In den NachrichtenMontagsmusik
Umphrey’s McGee – Whistle Kids

Auf diesem Bild hat sich eine Eule versteckt.Es ist Montag. Vereinzelt kann es zu Sternschnuppen kommen. Zweierlei möchte man sich wünschen, erstens nämlich einen Pandabären und zweitens einen anderen Wochentag, aber Aberglaube ist selten ratsam.

Apropos Aberglaube: Die weiße Autorin Robin DiAngelo hat auf „ZEIT ONLINE” bekundet, als Angehöriger der richtigen Ethnie (nämlich der ihren) sei man nolens volens ein Rassist. Ich erwäge insofern künftig von „ZEIT ONLINE” nur noch als dem Rassistenblatt zu sprechen, allzu viele ethnische Unterschiede kann ich in der Redaktion nämlich nicht ausmachen. – NetzDG-Vorturner Heiko Maas freut sich derweil über die Meinungsfreiheit und behauptet, das Grundgesetz sei sein „Kompass”. Ich bin erstaunt, dass er sich trotzdem nicht unentwegt verläuft.

Im Onlineangebot des „Handelsblatts” las ich vorgestern, der Berliner Nichtflughafen sei nun ein Parkplatz für Volkswagen. Allerdings wird es vermutlich noch einige Jahre dauern, bevor die ersten Autos dort abfliegen können. Der Brandschutz, man kennt das. Anderswo in Berlin werden auch schon mal Zivilstreifen abgeschleppt, weil sie sich nicht an die Regeln halten. Das muss diese deutsche Gründlichkeit sein, von der immer alle reden.

Ganz woanders, nämlich in Karlsruhe, wollte dieser Tage ein Herr von der Polizei vor einem Eichhörnchen beschützt werden, das zu anhänglich war. Es sollte mich nicht im Geringsten wundern, wenn sich noch heute herausstellt, dass Chemtrails wirklich existieren.

Was zu meiner Freude zweifellos existiert: Musik.

Umphrey's McGee perform Whistle Kids from their album It's Not Us

Guten Morgen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Árstíðir – Nivalis

Árstíðir - NivalisLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Aus dem Lande Sigur Rós’ stammt das Trio Árstíðir, dessen Namen ich mangels Sprachkenntnissen des Isländischen nicht mal aussprechen kann, aber das macht nichts. Anfang Juli 2018 erschien ihr drittes Vollzeitalbum „Nivalis” (Amazon.de, TIDAL).

Die Texte zum Album sind im Blog der Band zu finden, was aber nur bedingt hilft, denn „Þar Sem Enginn Fer (Sjálfviljugur)” und das mit seinem stampfenden Rhythmus tatsächlich sigurrósesque, jedoch instrumentale „Órói” tragen einen Titel und im ersteren Fall auch lyrics, die den meisten Menschen fremd sein dürften. Das macht aber fast nichts.

Árstíðir – Thar sem enginn fer

Zu hören nämlich gibt es schönen Kammer-Postrock mit zumeist sogar radiotauglichem, keineswegs aber grauenhaft schmalzigem, Gesang und großartig brummendem Bass zu elegischen Streichern, manchmal etwas härter („Þar Sem Enginn Fer (Sjálfviljugur)”), meist aber vor allem ausladend und nicht ungeeignet, um einen Tag – etwa den heutigen – bei einem kühlen Getränk ausklingen zu lassen.

Árstíðir – Entangled (official premiere)

Ab morgen darf wieder gefuzzt werden, heute ist Urlaub für die Ohren dran. Man gönnt sich ja sonst nichts.

In den NachrichtenPolitik
Solidarität gegen Indianer

Es weht eine Welle der „Solidarität” durch das Netz, denn offenbar streitet sich Saudi-Arabien mit Kanada über Twitter. Weil Twitter aber, wie regelmäßige Leser meiner Ausführungen sicherlich bereits bemerkt haben, ein Bollwerk der guten Demokratie ist, sind die Rollen klar verteilt. Das sieht sogar jemand von der CDU so:

Röttgen sagte dem „Tagesspiegel”, die westlichen Demokratien seien eine Wertegemeinschaft und müssten zusammenstehen, wenn Saudi-Arabien Kritik an der Menschenrechtslage im eigenen Land zu unterdrücken versuche.

Was für westliche Werte sind das denn? Darüber gab die „linke” „taz” schon 2012 gern Auskunft:

Spence sitzt auf einer schlichten Holzbank in ihrem Tipi mit Familie und Freunden und sagt: „Die kanadische Regierung behandelt uns wie Sklaven und missachtet unsere traditionellen Rechte.“ Damit spricht sie aus, was viele Indianer in Kanada empfinden.

Zwar sollte sich unter der Regierung von Justin Trudeau diesbezüglich alles ändern, aber noch 2016 konnte davon keine Rede sein:

Kanada scheitert an vielen Fronten damit, soziale Gleichheit und Gerechtigkeit voranzubringen, sagt ein neuer Bericht der Vereinten Nationen.

(Freie Übersetzung von mir.)

Aber Hauptsache, den weißen Frauenrechtlerinnen geht es gut. :ja:

Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Fehlt Jillian York der Durchblick?

Im Mai 2018 bloggte die EFF-Aktivistin Jillian York über Wael Abbas, der von der „Plattform” Twitter ausgeschlossen worden war, unter anderem dies:

Wenigstens ein Lokalmedium berichtet, dass Abbas’ Twitterkonto – das im Dezember 2017 gesperrt worden war – wegen Anstiftung zur Gewalt abgeschaltet wurde.

Dieselbe Jillian York gastbloggte gestern auf dem schrägen Personalityblog „Netzpolitik.org” (Link für starke Mägen) unter der gewohntqualitativen Überschrift „Meinungsfreiheit: Fehlt Twitter der Durchblick?” voller Bedauern, dass es darum inkonsequent sei, dass Alex Jones, ein US-amerikanischer Unternehmer und talentierter Troll, der dieser Tage diverse „Plattformen” verlassen musste, weiterhin auf Twitter sein dürfe.

Der zuständige Twittervorsitzende habe dies in folgenden Worten kommentiert:

Wir wissen, dass das für viele Leute hart ist, aber der Grund ist einfach: er hat nicht gegen unsere Regeln verstoßen.

Das, findet Jillian York, sei selbstverständlich unangebracht, dass die Regeln von Twitter Gewaltaufrufe durch einen Journalisten nicht im eigenen Haus dulden, sehr wohl jedoch „Verschwörungstheoretiker”, als deren Vergehen es angesehen wird, öffentlich zu lügen. Gewaltaufrufe – sei’s drum; im Internet die Unwahrheit zu sagen aber bedarf des harten Durchgreifens der Exekutive im nicht rechtsfreien Raum.

Einen mündigen Leser setzt man in gewissen Kreisen offenbar nicht voraus. In dieselbe Kerbe schlägt im Kommentarbereich auch der Berufslautsprecher und Hausherr Markus Beckedahl, der gewohnt unreflektiert daherquatscht, als Autor trage „man trotzdem Verantwortung dafür, wie was von wem aufgenommen wird”, was im Prinzip bedeutet, dass Satire (oder auch nur einfache Ironie) ebenso verboten werden muss, denn es könnte sie ja jemand nicht verstehen und sich dann aufgestachelt fühlen.

Darüber könnte ich jetzt noch etwas mehr schreiben, aber dann müsste ich mich sperren.

NerdkramsNetzfundstücke
Leider geduldig.

Beziehungsweise:

Wir haben uns selbst darauf abgerichtet, zu meinen, dass 30 oder mehr Sekunden Wartezeit, bevor eine App geladen wurde, oder das ständige Unterbrechen unserer Arbeit, um tausendmal am Tag halbsekündige Animationen anzuschauen, völlig in Ordnung sind.

Es war ein Fehler, Designern einen Computer zu kaufen.

MusikNetzfundstücke
Dum-dum-da-da-da-da, dum-dum-da-da-da.

Zu den nur schwer zu leugnenden Vorteilen des aktiven Wertschätzens guter Musik mit damit verbundener weitgehender Vermeidung des auch versehentlichen Radiohörens zählt eine mit „Freude bringend” nur unzureichend beschriebene Unkenntnis aktueller „Sommerhits”.

„Sommerhits”, die Älteren unter meinen Lesern mögen das Wort noch kennen und die Jüngeren leider sowieso, sind Lieder, die traditionell im Spätfrühling bis Frühsommer in den Handel (virtuell oder in echt) kommen und im Wesentlichen den Zweck erfüllen, mit möglichst wenig künstlerischem Aufwand möglichst viele Menschen dazu zu bringen, sie zwecks betrunkenen Abdancens zu erwerben. Oft ist der Sänger oder die Sängerin von südamerikanischer bzw. -europäischer Abstammung oder sieht wenigstens so aus, denn dort ist es, wie man anscheinend wissen sollte, immer warm und das verleitet zur sofortigen Identifikation. Besser singen als andere Menschen können sie hingegen nicht.

Die diesjährigen „Sommerhits” habe ich zu meinem ausbleibenden Bedauern mit Ausnahme der erheiternd ineffizienten Fußballhymne „Zusammen” (Die Fantastischen Vier und Clueso) völlig verpasst, auch das Vorjahresliedlein „Despacito” („Wer ihn einmal hört, ist verloren”, Daniel Gerhardt, c/o „ZEIT ONLINE”) ist mir erst vor wenigen Monaten identifizierbar begegnet. Mir wurde zugetragen, das Kriegsgeheul „Bella ciao” sei 2018 zum Sommerhit avanciert. Ich ziehe, sofern das stimmt, meinen Hut vor dieser Satire. Alles Weitere besorgt „Tonight”, anscheinend das „Event”-Magazin der krassen Jugendpostille „RP ONLINE”, das weiß, was ich verpasse:

Mit dieser geballten Ladung an Hits kommt ihr sicher durch den Sommer 2018!

Nämlich?

Party-Urgestein „Almklausi” (alias Klaus Meier) ist seit Jahren Stammgast auf Partysamplern und liefert mit „Mama Laudaaa” eine astreine Mitgröl-Hymne ab.

Und:

Der perfekte Stampfer für den sommerlichen Disco-Abend!

Und:

Dieser Junge mit der süßen Stimme (Shawn Mendes, A.d.V.) hat es einfach drauf!

Und:

„Doo wop a doo wop, shoopi doobi doo wop” – Ja, es sind meist die einfachen Lyrics, die einen gelungenen Sommertrack ausmachen.

Und:

(…) mit knapp 370 Millionen Views und absoluter Gartenparty-Tauglichkeit ziehen uns Bruno (Mars, A.d.V.) und Cardi bereits jetzt die langen Unterhosen vom Po.

Und:

Mit Martin Garrix und David Guetta klettern gleich zwei Top DJs (sic! A.d.V.) hinter die Kulissen von „So Far Away”, das (…) zum prägnanten und Song-bestimmenden Synthie-Gequietsche ausholt (…).

Und:

Ja, Macklemore-Songs hören sich irgendwie alle gleich an – was ihrer Tauglichkeit für den Sommer keinen Abbruch tut.

Und:

Die eingängige, von tiefen Bässen getragene Melodie von „Breathe”, inklusive herrlich stupidem „Dum-dum-da-da-da-da, dum-dum-da-da-da”-Part, ist beinahe einen Blaupause für einen gelungenen Sommerhit[.]

Und:

2018 wiederholen wir uns gerne mit dem groovigen „Cool”, zu dem es sich entspannt im Garten auf dem Trampolin in Richtung Sonnenuntergang hüpfen lässt.

Auf der Liste von „Geheimtipps”, die leider, leider noch keine „Sommerhits” sein müssen durften, finden sich des Weiteren solche Lieder:

Und der neue Remix (feat. NERVO, The Knocks und Alisa Ueno) geht sofort so hart ins Ohr, dass man liebsten gleich im knappen Kleid über den Dancefloor rollen will.

Und:

Mit „Inhale” liefert der britische DJ und Musikproduzent Duke Dumont genau den richtigen Sommermix aus süßen Pop-Lyrics, waberndem Elektro-Sound und einer gehörigen Portion Funk.

Kann man Menschen eigentlich juristisch für musikunmündig erklären lassen?

Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Tastenabenteuerlich.

Was ist eigentlich ein Abenteuer, insbesondere ein persönliches?

Eine Reise nach Bolivien oder auf den Himalaya, befindet der Deutschlandfunk. Anderswo kommt eine Welt- oder wenigstens eine Japan-Rundreise in Frage. Für „Wissensschule.de” ist es eigentlich nur wichtig, dass man überhaupt irgendwo hinreist, und sei es nicht weit: „Unser Lerngang ins Schmetterlingshaus und mein persönliches Abenteuer” (Maya Zyworonek, 3b), auch das ist gegebenenfalls immer noch spannender als ein Nachmittag zu Hause.

Und dann wäre da noch Oliver Nickel von „Golem.de”. Oliver Nickel reist augenscheinlich nicht gern, auch nicht in Schmetterlingshäuser und schon gar nicht nach Bolivien. Trotzdem möchte auch er sich nicht nachsagen lassen, er sei nicht willens, etwas zu erleben, und hat daher einen mutigen Schritt getan:

Ein Redakteur geht auf sein persönliches Abenteuer und testet das Microsoft Modern Keyboard mit Fingerprint ID.

Zum Glück blieb er unverletzt. :ja:

In den NachrichtenMontagsmusik
Laura Meade – Sunflowers at Chernobyl

Was fehlt.Es ist Montag. Cyber! Cyber! Krise gefällig? Im 21. Jahrhundert sollten wir alle Flugautos haben, stattdessen haben wir kaum noch Pandabären. Ich halte das für keine gelungene Änderung.

Berlin ist anscheinend voller Axtmörder. Ich finde das witzig, aber ich wohne auch nicht in Berlin. – Apropos misslungen auch; den Überschriften in ARD-Nachrichten war jüngst folgende Information zu entnehmen:

CDU debattiert Rückkehr zur Wehrpflicht (…) Zustimmung in der SPD

Da bleibt kein Auge trocken. Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Europa, sprach Jean-Claude Juncker im September 2016 in die Presse hinein, bedeute „vor allem Frieden.” Si vis pacem, para bellum. Bätschi!

Es ist Montag. Das ist furchtbar, denn es ist keine Musik. Musik hingegen ist dies:

Sunflowers at Chernobyl – Laura Meade

Guten Morgen.

In den Nachrichten
… wenn nicht sogar Zwölfen!

Die HAZ „berichtet”:

Eine „Elfenbeauftragte“ will die Unfallserie auf der A2 mit spirituellen Kräften beenden. Sie habe dort Strecken „energetisch versiegelt“. sagt sie. Unterstützt wurde sie von der Straßenbaubehörde. (…) In Island gebe es längst offizielle staatliche Elfenbeauftragte, sagt Rüter – so etwas wünscht sie sich auch für Deutschland.

Ich bin müde, so müde.

In den NachrichtenPolitik
#rumsitzen

Es verkündet der „SPIEGEL” mit gewohnter Ausgiebigkeit, dass etwas „an den Start” gehe, als sei ein bloßer Beginn nicht schon bildlich genug:

Die Sammlungsbewegung der Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat einen Namen: „Aufstehen”. Sie geht an diesem Samstag mit der Website www.aufstehen.de an den Start. (…)

Dort ist konsequent immerhin von „#aufstehen” die Rede. Ohne Hashtag keine Bewegung, schon gar nicht bei dem Wetter!

Sahra Wagenknecht? War das nicht die in ihrer Partei eher weniger beliebte Wortführerin des kümmerlichen Restes ihres einstigen gemäßigten Flügels? Ja, aber 2018, mehrere Jahre nach der Einführung der in Berlin unglaublich erfolgreichen „linken” Koalition („Rot-Rot-Grün”, kurz „R2G”, sind ja sonst zu viele Buchstaben für das zu erreichende Publikum), muss man nehmen, was man kriegen kann:

Auch der Co-Fraktionschef der Linken, Dietmar Bartsch, der sich zuvor noch skeptisch zu Wagenknechts Idee geäußert hatte, zeigt sich nun deutlich offener: „Es gibt einen Kulturkampf von rechts. Wir sollten jede Idee ernst nehmen, die sich dem entgegenstellt”, sagte Bartsch dem SPIEGEL.

Jede, hört ihr? Jede! Im Kulturkampf – daher vermutlich der Drang zum Hashtaggen – gegen Rechts kann keine Idee zu dumm sein.

Ich meinerseits habe vorhin auf dem Klo eine liberale Sammelbewegung namens „Rumsitzen” gegründet und bin damit dem Andenstartgehen, das am 4. September stattfinden soll, zuvorgekommen. Ich bin – gerade angesichts der derzeitigen Temperaturen – vorsichtig zuversichtlich, dass wir das Rennen machen werden.

Naja, das Sitzen.

In den NachrichtenMusik
„Entschuldigen Sie, haben Ihre Kopfhörer absichtlich ein Kabel?”

Im Webangebot der „Mittelbayerischen Zeitung” – möchte nicht verlinkt werden (LSR) – bekam ich heute Mittag einen Artikel zu Gesicht, dem zufolge die Polizei Oberpfalz am vergangenen Dienstag mit der Unterstützung mutiger Passanten einem Gefährder mal so richtig das Handwerk legen konnte:

Für einen Großeinsatz der Polizei hat am Dienstagmorgen ein verdächtig aussehender Mann im Bereich des Doms gesorgt. (…) Auslöser der Aktion war ein Passant, der der Polizei meldete, dass sich im Dom bei der Morgenmesse eine verdächtige männliche Person aufhält. Aus der Kleidung des „arabisch aussehenden Mannes“ ragten laut Polizei Drähte, die zu einer Auswölbung an der Kleidung führten.

Danke, lieber Passant! Da wurden die Anwohner und gerade auch die Kirchgänger vor dem Schlimmsten bew-

Die Polizei stellte bei der Überprüfung des Mannes fest, dass er Kopfhörer und eine Getränkeflasche bei sich hatte, gefährliche Gegenstände fanden sich nicht. (…) Zu der Frage, wo genau sich die Kopfhörer, die Kabel und die Wasserfalsche an dem Verdächtigen befanden, machte Brück keine Angaben. Man wolle möglichen Nachahmern keine Anhaltspunkte liefern.

Ja, schämt der sich denn nicht? Am hellichten Tag mit einer Wasserflasche und Kopfhörern draußen herumzulaufen kann tödlich enden. Man stelle sich vor, aus dem Kopfhörer schölle plötzlich etwas von Phil Collins. Da wäre selbst ich zu allem fähig! Dieser Meinung waren auch die Hüter des Rechts, weshalb sie geistesgegenwärtig fragten:

Der Polizei ging es um die Frage, ob der Afghane sein verdächtiges Aussehen „bewusst herbeigeführt hat“, oder ob sich selbst gar nicht als verdächtig wahrgenommen hat.

Das sieht doch jeder, dass so einer was im Schilde führen muss! :ja:

(via @h4wkey3, dort auch mit Verlinkung)

Nerdkrams
Kein Spuk: Texte im Web sicherer tippen mit GhostText.

Wenn man den Fehler macht, den Heilsversprechungen derer, die am liebsten das komplette Betriebssystem in den Webbrowser schieben würden, zu glauben, wird man grundsätzlich im unpassendsten Moment daran erinnert, warum das eine furchtbare Idee ist: Verabschiedet sich der Webbrowser, verabschiedet sich auch alles, was man gerade formuliert hat. Wenn sich die eigenen Beiträge im Web nicht gerade auf Hashtagwellen auf Instagram oder grammatikalisch nicht empfehlenswerte Kurztexte auf Twitter beschränken, dann könnte das unter Umständen eher unangenehm werden. Wer tippt schon gern über Stunden – wenn nicht: Tage, gar Wochen – ausgefeilte Texte gern ein zweites Mal von vorn?

‘Kein Spuk: Texte im Web sicherer tippen mit GhostText.’ weiterlesen »

In den NachrichtenMontagsmusik
Chubby Thunderous Bad Kush Masters – Mother Chub // Schäden und Auren

Mir ist zu warm, holt mich hier raus!Es ist Montag. Die „WELT am Sonntag”, kurz und viel lustiger „WamS”, fragte in derselben Ausgabe, in der empfohlen wurde, man solle „wieder lernen, hinzusehen”, ob „wir” (Deutschland) „die Bombe” (Atom, Riesenwumms) „brauchen”. Montags sollte man diese Frage lieber nicht stellen und stattdessen „uns” (Deutschland) mit Pandabären ausstatten. Pandabären tun niemandem was.

Pandabären sind eben auch keine Inder: In deren Heimatland starb jüngst eine Ziege infolge einer Massenvergewaltigung. Für welche zeitgenössische Sängerin sie vermutlich gehalten wurde, ist in der Serie „South Park” hinreichend dokumentiert. – Wer im Übrigen auch reicht, ist ja Heiko Maas, aber er geht einfach nicht weg: Heiko Maas fürchtet Imageschaden, so langsam möchte man ja gar nicht sein.

Im Feuilleton von „FAZ.net” (möchte wegen des Leistungsschutzrechts nicht verlinkt werden) überschriftete gestern Patrick Bahners, sonst als schlimmer Autor bekannt, es sei „genug Aura für alle da”. Wie wahr, wie wahr.

Wovon aber niemals genug für alle da sein kann: Musik.

Chubby Thunderous Bad Kush Masters – Mother Chub – Official Video

Guten Morgen.