In den NachrichtenMontagsmusik
Caravaggio – Le Guingois // Wegen Causa Assange

Gähn!Es ist Montag. Die Woche beginnt mit guten Nachrichten für Vegetarier und Veganer: Die Teurer-Fraß-Kette Nordsee teilt mit, Fische seien keine Tiere. Wohl bekomm’s!

Verschluckt habe ich mich beinahe, als dieser Tweet an mir vorbeiscrollte: Offenbar muss immer ein Mitglied der Bundesregierung anwesend sein, damit eine Sitzung des Bundestags stattfinden kann, und ebenso offenbar haben Mitglieder der Bundesregierung manchmal keine Lust darauf. Vielleicht waren sie ja am vergangenen Freitag alle bei „Fridays For Future“. Auf „ZEIT ONLINE“ wird unterdessen von einem Gymnasium im Ruhrgebiet berichtet, das 13 von 800 Schülern mit „deutschem Hintergrund“ (ebd.) aufweise. Es steht genau das im Artikel, was anzunehmen ist.

Bei „mymuesli“ gibt es Müsli für bis zu zehn Euro für einen dreistelligen Eurobetrag, wenn man seine Gene abgibt. Eine „Testerin“ des angebotenen müslioptimierenden Gentests wird begeistert zitiert: „Spannend ist auch, dass meine Mutter ihn auch gemacht hat und man in den Ergebnissen die Verwandtschaft erkennt.“ Ja, huch!

Menschen, die „Causa“ sagen, wenn sie „Angelegenheit“ meinen, können nicht zu meinen Freunden zählen. Der mir daher auch zukünftig suspekte Stefan Krempl („heise online“) teilt mit, ein Gremium des Europarates habe dazu aufgerufen, Julian Assange sofort freizulassen und keineswegs zwecks plötzlichen Verschwindens in die Vereinigten Staaten zu verschiffen/-fliegen. Da die Vereinigten Staaten ebenso wie ihre europäischen Partner dafür bekannt sind, eigene Fehler bei der Bewertung von Whistleblowern demütig einzugestehen, wird das sicherlich ein großer Erfolg, der seinesgleichen suchen wird.

Witziges aus der Welt der Vernetzung: Der „smarte“ Türöffner „Nello One“ macht unter Umständen Fremden die Tür auf. Wirklich schade, dass der Hersteller insolvent geworden ist -- davor hätte ja mal jemand warnen können. Genießt eure Dystopie!

Ich genieße unterdessen Musik.

Caravaggio - Le Guingois / 15 avril 2011

Guten Morgen.

Netzfundstücke
Britischer als je zuvor!

Die beste als Satire gemeinte Satire über die Briten denken sich noch immer die Briten aus:

Es gibt in Form von Berichten, denen zufolge Britannien seit dem Austritt aus der EU bereits um 36 Prozent britischer geworden ist, erste Anzeichen dafür, dass der Brexit ein Erfolg war. (…) „Ich glaube nicht, dass irgendjemand vorhergesagt hat, dass die Britischheit von Britannien in so kurzer Zeit so stark steigen würde“, sagte Simon Williams, Professor für Brexit und erfundenen alten Blödsinn an der Oxford-Universität.

:lachtot:

(Erbärmliche Übersetzung von mir.)

Was mir bei der Begutachtung der Presseberichterstattung zum Thema („ein herber Verlust insbesondere für junge Menschen“, wie es der alte Tiemo Wölken nannte) ansonsten aufgefallen ist, ist die abermalige Gleichsetzung von Europa mit der EU. „Europa nach dem Brexit: Ein verzweifelter Kontinent“, krisenschrieb ein Narr etwa auf „SPIEGEL ONLINE“. Die zweifelsohne europäische „Neue Zürcher Zeitung“ fasste den „Brexit“ unterdessen in einem Artikel zusammen, in dem das Wort „Schweiz“ kein einziges Mal vorkommt.

Wenigstens ist Supranationalismus also noch nicht ansteckend.

Politik
Jetzt noch 27! (Schon wieder schlechte Nachrichten für Berlin.)

Gegen Ende war es recht knapp, aber schlussendlich ist es doch noch gelungen: Mit vereinten Kräften haben 28 Staaten es geschafft, ein multilaterales Großprojekt in nur etwas mehr als drei Jahren zu planen und umzusetzen, ohne dass dabei der Brandschutz zu kurz kam. Dem Vernehmen nach wurden sogar bereits startende und landende Flugzeuge gesichtet. Das Entsetzen aus Berlin ertönt derart laut, dass nicht einmal der Big Ben heute zu hören ist. Stattdessen wird gesungen.

Sex Pistols - Anarchy In The UK

Der Feststellung, die seien jetzt nicht mehr unser Problem, wohnt viel zu selten die Befürchtung inne, man sehe sich selbst auf deren falscher Seite.

In den NachrichtenWirtschaft
Jetzt neu: Der Kraft-durch-Freude-Tag!

Ein Hurra, ein Juchhe und einen Applaus hat die Kraft-durch-Freude-Stadt Wolfsburg sich erteilt, denn es gibt etwas zu feiern: Zum jüngsten Mal in der Geschichte der Stadt hat der ortsansässige Autobauer – ganz entgegen seinen Gewohnheiten – ein neues Auto gebaut!

Da das in Niedersachsen, zu gleichen Teilen von der SPD und der Autoindustrie regiert und deshalb weitgehend brachliegend, für noch mehr Aufsehen sorgt als die deutsche Einheit, die Anschläge vom 11. September 2001 und der Dieselskandal bei diesem einen Hersteller, auf dessen Namen ich gerade nicht komme, zusammen, gibt es nur eine denkbare Reaktion auf diese Neuigkeit:

Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärt: „Wir Wolfsburger haben eine einzigartige, tiefe Verbundenheit mit [dem Autohersteller, A.d.V.]. Wir haben schon so viel gemeinsam geschafft – Höhen und Tiefen durchlebt. Und nicht zuletzt ist und bleibt der Golf unser Vorzeige-Wolfsburger. Deshalb gebührt ihm ein eigener Feiertag.“

Da meine Forderung, die Säkularisierung des Landes endlich auch in die Praxis umzusetzen, bisher nicht umgesetzt worden ist: Könnte man daraus bitte einen stillen Feiertag machen? Ich komm‘ auch umweltfreundlich mit dem ICE vorbei – versprochen.

In den Nachrichten
Händchenhalten gegen den Tod

Man könnte, um zu einer friedlicheren Welt mit weniger Ertrinken beizutragen, darum kämpfen, dass die CDU, die das Mittelmeer unsicher gemacht hat, nie wieder an einer Regierung beteiligt wird. Man könnte ebenso vehement dafür streiten, dass die SPD, die Partei von Angriffskrieg, CDU-Abnickung und Waffenexport, sich von ihrem Abwärtstrend unter die „Hürde“ von fünf Prozent niemals mehr erholt. Man könnte schließlich das wohl deutlichste Zeichen setzen, um zu signalisieren, dass man physisches Leid ablehnt, indem man in der ganzen EU Volksabstimmungen mit dem Ziel in die Wege leitet, sämtliches Budget der Armeen stattdessen in Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen wie das THW und vielleicht die Alten- und Krankenpflege umzuleiten.

Oder man macht das mit den Fähnchen:

Wir, die Initiatoren von „#HandinHand# – Rettungskette für Menschenrechte“ sind Menschen (…), die ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben im Mittelmeer, verursacht durch die europäische Abschottungspolitik, setzen wollen. Dazu planen wir eine Menschenkette von Norddeutschland bis zum Mittelmeer. (…) Mit dieser Menschenkette senden wir ein starkes Signal und unterstützen eine bessere Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure für eine solidarische Gesellschaft. (…) Denn wo die Verantwortlichen zaudern und mauern, steht die Zivilgesellschaft zusammen und zeigt ihre Stärke und ihren Mut für: (…) die Bekämpfung der Fluchtursachen und nicht die Bekämpfung der Geflüchteten[.]

Alles andere wäre ja mit Aufwand verbunden und führte nicht zu sofortigem Beifall.


Gute Nachrichten, Hitler ist so gut wie besiegt: Der 1934 verstorbene Paul von Hindenburg darf nicht mehr Ehrenbürger von Berlin sein. Das hat er jetzt davon.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 29. Januar 2020

Die Bundesregierung hat beschlossen, bis 2038 aus der Kohleenergie auszusteigen. Man wolle auf erneuerbare Energien setzen, heißt es. Unterdessen wird in Russland effiziente und CO2-arme Energie aus „Atommüll“ ins Netz eingespeist. Verdammter Putin.


Hunger? Besser Vorräte anlegen: Ab 2050 gibt es nur noch Würmer.


Hat jemals jemand für Journalismus bezahlt? Die Antwort könnte die Verleger verunsichern.


Ein Hund soll her, aber das Rausgehen mit ihm wäre zu zeitaufwendig? „Eclipse“ macht es richtig, „Eclipse“ fährt täglich selbst mit dem Bus. Guter Hund!

NetzfundstückePersönliches
Über Wohlstand

Den höchst unglücklichen Zustand, daß einem die Intelligenz nichts einbringt als Überlegenheitsgefühle, habe ich vor mindestens zwanzig Jahren überwunden. Es ist nicht mein Problem, daß SIE das nicht merken.


Dass bei „Fridays For Future“ wie bei jeder namhaften Massenveranstaltung auch zahlreiche mental Defekte zugegen sind, belegte erst gestern wieder ein Kandidat der Hamburger „Linken“ zur kommenden Bürgerschaftswahl, der pünktlich zum Jahrestag bloggte (Archivversion gegen überraschendes Verschwinden hier) und natürlich auch twitterte, ein „Klimaholocaust“ drohe; der Holocaust sei außerdem „eines der größten Verbrechen“ im Weltkrieg gewesen. Leider wurde keine Rangliste der größten Verbrechen beigefügt. Ein nennenswerter Vorwurf an „die Nazis“ sei es überdies, dass ihre Panzer „riesige Mengen an CO2 produziert“ hätten. Dieses Mitmachinternet regt mich auf. ‘Über Wohlstand’ weiterlesen »

In den NachrichtenMusikkritik
IAH – Stolas

#montagslächelnEs ist Montag. Schrödingers Sicherungskopie ist übermäßig optimistisch. Alle Daten sind noch da? Das dachte ich auch mal!

Die Woche kann dennoch mit positiven Nachrichten beginnen, denn der Klimawandel ist so gut wie besiegt. In einem Bochumer „Seniorenzentrum“ nämlich soll demnächst der Fleischanteil in den Speiseplänen gekürzt werden. „Auf jeden Bewohner eines Pflegeheimes kommen im Schnitt acht Tonnen CO₂ pro Jahr“, das sei „achtmal höher, als es das Pariser Klimaabkommen vorsieht“. Überraschend, dass Sterbehilfe angesichts dieser Zahlen noch immer legislativ verpönt ist. Andererseits kann man dann endlich in der Pflege sparen. Ist teuer. Kein Geld da. Weiß man ja. Endlich tut mal einer was.

Apropos Spinner: In Leipzig, berichtete die „FAZ“ (will wg. LSR nicht verlinkt werden), haben 1.500 Menschen am Sonnabend dafür protestiert, dass in dem Blödsinnsblog „Indymedia“ weiterhin der Klassenkampf ausgefochten werden dürfen solle. Es seien unter anderem die Scheiben von Ladengeschäften zu Bruch gegangen. Das hat das Innenministerium jetzt davon! Der sächsische MDR versuchte zu berichten, wurde jedoch von den Versammelten kaum beser behandelt als von einer handelsüblichen Pegida-Versammlung. „Die Demonstranten sind in Leipzig für die Pressefreiheit auf die Straße gegangen, erklärte ein anderer Reporter, aber nur für ein Medium -- indymedia.“ Eins von der Sorte reicht ja auch.

2019 haben mehr US-Amerikaner eine Bücherei als ein Kino aufgesucht. Im Kino kommt ja auch nur noch Unsinn.

Dauerhaft prima war, ist und bleibt aber: Musik.

Guten Morgen.

In den Nachrichten
Kultursensibelchen

Manche Nachrichten

Eine Erfurter Kita will nicht, dass die Kinder am Rosenmontag und Karnevalsdienstag verkleidet in die Einrichtung kommen. (…) Begründet wird das faktische Verbot damit, dass sich die Kita, die vom Studierendenwerk Thüringen betrieben wird, einer kultursensiblen Pädagogik verschrieben habe. (…) Man erkenne beim Verkleiden an, „dass man Stereotype braucht, um die Komplexität der Welt zu reduzieren“.

… kann man nur noch mit South Park beantworten. :irre:

In den NachrichtenPolitik
Sozialdemokratie 18

„ZEIT ONLINE“:

Die militante Neonaziorganisation Combat 18 wähnt sich seit 20 Jahren im bewaffneten Widerstand, nun wurde sie verboten.

„Wikipedia“:

Die Aktivitäten der rund 20 Personen großen Gruppe hätten vor allem im Vertrieb rechtsextremistischer Musik, der Organisation von Konzerten sowie dem Verkauf von Merchandise-Artikeln bestanden.

Wäre es nicht ein beruhigendes Signal, verböte man außerdem diejenige Gruppe, die seit über 100 Jahren ihren Willen gern mit Waffengewalt durchsetzt und deshalb für ungezählte Tote im In- und Ausland verantwortlich ist?

Sonstiges
Penisgemeinden

In letzter Zeit häufiger als zuvor ertönt in den Kreisen, in denen ich verkehre, der Begriff der „Queer-Community“, also der Gemeinschaft der sexuell Diversen. Als überzeugt (weil gern) konservativ Heterosexueller amüsiert mich dieses Wort, denn es scheint sich – ganz ähnlich dem Christentum – um eine Gemeinschaft zu handeln, in die man reingesteckt wird, ohne vorher gefragt zu werden:

Ein ganz besonderes fuck off an Typen (…) die schwul sind aber lieber den wannabe-faschos Schützenhilfe geben statt stolz darauf zu sein, dass die queere Community zu Streit und Streitlösung in der Lage ist.

Als müsse man automatisch links (also nicht „wannabe-fascho“ – was auch immer das „wannabe“ hier verloren hat) sein, wenn man als Mann bevorzugt mit anderen Männern verkehrt! Allerdings, um einen Schritt zurück zu gehen, ist es deutlich erstaunlicher, mit welchem Selbstverständnis davon ausgegangen wird, dass man überhaupt irgendwie zusammengehört, sobald man von einer monogam heterosexuellen Beziehung nichts hält. Man stelle sich vor, letztere Gruppe argumentierte ebenso: Zwar wären alle Kriege sofort vorüber (denn als Heterosexueller schießt man nicht auf seine Mitheterosexuellen), aber das Leben in Friedenszeiten stelle ich mir doch eher anstrengend vor.

Menschen, die „Wir“ sagen, traue ich (mit Adorno) oft nicht mal ein aufrichtiges „Ich“ zu.

In den NachrichtenPolitik
Medienkritik in Kürze: Jan Hildebrands Altar ist zerkratzt.

Gerade mal etwas mehr als zwanzig Jahre, nachdem die ehemalige Friedenspartei „Die Grünen“ zusammen mit der SPD Deutschland in den ersten und bis heute einzigen Angriffskrieg seit dem Ende des Dritten Reiches geführt hat, fällt Jan Hildebrand vom „Handelsblatt“ aus allen Wolken:

Die Partei kämpft in der Hauptstadt mit einer Affäre. Dabei zeigt sich, dass auch die Grünen nicht davor gefeit sind, ihre Machtposition auszunutzen.

(Meinten Sie: „zu missbrauchen“?)

Wenn sich jetzt auch noch herausstellt, dass die Umweltschutzpartei „Die Grünen“ Autos eigentlich ganz gut findet, wem kann man dann noch trauen?

ComputerNetzfundstücke
Gute Abonnements, schlechte Abonnements

Zu den Dingen, die mir gelegentlich als Ausdruck meiner vermeintlichen Rückständigkeit angelastet werden, gehört, dass ich mich von EDV-Abonnements fernhalte. Ich weigere mich, Software zu mieten, ebenso wie niemand jemals erleben wird, dass ich aufhöre, Tonträger zu kaufen, weil ich ja stattdessen auch für ein paar Groschen im Monat die Erlaubnis mieten kann, stattdessen auf einem fremden Computer („in der Cloud“) Musik zu hören. Was auf fremden – auch Apples – Computern liegt, geht damit aber nicht nur in den Besitz dieses Fremden über, sondern kann von diesem auch jederzeit dem eigenen Zugriff entzogen werden.

Die wohl meistverbreiteten Abonnements – diejenigen für irgendwelche Streamingdienste – haben hierbei eine vertragliche Sollbruchstelle: Nach Ablauf des Mietvertrags versiegt die Medienquelle ungeachtet des aktuellen Konsumstandes, also einschließlich noch nicht gehörter Musik und noch nicht gesehener Episoden, und alles, was man bis dahin „gesammelt“ hatte, ist fort. Ausgerechnet ein Nutzer mehrerer solcher Dienste aber war es, der mich heute auf diese Meldung hinwies:

Hewlett-Packard bietet unter dem Markennamen Instant Ink für manche seiner Tintenstrahler eine Art Abo für Tintenpatronen an. (…) Doch wer es kündigt, erhält nicht nur keine Tintenpatronen mehr sondern kann auch die aktuell genutzte Patrone nicht mehr nutzen, egal wie hoch oder niedrig deren Füllstand ist.

Obwohl sich dieses „Abo“ also genau so verhält wie die „Abos“ bei TIDAL, Spotify, Netflix und so weiter, führte diese Meldung zu vielfacher Empörung: Wie kann ein Abonnementanbieter es wagen, sein Eigentum nach dem Vertragsende nicht mehr zur Verfügung zu stellen? Zu selten aber lese ich die sich mir aufdrängende Frage, warum das Wesen eines Abonnements bei materiellen Gütern offenbar anders verstanden wird als bei immateriellen Gütern wie Dateien („Streams“). Warum sollte eine Tintenpatrone wertvoller sein als ein Lied? Warum entscheidet man sich für Abonnement statt Kauf, wenn man doch Eigentum statt Besitz erwartet?

Was unterscheidet die cloud eigentlich von Erpressungstrojanern?


Bescheuerte Verwendung des Wortes „zugeben“ des Tages: Ein VW-Zuständiger habe „zugegeben“, überschriftete „The Drive“, dass vollständig autonom fahrende Autos vielleicht niemals gebaut werden. Sakrileg! Frevel! Ketzerei!