Persönliches
Zum Glück haben Arme nur im Win­ter Hun­ger.

Ich bewun­de­re ja jedes Jahr aufs Neue den Zynis­mus, mit dem irgend­wel­che Zei­tun­gen und irgend­wel­che Kir­chen­ver­ei­ne – die zwar selbst genug Geld hät­ten, aber der Was­ser­kopf braucht eben sei­ne Yacht – pünkt­lich zur aus­wär­ti­gen Abküh­lung off­line und (die­ses Jahr bevor­zugt) online dar­um bit­ten, dass die­je­ni­gen Men­schen, die ohne­hin gera­de so viel Geld für blö­den Krem­pel …

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PersönlichesPiratenpartei
Last Exit Netz­par­tei: Hier gärt­nert der Bock noch selbst.

Wisst ihr noch, damals, als wir noch Träu­me hat­ten? Es gab vie­le gro­ße poli­ti­sche Übel – und ein klein­stes unter den gro­ßen; so klein, dass man zu schnell zu viel woll­te. Es wur­den nicht nur vie­le Frei­wil­li­ge ver­heizt, son­dern auch Mit­glie­der rein- und raus­ge­spült, als wäre man in einen nicht enden wol­len­den Tsu­na­mi hin­ein­ge­ra­ten.

PersönlichesNerdkrams
Team Ruhe­raum

Fefe hat Recht: Inzwi­schen ist die­ses „mehr Kom­mu­ni­ka­ti­on“ zu einem der­ar­ti­gen Selbst­läu­fer gewor­den, dass das nie­mand mehr in Fra­ge stellt, ob wir nicht viel mehr einen Ruhe­raum brau­chen, in dem unse­re Ent­wick­ler auch mal zehn Minu­ten am Stück Zeit haben, um unge­stört Code schrei­ben zu kön­nen. Sicher: In einem Ruhe­raum, in dem (wie Fefe vor­schlägt) …

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Persönliches
Make Weih­nachts­märk­te 2021 gre­at again!

Kor­rekt zitiert man in der Pres­se: „Drei Vier­tel der Besu­cher kom­men nur wegen der Tas­se Glüh­wein zum Weih­nachts­markt, erst danach kauf‘ ich Christ­baum­ku­geln und gebrann­te Man­deln.“ Wenn aber drei Vier­tel der Besu­cher mei­ne Ein­schät­zung tei­len, dass man die mise­ra­ble Gastro­no­mie auf sol­chen Märk­ten nüch­tern eben­so wenig erträgt wie die abscheu­li­chen Bret­ter­bu­den mit den lieb­los dran­ge­zim­mer­ten …

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PersönlichesNetzfundstücke
Über Wohl­stand

Dass bei „Fri­days For Future“ wie bei jeder nam­haf­ten Mas­sen­ver­an­stal­tung auch zahl­rei­che men­tal Defek­te zuge­gen sind, beleg­te erst gestern wie­der ein Kan­di­dat der Ham­bur­ger „Lin­ken“ zur kom­men­den Bür­ger­schafts­wahl, der pünkt­lich zum Jah­res­tag blogg­te (Archiv­ver­si­on gegen über­ra­schen­des Ver­schwin­den hier) und natür­lich auch twit­ter­te, ein „Kli­ma­ho­lo­caust“ dro­he; der Holo­caust sei außer­dem „eines der größ­ten Ver­bre­chen“ im Welt­krieg …

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Persönliches
Zwanzigx2 (auch nicht gut)

Die­ser Arti­kel ist Teil 9 von 15 der Serie Neu­jahr

Jetzt in die­sem Moment wird es 2020. Drau­ßen zün­den sie Geld an. Eigent­lich ist jedes Datum nicht mehr als eine kalen­da­ri­sche Beson­der­heit, aber Men­schen mögen Melan­cho­lie und dar­in bin ich gut. 2013 begann für mich immer­hin mit einem Rück­blick auf gewon­ne­nes und ver­lo­re­nes Glück, 2015 ging eigent­lich nur eines ver­lo­ren (das dafür mit Wir­kung). Dar­in …

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PersönlichesFotografie
Lon­don. (3)

Die bri­ti­sche Höf­lich­keit ist Ner­ven auf­rei­bend, wenn man Ber­li­ner Ver­hält­nis­se – in der Bun­des­re­pu­blik längst Usus – gewohnt ist. Der hie­si­ge Dia­lekt klingt aber selbst in emo­tio­nal auf­ge­wühl­ten Momen­ten herr­lich. Ein bri­ti­sches Pint ist die opti­ma­le Men­ge an Bier. Man las­se sich da nie­mals etwas ein­re­den.

PersönlichesFotografie
Lon­don. (2)

Punk ist nicht tot. Punk trinkt jetzt Kaf­fee im Hard Rock Cafe in der Stadt derer, die Schlan­ge ste­hen, um für ein­deu­tig zu viel Geld ein 30 Tage lang online gespei­cher­tes Foto von sich vor­’m Gleis 9¾ machen zu las­sen.

PersönlichesFotografie
Lon­don.

Tag zwei in Lon­don. Noch kein ein­zi­ges Hun­de­re­stau­rant gese­hen, wohl aber impo­san­te Gebäu­de. Ich blei­be dran.

PersönlichesProjekteNerdkrams
In eige­ner Sache: Mein Upgrade von Mer­curi­al auf SVN und Darcs

(Vor­be­mer­kung: Schon wie­der Com­pu­ter­kram. Ein­mal geht noch!) Wer mei­ne Pro­gram­mier­pro­jek­te auf­merk­sam zur Kennt­nis genom­men hat, der hat sicher­lich bereits bemerkt, dass ich mit Git, dem der­zei­ti­gen De-fac­to-Stan­­dar­d­­pro­­gramm zum Onlin­ever­wal­ten von Datei­ver­sio­nen (gemäß POSIX ist das jedoch SCCS), nicht viel anfan­gen kann. Ich bin recht spät in die Welt der Ver­si­ons­kon­troll­sy­ste­me – im Fol­gen­den zwecks Les­bar­keit …

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MusikPersönliches
Text­si­cher und stil­los

„Mein Geni­tal tut furcht­bar weh, immer dann, wenn ich pis­se.“ – Die Ärz­te: Onpran­ge­ring (vom Album „Run­ter mit den Spen­dier­ho­sen, Unsicht­ba­rer!“, mit Pla­tin aus­ge­zeich­net) Wie regel­mä­ßi­ge Leser wis­sen, gehö­re ich zu der­je­ni­gen Min­der­heit der Musik­hö­rer, deren Ange­hö­ri­gen außer­halb der Wir­kungs­mu­sik und ins­be­son­de­re bei inlän­di­schen Grup­pen Tex­te nicht völ­lig unwich­tig sind. Aus Rap­kon­su­men­ten­krei­sen wur­de mir vor …

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Mir wird geschlechtPersönliches
Ana­tol und die schwa­chen Frau­en: Ein uner­war­te­ter Nach­trag.

Zu den weni­gen Din­gen, die ich auch mit meh­re­ren Jah­ren Abstand über mich immer noch gern erzäh­le, gehört die Geschich­te, die dazu führ­te, dass die „EMMA“ ein­mal in Druck­form dazu auf­rief, mir zu wider­spre­chen. Ich hat­te näm­lich in der deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia ein Mei­nungs­bild erstellt, das das gene­ri­sche Mas­ku­li­num als Stan­dard­form eta­blie­ren soll­te. Unter lau­tem Getö­se …

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PersönlichesNerdkrams
Smart­phone­blues (fin)

Im Sep­tem­ber 2010 erzähl­te ich sicht­lich begei­stert von mei­ner damals neue­sten Spie­le­rei, mei­nem Android-Smar­t­­pho­ne. In den fol­gen­den Jah­ren bis heu­te hat­te ich Android nicht auf­ge­ge­ben, obwohl mir schon 2016 auf­ge­fal­len war, wie lang­wei­lig die­ses System und die es umge­ben­de Medi­en­land­schaft gewor­den war. Es ging nur noch um Belang­lo­sig­kei­ten: Noch mehr noch bun­te­re Kame­ras, noch lau­te­re …

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