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Cha­os Orchid Club: Der #33c3, ein teu­res Missverständnis?

Die­ser Arti­kel ist Teil 2 von 15 der Serie Congresskrise(n)

Vor­be­mer­kung: Ich bin mit vol­ler Absicht wei­ter­hin Mit­glied des Cha­os Com­pu­ter Clubs, nei­ge jedoch bei Din­gen, die mir per­sön­lich wich­tig sind, mit­un­ter zur Pole­mik. Fol­gen­der Text ist inso­fern kei­nes­wegs als Ver­kün­dung der ein­zig wah­ren Mei­nung zu ver­ste­hen und soll als Ein­la­dung zur Dis­kus­si­on begrif­fen werden.


Nicht unbe­ein­druckt vom 32. Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gress schrieb ich im Janu­ar d.J.:

Den wohl lei­der nur vor­läu­fi­gen Höhe­punkt der Umwand­lung des Hacker­tums in ein Flau­sch­netz für Hob­by­ver­letz­te sehe ich mit der key­note des letzt­jäh­ri­gen 32C3 erreicht (…): Es sprach eine Afri­ka­ne­rin, als deren Qua­li­fi­ka­ti­on ange­ge­ben wur­de, dass sie zwei­mal in ihrem Leben flüch­ten muss­te, dar­über, dass Men­schen net­ter zuein­an­der sein sollten.

In einer Zeit, in der das Netz drin­gend einen erfah­re­nen Für­spre­cher als Gegen­ge­wicht zu den qua­si sträf­lich unbe­le­se­nen Lai­en von SPD und Digi­tal­cou­ra­ge braucht, befas­sen sich die­je­ni­gen, deren Pro­fes­si­on ab Grün­dung die krea­ti­ve Nut­zung von Com­pu­ter­tech­nik – die drei „C“ in „CCC“ hat­ten irgend­wann mal eine Bedeu­tung, die nichts mit Flücht­lin­gen und Geschlech­ter­kampf zu tun hat­te – zum Gebot erhob, lie­ber mit Raum­fahrt und sozia­ler Gerech­tig­keit. Jedes Jahr wer­den Platz und freie Ein­tritts­kar­ten knap­per, weil die Ver­an­stal­ter es für eine gute Idee hal­ten, Quan­ti­tät der Qua­li­tät vor­zu­zie­hen: Natür­lich ist man auch als Berufs­la­ber­ta­sche mit sei­ner gan­zen Fami­lie will­kom­men, Fach­kennt­nis ist optio­nal. Denen, die was kön­nen, wird schon was ein­fal­len, aber Prio­ri­tät hat der ganz­heit­li­che Ansatz, denn die Nische, die die seit Jah­ren vor sich hin­ster­ben­de CeBIT hin­ter­lässt, will gefüllt sein.

Offen­sicht­lich ist die Fra­ge, wofür der CCC im Jahr 2016 eigent­lich noch ste­hen will, auf­grund des anste­hen­den 33C3s wie­der ein­mal in den Mit­tel­punkt des Inter­es­ses gerückt, wes­halb der eigent­lich meist ange­nehm unauf­ge­reg­te „erd­geist“ sich zu die­sem Kom­men­tar hin­rei­ßen ließ:

Ich kann das Gemau­le abge­häng­ter und abge­half­ter­ter Möchtegern-„Hacker“, die in ihrem Leben außer dem regel­mä­ßi­gen Instal­lie­ren ihrer Lieb­lings-Linux-Dis­tri­bu­ti­on wenig Nerdi­ges hin­be­kom­men haben, nicht mehr hören. Wer meint, der CCC defi­nie­re sich haupt­säch­lich über Com­pu­ter, Hard- und Soft­ware, hat die Histo­rie des Ver­eins nicht ver­folgt. Beim ersten öffent­li­chen Hack, dem HaS­pa-Hack, ging es nicht pri­mär dar­um, dass die Nerds super pro­gram­mie­ren konn­ten. (…) Damals war man eben was Beson­de­res, wenn man „was mit Com­pu­tern macht“. Heut­zu­ta­ge ist man eben was Beson­de­res, wenn man nix mit Com­pu­tern macht. Deal with it. (…) Wir haben (…) eine nicht­kom­mer­zi­el­le Visi­on unse­rer Zukunft auf­ge­baut, in der man auch und gera­de als Orchi­dee will­kom­men ist, solan­ge man teil­neh­men und nicht nur besu­chen will.

Als einer derer, die ein Pro­blem damit haben, wenn der CCC sei­ne Ver­gan­gen­heit umzu­de­fi­nie­ren ver­sucht und auf Grund­la­ge die­ser Umde­fi­ni­ti­on aus einem einst noch nicht prall mit The­men­frem­den gefüll­ten Hacker­tref­fen, auf dem man sich Respekt ver­die­nen muss und nicht ein­fach geschenkt bekommt, eine Wohl­fühl­oa­se für zar­te Pflänz­chen macht, füh­le ich mich nicht nur ange­spro­chen, son­dern schon von der Annah­me, dass jeder, der die inhalt­li­che Ent­wick­lung des Ver­eins für falsch hält, höch­stens zur halb­wegs sturz­frei­en Linu­x­i­n­stal­la­ti­on fähig ist, der­ma­ßen offen­siv forellt, dass ich das kei­nes­wegs unkom­men­tiert ste­hen las­sen möchte.

Selbst­ver­ständ­lich hat der CCC die Stel­lung, die er der­zeit hat, gera­de auch mit der Arbeit jener Hacker erwor­ben, deren poli­ti­sches und vor allem pri­va­tes Tun mir, man ver­ste­he die­sen Mono­log bit­te nicht falsch, immens impo­niert und die ich mensch­lich und fach­lich für respek­ta­ble Men­schen hal­te. Ja, von einem Ver­ein, der sich „Com­pu­ter­club“ nennt, wür­de ich durch­aus anneh­men wol­len, dass er Com­pu­ter als einen wesent­li­chen Bestand­teil sei­nes Ver­eins­zwecks wie sei­nes Selbst­bilds betrach­tet, denn sonst hie­ße er nicht so. Ich grün­de ja auch kei­nen Ver­ein namens „Ang­ler­club“ und beschwe­re mich dann über den Zulauf von Fischern. Selbst der als ver­meint­li­chen Gegen­be­leg erwähn­te „Has­pa-Hack“ fuß­te im Wesent­li­chen dar­auf, dass ein Com­pu­ter eine Sicher­heits­lücke auf­wies, was man im CCC durch Dum­pana­ly­se (das ken­nen die Jün­ge­ren heu­te gar nicht mehr) her­aus­fand. Wor­um, wenn nicht um das klas­si­sche Hacken von Com­pu­tern, ging es denn sonst und wer hat hier wel­che Histo­rie nicht verfolgt?

Natür­lich wur­de die Zeit seit­dem der­art gewan­delt, dass man inzwi­schen auch ein halb­wegs nor­ma­les Leben, womög­lich gar mit rich­ti­gen Freun­den aus Mensch, füh­ren und trotz­dem Ahnung von Com­pu­tern haben kann. Ver­damm­ter Putin. Aber soll­te der CCC nur des­halb in die­ser Form exi­stie­ren, um Leu­ten eine Hei­mat zu bie­ten, die aus dem Rest der Gesell­schaft aus­ge­schlos­sen wer­den, betrach­tet er sich als Auf­fang­becken der Min­der­heit, heu­te also: der Com­pu­ter­lo­sen? Ist der „Con­gress“ also nicht viel mehr als ein Zoo von Min­der­hei­ten, durch deren Käfi­ge – assem­blys – man (zuse­hends schwie­ri­ger) schrei­ten kann, um sich mal anzu­gucken, was es für wun­der­sa­me Gestal­ten gibt? Hui, wie das blinkt!

Hacken ist der krea­ti­ve Umgang mit Tech­nik – aber was ist ein Hacker?

Zwei­fel­los: Hacker ist, wer hackt, und Anse­hen gilt es sich zu erar­bei­ten: Beur­tei­le einen Hacker nach dem, was er tut – nur: Ist es bereits eine Aner­ken­nung wert, wenn man anders ist, eine Orchi­dee, eine beson­de­re Schnee­flocke? Ja, nerds haben sich schon immer zweck­mä­ßig zusam­men­ge­tan, weil nur ihres­glei­chen ihre Denk- und Lebens­wei­se ver­stan­den und nicht ver­lacht haben – aber ist das heu­te anders? Ist nicht der sozi­al inkom­pe­ten­te Kli­schee­hacker mit Piz­za­re­sten auf dem Fein­ripp­hemd noch immer das Ziel von Spott der nor­ma­len Men­schen? Sind sie nicht noch immer die Orchi­deen? Wer ist hier nor­mal, wer die Kli­en­tel des Vereins?

Offen­sicht­lich zumin­dest nerds:

Statt laut pöbelnd einen Alt­nerd-Bre­x­it zu for­dern, müs­sen wir die Arme wei­ter auf­hal­ten und unse­ren Hacker-Kul­tur-Raum arro­ganz­frei allen ande­ren Nerds zum Kopie­ren vorleben.

Müs­sen „wir“ das?

Mit Blick auf die ver­gan­ge­nen paar „Con­gres­se“ bleibt die Fra­ge offen, ob es sich wirk­lich noch um einen „Hacker-Kul­tur-Raum“ oder nicht doch eher um eine Art Indoor­camp der sozia­len Gerech­tig­keit han­delt. Ich hege kei­ner­lei Ein­wän­de gegen die Theo­rie, der „Con­gress“ soll­te ein posi­ti­ves Bei­spiel für geleb­te Hacker­kul­tur sein, und auch mein Ver­ständ­nis von dem, was Hacken ist und was nicht, reicht längst weit genug, um zu ver­ste­hen, wie­so Kochen oder Whis­ky­rie­chen als Bei­spie­le für den krea­ti­ven Umgang mit Tech­nik eigent­lich her­vor­ra­gend geeig­net sind. Allein: Mir erschließt sich nicht, was „die Anti­fa“, die sich tra­di­tio­nell dun­kel beflaggt im ersten Stock­werk oder inein­an­der ver­kno­tet in der Ruhe­ecke auf­hält, mit der Hacker­kul­tur zu tun hat, die doch besagt, dass ein Hacker poli­tisch prin­zi­pi­ell über­all ste­hen darf (außer beim Geheim­dienst), denn Hacken ist zwar Aus­druck von per­sön­li­cher Frei­heit im alt­li­be­ra­len Sin­ne, dar­über hin­aus aber unpo­li­tisch. Mir erschließt sich nicht, inwie­fern die Hacker­kul­tur plötz­lich von der gran­dio­sen Erkennt­nis pro­fi­tie­ren kann, dass auch Nicht­hacker Men­schen sind, als hät­te das je ein Hacker wirk­lich bezwei­felt. Mir erschließt sich nicht, inwie­fern Geschlech­ter­fra­gen in einer Gemein­schaft, der qua Ethik das Kön­nen wich­ti­ger ist (lies: sein soll­te) als jed­we­de kör­per­li­che Eigen­schaft, als dis­kus­si­ons­wür­dig erach­tet wer­den soll­ten. Vor allem erschließt sich mir aber nicht, inwie­fern eben­die­se Hacker­ge­mein­schaft einen Vor­teil dar­aus gewin­nen kann, jedem unge­ach­tet sei­ner Qua­li­fi­ka­ti­on eine Büh­ne zu bie­ten, als suche man das näch­ste Super­ta­lent, denn letzt­lich ist die Zeit, die allen Refe­ren­ten zur Ver­fü­gung steht, begrenzt. Soll­te eine Fach­ta­gung nicht stets das Fach­li­che betonen?

Ich möch­te es ein­mal bewusst sprach­lich über­trei­ben: Jeder, der einen Saal blockiert, um den Anwe­sen­den einen Vor­trag über – ich nen­ne jetzt nur mal ein paar Bei­spie­le aus dem unsor­tier­ten Vor­trags­plan für den 33C3 – poli­ti­schen Popu­lis­mus (als stell­te jemand, der die Hacker­ethik ver­stan­den hat, des­sen Gefähr­lich­keit in Fra­ge und als wäre ein sol­cher Vor­trag nicht selbst Aus­druck eines sich ohne jede Selbst­iro­nie als gut ver­ste­hen­den Popu­lis­mus), Anthro­po­lo­gie oder Flücht­lings­po­li­tik zu hal­ten, nimmt einem Hacker, Nerd oder wenig­stens Pro­gram­mie­rer Platz und Zeit weg, um die Hacker­kul­tur wirk­lich nen­nens­wert vor­an­zu­brin­gen und/​oder der wer­ten Außen­welt, die nur zur Berie­se­lung anreist, einen Ein­blick in die Hacker­kul­tur zu gewäh­ren. Die klau’n unse­re Jobs! Es mag, dies ist unbe­strit­ten, gut und rich­tig sein, dass die Hacker­kul­tur Men­schen nicht nach Alter, Geschlecht, Eth­nie, Ein­kom­men, Welt­an­schau­ung oder son­sti­gen peri­phe­ren Eigen­schaf­ten klas­si­fi­ziert, son­dern jeden von ihnen glei­cher­ma­ßen als poten­zi­ell will­kom­me­ne Berei­che­rung (oder, je nach Façon, anstren­gen­de Belä­sti­gung) begreift. Das muss gemein­sa­mer Grund­wert blei­ben, darf aber kei­nes­wegs zum Selbst­zweck wer­den, denn sobald die Gleich­heit von Men­schen zum Vor­trags­the­ma wird, ist sie als nicht mehr selbst­ver­ständ­lich anzu­se­hen – und das wäre tat­säch­lich ein Problem.

Bezahl­tes Nerd­gucken ist eben kein Erfahrungsaustausch.


Nach­be­mer­kung: Die öffent­li­che Dis­kus­si­on zu die­sem Arti­kel ent­spricht erwar­tungs­ge­mäß nicht unbe­dingt dem hier Gesag­ten und/​oder Gemein­ten. Kom­men­ta­re wer­den von mir mit­un­ter auch aus­schließ­lich zu Unter­hal­tungs­zwecken frei­ge­schal­tet – mei­ne eige­nen eingeschlossen.

Seri­en­na­vi­ga­ti­on« Der Zusam­men­bruch der Hacker­kul­tur durch den Sie­ges­zug des Twit­ter­fe­mi­nis­musCha­os Orchid Club (Nach­trag): Der #33c3 und die Feigen_blätter. »

Senfecke:

    • Uuuu! Anonym jeman­den als Arsch­loch beschimpft! Geil! Respekt zu so viel Mut!
      Eine Groß­ar­ti­ge Kul­tur lebt der Herr/​Frau „Anony­mous“ da. Hat er/​sie die auf Face­book gelernt?!

        • Ich neh­me alles zurück und ent­schul­di­ge mich viel­mals bei allen Betei­lig­ten. Da hat­te ich nicht genug Kon­text /​ Spe­zi­al­ne­ti­quet­te deses Blogs.
          Ent­schul­digt trotz­dem mei­nen Bei­s­re­flex gegen­über „beschimp­fun­gen“ aus Anony­mer Ecke nicht.
          Ich muss ruhi­ger, gelas­se­ner, und lei­der auch „ist mir ega­ler“ wer­den. Wir Nerds hät­ten die­ses Inter­net ein­fach nicht aus unse­ren Hän­den geben dürfen.

  1. Vie­len Dank für Ihren wich­ti­gen Bei­trag, dem ich ein­schrän­kungs­los zustimme.

    Quint­essenz:

    > Jeder, der einen Saal blockiert, um den Anwe­sen­den einen Vor­trag über
    > zu hal­ten, nimmt einem Hacker, Nerd oder wenig­stens Pro­gram­mie­rer Platz und Zeit weg,
    > um die Hacker­kul­tur wirk­lich nen­nens­wert voranzubringen..

  2. Sauber.…schluss mit dem Quatsch.

    Ich kann die­se Min­der­we­rig­keits­kom­ple­xe nicht für gut heissen.

    Hacker sind Hacker…

  3. Will­kom­men in der bun­ten SJW Welt die kei­ne ande­ren Mei­nun­gen mehr zulässt und am Ende die kur­ze Peri­ode der Mensch­heit, in der man sich bil­det und was liest, als Dis­kri­mi­nie­rung gegen unge­bil­de­te ansieht. Ent­we­der wei­ter mit­ma­chen und sei­nen Intel­lekt anpas­sen oder aussteigen.

  4. Abso­lut auf den Punkt. Viel­leicht muss auch ein­fach was neu­es her. Eine neue „Orga­ni­sa­ti­on“, die sich auf die Grund­wer­te kon­zen­triert. Com­pu­ter und Tech­nik. Der CCC wird sich nicht mehr ändern. Der wur­de über die Jah­re kom­plett unter­wan­dert. Zeit, sich abzuspalten.

    • Der Name müss­te auch gleich eine rekur­si­ons­taug­li­che, belei­di­gen­de Abkür­zung sein, z.b. C Unites Natu­re and Tech­nik, genau so und Deng­lisch geschrie­ben, als Refe­renz (höhö) zur Pro­gram­mier­spra­che und als garan­tier­ter Stein des Ansto­sses, soll­te sich mal jemand erdrei­sten, das abzu­kür­zen. Und als Erin­ne­rung and die Grün­der­ge­schich­te, wissenschon.

      • Da braucht man schon noch mehr Inhalt.
        Und viel­leicht soll­te man erst­mal mit einer klei­nen, viel­leicht ört­lich beschränk­ten Orga­ni­sa­ti­on anfan­gen, dann wird man wenig­stens nicht gleich unterwandert.
        Ein Leser mehr!

    • ja, mach mal! ;-)

      Ne aber ganz im Ernst: Die Idee kam in letz­ter Zeit schon öfter auf und ich fin­de sie gut. Statt (erfolg­los!?) zu ver­su­chen, dem gan­zen gro­ßen Laden wie­der eine ande­re Rich­tung zu geben (und sich dabei zu ver­hei­zen – sieht man ja auch in div. pol. Par­tei­en, wie sowas läuft) – soll­te man lie­ber was Neu­es mit Gleich­ge­sinn­ten auf­ma­chen. Ist ja gera­de auch in der Com­pu­ter­welt nichts unge­wöhn­li­ches – sie­he die div. Forks von Pro­jek­ten. Ich den­ke nur: EINER (oder evtl. eine Grup­pe aus (Ex-)CCClern die sich schon kennen/​Kontakt haben) müss­te mal einen Anfang machen damit Ande­re dann ggf. sich betei­li­gen können.

    • Viel­eicht mal wie­der an der Zeit mehr Demo-Par­tys zu besu­chen und moe­g­lichst aktiv dort mit­zu­ma­chen. Ich habe das Gefuehl die Demo­sze­ne hat Nach­wuchs durch­aus noe­tig. Man koenn­te Demo-Par­tys durch­aus mit mehr Coding-Vor­tra­e­gen anrei­chern, und auch mit Hard­ware­ge­ba­stel. Der Game­boy-Vor­trag vom 33C3 haet­te auch gut ins Vor­trags­pro­gramm einer Demo-Par­ty gepasst, und der Vor­trag war auch einer der nicht all­zu zahl­rei­chen wirk­lich inter­es­san­ten auf dem Con­gress. Der alte CCC und die Demo-Sze­ne hat­ten lan­ge Zeit viel gemein, und der Club hat die Demo-Sze­ne eine Zeit lang auch aktiv bewor­ben. Heu­te sind ihm die Kum­pels von damals wohl nicht mehr so wich­tig, die neu­en Freun­de Anti­fa, Fugee-Ret­ter & Co sind ihm wohl wichtiger…

      Coding, Kunst, Wis­sens­aus­tausch und Par­ty, was will man mehr als „Hacker“? Lie­ber Demo-Par­ty als 34C3 in 2017? :evil:

  5. Tja. „Ihr“ habt die Leu­te rein­ge­las­sen und euch unter­wan­dern las­sen wie die Pira­ten. Nun müsst ihr die Sup­pe auch auslöffeln.

    • Es sind selt­sa­mer wei­se immer die glei­chen Namen die zu erst die Pira­ten unter­wan­dert und ver­nich­tet haben und auch den CCC kaputt machen. Neu­er­dings fin­det man die glei­chen Namen bei Lin­ken, Grü­nen und SPD.

      • Ist das tat­säch­lich so? Hat­te ich bis­her nicht dar­auf geach­tet, klingt aber, als wäre es wert, mal über­prüft zu wer­den. Beispiele/​Namen? Im näch­sten Schritt wäre mal zu über­prü­fen, ob die aus eige­nem Impuls han­deln („weil man’s kann/​will“), oder wer dar­an ein Inter­es­se hat /​davon profitiert

      • Was so jemand wie Ste­phan Urbach auf ein­mal in der Orga des 33C3 zu suchen hat, war mir auch schleierhaft.
        Man soll­te mei­nen die alten Hasen beim Club wuess­ten es bes­ser, einen sol­chen Zer­set­zer im Ver­ein zu haben.
        Was der da wohl vor­hat? Dem neh­me ich es nicht ab das er ohne eine eige­ne Agen­da bei einer Orga­ni­sa­ti­on mitmacht.
        War­schein­lich „Es darf kei­ne lin­ke Gemein­schaft neben mir geben“ oder so. :?

  6. Was Du lei­der über­le­sen hast, ist das mei­ne offen­si­ve Ein­la­dung den „wahr­haft Begab­ten ande­rer Wis­sens­ge­bie­te“ gilt, Leu­te die sich aus­tau­schen und betei­li­gen wol­len. Du erzeugst einen Dis­senz zwi­schen dem was Du und dem was ich will, den es so nicht gibt: Nie­mand will fach­lich unfun­dier­ten Bull­shit­schwaf­lern aus ande­ren Sze­nen eine Büh­ne geben.

    Es ist ja nur so, dass der pro­zen­tua­le Anteil von Hard­core-Techi­es gesun­ken ist, die abso­lu­te Anzahl steigt ste­tig. Wenn Du die­se „Mar­gi­na­li­sie­rung“ anpran­gerst, und dass Du die ande­ren Hard­core-Nerds nicht mehr fän­dest, weil zu viel „Tech­nik­frem­de“ rum­lau­fen, wirkt Dei­ne Kri­tik genau­so hohl wie die neue Rech­te, die einen „War on Christ­mas“ her­bei­fa­bu­liert. Ich den­ke näm­lich eher: Mit den The­men-Assem­blies und Work­shops sind die auf ihre Topics fokus­sier­ten Hacker sogar NOCH ein­fa­cher zu fin­den als früher.

    Und auch noch­mal: Der Cha­os COMMUNICATION Con­gress ist bewusst nicht das sel­be wie der Cha­os COMPUTER Club, in letz­te­rem ist der Fokus NATÜRLICH noch auf unse­ren Kern­kom­pe­ten­zen am Com­pu­ter. Der Con­gress soll Kom­mu­ni­ka­ti­on über Fach­gren­zen hin­weg eröff­nen. Das Netz, des­sen tech­ni­sches Fun­da­ment wir mit­ge­baut haben, ist für vie­le ande­re (zuerst com­pu­ter­frem­de) Nerds mit Ver­spä­tung zum ver­bin­den­den Werk­zeug gewor­den. Der Con­gress lebt genau­so eine kom­merz­freie, meri­ten­ba­sier­te, bull­shit­freie Umge­bung vor, die von den ande­ren Nerds genau­so begie­rig ange­no­men wird, wie zuletzt das Netz.

    • Ich habe den Con­gress stets als „die CCC-Ver­an­stal­tung“ wahr­ge­nom­men, der Ver­an­stal­ter heißt ja auch so ähn­lich. Jetzt eine bewuss­te Tren­nung zu impli­zie­ren ist doch ein biss­chen gewagt, denn die­se fin­det allen­falls recht­lich (also dort, wo es nie­mand mit­be­kommt) statt. Dass „die Besu­cher“ nicht „der CCC“ sind – geschenkt. Das löst das Pro­blem der Wider­sprü­che nicht. Wenn der „Con­gress“ nichts mit Hacken zu tun hat, wür­de das erklä­ren, wie­so Ver­stö­ße gegen die Hacker­ethik seit Jah­ren tole­riert wer­den, aber ich habe nicht so den Ein­druck, dass das nach außen hin kom­mu­ni­ziert wird. Ist immer­hin „der Hacker­kon­gress“, nicht wahr? (Aber: Cha­peau für den Neo­na­zi­ver­gleich, so schnell hät­te ich ihn nicht erwartet.)

      Aus dem Congresswiki:

      The 33rd Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gress (33C3) is an annu­al four-day con­fe­rence on tech­no­lo­gy, socie­ty and utopia.

      Womit sich erneut die Fra­ge stellt, ob wirk­lich alles da rein­ge­hört. Ist Anthro­po­lo­gie jetzt „tech­no­lo­gy“, „socie­ty“ oder „uto­pia“? Ist der Begriff „socie­ty“ so unsau­ber, dass „well­ness“ da ein­fach ein­ka­te­go­ri­siert und so gerecht­fer­tigt wird? Bzw. bedeu­tet das nicht eben genau, was ich andeu­te­te: dass der „Con­gress“ the­ma­tisch völ­lig belie­big gewor­den ist?

      Ob „nie­mand“ Bull­shit­schwaf­lern „eine Büh­ne geben“ will, wur­de ja nach der letz­ten Key­note schon aus­führ­lich the­ma­ti­siert. Ich will es mal so sagen: Es gibt zu viel Büh­ne für Leu­te, die da nach mei­nen ganz per­sön­li­chen ratio­na­len und ethi­schen Erwä­gun­gen nichts ver­lo­ren haben. Was trägt zum Bei­spiel „die Anti­fa“ denn zum kon­struk­ti­ven Aus­tausch zwi­schen Hackern bei, außer dass sie jedes Jahr Platz weg­neh­men und ver­su­chen, den „Con­gress“ zu poli­ti­sie­ren? Mir wäre da kein sinn­vol­ler Vor­trag bekannt. Das ist eben die­ser „Well­ness­fak­tor“, jeder darf rein, jeder darf sich prä­sen­tie­ren – und das macht mir Sorgen.

      • Cha­peau für den Neo­na­zi­ver­gleich, so schnell hät­te ich ihn nicht erwartet.

        Wie­so das nicht davon hat­te er doch schon meh­re­re in sei­nem, von Dir hier kom­men­tier­ten Beitrag.

    • Was Du lei­der über­le­sen hast, ist das mei­ne offen­si­ve Ein­la­dung den „wahr­haft Begab­ten ande­rer Wis­sens­ge­bie­te“ gilt, Leu­te die sich aus­tau­schen und betei­li­gen wol­len. Du erzeugst einen Dis­senz zwi­schen dem was Du und dem was ich will, den es so nicht gibt: Nie­mand will fach­lich unfun­dier­ten Bull­shit­schwaf­lern aus ande­ren Sze­nen eine Büh­ne geben.

      Wenn das nie­mand will, war­um pas­siert es dann immer wie­der? Irgend­je­mand musses ja gewollt haben, oder wer­den die The­men gewürfelt?

      Es ist ja nur so, dass der pro­zen­tua­le Anteil von Hard­core-Techi­es gesun­ken ist, die abso­lu­te Anzahl steigt ste­tig. Wenn Du die­se „Mar­gi­na­li­sie­rung“ anpran­gerst, und dass Du die ande­ren Hard­core-Nerds nicht mehr fän­dest, weil zu viel „Tech­nik­frem­de“ rum­lau­fen, wirkt Dei­ne Kri­tik genau­so hohl wie die neue Rech­te, die einen „War on Christ­mas“ her­bei­fa­bu­liert.

      Da isser auch schon. Der Nazi-Ver­gleich, gar­niert mit Belei­di­gun­gen und lächer­lich machen bzw. „in die Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker-Ecke schie­ben“. Und das direkt im ersten Posting.

      Klei­ner Tipp „Erd­geist“ (wel­cher Hacker wür­de sich über­haupt so nen­nen …), such mal nach Godwin’s Law. Haste wahr­schein­lich noch nie gehört. Liegt dar­an, dass Du kein Hacker bist …

      Ich den­ke näm­lich eher: Mit den The­men-Assem­blies und Work­shops sind die auf ihre Topics fokus­sier­ten Hacker sogar NOCH ein­fa­cher zu fin­den als früher. 

      Habt Ihr „das mit den Fähn­chen“ gemacht? LOL.

      Und auch noch­mal: Der Cha­os COMMUNICATION Con­gress ist bewusst nicht das sel­be wie der Cha­os COMPUTER Club, in letz­te­rem ist der Fokus NATÜRLICH noch auf unse­ren Kern­kom­pe­ten­zen am Com­pu­ter. Der Con­gress soll Kom­mu­ni­ka­ti­on über Fach­gren­zen hin­weg eröff­nen. Das Netz, des­sen tech­ni­sches Fun­da­ment wir mit­ge­baut haben, ist für vie­le ande­re (zuerst com­pu­ter­frem­de) Nerds mit Ver­spä­tung zum ver­bin­den­den Werk­zeug gewor­den. Der Con­gress lebt genau­so eine kom­merz­freie, meri­ten­ba­sier­te, bull­shit­freie Umge­bung vor, die von den ande­ren Nerds genau­so begie­rig ange­no­men wird, wie zuletzt das Netz.

      Bla­blub. Typi­sches SJW Begrif­fe ver­bie­gen. Des­we­gen lie­ben die auch so Begrif­fe wie „socie­ty“ oder „uto­pia“. Schön Wischi-Waschi, damit kann man bei Bedarf alles irgend­wie rechtfertigen.

      Com­pu­ter­frem­de Nerds. LOL. Das ist ein Oxy­mo­ron. Du meinst „Spin­ner“ oder „Hip­ster“.

      • Das kann ich so nicht ste­hen las­sen. „Erd­geist“ hat hacker­tech­nisch eine Men­ge drauf. Nur manch­mal so komi­sche Einfälle…
        Und natür­lich gibt es auch Nicht-Com­pu­ter-Nerds. Nur soll­ten die viel­leicht nicht gera­de eine Key­note auf dem Con­gress hal­ten. :)

        • Viel­leicht sind unse­re Defi­ni­tio­nen anders.

          Mag‘ sein, dass der gut coden kann und sich mit IT Din­gen gut auskennt.

          Das ist für mich aber kein Hacker.

          • Also jemand der einen angeb­li­chen spe­cial pur­po­se machi­ne – wahl­com­pu­ter mit dem man laut Herrsteller(NEDAP) nur aus­schließ­lich deren voting soft­ware aus­füh­ren kann zu einem Schach­com­pu­ter umkon­fi­gu­riert und deren Anga­ben Lügen strafft, trifft eigent­lich die Bezeich­nung Hacker ziem­lich genau, oder sind das für dich immer­noch nur ver­mumm­te Zeit­ge­nos­sen die aus­schließ­lich frem­de Syste­me über­fal­len *schmun­zel*?

  7. Es wäre gut zu unter­schei­den zwi­schen der öffent­li­chen Ver­an­stal­tung des Con­gres­ses und dem CCC als e.V..
    Nur weil ein paar Holi­gäns im Sta­di­on auf­tau­chen, ist der Fuss­ball­ver­ein nicht auto­ma­tisch eine Schlägertruppe.

    Wau war immer Poli­ti­ker und der CCC eben­falls. Natür­lich haben sich die Per­so­nen damals durch „Spaß am Gerät“ zusam­men gefunden.

    Auf einer Ver­an­stal­tung mit 12.000 Teil­neh­mern kann man nicht erwar­ten, das nur das eige­ne Inter­es­se an tie­fer Tech­nik befrie­digt wird.

    Die paar SJWs erle­di­gen sich mit der Zeit automatisch.

    • Wenn die Schlä­ger­trup­pe (Anti­fa) jedes Jahr auf’s neue ein­ge­la­den wird, dann ist auch der CCC eine.

      Von wegen ‚tie­fer Tech­nik‘: Ja, kann nicht alles mega-nerdig und am besten gleich in Assem­bler sein.

      Nur: Was zum Teu­fel hat eine Frau die über irgend­was mit Flücht­lin­gen schwa­felt mit Tech­nik zu tun? Null!

      • Ich hat­te die Key­note so ver­stan­den, dass sie als Anre­gung dazu die­nen soll­te, Neu­hackern gegen­über Inter­es­se statt Skep­sis zu zei­gen. Nur: Dafür hätt’s kei­ne Key­note gebraucht, vor allem nicht in die­sem Rah­men. Ich fin­de es ein wenig frech von den Ver­an­stal­tern, den Besu­chern zu unter­stel­len, sie wären nicht per se auf­ge­schlos­sen gegen­über Flücht­lin­gen („Neu­an­kömm­lin­gen“, lie­be Güte, als wäre das so ein Unter­schied), aber das war halt so ihre Ent­schei­dung. Tja, nun.

        • Ja, übli­che Tak­tik, bist erst­mal default-schul­dig. Sie­he die (nicht frei­wil­li­gen) Anti-Ver­ge­wal­ti­gungs-Semi­na­re an US-Unis. Über­all Ver­ge­wal­ti­ger. Ach­ja, und Nazis. Schlimm.

          Abge­se­hen davon, war­um soll­ten die Besu­cher oder CCC-Mit­glie­der auf­ge­schlos­sen gegen­über Flücht­lin­gen sein? Die sind auf­ge­schlos­sen gegen­über der Hacke­rei. Wenn ein Flücht­ling hacken kann, isser will­kom­men, sonst halt nicht. Wo ist das Problem?

          Zum The­ma Neu­hacker: Genau was Du sagst. Wozu über­haupt die Key­note? War­um soll­te man gegen­über Neu-Hackern Inter­es­se statt Skep­sis zei­gen? Ein rich­ti­ger Hacker hat immer schon „ganz auto­ma­tisch“ zum CCC gefun­den und wur­de auch immer „ganz auto­ma­tisch“ auf­ge­nom­men. Das pas­siert mei­ner Mei­nung nach ein­fach durch das Wesen. Wer­be­ver­an­stal­tun­gen nach dem Mot­to „Guck mal hier, wir sind doch ein ganz tol­ler Hau­fen, kom­ma‘ bei uns bei und ler­ne Hacken“ wür­den gar nicht funk­tio­nie­ren. Ent­we­der man ist der Typ dafür oder halt nicht. Die Leu­te, die solch‘ eine Wer­be­ver­an­stal­tung anzieht, sind sowie­so kei­ne Hacker. Was sol­len die zum Club beitragen?

    • Und die ‚paar SJWs‘ wer­den sich auch nicht auto­ma­tisch erle­di­gen. Die wer­den über kurz oder lang den CCC zer­stö­ren. Gibt genug ande­re Beispiele …

  8. Tja, tux, kann dir da nur zustim­men. Wird irgend­wie Zeit, mal drü­ber nach­zu­den­ken, wie man wie­der zu dem Punkt zurück fin­det, den man mal inne hat­te. In den 80er und 90er, wo man nicht­mal den Namen der aktu­el­len Poli­ti­ker kann­te. Die waren unge­fähr so inter­es­sant wie Windows1.0. Aber wo man die Tele­fon­num­mern der ört­li­chen Mail­box feh­ler­frei sofort nach dem Wecken und mit min­de­stens 2 Pro­mil­le Rest­al­ko­hol auf­sa­gen konnte. 

    Sprich, wo man wuss­te was sein Hand­werks­zeug sein muss und wo man sich bes­ser raus­hält weil man davon nichts ver­steht und es auch gar­nicht ver­ste­hen will.

  9. Dan­ke, ein sehr ehr­li­ches Post. Mir ist das letz­tes Jahr äußerst unan­ge­nehm auf­ge­fal­len und ich habe erst­mal die Key­note nicht ange­schaut. Der CCC soll­te bei sei­ner Kern­kom­pe­tenz blei­ben. Der Kom­men­tar von erd­geist ist abso­lut unpassend.

  10. Zu einem Markt vol­ler Eitel­kei­ten sind die Jungs und Mädels vom CCC gewor­den. Ange­passt­heit und abso­lu­te poli­ti­sche kor­rekt­heit sind der neue Maßstab.
    Man erin­ne­re sich noch an fofo’s „Ade­lung“ als er zum Hacker Con­gress in die USA „hin­ge­jet­et“ wur­de, ohje.
    Jawohl­ja, end­lich im (ehe­mals ver­hass­ten) Estab­li­sch­ment ange­kom­men, jetzt gilt es nur noch sei­ne eige­nen Pfrün­de zu sichern. Wie es die Vor­bil­der in der Poli­tik vor­ma­chen, klas­se, bravo. 

    Dan­ke für dei­ne offe­nen Wor­te, die es lei­der immer sel­te­ner gibt. 

    p.s. gibts die Key­notespre­che­rin vom 32C3 wirk­lich? oder ist das nur eine Kunst­fi­gur die erschaf­fen wurde?

  11. Ich war die­ses Jahr auf der IT-Defen­se in Mainz. War irgend­wie voll­kom­men Gut­men­schen- und SJW-frei. 2017 fin­det die­se in Ber­lin statt. Viel­leicht wäre das etwas?

    • Ich fra­ge mich ja immer, wie so ein Tref­fen rei­ner Schlecht­men­schen aussieht.…zur Begrü­ßung erst­mal ein paar in die Fres­se und dann ordent­lich über die, die nicht dabei sein können/​dürfen, ablästern?
      Weiß auch nicht, ob auf der IT-Defen­se nicht zumin­dest ein paar Okmen­schen dabei sind…vielleicht sogar ein paar, die hin und wie­der was gutes tun? man weiß es nicht…
      aber stimmt schon, eini­ge der Refe­ren­ten erwecken zumin­dest schon den Ein­druck, ger­ne ihren Kun­den das Geld aus der Tasche zu ziehen.

  12. Viel­leicht ganz blö­de, aber ernst­ge­mein­te Fra­ge: Wie wer­den die Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gres­se eigent­lich in den letz­ten Jah­ren finanziert?

      • Naja, sowas in der Rich­tung war auch mein Gedan­ke, aber es wäre schön, da Klar­heit zu bekom­men. Wobei: Wenn tat­säch­lich was in der Rich­tung läuft, wer­den die sich wahr­schein­lich gro­ße Mühe geben, die Geld­flüs­se zu ver­schlei­ern. Nichts Genau­es weiß man nicht…

  13. Ach Du hei­li­ge Scheisse.

    Habe mir gera­de mal die Key­note ange­schaut und mal etwas recher­chiert. War wohl echt nicht auf dem laufenden.

    Was soll ich sagen. Die Num­mer is‘ durch Leu­te, der CCC ist prak­tisch Geschich­te :(

  14. Was ich mich schon seit gerau­mer Zeit fra­ge: Wo steht eigent­lich geschrie­ben, dass man da eine Par­ty mit n‑zigtausend Besu­chern fei­ern muss? Es wur­de oben bereits auf Quan­ti­tät vs. Qua­li­tät hin­ge­wie­sen, aber das ein­zi­ge was ich dazu dann lese ist „was soll man denn sonst machen wenn da so vie­le kom­men“. Ähm, viel­leicht kei­ne Wer­bung? Viel­leicht gera­de nicht „kom­met alle“ rufen? Oder ist das ein Natur­ge­setz, dass etwas nur gut ist, wenn es recht groß ist (jaja)? Ich fand das Bemü­hen um mög­lichst viel Zulauf in den letz­ten Jah­ren der­ma­ßen auf­fäl­lig, dass ein „Naturgewalt“-Argument jetzt schon einen komi­schen Ein­druck weckt.
    Es geht mir nicht um Bashing, man kommt da ja auch schnell mal in einen Rausch, die­ses „zu etwas ganz gro­ßem gehö­ren“ usw. und das geschieht ja unbe­wusst und ist sicher bio­lo­gisch erklär­bar. Aber man soll­te spä­te­stens bei sich selbst mal den roten Alarm­knopf drücken, wenn man Ande­re, die den eige­nen Stand­punkt kri­ti­sie­ren und das auch noch sach­lich begrün­den kön­nen auf per­sön­li­cher Ebe­ne angeht und/​oder sach­fern dis­kre­di­tiert. Das sind bewähr­te tota­li­tä­re Prak­ti­ken und man soll­te sich zumin­dest dar­über im Kla­ren sein, dass das zumin­dest man­chen Kon­ter­re­vo­lu­tio­nä­ren dann auch so auffällt.

  15. Erst­mal 100% Full ACK!

    Und dann lies dir bit­te mal https://events.ccc.de/congress/2013/wiki/Projects:Chaospatinnen durch. Ich weiß ja nicht wie sich das für dich liest: „Paten­sy­stem, um schüch­ter­ne Neu­lin­ge zum Con­gress­be­such zu ermun­tern.“ ich hab den Ein­druck die Agen­da dahin­ter ist eine völ­lig ande­re. :(

    Einen con­gress frü­her (29c3) war das mit den cree­per­cards… damit hat man den Hebel ange­setzt das der CCC angeb­lich eine sexi­sti­sche Drecks­höh­le ist… der man nur bei­kom­men kann durch ordent­li­chen Schutz von Min­der­hei­ten… oh, und Über­ra­schung, WIR bie­ten jetzt die­sen ja zufäl­lig Schutz für Neu­lin­ge an. :lol:

    Doch was mei­nen die­se Leu­te die von „schüch­ter­nen Neu­lin­gen“ reden? :? Schon­mal pro­biert auch nur mit einer von die­sen Per­so­nen dar­über zu reden? Pro­bier es mal! Und war­um ist das über­haupt ein Pro­blem was die da tun? Tja, wer das anzwei­felt oder hin­ter­fragt, der bekommt die Breit­sei­te der SJW-Under­ground-Power aus Ber­lin zu spüren.

    Aus mei­ner Sicht ist das Ding noch nicht ver­lo­ren. Ein­fach per Ver­eins­be­schluss raus­wer­fen und gut!

    Full ACK! Full ACK! Full ACK! Full ACK!

    • Per Ver­eins­be­schluss raus­wer­fen wird schwie­rig, mit wel­cher Begründung.

      Die Pres­se wür­de den CCC in jedem Fal­le kom­plett verreissen.

      Mei­ner Mei­nung nach hät­ten bestimm­te Leu­te nicht in bestimm­te Posi­tio­nen kön­nen dür­fen. Jetzt sit­zen da halt kei­ne Hacker mehr.

      Viel­leicht könn­te man das Ruder noch her­um­rei­ssen, indem man dafür sorgt, dass sämt­li­che Ent­schei­dun­gen nur von Leu­ten getrof­fen wer­den dür­fen, die wirk­lich Hacker sind. 

      Kei­ne „Publi­ka­ti­on“ (und zwar was „rich­ti­ges“, was wirk­lich nur ein Hacker­ge­hirn hin­kriegt), kein Mit­spra­che­recht, ganz ein­fach. Damit soll­te man die SJWs eigent­lich zu 100% fil­tern können.

  16. Ich finds ja süß wie sich hier das Kli­schee empört. Der typi­sche mit­tel­al­te It-bera­ter Name empört sich hier vor dem Fremden.
    Also mich haben damals ja die Offen­heit für neu­es und das Inter­es­se an ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven, zusätz­lich zum tech­ni­schem inter­es­se in die IT getrie­ben. Nur um dann zu sehen das auch hier die alten – wenn nicht sogar Baby­boo­mer – ihren alten Quatsch verbreiten. 

    Was ich an eurer Angst nicht ver­ste­he ist die feh­len­de Selbst­re­fle­xi­on über Mit­tel und Aus­sa­gen. Jeder darf auch mal kru­de The­sen ver­tre­ten, aber man muss doch mal anfan­gen nach rechts und links zu schau­en und sich Fra­gen über die eige­nen The­sen stel­len und wenn man dann drauf kommt, oh mei­ne Peer­group in der oder der Fra­ge ähnelt mir aber sehr, dann doch mal anfan­gen sich selbst in Fra­ge zu stellen.

    Will hei­ßen wenn sich hier nur Thor­stens, Jochens, Ste­fans und Peters empö­ren triff­ts ja die rich­ti­gen wei­ßen alten Män­ner. Beschäf­tigt euch doch bit­te ein­mal mit The­sen anstatt Schutz­re­fle­xen. Danke.

    Hin: vor Empö­rung: das heißt nicht das Kri­tik ille­gi­tim wird, son­dern das man sei­nen eige­nen Stand­punkt auf Ein­sei­tig­keit über­prü­fen sollte.

    • „Wei­ße mit­tel­al­te Män­ner“? Also die, die den CCC gegrün­det, auf­ge­baut und gefe­stigt haben? Ich verstehe.

      Ist die eige­ne Mei­nung weni­ger wert, weil man die fal­sche Haut­far­be, das fal­sche Geschlecht, das fal­sche Alter hat? Ist auto­ma­tisch das Gegen­teil richtig?

      Check‘ mal dei­ne Pri­vi­le­gi­en, ey.

      • Bit­te lies nochmal.
        Hab viel­leicht auch schlecht defi­niert, rede­te nicht nur vom ccc son­dern all­ge­mein der it welt, ist natür­lich teil­wei­se deckungsgleich.
        Soll ich auf das hat den ccc auf­ge­baut ein­ge­hen oder magst du dir die zusam­men­hän­ge selbst erklä­ren. Hängt mit Zeit, Gesell­schaft­li­cher Stel­lung und you name it Pri­vi­le­gi­en zusam­men. Weil Zeit und Geld sowas auf­zu­bau­en und über­haupt beschäf­ti­gung mit die­sen the­men vor 30 jahren.

        Und: Es geht gar nicht dar­um das alte wei­ße Män­ner nichts mehr dür­fen sol­len, son­dern das dei­ne The­sen nur von alten wei­ßen Män­nern ver­tre­ten wird. Was es nicht falsch machen muss, aber man könn­te zumin­dest mal damit _​anfangen_​ dar­über nach­zu­den­ken war­um das so ist.

        • Ich bin nun nicht beson­ders alt. Aller­dings kann ich durch­aus ver­ste­hen, dass die, die die gan­ze Arbeit ™ machen, es ungern sehen, wenn sie nicht wert­ge­schätzt wer­den, weil sie blö­der­wei­se einen Penis tragen.

          Der Troll in mir wür­de jetzt gern dar­über reden, was aus Yahoo und HP gewor­den ist, als sie zwi­schen­durch mal eine Frau ans Ruder gelas­sen haben, aber das wür­de ver­mut­lich die Situa­ti­on nicht ent­span­nen. Fakt ist (eben­falls ™), dass die EDV prin­zi­pi­ell eher Män­ner anzieht – aus dem glei­chen Grund, wie­so in sozia­len Beru­fen über­mä­ßig vie­le Frau­en aktiv sind. Das ist wahr­schein­lich nicht mal unbe­dingt gesell­schaft­lich bedingt.

        • Ich habe lei­der deut­lich mehr dis­kus­si­ons­be­rei­te „alte wei­ße Män­ner“ – sei es in der so genann­ten „IT-Welt“ als auch im so genann­ten „rea­len Leben“ – getrof­fen, als unter den gan­zen selbst­er­nann­ten „Chan­ge“ als Selbst­zweck fei­ern­den Hütern von Tole­ranz und Inklu­si­on. Als alter, IMO nicht zwin­gend wei­ßer und männ­li­cher Mensch ver­fügt man nun mal mit eini­ger Wahr­schein­lich­keit über etwas mehr an Erfah­rung und im Ide­al­fall auch über die Fähig­keit, aus Erfah­run­gen abstrak­te, gene­ri­sche Schlüs­se zu zie­hen, die bei der Mei­nungs­bil­dung meist von prak­ti­schem Vor­teil sind. Dass als Gegen­pol bei den mei­sten Angst vor Unbe­kann­tem oder auch ein­fach um die eige­nen (meist küm­mer­li­chen) Pfrün­de dazu kommt, trifft unbe­strit­ten zu und dass feh­len­de Dis­kurs­kom­pe­tenz eine eigent­lich gut gemein­te War­nung vor bereits erleb­ten ähn­li­chen Ent­wick­lun­gen oft in restrik­tiv-ableh­nen­de pro­ak­ti­ve Defen­siv­ag­gres­si­on mün­den lässt, ist eine der unschö­nen Sei­te dar­an. Ich ken­ne auch durch­aus eini­ge nicht­al­te Men­schen jeder Haut­far­be und Ori­en­tie­rung, die in der Lage sind, Argu­men­te sach­lich und los­ge­löst von Per­son, „Moral“ und „gutem Wil­len“ zu betrach­ten und zu dis­ku­tie­ren oder auch ein­fach ein­zu­se­hen, dass „rich­tig“ und „falsch“ (oder „gut“ und „böse“) über­haupt nur funk­tio­nie­ren, wenn man sich vor­her einig über Kon­text und Ziel­set­zung ist. Aber das sind eben zwangs­läu­fig nicht die mei­sten, weil es nun mal eine Fra­ge von Erfah­rung oder wenig­stens Übung (gele­gent­lich auch des Talents, mei­net­we­gen) ist.

          Was mich end­los ankotzt an die­sem ewig wie­der­keh­ren­den Gezicke, ist, dass man dar­aus eben genau doch mun­ter Fron­ten auf­baut und Gra­ben­krie­ge führt, anstatt sich mal hin­zu­set­zen, ein­zu­se­hen dass nicht jeder immer das glei­che gut und rich­tig fin­den kann und dafür viel­leicht sogar gute Grün­de hat und sich dann mal anzu­hö­ren, was die­se Grün­de sind und wie die oben genann­te Ziel­set­zung aus­sieht. Und man sich dann mal über­legt, wie man – gele­gent­lich gute – neue Ideen mit end­los vor­han­de­nem Erfah­rungs­wis­sen sinn­voll und zu einem wenig­stens teil­wei­sen Nut­zen mög­lichst vie­ler machen kann.

          DAS wäre „Hacker­ethik“. Alles ande­re ist bil­li­ges Posi­tio­nie­ren für die eige­ne Agen­da oder auch ein­fach nur Zeit­ver­treib à la RPG. Wenn das natür­lich das klein­ste gemein­sa­me Ziel ist, dann ist es halt so, und dann ist eigent­lich alles gut, aber dann soll­te man wenig­stens dazu stehen.

          Um auch etwas erfreu­li­ches dar­aus abzu­lei­ten: Der Ver­ein hat sei­nen ersten Eltern-Kind-Kon­flikt, und dafür wur­de es mit 35 rein sta­ti­stisch höch­ste Zeit. Alles Gute zum her­an­wach­sen­den Kind, Verein!

          Tschul­di­gung.

        • Klei­ner Hin­weis: Die böhsen Häcker defi­nie­ren sich eben nicht als alte wei­ße Män­ner. Dort zählt Kön­nen. Du kannst ein lila trans­se­xu­el­ler dreibei­ni­ger Hund vom Mars sein – es juckt kei­nen, solan­ge Du im Kung Fu was drauf hast. On the Inter­net nobo­dy knows you­re a dog.
          Und genau daher kom­men die Vor­wür­fe und Klas­si­fi­ka­tio­nen als alter wei­ßer Mann: von Leu­ten, die nix kön­nen und als Qua­li­fi­ka­ti­on eben nur die ganz beson­de­re Schnee­flocke anzu­bie­ten haben, die aber eben trotz­dem ver­su­chen, in Macht- und höhe­re Lei­tungs­po­si­tio­nen zu kom­men (um den eige­nen Nut­zen zu mehren).

          btw: wie wärs mit einem Troll­vor­trag? „Flir­ten – eine Metho­de zum Hacken pri­mä­rer weib­li­cher Geschlchts­merk­ma­le mit anschlie­ßen­dem pene­tra­ti­on test“? Die SJWs wür­den toben.

  17. Jedes Jahr wer­den Platz und freie Ein­tritts­kar­ten knapper

    Vor 5 Jah­ren gab es 5.000 Plät­ze auf dem Kon­gress, heu­te sind die Hölf­te der Kar­ten fest an Engel u.ä. ver­ge­ben und wir haben trotz­dem noch mehr freie Plät­ze als damals(frei nach Logbuch:Netzpolitik 202)

    als stell­te jemand, der die Hacker­ethik ver­stan­den hat, des­sen Gefähr­lich­keit in Frage

    Dann braucht es ja auch kei­ne Vor­trä­ge mehr über Geheim­dien­stüber­wa­chung, Sicher­heits­lücken uvm., jeder rich­ti­ge Hacker ist sich ja der Gefähr­lich­keit des­sen bewusst, oder wie?

    Ich könn­te wei­ter­ma­chen aber die­ses Post­gen­der und nicht Links, nicht Rechts son­dern Vor­ne hab ich schon zu oft hören müs­sen um mich nicht drü­ber auf­zu­re­gen m(

    • Sicher­heits­lücken sind aus Hacker­sicht deut­lich inter­es­san­ter als Geschlech­ter­foo. Es sei denn, man ist einem kru­den Sexis­mus, der Wert und damit Hilfs­be­dürf­tig­keit einer Per­son an „Penis“ oder „kein Penis“ fest­macht, gefan­gen, was dann natür­lich scha­de ist. Ein Mensch soll­te danach beur­teilt wer­den, was er tut. Von der Gesell­schaft eben­so wie vom Ein­zel­nen. Und ja, das ist post­gen­der, und nein, das ist kei­nes­wegs regres­siv, son­dern in einer Zeit, in der das bio­lo­gi­sche und sozia­le Geschlecht (wtf ist ein sozia­les Geschlecht?!) von einer erschreckend lau­ten Min­der­heit für eine Ver­schwö­rungs­theo­rie vom wei­ßen Mann gehal­ten wird, sogar ziem­lich nah am Zeitgeist.

      Näch­ster Schritt: Post­po­li­tik. Das klas­si­sche poli­ti­sche System ist auf eine digi­ta­li­sier­te, glo­ba­li­sier­te Welt ein­fach nicht mehr sinn­voll anwendbar.
      Könn­te mal wer eine Par­tei gründen…

      Was die frei­en Plät­ze anbe­langt: Dan­ke für die Zah­len, ich kann­te die nicht.

  18. Anony­mous:
    Will­kom­men in der bun­ten SJW Welt die kei­ne ande­ren Mei­nun­gen mehr zulässt und am Ende die kur­ze Peri­ode der Mensch­heit, in der man sich bil­det und was liest, als Dis­kri­mi­nie­rung gegen unge­bil­de­te ansieht. Ent­we­der wei­ter mit­ma­chen und sei­nen Intel­lekt anpas­sen oder aussteigen. 

    Will­kom­men in der bun­ten SJW Welt der bor­nier­ten Alt­hacker, die kei­ne ande­ren Mei­nun­gen mehr zulässt. Merk­ste selbst, nicht? Die Welt halt sich gewan­delt und die Ethik, die hin­ter dem Hacker­tum steht, muss sich eben­so weiterentwickeln.

  19. Was für ein sel­ten bescheu­er­ter Bei­trag. Was für ein sel­ten bescheu­er­ter Bei­trag. Was für ein sel­ten bescheu­er­ter Bei­trag. Was für ein sel­ten bescheu­er­ter Bei­trag. Was für ein sel­ten bescheu­er­ter Bei­trag. Sie sind, mit Ver­laub, ein Arschloch.

  20. Ein Glück, dass die Rech­ten immer so däm­lich sind. Nicht aus­zu­den­ken, wenn da mal ein cha­ris­ma­ti­scher, schlau­er Füh­rer käme. Was der für einen Scha­den anrich­ten könnte!

    Erstens: Der Erd­geist ist eine Figur aus Goe­thes Faust.

    Zwei­tens: Die Key­note ist per Defi­ni­ti­on kein tech­ni­scher Talk. Außer­dem ist die Key­note früh am mor­gen, wenn die „ech­ten Hacker“ eh noch schla­fen. Die ein­zi­gen zu der Zeit wachen Men­schen sind Pres­se und „CCC-Kri­ti­ker“. Die idea­le Bele­gung für den Slot ist also etwas, das der Pres­se was zu schrei­ben gibt, das den Kri­ti­kern den Wind aus den Segeln nimmt, und bei dem „ech­te Hacker“ nichts tech­ni­sches ver­säu­men. Wenn ihr eure bei­den Hirn­zel­len mal anein­an­der­ge­rie­ben hät­tet, wäre euch selbst auf­ge­fal­len, dass das genau so gut ist, wie es gemacht wird.

    Drit­tens: Der Con­gress hat genau so vie­le gute Tech-Talks, wie gute Tech-Talks ein­ge­reicht wer­den. In man­chen Jah­ren (wie dem aktu­el­len, dem Ver­neh­men nach) hat der Con­gress sogar mehr gute Tech-Talks als es Slots gibt. Par­al­lel-Legen ist Schei­ße weil das Publi­kum dann rum­heult, zu früh ist Schei­ße weil dann kei­ner wach ist, zu spät ist Schei­ße weil das Publi­kum da Par­ty machen will, zur Mit­tags­zeit ist Schei­ße weil die Leu­te dann essen gehen. Es gibt nicht so vie­le Slots, auf die man gute Tech-Talks legen kann. Und auf denen sind alle gute Tech-Talks. Seit vie­len Jahren.

    Mir per­sön­lich wäre es lie­ber, wenn ihr selbst­ge­rech­ten Heul­susen alle zuhau­se bleibt. Die tech­ni­schen Inhal­te sind eh alle im Inter­net stream­bar und wer­den dort archi­viert. Beim Con­gress selbst geht es also nur noch um Pre­sti­ge (das wollt ihr ja offen­sicht­lich nicht, sonst wür­det ihr mal pre­sti­ge­träch­ti­ge Vor­trä­ge ein­rei­chen und hier nicht in der Schei­ße suh­len) und um zwi­schen­mensch­li­che Inter­ak­ti­on. Und nach euren Äuße­run­gen hier (Soros? Srs­ly?) will die ganz sicher nie­mand auf dem Con­gress mit euch haben.

    Mich wür­de es wun­dern, wenn irgend­je­mand von euch jemals was erwäh­nens­wer­tes gehackt hät­te. Ihr wollt bloß gei­len Hacker­con­tent auf dem Con­gress, damit ihr mit ande­rer Leu­te Ideen Cool­ness oder Skills vor­täu­schen könnt, die ihr nicht habt. Elen­de Leeches.

    Wie kommt ihr eigent­lich dar­auf, dass ihr über­haupt Ziel­grup­pe von einem Hacker­con­gress seid? Weil ihr ein gam­me­li­ges Wor­d­Press auf­ge­setzt gekriegt habt?! Bleibt bloß zuhau­se, ihr Idioten.

    :hitler:

    • Jo. Haben alle nix drauf, die Kri­ti­ker. Benut­zen den Com­pu­ter nur für You­Tube und You­Porn. Immer. Alle. Weil, so’n rich­ti­ger Hacker benutzt kein Wor­d­Press (ist ja PHP, ist ja uncool) und schon gar nicht für so lang­wei­li­ges Gedöns, son­dern bloggt gefäl­ligst in sei­nem hand­ge­lö­te­ten und selbst­ver­ständ­lich ein­zi­gen ANSI-C-Blog (ach­was: Rust-Blog!) immer und aus­schließ­lich über sei­ne gei­len Hacks, min­de­stens drei pro Monat müs­sen es schon sein, sonst wird ihm vom CCC die Hacker­li­zenz ent­zo­gen. Ist doch bekannt.

      Dass man als 1337er Hacker Goe­the (Faust) und Wede­kind (Erd­geist) mit­ein­an­der ver­wech­selt, ist da nur halb so schlimm. Irgend­was mit Kul­tur eben. Ech­te Hacker müs­sen so was nicht wis­sen, um drü­ber reden zu kön­nen. Lol, die­se Idio­ten. Wis­sen nicht mal, was ein Erd­geist ist. Den gibt’s doch in Fla­schen bei Ede­ka oder so. Logi­sche Schluss­fol­ge­rung: Sind ein­deu­tig Rech­te! (Nach­trag: Mein Feh­ler. Hat kei­ner gesehen!) 

      10/​10, ger­ne wieder.

      (Den Herrn Soros muss­te ich gera­de selbst mal recher­chie­ren. Ja, schon recht obskur. Muss ich mich distan­zie­ren oder ist auch so klar, dass das nicht von mir kam? Weiß man heut­zu­ta­ge ja nie so genau.)

  21. Sau­ber Analysiert, 

    es muss end­lich Schluss mit dem Quatsch sein, ich stim­me zu das Hass, Rechts, Links und Mei­nungs­un­ter­drückung haben im CCC und Erfas nichts zu suchen und dür­fen auch nicht akzep­tiert wer­den. Aber wenn ich sehe es ein mei­nem Erfa und wie sich da die Anti­fa und SJW Gesin­nungs­ge­nos­sIn­nen ein­ge­rich­tet haben und man auf­pas­sen muss wie man was sagt, weil man sonst direkt ohne nach­fra­ge in die Nazi, Gen­der­hasser Ecke usw. gedrängt /​ gebrand­markt wird. 

    Es besteht im gro kei­ner­lei Mei­nungs­frei­heit mehr, was dar­in gip­fel­te das vie­le Alt ver­dien­te Hacker und Akti­vi­sten aus Erfas aus­ge­schie­den sind und dem CCC auch den Rücken gekehrt haben. Der Con­gress soll­te nur und aus­schließ­lich für Hacke­rIn­nen sein und der Rest hat da nichts zu suchen egal ob Rechts, Links, Gen­der, Popu­lis­mus, Asyl usw..

    Wenn sich jemand pri­vat dafür enga­giert, wie der Schrei­ber die­ser Zei­len und es Über­schnei­dun­gen mit ande­ren Mem­bern gibt, dann hat das außer­halb vom CCC und den Erfas zu geschehen.

    Und bevor der Shit­s­torm hier los geht, ich bin aus CCC Sicht Hacker und sonst bin ich Links, Bi, und BDS­M’­ler aber das außer­halb vom CCC!

  22. Nur mal so Inter­es­se­hal­ber an die gan­zen ech­ten Hacker hier in den Kom­men­ta­ren und den Blog­be­sit­zer: Wo fin­de ich eure Congresstalks?

      • Ist schon wich­tig für die Ent­schei­dung ob mans hier mit Leu­ten zu tun hat, die die Hacker­sze­ne vor­ran brin­gen und schon­mal was gemacht haben, oder ledig­lich kon­su­men­ten und Besu­cher des Kon­gress die ein wenig Dampf­plau­de­rei betreiben

        • Den Unter­schied zwi­schen dem Vor­an­brin­gen der Hacker­sze­ne und dem Quat­schen auf dem Con­gress habe ich eigent­lich wort­reich auf­zu­zei­gen ver­sucht. Hat nicht geklappt? Das ist schade. 

          Unab­hän­gig davon: Von mir selbst gibt es tat­säch­lich bis­lang kei­nen Vor­trag in die­sem Rah­men (ich bin auch eher Tip­per als Red­ner und mag es gar nicht so ger­ne, wenn mir zu vie­le Leu­te zuhören).

        • Naja, der „hall­way track“, also der Erfah­rungs­aus­tausch und das Hacken jen­seits der Büh­ne kann auch ziem­lich frucht­bar sein. Und man­che Leu­te mögen viel­leicht nicht gefilmt wer­den, und tra­gen des­halb nicht auf dem c3 vor, oder so.

          Ein guter c3-Talk ist ein Indi­ka­tor für Kom­pe­tenz und den Wil­len sie zu tei­len, aber sicher nicht der einzige.

  23. Hacker! Macht wie­der eurer eige­nes Ding! Den CCC braucht nie­mand mehr. Gebt euch eine Ver­fas­sung, die ein Unter­wan­dern durch SJWs, anti­fa-Faschi­sten etc. unmög­lich macht. Es ist eure Schwä­che, dass ihr nicht poli­tisch denkt, des­halb haben euch die derb­sten poli­ti­schen Ideo­lo­gien ein­fach ver­ein­nahmt. Und sie schwä­chen euch! Es gibt nicht weni­ge, die den gan­zen poli­ti­cal cor­rect­ness-Kram für eine per­fi­de Gleich­schal­tung hal­ten, eine Gleich­schal­tung, die euch den Geheim­dien­sten ausliefert.

    • Gebt euch eine Verfassung

      Bringt nichts, die Pira­ten hat­ten auch Post­gen­der im Grund­satz­pro­gramm und es hat ihnen nicht geholfen.

  24. Obwohl ich wahr­schein­lich nicht bei den Hard­core-Nerds mit­spie­len dürf­te und somit wohl einer der­je­ni­gen bin die dem Con­gress eigent­lich fern­blei­ben soll – vor­an ich mich aber nicht hal­te – kann ich die Grund­ten­denz des Bei­trags schon ver­ste­hen. Auch mich rei­zen die com­pu­ter­na­hen Vor­trä­ge und Assem­blies in der Regel mehr, und da der dies­jäh­ri­ge Half­narp zu gut 50% mit Secu­ri­ty, Hard­ware und CCC gefüllt ist, ist genug dabei. Die bewun­derns­wer­te Krea­ti­vi­tät und Intel­li­genz gepaart mit Detail­ver­liebt­heit und Nerd­tum die beim Aus­rei­zen von bestehen­den Syste­men, Über­li­sten und Umge­hen von Sicher­heits- und Kon­troll­me­cha­nis­men in den Vor­trä­gen gezeigt wird ist immer wie­der beeindruckend.

    Aber ohne Aus­rich­tung wäre es doch nur tech­nik­ver­lieb­te Lieb­ha­be­rei zum Selbst­zweck. Hacker haben die Mög­lich­keit Din­ge zu ermög­li­chen, die vie­le Ande­re nicht kön­nen. Das kann man jetzt für Likes in der eige­nen Peer­group machen, oder den Hori­zont erwei­tern und schau­en wel­che Aus­wir­kun­gen mein Han­deln haben könn­te. Und das war doch tat­säch­lich immer schon Inten­ti­on des Clubs – eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Fol­gen­ab­schät­zung. Natür­lich könn­te man ver­su­chen voll­kom­men neu­tral die­se Fol­gen zu benen­nen ohne jeg­li­chen Ein­fluss dar­auf neh­men zu wol­len. Aber will man das als Hacker, gra­de jetzt wo Com­pu­ter ele­men­ta­re Bestand­teil des all­täg­li­chen Lebens sind?
    Und wenn ich schon dabei bin eine gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung zu beein­flus­sen, dann doch eine pro­gres­si­ve. Und dazu gehö­ren nun mal inte­gra­ti­ve Bemü­hun­gen aller Gesell­schafts­grup­pen. Eine kon­ser­va­ti­ve Welt­an­schau­ung wider­spricht doch schon per Defi­ni­ti­on dem neu­gie­ri­gen und fort­schritts­trei­ben­den Natu­rell eines Hackers. 

    Pas­send zum letz­ten Con­gress-Mot­to „Gated Com­mu­nities“ schot­tet man sich in sei­ner Tech­nik­ver­liebt­heit ab, wie­der eine Fil­ter­bub­ble mehr die mich vor dem Links und Rechts um mich her­um abschot­tet. Ver­wei­lend im ver­meint­lich eli­tä­ren Hoo­die-Hacker­tum ver­passt man vorm res­sour­cen­spa­ren­den Tiling-Win­dow-Mana­ger den Rest der Welt und wird obso­let – Schö­nen Gruß vom gan­zen Devuan-Team! 

    P.S.: Es ist fas­zi­nie­rend wie in den Kom­men­ta­ren hier der Anti­fa oder SJW-Gesinn­ten die Anwe­sen­heits­be­rech­ti­gung abge­spro­chen wird um direkt sei­ne eige­ne „wer­te­kon­ser­va­ti­ve“ Agen­da auf Plan zu brin­gen. Way to go.

    • > Gera­de jetzt, wo Computer
      Ich ver­ste­he ja, dass das für junge/​neue alles sehr über­wäl­ti­gend aus­sieht mit die­sem glo­ba­len Inter­netz und so wei­ter, aber die­ses „gera­de jetzt“ soll­test du schon anhand der Ver­eins­ge­schich­te etwas weni­ger auf­ge­wühlt sehen kön­nen. Ist nicht böse gemeint. Aber vor E‑Datenverarbeitung hat­ten Men­schen schon vor mehr als einem Jahr­hun­dert die größ­ten Sor­gen, die es je gab. Das mal als Bei­spiel für „aku­te Wahr­neh­mung“ vs. „abge­lei­te­tes struk­tu­rel­les Muster“ (eine wich­ti­ge Hacker­kom­pe­tenz, IMO).

  25. Ich schla­ge vor, zukünf­ti­ge Vor­trä­ge in Maschi­nen­spra­che zu hal­ten. Die Anti­fas soll­ten sich der­weil dar­an ver­su­chen, Pro­gramm­code poli­tisch kor­rekt zu schrei­ben – den die Quo­ten­frau­en dann schön und gen­der­ge­recht for­ma­tie­ren können.

    MfG

  26. Erstens, es heißt Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gress und Kom­mu­ni­ka­ti­on fin­det auf mehr als nur der Elek­tro­ni­schen Ebe­ne statt, das soll­te sich die mimimi­mi Frak­ti­on mal zu her­zen nehmen. 

    Ich habe eine Ver­mu­tung was das Pro­blem mit div. Talks bei eini­gen Leu­ten ist, da wird man näm­lich aus der Fil­ter­bla­se raus geris­sen, man muss sich mit der unschö­nen Rea­li­tät beschäf­ti­gen und ein­se­hen das eini­ge Pro­ble­me auch mit der eige­nen Unfä­hig­keit und Igno­ranz zu tun haben.

    Das es Men­schen gibt die mit der Anti­fa gebro­chen oder Schwie­rig­kei­ten haben ist ver­ständ­lich und soll­te akzep­tiert wer­den, aber Sie ist immer noch bes­ser als ein Ver­tre­ter aus dem stramm rech­ten Spek­trum. Und manch­mal hilft es auch ein­fach mit den Leu­ten ein­fach zu reden jen­seits jeg­li­cher Ideologien. 

    Zu den ange­spro­che­nen SJW die leben wie Ihre Geg­ner in einer genau­so beschis­se­nen Fil­ter­bla­se und es herrscht lei­der mehr Dis­sens als Kon­sens auch inner­halb der Grup­pie­run­gen und das liegt an der man­geln­den Kom­mu­ni­ka­ti­on, also seht den Con­gress als eine Chan­ce und nicht als ein Kriegs­schau­platz der Eitel­kei­ten und der eige­nen Borniertheit.

    Ach ja die lie­ben Geheim­dien­ste /​ Bpol usw. die fin­det man lei­der irgend­wie auf jeder Ver­an­stal­tung rund um den Glo­bus. Was kann man tun, wie soll man damit umge­hen? Tja, es gibt kein All­heil­mit­tel gegen die­se Men­schen und wer sich vor deren Kar­ren span­nen lässt ist sel­ber Schuld.

    Also fin­det euch damit ab und wem es nicht passt kann ja zuhau­se blei­ben und den Leu­ten das Ticket über­las­sen die ein Inter­es­se an der Kom­mu­ni­ka­ti­on im gesam­ten Spek­trum haben und mehr als nur die eige­nen Fil­ter­bla­se kennen.

    Ich Per­sön­lich freue mich auf den Kon­gress um Leu­te zu tref­fen die ich lan­ge nicht gese­hen habe und eben­so um neue Ken­nen zuler­nen! Und für mich bedeu­tet der Kon­gress Viel­fäl­tig­keit, Respekt, Spaß am Gerät mit Gleich­ge­sinn­ten jen­seits von Sexua­li­tät, Geschlecht, Kul­tur, Poli­tik und Religion.

    Und zu letzt ein Vor­schlag zur Güte, anstatt euch, Anonym, anzu­kacken ver­sucht es erst mal mit offe­ner, vor­be­halt­lo­ser und gesit­te­ter Kommunikation.

    • Das es Men­schen gibt die mit der Anti­fa gebro­chen oder Schwie­rig­kei­ten haben ist ver­ständ­lich und soll­te akzep­tiert wer­den, aber Sie ist immer noch bes­ser als ein Ver­tre­ter aus dem stramm rech­ten Spektrum.

      Ist das denn die ein­zi­ge Alternative? 

      Mir scheint, man ist von der Selbst­skep­sis (wie­so haben wir so weni­ge Frau­en hier, so weni­ge Schwar­ze, so weni­ge beken­nen­de Mos­lems) in einen Schuld­kom­plex verfallen. 

      Sinn­voll wäre es, Work­shops zu grün­den, die sich auf die Suche nach den glä­ser­nen Decken im CCC machen. Die müs­sen sich doch fin­den lassen! 

      Ich fin­de es ja rich­tig zu fra­gen, ob man Min­der­hei­ten aus­grenzt, aber wenn die Ant­wort nein ist, dann ist sie eben nein. Wenn kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung bei der Ein­rei­chung von Papers statt­fin­det, son­dern man­che Grup­pen unter­re­prä­sen­tiert sind, dann ist es nicht hilf­reich Quo­ten einzuführen. 

      Vor­tra­gen­de sind nicht Ver­tre­ter ihrer Haut­far­be, ihres Geschlechts, ihrer Natio­na­li­tät, ihrer Gewichts­klas­se oder ihrer Ess­ge­wohn­hei­ten und die mei­sten wol­len auch nicht so gese­hen werden.

    • End­lich mal ein Bei­trag, der das wich­tig­ste auf den Punkt bringt und nicht nur ver­sucht sei­nen eige­nen Stand­punkt durch­zu­pau­ken. Das Aus­hal­ten auch von der eige­nen abwei­chen­den ande­ren Mei­nun­gen soll­te wie­der Ein­zug in die Gesell­schaft fin­den. Dazu gehö­ren auch Hacker.
      Open your mind.

  27. Jetzt freu ich mich noch mehr beim letz­ten Con­gress in Ber­lin ein Ticket ergat­tert zu haben obwohl ich eigent­lich gar kei­nen Anspruch gehabt haben soll­te. Wollt ihr lie­ber unver­stan­de­ne Wesen blei­ben die ihr Ding machen anstatt der übri­gen Welt einen Ein­blick in eure zu gewäh­ren? Ich bin so glück­lich als „nicht IT-ler“ beim Con­gress zu hel­fen und neue Leu­te ken­nen zu ler­nen. Für mich ist es wie Zau­be­rei deren Tricks ger­ne erklärt wer­den. Wenn ihr da kei­ne Lust drauf hab, grün­det doch euer „alt­nerd assem­bly“ in wel­ches man nur darf wenn man flie­ßend binär spricht und guckt dann wie viel Spaß ihr noch habt. Com­pu­ter sind in der Gesell­schaft ange­kom­men und der krea­ti­ve Umgang mit Tech­nik soll­te dies in mei­nen Augen auch, denn jeder Mensch ist krea­tiv, wenn man ihn nur lässt.Jehova! Jeho­va! PS. Ich Tei­le nicht die Mei­nung des Autors, mag aber den SENFOMATEN! sehr

    • „Com­pu­ter sind in der Gesell­schaft ange­kom­men und der krea­ti­ve Umgang mit Tech­nik soll­te dies in mei­nen Augen auch…“

      War­um sehe ich jetzt (mit Blüm­chen) bemal­te Bild­schir­me vor mei­nem gei­sti­gen Auge? Wer IT in 2016 noch immer für Zau­be­rei hält hat den Anschluss nicht nur ver­passt, son­dern auch kei­ne Schnitt­stel­le, die auf Fach­ta­gun­gen ange­spro­chen wer­den könn­te – Cate­ring mal ausgenommen.

      MfG

    • Com­pu­ter sind in der Gesell­schaft ange­kom­men, aber kei­nes­wegs in der von uns gewünsch­ten Form. Ich nen­ne das gern die Zwei-Inter­net-Theo­rie: Es gibt immer noch „uns“ – wir sind mehr oder weni­ger krea­tiv, indem wir Din­ge ins Inter­net rein­pro­gram­mie­ren -, es gibt jetzt aber zusätz­lich „die“, die bloß kon­su­mie­ren, you­tuben, twit­tern, face­boo­ken, höch­stens mal blog­gen zwi­schen­durch, obwohl Blog­gen ja schon wie­der out ist. Frü­her hät­ten die statt­des­sen fern­ge­se­hen. Es sind mehr Leu­te als frü­her mit einem Com­pu­ter unter­wegs, davon sind es aber noch längst nicht mehr von „uns“. Das ist ja das Problem.

      Zum Senf­o­ma­ten: Dan­ke. Hat­te ich irgend­wann mal von hier adap­tiert, aller­dings in der ersten Ver­si­on (die zwei­te gefiel mir nicht), und ein biss­chen geändert.

    • Ich bin so glück­lich als „nicht IT-ler“ beim Con­gress zu hel­fen und neue Leu­te ken­nen zu ler­nen. Für mich ist es wie Zau­be­rei deren Tricks ger­ne erklärt werden.

      So wür­de ich das nicht auf­fas­sen. Es geht viel mehr daurm dass das „erklä­ren“ der „Zau­be­rei“ immer mehr mit bspw. Gen­der-Vor­trä­gen gefüllt wird, ein einem sowie­so sehr knap­pen Zeitplan.
      Das also nicht Leu­te wie du geför­dert wer­den, wel­che ger­ne mehr über das dahin­ter wis­sen wol­len (denn die IT ist groß genug, dass jeder IT’­ler über die „Zau­be­rei“ der Ande­ren stau­nen kann). Damit zieht man näm­lich eben jene „CeBI­T’­ler“ an, wel­che genau­so eine poli­ti­sche Talk­schau im Fr. Abend Pro­gramm anschau­en könnten.
      Mei­ner Mei­nung nach.

  28. Mein Hacker­space ist kein Erfa. Das liegt dar­an, dass wir als Hacker­space unpo­li­tisch sein wol­len und dass vie­le unse­rer Mit­glie­der den CCC als sehr poli­tisch ein­stu­fen. Sie wol­len auf dem Papier nichts mit dem CCC zu tun haben, um nicht in eine poli­ti­sche Schub­la­de gesteckt zu werden.

    Es ist nicht so, dass wir uns ganz vom CCC abschot­ten. Zu jedem Kon­gress sind ein paar von uns anwe­send. Aber wir wol­len uns nicht unter die Flag­ge des CCC stellen.

    Ich fin­de es sehr scha­de, dass Hacker, die unpo­li­tisch oder nicht-links sein wol­len vom CCClub aus­ge­grenzt sind¹.

    Nun noch ein paar Infor­ma­tio­nen zu mir (scheint ja rele­vant zu sein): weiß, männ­li­ch², 20–30 Jah­re alt, mag Rust, ANSI C, Python und Mon­ty-Python, abge­schlos­se­nes Uni-Stu­di­um der Infor­ma­tik (ohne „Medi­en-“, „Wirt­schafts-“ oder sonst­was), poli­tisch ein wenig links…

    ¹ „sind“, nicht „wer­den“: Ich unter­stel­le dem CCClub kei­ne Absicht.
    ² Jeho­va! Jehova! 

  29. Na das hört sich ja so an als wür­de die Five Eyes Alli­an­ce und der mili­tä­risch Indu­stri­el­le Kom­plex dahin­ter gan­ze Arbeit beim CCC leisten.

  30. Nach­dem ich den gan­zen Senf hier gele­sen habe (was mich stel­len­wei­se recht gut bespasst hat), will ich dann auch mei­nen Senf dazugeben…

    Das Pro­blem um das es hier geht ist wohl fol­gen­des: Eine Grup­pe ver­tritt den Stand­punkt „back to da rootz“, also hacken und son­sti­ge The­men rund um tech­nik und pc,…

    Die ande­re Grup­pe sieht das Heil mehr in einem „full take“ „glo­bal respon­se“ Ansatz.

    Ohne da jetzt eine fina­le Ant­wort dar­auf zu haben, soll­te man sich ein­fach vor Augen füh­ren, was am Ende der bei­den Mög­lich­kei­ten her­aus­kom­men könnte/​wird.

    Soll der CCC am Ende eine Art Use­net sein mit alt.blümchen.gender.mit/ohne.Schwanz.Vertretung und allen ande­ren Varia­tio­nen of it, also nur ein gro­ßer bun­ter Kasten in dem man alle Varia­tio­nen und Geschmäcker fin­den kann, die aber unter­ein­an­der nicht all­zu­viel gemein­sam geshwei­ge denn kon­takt haben, ausser das alt. (bzw. in die­sem Fall das CCC) im Namen ?

    Soll man sich als Inter­es­sen­ver­tre­tung aller mög­lichst breit auf­stel­len ? (und wenn ja, warum ?)

    Oder bleibt man sei­nen Grund­sät­zen und Basics treu und ver­bleibt das Sprach­rohr der Hacker, Tech-Freaks und son­sti­gen IT-Nerds ?

    Das soll­te man viel­eicht auf Club-Ebe­ne abstimmen… 

    Mei­ne Pre­fe­renz liegt auf letz­te­rem… weil ich als Ü40 zu oft erlebt habe, was dabei her­aus­kommt wenn man ver­sucht ne eier­le­gen­de Woll­milch­sau zu erschaffen

    (z.B. sowas wie Win­doof. Gut für die nicht-den­ken­de/hacken­de Mas­se, aber schlecht für Secu­ri­ty und Privacy)…

    Wer Blüm­chen und Gen­der Plüsch und son­sti­gen Post-Shit will soll­te zu Green­pace oder was­weis­sich wech­seln… und wer mit Polit-kacke machen will soll­te ne Par­tei gründen.

    Aber das sind mei­ner Mei­nung nach alles kei­ne The­men für einen Cha­os Com­pu­ter Club !

    Freue mich trotz­dem auf den Con­gess und Non-IT The­men kann man durch Ver­zicht durch­aus ausblenden ;-)

    Salu­dos !

    • > Soll der CCC am Ende eine Art gro­ßer bun­ter Kasten in dem man alle Varia­tio­nen und Geschmäcker fin­den kann [sein?]
      Da spricht ja erst mal nichts gegen. Wie du selbst schreibst, kann man das ja fil­tern, was inzwi­schen nun­mal auch zum grund­le­gen­den Hand­werks­zeug gehört, ob man will oder nicht. Wich­tig wäre dann nur, dass Her­aus­ge­fil­ter­te nicht alle drei Minu­ten rum­heu­len, wenn jemand von die­sem sou­ve­rä­nen Recht gebraucht macht. Und da sehe ich ehr­lich gesagt die größ­te Bau­stel­le. Aus dem Recht auf Mei­nungs- und ‑äuße­rungs­frei­heit auch noch eines auf Auf­merk­sam­keit kon­stru­ie­ren zu wol­len, ist ziem­lich en vogue, und auch ziem­lich realitätsfern.

  31. Macht mal ruhig eure eige­ne CCC-AfD auf. Wir lachen dann in fünf Jah­ren dar­über wie heu­te über die PIRATEN.

  32. dan­ke für die­se (ent­ge­gen des Ban­ners) sehr fun­diert unter­mau­er­te Mei­nung, bis­her beob­ach­te ich die­se Dis­kus­si­on noch aus der Fer­ne, wer weiß..

  33. +1

    @_Rheinland_: Das es Men­schen gibt die mit der Anti­fa gebro­chen oder Schwie­rig­kei­ten haben ist ver­ständ­lich und soll­te akzep­tiert wer­den, aber Sie ist immer noch bes­ser als ein Ver­tre­ter aus dem stramm rech­ten Spek­trum. Und manch­mal hilft es auch ein­fach mit den Leu­ten ein­fach zu reden jen­seits jeg­li­cher Ideologien. 

    Falls nur eine Cha­rak­te­ri­sie­rung nach „immer noch bes­ser“ erfolgt, koenn­te man auch ueber­le­gen, statt­des­sen die Zeu­gen Jehovas
    ein­zu­la­den. Von denen hoert man im Gegen­satz zur Anti­fa aeu­sserst sel­ten, dass sie Autos anzu­en­den oder sich mit der Poli­zei pruegeln.

    Bezue­g­lich des Vor­wur­fes, dass die Leu­te, die hier Kri­tik am neu­en xxxC3 Stil aeu­ssern, nie­mals selbt etwas bei­getra­gen haetten,
    moech­te ich auf die­se Ein­schaet­zung von Harald Wel­te zum 29C3 (ich erin­ne­re mich, dass er sich an ande­rer Stel­le noch wei­ter­fueh­ren­der aues­ser­te, ev. aller­dings zu ande­ren xxxC3s) hinweisen:
    http://laforge.gnumonks.org/blog/20121218–29c3/

    Auch ich kann dem Autor Tux nur zustim­men. Der Stil hat sich stark geaen­dert und zahl­rei­che (nicht alle!) Teil­neh­men­de, die ich ken­ne, sind zwar Mit­glied in einem Hacker­space, haben aber nur noch peri­pher mit den Kern­the­men (MINT Spezialisierung)
    zu tun (dafu­er um so mehr mit dem Ein­rich­ten von Safe Spaces, dem Ver­hin­dern von Body shaming und dem Auf­decken von Nie­der­traech­tig­kei­ten des Patri­ar­chats) oder agie­ren teil­wei­se auf einem recht rudi­men­tae­ren Level, der eher der ama­teur­haf­ten Hob­by­bast­ler­sze­ne zuzu­rech­nen ist.
    Ich habe auch das Gefuehl, wie hier bereits in den Kom­men­ta­ren geschrie­ben, wur­de, dass es einen Genera­tio­nen­kon­flikt gibt.
    Die neue Genera­ti­on (grob ca. < 30 Jah­re) hat das Ruder ueber­nom­men. Fuer die­se ist „Hacker sein“ mehr­heit­lich ein cooles
    Acces­soir, dass man durch sei­ne Erschei­nung und sein Auf­tre­ten aus­lebt (moe­g­licht dicht ori­en­tiert an ste­reo­ty­pen Nerd-Cha­rak­te­ren), nicht durch sei­ne inti­me Bescha­ef­ti­gung mit einem MINT-Aspekt und fuer die der xxxC3 nur ein­fach ein wei­te­res Festi­val (Mot­to hier: Cyber­punk) dar­stellt, wie das Wave-Gotik-Tref­fen oder das M’e­ra Luna. Die Vor­tra­e­ge spie­len daher auch eine eher unter­ge­ord­ne­te Rol­le oder wer­den vom die­sem Teil des Publi­kums nicht ver­stan­den. Es geht pri­ma­er dar­um, sich zu prae­sen­tie­ren und (sich) zu feiern.
    Aber ist das schlimm? Man kann sich daru­e­ber aer­gern oder der Atmos­phae­re der frue­he­ren Kon­gres­se nachtrauern.
    Oder man kann es hin­neh­men, dass sich die Zei­ten geaen­dert haben und man die Zeit zwi­schen Weih­nach­ten und
    Sil­ve­ster nun ander­wei­tig ver­brin­gen kann. Die oft­mals noch immer sehr guten Vor­tra­e­ge zu inter­es­sie­ren­den Themen
    (die­se die­nen ja vor allem auch den Vor­tra­gen­den zur Samm­lung von Pre­sti­ge oder als Wer­bung, da sie sich nicht sel­ten mit ihren The­men inzwi­schen selbst­sta­en­dig gemacht haben oder dazu forschen/​promovieren – so wird die hohe Qua­li­ta­et erreicht und genau des­we­gen ist es Blo­edsinn, hier von den Kri­ti­kern zu for­dern, sie soll­ten doch selbst The­men ein­rei­chen- mein For­schungs-/Pro­mo­ti­ons­the­ma inter­es­siert dort eine ver­schwin­den­de Min­der­heit) kann man ja sehr bequem streamen.
    Mit den Vor­tra­gen­den kann man auch auf ande­re Wei­se in Kon­takt tre­ten und wenn der Bedarf wirk­lich besteht,
    wer­den sich alter­na­ti­ve klei­ne­re Kon­fe­ren­zen etablieren-
    So habe ich auch bei groes­se­ren Ver­an­stal­tun­gen von Hacker­spaces sehr inter­es­san­te Leu­te ken­nen­ge­lernt- das ist erheblich
    ange­neh­mer als in der Anony­mita­et eines Rie­sen­kon­gres­ses mit den zahl­rei­chen „NPC“-Gaesten (wobei ich die Besu­cher der
    C3s zumin­dest als unge­wo­ehn­lich freund­lich erlebte).

    Fefe kom­men­tier­te das zu einem der letz­ten C3s so unge­fa­ehr mit: „wenn man kei­ne Aen­de­run­gen zulas­sen und nur die ganzen
    Hard­core-Nerds her­ein­las­sen wuer­de, koenn­te man auch gleich wie­der in das Eidel­sta­ed­ter Bue­r­ger­haus ziehen.“
    – kei­ne schlech­te Idee :D

    Vie­le Gru­es­se und eine ent­spann­te Vorweihnachtszeit,
    weiss, maenn­lich, 34 Jah­re, fett, haess­lich, EE/​Physik

  34. L. Brent:
    So spricht ein ech­ter Hax0r. Amen!

    (Lin­da, 16, brü­nett, 188/​60, egosexuell)

    Oh, mann, das ich das noch erle­ben darf…
    Eine ech­te Medu­sa, und dann noch eine dun­kel­wür­mi­ge! :o

    ..

  35. Ich fin­de den Bei­trag zwei­späl­tig auf­zu­neh­men: Ja, der „Cha­os Com­pu­ter Club“ hat sich gewan­delt. Das ist kor­rekt. Aber sich dann hin­zu­stel­len und ein­fach eine Ana­ly­se zu prä­sen­tie­ren, um sich dann anschlie­ßend in den Kom­men­ta­ren hier gegen­sei­tig zu fei­ern mit den lusti­gen Web­kür­zeln wie „Full Ack“ oder gleich „+1“ nebst dem Unwort SJW ist schon ein ganz eige­nes Geschmäck­le. Klar: Ich könn­te jetzt auch sagen, wem der Schuh passt der zieht ihn sich auch an. Füh­le ich mich per­sön­lich durch SJW belä­stigt? Nö, aber ich möch­te den­noch eine Lan­ze bre­chen denn es ist zu einem Ober­be­griff für alles gesell­schaft­lich „nicht so gern Gese­he­ne“ gewor­den. Und natür­lich möch­te man dann statt direk­ter Wor­te wie bei­spiels­wei­se „Vor­teils­nah­me“ oder „indi­vi­du­el­ler Kri­tik“ gleich das rich­ti­ge Tot­schlag­ar­gu­ment her­vor­ho­len, ein Schub­la­den­den­ken eta­blie­ren und somit eine kom­plett anony­me „Grup­pie­rung“ abwat­schen. Dann sind „Ande­re“ natür­lich schuld, man selbst aber ist ja dann nur das Opfer der sog. bösen SJW. Ach ja: Und natür­lich ist Jeder gleich die­ser „Grup­pie­rung“ zuge­hö­rig der Wor­te wie Empa­thie bei­spiels­wei­se in den Mund nimmt?! Denn auch Hacker kön­nen sich in einer Welt, wie der Unse­ren mei­nes Erach­tens nicht ein­fach so kom­plett neu­tral aus der Affä­re zie­hen. Andern­falls müss­te man direkt damit begin­nen sich selbst und die eige­ne poli­ti­sche Moti­va­ti­on in so man­cher Hin­sicht zu hinterfragen.

    Was ich als Schluss­fol­ge­rung nun­mehr aus dem Bei­trag hier mit­ge­nom­men habe: „Hacker­kon­gress den Hackern, alle Ande­ren dür­fen nicht mit­spie­len!“ Ähm, ja: Tol­le Idee? Nicht so wirk­lich. Es gäbe doch bestimmt ande­re Mög­lich­kei­ten wie bei­spiels­wei­se den Kon­gress allein als tech­ni­sches Ereig­nis wie­der zu cha­rak­te­ri­sie­ren und den­noch eine klei­ne Zweig­ver­an­stal­tung zu ermög­li­chen, die sich mit den gesell­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen befasst. In Zei­ten zuneh­men­der Digi­ta­li­sie­rung und etli­cher Smart-Gerät­schaf­ten ist auch der nor­ma­le Haus­halt betrof­fen und inso­fern kann sich der Hacker nicht ein­fach wie­der im Zim­mer ein­schlie­ßen, etwas Club Mate zu sich neh­men und sein näch­stes Ziel avi­sie­ren. Aber nun ja: Gott sei Dank ist das nur eine Mei­nung von Vie­len! Kannst du ja ger­ne hier wei­ter pro­pa­gie­ren, wie du möch­test und so man­che Kom­men­ta­to­ren kön­nen das wie auch immer abfei­ern. Wenn ihr euch dann ein­mal dazu ent­schlos­sen habt aus die­ser Ana­ly­se­pha­se zu kom­men mit einem wirk­li­chen Gegen­vor­schlag, der mit­nich­ten nur den Aus­schluss impli­ziert, sagt kurz Bescheid! ;)

      • Mei­ne Güte, tux: Offen blei­ben für JEDEN inter­es­sier­ten Besu­cher? Oder möch­test du eine Ein­lass­kon­trol­le und den Nach­weis? „Min­de­stens eine gro­ße Pro­gramm­klas­se in den letz­ten 6 Mona­ten geschrie­ben und wei­sen Sie gleich­zei­tig auch ihre letz­te Schnitt­stel­le aus, erstellt in den letz­ten 12 Monaten!“

        Dein Auf­ruf ist ja durch­aus kor­rekt, dein Appell eben­so. Aber ist man als „Hacker“ eben bes­ser und darf das Recht auf eine klei­ne, eige­ne Fil­ter­bla­se aka Kon­gress haben? Kann man machen, dann aber wird sich die Gesell­schaft nie­mals auf­raf­fen und noch mehr Gren­zen und Mau­ern blei­ben in den Köp­fen bestehen. Genau dar­um geht es mir!

        • Ja, auch Hacker soll­ten das Recht dar­auf haben, mal unter sich zu blei­ben. Ist doch wie­der modern. Nennt sich „safe space“ und ist eigent­lich eine ziem­lich femi­ni­sti­sche For­de­rung. War­um soll­ten das nur ande­re haben?

          • Pri­ma, so kön­nen wir ganz bestimmt Gren­zen über­win­den für mehr Offen­heit wer­ben. Tol­le Idee: Wie wäre es damit dann ein­fach den Schlüs­sel zu neh­men, abzu­schlie­ßen und danach die­sen ein­fach weg­zu­wer­fen? Pole­mik, aber du gehst gar nicht auf mei­ne Argu­men­ta­ti­on ein son­dern ver­langst einen „Son­der­sta­tus“ aus dem Grund, weil die­sen ja auch „Ande­re™“ (aka Femi­ni­sten) für sich bean­spru­chen? Klas­se, so wird das Argu­ment bestimmt nach­voll­zieh­ba­rer. Gute … ähm Idee? Letz­ter Ein­wurf: Man soll­te sich selbst nicht so immens wich­tig neh­men denn es gibt noch Ande­re und genau dar­um soll­te es gehen. Gren­zen über­win­den statt noch mehr zu spal­ten und so Tür und Tor für fal­sche Wer­te­vor­stel­lun­gen und üble Dem­ago­gie zu öff­nen. Der „Cha­os Com­pu­ter Club“ ver­sucht das zumin­dest wäh­rend dein Blog­bei­trag zwar gute Ein­wür­fe und kri­ti­sche Punk­te auf­nimmt, den­noch aber hebelst du dich voll­ends mit dem „safe place“-Argument aus. Viel Spass dabei!

            • Rich­tig, es gibt ande­re. Und? Müs­sen die immer über­all „inte­griert“ wer­den? Gibt es ein Men­schen­recht auf Dabei­sein, auf Berück­sich­tigt­wer­den? Wenn du irgend­wo hin­kommst, erwar­test du dann, dass der jewei­li­ge Gast­ge­ber sich nach dei­nen Inter­es­sen richtet?

              • Ist es denn wirk­lich schon so schlimm, dass du in den erfa Krei­sen dei­ne Spra­che gen­dern musst um mit dis­ku­tie­ren zu dür­fen? Mir gehen die gei­sti­gen Gesin­nungs­ge­nos­sen der Cree­per-Card Akti­on auch auf den Sack, aber so schlimm wie du das beschreibst, habe ich es zuletzt nicht wahr genom­men – und so unter Fefe Lesern macht man sich doch auch gern lustig über deren Faux­päs­se und irren The­sen. Kann es sein, dass du da in Ber­lin wohnst, wo’s tat­säch­lich schlimm mit den SJW­lern zuge­hen soll?

                @Antifa, Na ich dach­te du kennst die CCC Histo­rie und Wau Hol­lands Grün­der­ge­dan­ken. Der ist, wie oft genug auch tech­ni­sche Projekte(Siehe Stei­nis Dro­nen Flücht­lings­ret­tungs­pro­jekt) nun­mal an Attri­bu­te geknüpft wie Wis­sen für jeden gleich frei zugän­gig machen usw. , sprich: die eher weni­ger im poli­ti­schen rech­ten Spek­trum anzu­sie­deln sind. Und wenn man da nach Unter­stüt­zer sucht (sei es nur man­power als Anwen­der der Hacks für sol­che Aktio­nen), fin­det man ver­mut­lich unter den Anti­fa Leu­ten eher Hil­fe als unter Pegi­da Leut­chen. Mag etwas wei­ter her­ge­holt sein, ich kann mir aber gut vor­stel­len, dass man aus die­ser Ecke auch bes­ser an Erfah­rungs­aus­tausch zu Geheim­dienst­aus­spä­he­rei­en ran­kommt oder für diver­se Aktio­nen des zivi­len Unge­hor­sams. Eine kon­struk­ti­ve Exi­stenz­be­rech­ti­gung der Anti­fa auf dem Con­gress jedoch kann ich da natür­lich nicht brin­gen und spe­ku­lie­re ja über­wie­gend nur :P

                • Etwas muss nicht poli­tisch rechts sein, um nicht poli­tisch links zu sein. Ver­ste­hen vie­le nicht. Ich bin auch poli­tisch irgend­wo außer­halb von Spek­tren. Die Welt ist zu kom­pli­ziert für ein­fa­che Regeln. 

                  Frei­heit ist vor allem ein libe­ra­ler Begriff. Ist die FDP eine lin­ke Partei?

  36. Ich sehe den CCC sowi­so nur als Daten – Reisebüro,
    als Event – Veranstalter.
    Als sehr guten Event – Ver­an­stal­ter übrigens.
    Gehackt wird woan­ders, das war schon zu Tros’s Zei­ten nicht anders.

    Dies ist jetzt nicht abwer­tend gemeint, bei der schie­ren Mas­se der
    Mit­glie­der des CCC, wo maxi­mal 3 Leuts die glei­che Mei­nung ver­tre­ten, ist
    auch nix ande­res möglich.

    ..

  37. Mensch, das ist ja rich­tig gro­ßes Kino…„Hacker“ beschwe­ren sich über das immer grö­ßer wer­den­de Inter­es­se am Kongress. 

    „Das ist mein Spiel­zeug, ich mache zwar eine öffent­li­che Ver­an­stal­tung aber dann kom­men auch noch ande­re Men­schen… und die Ent­wick­lung im im sozia­len Umfeld,
    wel­che gera­de ein wenig mehr in den Fokus rückt, stört nur mei­ne klei­ne Spielwelt“…Leute, Leu­te, Leute…ach ja „und die böse Anti­fa (die mich immer und auch immer haut) wird offi­zi­ell eingeladen…da kann ich ja gar nicht mehr mei­nen nationale/​homophobe Mei­nung in Ruhe wei­ter ver­brei­ten und für den Aus­schluss von Min­der­hei­ten sorgen“.

    Da braucht es wohl einen schö­nen natio­na­li­sti­schen Kon­gress für alle, denen die­se neue Sicht­wei­se, in der ein­fach mal über den Tel­ler­rand geguckt wird, schön aus­ge­blen­det wer­den kann.

    Ach ja, und Compiler…pppfff…das macht bei mir als super Hacker Siri von ganz allei­ne… :irre:

    • da kann ich ja gar nicht mehr mei­nen nationale/​homophobe Mei­nung in Ruhe wei­ter ver­brei­ten und für den Aus­schluss von Min­der­hei­ten sorgen

      Idi­ot.

  38. Hi,

    ich habe jetzt Erd­geists und tux Arti­kel (und die Kom­men­ta­re) gele­sen und bin erstaunt, dass es für Vie­le nur ein Ent­we­der-Oder zu geben scheint. Mein erster Ein­druck beim Erschei­nen der Vor­trags­li­ste war auch „biss­chen wenig Hacking die­ses Jahr“. Ein ech­tes Pro­blem ist das IMHO aber nur, wenn die Nicht-Hacking-Vor­trä­ge den Hacking-Vor­trä­gen Slots weg­neh­men. Ob das so ist weiss ich nicht. Ich bin aber ganz ehr­lich: ab und zu möch­te ich ger­ne mal alles Ande­re aus­blen­den und nur über Tech­nik nach­den­ken. Ego­istisch? Ja. Ich betrach­te das aber als Selbst­schutz, da sonst mein Zynis­mus­le­vel ins Uner­mess­li­che steigt.
    Die­ses Jahr las­se ich den Kon­gress aus, weil mei­ne Bat­te­rie leer ist. Im näch­sten Jahr gehe ich ver­mut­lich wie­der hin (der Nach­wuchs beginnt Inter­es­se zu zei­gen) Dann ist der Mix an Vor­trä­gen wie­der bes­ser, da sie dann viel­leicht auch mal was Poli­ti­sches (auf Deutsch) hören. Aber sie sol­len eben auch Spass an Tech­nik haben. So sind die Zie­le eben unter­schied­lich. Und wenn mir Vor­trä­ge nicht gefal­len, dann gehe ich eben nicht hin. Aber ich las­se mir kein schlech­tes Gewis­sen wegen angeb­li­chem Des­in­ter­es­se einreden.
    Und mal ganz ehr­lich: die Vor­trä­ge kann ich mir *alle* spä­ter anschau­en. Mehr Work­shops fän­de ich eh bes­ser;-) [und Key­notes las­se ich bei so ziem­lich jeder Kon­fe­renz aus, ob tech­nisch oder nicht]

    Die Wahr­heit liegt (IMHO) also irgend­wo in der Mitte…

    Schau­en wir uns doch mal die Fak­ten an:

    Gesamt: 150 Vorträge

    Sci­ence: 17
    CCC: 12
    Art & Cul­tu­re: 14
    Secu­ri­ty: 37
    Space: 6
    Ethics, Socie­ty & Poli­tics: 42
    Hard­ware & Making: 17
    Enter­tain­ment: 5

    Und bei „Ethics…“ sind eini­ge Vor­trä­ge dabei, die sich um tech­ni­sche The­men dre­hen (Soft­ware defi­ned Emis­si­ons, Law Enfor­ce­ment are hacking the pla­net, Geo­lo­ca­ti­on…, Berech­ne­te Welt). Sieht also gar nicht so schlecht aus.

    Fazit: Situa­ti­on im Auge behal­ten; aber kein Grund zur Panik;-)

    PS: da das eini­gen Leu­ten wich­tig ist: 52 Jah­re alt, IT-Bera­ter, weiss, hete­ro­se­xu­ell. Ob ich ein „ech­ter“ Hacker bin, sol­len ande­re beur­tei­len. Und nein, ich habe bis­her kei­nen Vor­trag ein­ge­reicht. Aber viel­leicht im näch­sten Jahr…

    • Wenn „Secu­ri­ty“ weni­ger Vor­trä­ge als „Ethics, Socie­ty & Poli­tics“ hat, dann ist das nur noch mit ordent­lich Zynis­mus als Hacker­kon­fe­renz zu ver­ste­hen. Anson­sten habe ich mitt­ler­wei­le durch­aus schon Kennt­nis eini­ger abge­lehn­ter Vor­trä­ge erlangt und bin kei­nes­wegs begei­ster­ter als vorher.

      • Das sit jetzt eine mög­li­che Defi­ni­ti­on von „Hacker­kon­fe­renz“. Sofern du dar­un­ter eine Tech­nik­kon­fe­renz ver­stehst, gebe ich dir Recht. Aber ich habe den CCC immer als Ver­ein ver­stan­den, der sich auch mit den Fol­gen von Tech­nik befasst (und der Kon­gress wird, ob man will oder nicht, als Kon­gress des CCC auf­ge­fasst). Inso­fern wür­de ich Vor­trä­ge über die Fol­gen von Tech­nik nicht als Off-Topic bezeich­nen. Vor­trö­ge wie „Durch­marsch von Rechts“ wür­de ich, obwohl wich­tig, nicht dazu­zäh­len. Geht man die Vor­trä­ge in „Ethics…“ durch, sehe ich da schon (sie­he mei­nen drit­ten Satz) Berüh­rungs­punk­te (mei­stens jeden­falls). Bei „Art & Cul­tu­re“ wirst du eher fün­dig; der Vor­trag über Kaf­fee­rie­cher klingt zwar ganz inter­es­sant, aber scheint mir doch etwas arg weit weg zu sein vom The­ma. Aber das ist *mei­ne* Sichtweise;-)

        Zu den abge­lehn­ten Vor­trä­gen kann ich wenig sagen, da ich weder weiss wie viel es waren und war­um sie abge­lehnt wurden.

        Wie ich schon sag­te: man muss die Situa­ti­on im Auge behal­ten. Letzt­end­lich ent­schei­det der Ver­an­stal­ter über den Inhalt. Soll­ten aller­dings signi­fi­kan­te Sum­men aus der Club­kas­se zur Finan­zie­rung flie­ssen, dann müss­te man die Situa­ti­on noch mal genau­er betrachten.

        • Eine Kri­tik hät­te ich aber: letz­tes Jahr war mehr Mathematik;-)

          Und wenn man den Nach­wuchs anspre­chen will, müss­ten ein paar mehr Vor­trä­ge viel­leicht auf Deutsch sein (ich spe­ku­lie­re ein­fach mal, dass Besu­cher aus dem Aus­land eher nicht ihre Kin­der mitbringen).

          • Und das ist gut so, dass die mei­sten Vor­trä­ge auf Eng­lisch sind. Ich bin dafür, dass mehr fach­in­ter­es­sier­tes Publi­kum ange­zo­gen wird, und nicht alles was nix damit zu tun hat. Dann gibts auch wie­der mehr ver­füg­ba­re Kar­ten, bei einer eh schon rie­sen Location.
            PS; Und weg mit den gan­zen SJWs. Hörts auf mit dem „wei­ßer alter mann“, die Retho­rik zieht ned. Dar­um gehts ned. Hörts auf vor­han­de­ne Infra­struk­tur zu unter­wan­dern. Wenns ihr zu poli­ti­schen The­men eine Ver­an­stal­tung machen wollt, ziehts eure _​eigenen_​ Kon­gres­se hoch, und rui­nierts nicht vor­han­de­nes, was nicht für euch als fer­tig gemach­tes Bett dient, und hörts auf mit eurem rum­ge­h­eu­le, wenn Leu­te euch auf einer Ver­an­stal­tung – die _​nix_​ mit euch zu tun hat – kei­ne Büh­ne lie­fern wollen.

  39. .tux, ich habe dei­nen Arti­kel gele­sen, kann dei­nen Stand­punkt ver­ste­hen und tei­le ihn nicht.

    Aber: Fühlst du dich wirk­lich mit der Art von Kom­men­ta­ren wohl, die dei­ne Pole­mik ange­zo­gen hat? „Gut­men­schen!“ „Schlä­ger­trup­pe!“, „SJW!“, „Gleich­schal­tung!“, „PC!“, „GRAAAAGHL!!!1“. Sind das will­kür­lich unf 4 teh lulz frei geschal­te­te Kom­men­ta­re oder soll­te ich tat­säch­lich froh sein, einen von die­sen Men­schen mit mei­ner Anwe­sen­heit einen Platz wegzunehmen?

    • GRAAAAGHL!!!1

      Sagen wir’s mal so: Durch die Ver­lin­kung auf hei­se kam das hei­se-Forum halt auch her. Ich fin­de es schön, dass eine zumin­dest viel­sei­ti­ge Dis­kus­si­on statt­fin­det. Gelöscht habe ich bis­her nichts. Im Übri­gen ist jemand, der sich begrün­det über SJWs und „Gut­men­schen“ auf­regt, dadurch noch lan­ge kein schlech­ter Hacker, oder?

  40. .tux: Idi­ot.

    Gern geschehen…das ist nur der Tenor aus den Kom­men­ta­ren, ande­re nach­voll­zieh­ba­re Argu­men­te gegen die Teil­nah­me (von DER Anti­fa :irre: ) fin­de ich nicht.

  41. .tux:
    Rich­tig, es gibt ande­re. Und? Müs­sen die immer über­all „inte­griert“ wer­den? Gibt es ein Men­schen­recht auf Dabei­sein, auf Berück­sich­tigt­wer­den? Wenn du irgend­wo hin­kommst, erwar­test du dann, dass der jewei­li­ge Gast­ge­ber sich nach dei­nen Inter­es­sen richtet?

    IT ist in der Gesell­schaft ange­kom­men. Und da bist du nicht inte­griert. Fühlst dich nicht mehr „dabei“. Wirst nicht berück­sich­tigt. Und der Gast­ge­ber c3 küm­mert sich nicht um dei­ne Inter­es­sen. Läuft doch alles prima..!?

  42. Kurz und knapp:

    Mich hat der Con­gress, seit er mir bekannt wur­de, inter­es­siert. Man­gels ech­ter und vor allem tief­grei­fen­der Kenntnisse/​Können habe ich den nur nie besucht. Woll­te kei­nem den Platz weg neh­men. Ich muss jedoch geste­hen, als Außen­ste­hen­der habe ich ein ähn­li­ches Gefühl/​Empfinden, dass Tux mit sei­ner Ein­schät­zung alles ande­re als dane­ben liegt son­dern direkt den wun­den Punkt getrof­fen hat. Das zei­gen auch die Kom­men­ta­re. Inter­es­sant auf jeden Fall. ;o)

    Fro­he Weih­nach­ten und trotz­dem einen erfolg­rei­chen 33C3 ;o)

  43. Oh boy, da fällt mir ein­fach nur old farts ein. Hof­fe dar­auf das das Pro­blem sich irgend­wann bio­lo­gisch auf­löst. Die Fra­ge nach den von euch ech­ten Hackern ver­an­stal­te­ten talks/​sessions ist noch immer unbe­ant­wor­tet geblie­ben… Oder kommt ihr auch nur zum gaffen?

  44. Tag,
    also ich gehö­re zu denen, die zwar kei­ne Ahnung von Assem­bler haben, aber sehr wohl begrei­fen wie man mit einer Kaf­fee­ma­schi­ne Kar­tof­fel­pü­ree macht. Dafür ist mei­ne Exper­ti­se etwas so absei­ti­ges wie die Sprech­akt­theo­rie und die­ser Text ist – mit Ver­laub – per­form­ter Chauvinismus.

    „Hacken“ als Kul­tur­tech­nik kann übri­gens auch als Ablei­tung vom Begriff der Baste­lei gel­ten und die wird seit Jahr­tau­sen­den auf dem gan­zen Glo­bus und in allen Kul­tur­krei­sen prak­ti­ziert und wur­de von Clau­de Levi-Strauss das erste Mal Mit­te des 20. Jahr­hun­derts poli­tisch bzw. wis­sen­schaft­lich beschrie­ben. Aller­dings nicht im Bezug auf Leu­te, die damals maxi­mal Mail­bo­xen betrie­ben haben, son­dern auf die Bororo.

    Dass also Leu­te, die sich ger­ne aus­schließ­lich über Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten (das begriff­li­che Gegen­teil) unter­hal­ten wol­len, über­haupt jemals das „eigent­li­che“ (Hei­deg­ger lässt Grü­ßen) Publi­kum des CCC waren, darf getrost als Mythos aus ganz schief dre­hen­den Boys Clubs abge­stem­pelt wer­den imho.

    Viel Spaß noch in der – sicher­lich tech­nisch ver­siert abge­si­cher­ten – Filterblase,
    Louis

  45. Du hast recht, ich weis auch nicht was die Meta-Sexu­el­len und Ein­horn-Lie­ben­den dort gemacht haben. Vor allem ob sie mich stö­ren, dass weis ich nicht. Klar, sobald ich kein Ticket bekom­me weil jemand in Mini­rock und Voll­bart sein Ein­horn durch den Saal tra­gen will, dann bin ich dage­gen und sau­er. Aber es waren die­ses Jahr die Vor­trä­ge die mich ent­täuscht haben. Z.B. Vor­marsch von Rechts – mit der Kon­klu­si­on, kapi­ta­lis­mus abschaf­fen – war nicht nur schlecht und über­flüs­sig son­dern blockier­te einen Slot in Saal 1 den man hät­te Gewin­nen­der aus­fül­len können.
    Viel­leicht fehlt es aber auch ein­fach an Hecker The­men und Vor­trä­gen und Vor­trag hal­ten, und des­we­gen fühlt man die­se Slots mit ande­rem Inhalt.
    Who knows

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