Persönliches
2019 »

Die­ser Arti­kel ist Teil 8 von 15 der Serie Neu­jahr

Ein neu­es Jahr, eine neue Explo­si­on. Immer noch bleibt Feu­er­werk erlaubt, immer noch stellt sich die Fra­ge, ob das der postu­lier­te Wohl­stand ist, der mit einem Knall Far­ben und Gestank an den Him­mel malt. Wird in Syri­en eigent­lich auch mal geböl­lert? In Ham­burg, so liest man in Qua­li­täts­me­di­en, hat sich ein Vier­zehn­jäh­ri­ger noch vor der …

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Persönliches
Sai­son­chri­sten

Es erscheint mir, vor­sich­tig aus­ge­drückt, als bizarr, wenn Men­schen, die man im All­tag als ver­nünf­ti­ge Per­so­nen wahr­nimmt, wegen der Kin­der wenig­stens ein­mal jähr­lich in die Kir­che gehen und sich einem „Schöp­fer“ andie­nen, als lern­ten Kin­der dort wert­vol­le Lek­tio­nen, (wel­che zumeist aus­ge­rech­net die­je­ni­ge Kir­che ist, der man jeden­falls männ­li­che Kin­der nur aus­set­zen soll­te, wenn man eine …

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PersönlichesMusik
Mein Musik­fa­schis­mus: Die Vier­zehn über­win­den

In der „New York Times“ wur­de im Febru­ar 2018 eine Kolum­ne ver­öf­fent­licht, der zufol­ge sich eines Man­nes Musik­ge­schmack im Alter von 14 Jah­ren für end­gül­tig erklärt. Es ist inso­fern denk­bar, dass ich eines fer­nen Tages – vor mei­nem Able­ben – noch ein­mal erklä­ren soll, war­um ich damals außer mei­nen ersten zag­haf­ten Geh­ver­su­chen mit den Ärz­ten, …

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PersönlichesNetzfundstücke
Hero­in gegen Dro­gen­to­te

In der lei­di­gen Dis­kus­si­on über ein Für und Wider der Frei­ga­be von wirk­sa­mem Can­na­bis für die rezept­lo­se All­ge­mein­heit möch­te ich es mir oft nicht neh­men las­sen, den Gegen­vor­schlag ein­zu­brin­gen, dass eine ver­nünf­ti­ge Dro­gen­po­li­tik eine sol­che wäre, die alles erlaubt, was nur dem Kon­su­men­ten scha­det, also kei­nen Pas­siv­kon­sum durch Pas­san­ten legi­ti­miert. Das Recht auf Selbst­be­stim­mung muss …

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PersönlichesIn den Nachrichten
Kurz ange­merkt zum Recht auf Rausch

Wäh­rend Bier­brau­er sich über­rascht zei­gen, dass Schrift­zei­chen auf Flag­gen eine Bedeu­tung haben kön­nen, nutz­ten Men­schen, die für das frag­wür­di­ge Recht ein­ste­hen, ande­ren Leu­ten, die sich schon am befrei­en­den Duft von Tabak und Teer nicht so recht erfreu­en kön­nen, künf­tig auch son­sti­ge Sub­stan­zen in die Atem­luft zu bla­sen, wie jedes Jahr das erschreckend erträg­li­che Wet­ter für …

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Persönliches
Die Mas­ken in ihren Köp­fen

Da ste­hen sie und lächeln und man sieht, dass es nicht stimmt. Sie tra­gen Mas­ken hin­ter ihrem Gesicht, denn mit Authen­ti­zi­tät kom­men sie in ihrem Stre­ben nach mög­lichst viel Haben bei mög­lichst wenig Soll nicht wei­ter und sie wis­sen das. Ein käuf­li­cher Cha­rak­ter strahlt nur Käl­te aus, die­se Käl­te kann man rie­chen. Jäger sein oder …

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Persönliches
Kopf­ver­ka­tert.

(Was man, ande­rer­seits, offen­sicht­lich schon wie­der viel zu lan­ge nicht mehr erlebt hat­te, war es, Lek­tio­nen hin oder her, zu füh­len, wie das Leben eigent­lich funk­tio­niert. We teach old hearts to break. Der sich furcht­los erhe­ben­de Tag spen­det Licht sowie Zer­streu­ung und fragt nicht, was bes­ser dun­kel blei­ben soll­te. Die Lebens­ma­xi­me „ja, aber“ weiß um …

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PersönlichesNerdkrams
Vero: Frü­her hieß unser sozia­les Netz­werk noch „raus­ge­hen“.

Erin­nert sich noch jemand an Minds? Minds ist, ruft eine kur­ze Recher­che zum Bei­spiel beim eben­falls zu Recht wie­der ver­ges­se­nen Maga­zin „WIRED“ in Erin­ne­rung, zwar „ein Social Net­work wie vie­le ande­re auch“, aber „etwas ist anders als bei Face­book oder Goog­le+. Denn Minds wen­det sich vor allem an Online-Akti­­vi­­sten – und wird sogar von Anony­mous …

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PersönlichesMontagsmusik
201∞ // Atrorum – Mensch­sein

Die­ser Arti­kel ist Teil 7 von 15 der Serie Neu­jahr

Es ist Mon­tag, aber. In unge­zähl­ten Fern­se­hern lau­fen die immer glei­chen drei Sketch- und Oldie­sen­dun­gen, um Fru­strier­te zu beru­hi­gen. Es ist ja alles gut, es ist ja alles wie 2017 und das ist auch schon das Pro­blem. Die weni­ger Bedach­ten las­sen seit Tagen Spreng­stoff deto­nie­ren, erst­mals merk­lich, aber unwe­sent­lich medi­al gestört, denn es könn­te ja …

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PersönlichesNetzfundstückeNerdkrams
Nach­trag zu #280Zeichen: Macht euch ein Blog, ihr Laber­ta­schen.

Twit­ter kann – ich erwähn­te es gestern – jetzt 280 Zei­chen. Die Deut­sche Bahn beschwer­te sich ver­meint­lich selbst­iro­nisch, dass die Zei­chen für die mög­li­chen Grün­de für eine Zug­ver­spä­tung immer noch nicht rei­chen. Selbst­ver­ständ­lich hält die Ver­dop­pe­lung der Zei­chen­an­zahl nie­man­den auf Twit­ter davon ab, Twit­ter gründ­lich miss­zu­ver­ste­hen und sei­ten­lan­ge Selbst­ge­sprä­che („Threads“) zu begin­nen, jetzt noch län­ger …

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Persönliches
Die Welt ist zu laut.

Es klingt – wo immer man zu wel­cher Tages­zeit auch ist – nach Men­schen. Unzäh­li­ge Ver­kehrs­schil­der, ein­an­der oft bedin­gend, aber trotz­dem sicher­heits­hal­ber expli­zit sepa­rat auf­ge­stellt sei­end, bit­ten glei­cher­ma­ßen um Beach­tung wie das media­le Über­an­ge­bot, das das Bei­werk stellt. Im „Wahl­kampf“ (als sei es für irgend­wen von Belang, wel­che Lüge in der lau­fen­den Sai­son auf wes­sen …

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PersönlichesPiratenpartei
War­um Basis­de­mo­kra­tie kein Blan­ko­scheck sein darf

Davon, dass die zeit­li­che Nähe zwi­schen dem Nie­der­gang der Hacker­kul­tur und dem gesell­schaft­li­chen Auf­stieg von Leu­ten, deren wesent­li­ches Inter­es­se der Neu­de­fi­ni­ti­on ihres Geschlechts gilt, war hier bereits 2016 die Rede, ich stell­te hier­für einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Cha­os Com­pu­ter Club und der Pira­ten­par­tei her, wobei ich ins­be­son­de­re die Fol­gen für erste­ren Ver­ein the­ma­ti­sier­te. Aus aktu­el­lem …

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Persönliches
Sel­ber hyg­ge!

Nach Son­die­rung des diesmo­na­ti­gen Ange­bots an Frau­en­zeit­schrif­ten – regel­mä­ßi­ge Leser die­ser Web­site wis­sen um deren humo­ri­sti­sche Qua­li­tä­ten – ließ es sich nicht ver­mei­den, dass auch mir als von Trends nicht viel hal­ten­dem Wirr­kopf das Hyg­ge­s­ein als Lebens­stil begeg­ne­te, immer­hin gera­de mal ein hal­bes Jahr, nach­dem es die „ZEIT“ umfang­reich the­ma­ti­sier­te. Was also ist ein Hyg­ge? …

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PersönlichesIn den NachrichtenMontagsmusik
Por­cupi­ne Tree – Arri­ving Some­whe­re But Not Here

Es ist Mon­tag, doch die schwe­re Mensch­lich­keit des Wochen­en­des sitzt noch tief unter der Haut. Niveau­vol­ler Unsinn in guter Gesell­schaft und völ­li­ge Ver­wir­rung durch sonst sicher­lich Gewöhn­li­ches; davon zehrt ein Men­schen­skep­ti­ker für Wochen. Bloß nicht nach­las­sen und dann aber eben doch wie­der an der eige­nen Unzu­läng­lich­keit fast ersticken. Hoch zu pokern ver­lei­det einem nur das …

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