor­be­mer­kung: Ich sehe im Anzug schei­ße aus und tra­ge trotz­dem gern mal einen, und zwar aus frei­en Stücken.) Im Unter­blog kom­men­tier­te Dr. Horst Lüning, haupt­be­ruf­lich Whis­ky­trin­ker und ‑ver­käu­fer, vor einer Wei­le sein Ver­hält­nis zu Her­ren­an­zü­gen sinn­ge­mäß der­ge­stalt, dass er nichts von ihnen hal­te, weil ihm ein Smo­king für die mei­sten Anläs­se zu förm­lich erschei­ne; weil’s …

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PersönlichesNerdkrams
Smart­phone­blues

Seit ich im Jahr 2010 zufäl­lig Andro­id­nut­zer wur­de (ich berich­te­te), habe ich nur weni­ge Gedan­ken dar­an ver­schwen­det, ob ich den ein­ge­schla­ge­nen Weg jemals ver­las­sen wür­de. Klar, die Smart­phones sind seit­dem grö­ßer gewor­den, ihre CPUs und GPUs stär­ker und ihre Prei­se unver­schäm­ter, aber sonst ist doch alles fast wie frü­her. Allein: Der der­zei­ti­ge Smart­phon­e­markt ist geprägt …

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