In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Steinmeiers zwei­te Chance // Der tech­nisch not­wen­di­ge Umfang

Die „tages­schau“ berich­tet heute:

Der Sieger der syri­schen Präsidentenwahl stand schon vor­ab fest. Das Ergebnis fällt noch kla­rer aus als bei der vor­he­ri­gen Abstimmung.

Es han­de­le sich hier­bei um eine „insze­nier­te Komödie“ (Björn Blaschke, aber­mals „tages­schau“) - „die Opposition“ spre­che „von einer ‚Farce‘, der Westen von Betrug“ - anstel­le einer Wahl, denn:

Die Wahlbeteiligung lag den Angaben zufol­ge bei fast 79 Prozent. Die bei­den Gegenkandidaten blie­ben bei der Abstimmung am ver­gan­ge­nen Mittwoch chan­cen­los. Sie gal­ten nur als Zählkandidaten.

Gleichzeitig berich­tet die­sel­be „tages­schau“ heute:

Bundespräsident Steinmeier hat ange­kün­digt, für eine wei­te­re Amtszeit zu kan­di­die­ren. Mit Unterstützung auch aus der Opposition kann er rechnen.

Schon zu Beginn der Amtszeit des­je­ni­gen ehe­ma­li­gen Kanzleramtschefs, der die Entführung eines Deutschen in ein Foltergefängnis für eigent­lich ganz gut hielt, konn­ten die Bürger die demo­kra­ti­sche Exzellenz des Westens mit­samt sei­ner Opposition genießen:

Die Bundesversammlung hat­te Steinmeier am 12. Februar 2017 mit einer Zustimmung von rund 75 Prozent zum 12. Bundespräsidenten gewählt. Gegenkandidaten von Linkspartei, AfD, Freien Wählern und Piraten hat­ten kei­ne Chance.

Der tak­ti­sche Fehler des syri­schen Präsidenten scheint dar­in zu bestehen, über­haupt dem Volk die direk­te Wahl anzu­bie­ten. Überließe er die Wahl des Präsidenten einer hand­ver­le­se­nen Auswahl an Unterstützern, hät­te ver­mut­lich nicht ein­mal die „tages­schau“ noch etwas am Ablauf auszusetzen.

Warum wer­de ich eigent­lich nicht gefragt, wel­chen Präsidenten ich ger­ne hätte?


Ein Magdeburger „Linker“ hat, wie Twitter mir gestern mit­teil­te, eine hand­werk­lich schlecht gemach­te Website namens „Nehmt den Wessis das Kommando“ ins lei­der noch nicht vol­le Web gekippt, die momen­tan den Seitentitel „Homepage“ trägt und auf deren Datenschutzseite steht, der Betreiber „neh­me den Schutz Ihrer per­sön­li­chen Daten sehr ernst“ und hal­te sich „strikt an die Regeln der Datenschutzgesetze“, die erho­be­nen Daten, ohne­hin nur im „tech­nisch not­wen­di­gen Umfang“, wür­den auch kei­nes­falls an Dritte weitergegeben“.

Da die Website mit­hil­fe der per­so­nen­be­zo­ge­nen IP-Adresse des Aufrufers mehr­fach Anfragen an von Adobe betrie­be­ne Server sen­det, auf dass die­se irgend­wel­che Schriftarten in den Browser des­sel­ben Aufrufers kübeln mögen, erscheint mir das aller­dings unauf­rich­tig. Hätten die mal wen gefragt, der sich auskennt!

Was macht die BAG Netzpolitik eigent­lich beruflich?

Spaß mit Spam
Hallo, das ist Barbora

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Ich wünsch­te, da wär‘ ein Link. Aber zumin­dest muss ich „Barbora“ zugu­te­hal­ten: Sie hat einen Punkt!

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Medienkritik in Kürze: Schrödingers Mehrheitsprinzip in der „taz“

Michael Rutschky, „taz“, 27. November 2002:

Wer heu­te Zweifel am Mehrheitsprinzip äußert, das sind aber weder Linke noch Rechte; in der Regel sind es ver­spreng­te Geistesaristokraten und gekränk­te Feuilletonisten, die sich Sorgen um die Hochkultur machen, weil der Rang Fischer von Erlachs oder Guillaume Postels kei­nes­wegs durch Mehrheitsentscheidungen fest­ge­legt wer­den kön­ne. Sondern ein­zig durch Geistesaristokraten und Feuilletonisten (denen auch die mas­sen­tou­ri­sti­sche Bewunderung für Fischer von Erlachs Bauten in Wien und Salzburg Verachtung einflößt).

Das Mehrheitsprinzip näm­lich errin­ge den Sieg der Weisen über die Dummheit (Malene Gürgen, „taz“, 3. September 2018):

Mehr als 50.000 Menschen sind am Montagabend für das Konzert von Kraftklub & Co in Chemnitz. Gegenüber rech­ten Hetzern sind sie defi­ni­tiv in der Mehrheit.

Es ist inso­fern zumin­dest bemer­kens­wert, dass Simone Schmollack, „ver­spreng­te Geistesaristokratin“, „gekränk­te Feuilletonistin“ und/oder „Ressortleiterin taz.de“, in der­sel­ben „taz“ gestern schrei­ben durfte:

Noch tun sich zwei Drittel der Deutschen schwer mit dem Gendern. Früher oder spä­ter wer­den sie sich aber doch damit arran­gie­ren müssen.

Müssen, näm­lich!

Ein Feminismus, des­sen Überzeugungsarbeit inzwi­schen mehr­heit­lich (hu!) auf wüten­des Aufstampfen beschränkt ist, ist ande­rer­seits immer­hin ein Feminismus, den zu belä­cheln kei­ner Erklärung bedarf.

In den NachrichtenMontagsmusik
Patty Gurdy - Molly Malone // Antisemitische Linke

Eule. Witzig.Es ist Montag. JavaScript geht jetzt im Webbrowser. Juppheidi. Ich brauch‘ Urlaub.

Die Linke, die Grünen und die SPD fin­den, Xavier Naidoo sol­le lie­ber nicht mehr auf­tre­ten, aber lei­der nicht aus qua­li­ta­ti­ven Gründen. Zensur fin­det nicht statt. Ich fin­de Corona ja auch sehr exi­stent, aber wenn jemand sagt, er glau­be nicht dar­an: Soll er doch. Andererseits fin­de ich es prin­zi­pi­ell ja gut, wenn Scheißmusik aus­ge­la­den wird, aber war­um durf­te dann die­ser Song Contest neu­lich unge­straft aus­ge­strahlt werden?

Tutanota muss über­wa­chen. Idiot, wer 2021 noch glaubt, es sei eine wenig dum­me Idee, in Deutschland was mit dem Internet machen zu wol­len. Auswandern ist eine zuse­hends weni­ger unüber­leg­te Entscheidung für netz­af­fi­ne Menschen. Die Bundesregierung ist ret­tungs­los ver­lo­ren, da hel­fen auch kei­ne Heilsversprechen von der SPD, die Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht umge­bracht und gestern Geburtstag gefei­ert hat, mehr. Glückwunsch an die­ser Stelle. Geht zurück in eure Höhle und lasst uns in Ruhe digi­ta­le Dinge tun, ihr Pfeifen.

Nazis der Woche: Die „Linke“ Osnabrück. Ihr Verbrechen: Sie hat dar­auf hin­ge­wie­sen, dass in man­chen Kulturen das Judentum einen schwe­re­ren Stand hat als in der deut­schen. Der Landesverband hat sich distan­ziert. Geht ja nicht, so was zu schrei­ben. Ob es stimmt oder nicht: Tabu. Buh! Links heißt Haltung. Dass auch ein gebeug­ter Rücken eine Haltung ist, blei­be dabei bit­te unbe­ach­tet. Knapp geschla­gen geben muss sich „Black Lives Matter“, das sich mit den Palästinensern soli­da­ri­siert. Gleichzeitig geht auf Twitter die Diskussion dar­über wei­ter, war­um in den Top-30-DAX-Vorständen vor allem wei­ße Männer sit­zen. Das sei in Frankreich und den USA doch auch nicht so. Auch ich bedau­re es, dass Deutschland nicht viel mehr Kolonialismus und Sklaverei betrie­ben hat, denn sonst hät­te Deutschland eben­falls so vie­le schwar­ze DAX-Vorstände, aber wahr­schein­lich ist es zu spät, das noch zu ändern. Schade eigentlich.

Rechts. Alle rechts. Nur die (Pandabären und die) Musik, die (haben und) hat so was nicht nötig. Die sind ein­fach nur da.

Molly Malone - Patty Gurdy (Irish Traditional / epic Hurdy-Gurdy Music)

Guten Morgen.

In den NachrichtenMusik
Hassgefühle (musi­ka­lisch)

Hiobsbotschaft trotz Corona:

Der 65. Eurovision Song Contest 2021 wird in der Ahoy Arena in Rotterdam aus­ge­tra­gen. Das Finale fin­det heu­te um 21 Uhr statt[.]

Denn lei­der:

Für Deutschland star­tet Jendrik mit „I Don’t Feel Hate“ auf Position 15.

Ich habe weder von Jendrik noch von die­sem Liedlein bis­her gehört oder gele­sen und hege auch kei­nes­wegs die Vermutung, dass sich dahin­ter ein Juwel deut­scher Musikkultur ver­birgt, das mei­ne Aufmerksamkeit ver­dient hät­te (und ich kann mich damit her­aus­re­den, dass besag­tes Liedlein ver­mut­lich immer noch län­ger ist als die Zeit, die ich für die­sen Beitrag hier auf­wen­de), stel­le aber zu mei­nem Bedauern schon beim Lesen des Titels fest, dass Deutschland in die­se Schlacht der Kulturen - der Sinn die­ses Wettbewerbs ist es eben kei­nes­wegs, dass alle Teilnehmerländer unter Beweis stel­len, wie gut sie dar­in sind, die bri­ti­sche Popkultur zu imi­tie­ren - schon wie­der völ­lig unbe­waff­net zieht.

Ich bit­te inso­fern um Kenntnisnahme davon, dass für mich, obschon mit „Deutschland“ mit­ge­meint, kein Jendrik irgend­was mit irgend­ei­nem Popkram star­tet; schon gar nicht text­lich, denn ich tu‘ hate fee­len.

Mögliche Zusammenhänge sind nicht ausgeschlossen.

In den NachrichtenKaufbefehleMusikkritik
Gates of Nahostkonflikt

Soeben fest­ge­stellt: Ich hat­te Yes‘ Kommentar zum Vietnamkrieg („Gates of Delirium“, zu fin­den auf „Relayer“, 1974) hier noch gar nicht ange­mes­sen gewürdigt.

Dabei ist der tagesaktuell.

The Gates of Delirium (2003 Remaster)

Großartig. In jeder Hinsicht.

Kill or be kil­ling, faster sins cor­rect the flow.

Unabhängig davon: Vielleicht ist es gar kei­ne so gute Idee, Religion und Staat mit­ein­an­der zu ver­men­gen; ande­rer­seits fän­de ich es zumin­dest wit­zig, for­der­ten die Sachsen als Wiedergutmachung für die Sachsenkriege den Vatikan als neu­es Siedlungsgebiet.

In den NachrichtenPolitik
Kurz ange­merkt zum Transsexuellengesetz

Wenn CDU/CSU, SPD und AfD - in Thüringen nann­te man glei­ches Abstimmverhalten mit der AfD noch einen „Dammbruch“, was ist dar­aus eigent­lich gewor­den? - gemein­sam „mit Bauchschmerzen“ ein Selbstbestimmungsrecht für Transsexuelle ver­hin­dern und die SPD-Kovorsitzende, die ursprüng­lich gewählt wor­den war, weil sie ver­spro­chen hat­te, über die Koalition mit der CDU/CSU noch ein­mal genaue­stens (aller­dings anschei­nend fol­gen­los) nach­zu­den­ken, die­se Entscheidung damit erklärt, dass der Koalitionspartner sonst nicht zufrie­den mit der SPD wäre, was es zu ver­hin­dern gel­te, denn es sei - *hek­tisch blät­ter* - ja gera­de Pandemie und da sei poli­ti­sche Überzeugung nicht so wich­tig wie eine funk­tio­nie­ren­de Regierung aus CDU/CSU und ihren Angestellten („SPD“), dann erschließt sich mir noch weni­ger als bis­lang, mit wel­chem Zweck die SPD in den Sonntagsfragen noch über 5 Prozent kommt; man möch­te ihr anstel­le der­je­ni­gen Koalitionspartner, deren Politik man eigent­lich ganz akzep­ta­bel fin­det, noch immer sei­ne Stimme geben, um was genau zu erreichen?

NerdkramsNetzfundstücke
Antifeaturitis: Mailclient gut, weil Mailclient schlecht.

Ich gebe zu: Ich bin jemand, der E-Mails für ein durch­aus nütz­li­ches Medium hält, denn sie erfor­dern in der Regel weder eine sofor­ti­ge Antwort noch die künst­li­che Verknappung von Sprache und Inhalt. Dass aber spä­te­stens in den Neunz’gern die Formatierung via HTML, spä­ter auch die Einbindung von CSS als Standardfunktion in Mailprogramme Einzug hielt, erach­te ich noch heu­te als einen schreck­li­chen Fehler.

Dass man für den Empfang und Versand von E-Mails heut­zu­ta­ge nur noch weni­ge Sekunden und nicht mehr deut­lich län­ger braucht, sorgt in Verbindung mit den bezahl­ba­ren Ganztagsinternetanschlüssen auch dafür, dass die Teilnehmer sich weni­ger Gedanken dar­über machen, was sie schrei­ben. Kostet ja nix, hau raus. ‘Antifeaturitis: Mailclient gut, weil Mailclient schlecht.’ weiterlesen »

In den NachrichtenMontagsmusik
Jordsjø - Skumring i Karesuando // iTelekom

"Warum machst du eigentlich so selten gute Witze hier, tux0r?" - Wisst ihr eigentlich, wie gering die Zahl der guten Eulenwitze ist?Es ist Montag. In Mexiko haben sich meh­re­re Herren als Dame iden­ti­fi­ziert, um auf die nach Parität vor­sor­tier­te Wahlliste ihrer Partei zu kom­men. Vor so was hät­te ja mal wer war­nen kön­nen. - Ich wie­der­ho­le mich an die­ser Stelle bis­wei­len, aber: Warum kann man nicht statt­des­sen Pandabären wählen?

Keine Wahl aber hat man oft, wenn es um den Internetanschluss geht, was ins­be­son­de­re dem Unternehmen gefällt, das für die­se Situation mit­ver­ant­wort­lich ist. Trotzdem reicht ihm das noch nicht: „Apples Gewinn über­steigt den der gesam­ten TK-Branche Europas“, was zwar logisch erscheint, immer­hin ist Apple ein inter­na­tio­nal agie­ren­des Unternehmen auf einem zum Glück kaum regu­lier­ten Markt, das Geräte zum Anfassen und nicht bloß irgend­wel­che Dienstleistungen ver­kauft, aber für den „Telekom-Chef“ (ebd.) bedeu­tet das nicht etwa, dass die Telekom end­lich auch mal Dinge anbie­ten soll­te, die man frei­wil­lig haben will, son­dern, dass man anschei­nend immer noch zu bil­lig sei: „Tim Höttges will höhe­re Preise für Telekommunikation in Europa“; rich­tig so, die­se Armen blockie­ren eh nur die Leitung. Es gibt kein Grundrecht auf einen bezahl- und ver­füg­ba­ren Telekomvertrag. (Warum eigent­lich nicht?)

Neues aus der Medienwelt: Die Macher der „Übermedien“ haben von ihren Beobachtungsobjekten hin­rei­chend viel gelernt, um zu wis­sen, wie sie per­sön­li­che Kontakte ziel­ge­rich­tet ein­set­zen kön­nen. Mit der Zeit glei­chen Hund und Herrchen ein­an­der offen­kun­dig immer wei­ter an.

Zeitlos fan­ta­stisch: Musik.

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
„Wir sind dafür!“ - „Seid ihr nicht!“ - „Waren wir noch nie!“

„tages­spie­gel“, 17:14 Uhr:

Lindner ver­lei­he der libe­ra­len Idee eine „kla­re, star­ke und hör­ba­re Stimme“.

„tages­spie­gel“, 20:45 Uhr:

Die Drogenpolitik hat uner­war­tet für Wirbel beim Bundesparteitag der FDP gesorgt: Die Delegierten stimm­ten am Samstag über­ra­schend mit kla­rer Mehrheit für die Entkriminalisierung aller Drogen - sie mach­ten die­sen Beschluss dann aber auf Druck der Parteispitze wie­der rückgängig.

Kann ich die libe­ra­le Idee noch mal sehen?

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 13. Mai 2021

Closed Source Software: bina­ry only (man­gels Quellcode nicht wartbar)
Open Source Software: bina­ry only (wegen Quellcode nicht wartbar)


Gute Nachrichten für die­je­ni­gen, die zwar die Wissenschaft nicht aner­ken­nen und dar­um JHWH als unsicht­ba­ren Freund gewählt haben, aber auch zu faul sind, um die­se Freundschaft ange­mes­sen am Leben zu erhal­ten: Alexa kann jetzt beten.


Neues von den Antifaschisten: Die AfD möch­te die NSU-Akten frei­ge­ben las­sen, die Grünen sind dagegen.


Im Ausland haben dor­ti­ge Querdenker die Lösung gegen anstecken­de Impfungen gefun­den: Maske auf und Abstand halten.


Von wegen, Corona geht an den mei­sten Leuten spur­los vor­bei: Gwyneth Paltrow hat sogar Brot geges­sen.


Die Kollisionen zwi­schen Israel und den zuse­hends klei­ne­ren Gebieten im Umland neh­men an Schärfe zu, viel­fach wird der „Antisemitismus“ kri­ti­siert, mit dem man­che ihre Abneigung gegen­über der israe­li­schen Außenpolitik kund­tun, obwohl doch viel­mehr Antizionismus gemeint ist, der mit der Ethnie der Bewohner des kri­ti­sier­ten Staates zunächst ein­mal nichts zu tun hat. Nun gut, es ist bloß Politik im Wahljahr, da ist Präzision nicht so wichtig.

Überraschend ist allen­falls die­ses unbe­ding­te Bedürfnis der Deutschen, sich in die­sem lächer­li­chen Hahnenkampf zwei­er Regionen für einen Hahn ent­schei­den zu müs­sen, und zwar nicht anhand tat­säch­li­chen Unrechts, son­dern allein anhand histo­ri­scher Schuld. Der da hat zuerst zurück­ge­schos­sen! Kriegen zwi­schen frem­den Völkern emp­feh­le ich als beken­nen­der Gegner jeder mili­tä­ri­schen Intervention jeden­falls wie folgt zu begeg­nen: Sollen sie halt. Der Wirtschaft schadet’s nicht.