KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Electric Orange - psi-hybrid

electic orange - psi-hybridLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Electric Orange aus Aachen oder so sind regel­mä­ßi­gen Lesern mei­ner Rückschauen nicht unbe­kannt, geben sich aber auch nicht viel Mühe, unbe­kannt zu blei­ben; seit ihrer Gründung im Jahr 1992 haben sie unge­fähr zwei Dutzend Tonträger ver­öf­fent­licht, die alle­samt inzwi­schen weit­ge­hend stimm­freie Musik ent­hal­ten, die in bester orgel­do­mi­nier­ter 70er-Tradition steht und die sti­li­stisch irgend­wo im Psychedelic-Krautrock-Regal zu fin­den ist. Bediente man sich anfangs natür­lich noch bei Pink Floyd, so ist Eigenständigkeit längst gegeben.

Drogenmusik halt, dem Koalitionsvertrag sei’s angedient.

Auf ihrem dies­jäh­ri­gen, unter Pandemiebedingungen (also nicht aus­schließ­lich gemein­sam im Studio) ent­stan­de­nen Album „psi-hybrid“ (Bandcamp.com) bleibt’s dabei, stark ver­zerr­te Sprache („Shingle Robe“) inklu­si­ve; neu sind Saxophon und Bassflöte (bei­de gespielt von Gastmusiker Harald Königs), die ins­be­son­de­re in der zwei­ten Hälfte des Albums sanft bro­deln­den Jazz untermengen.

Electric Orange - Psi-Hybrid (Full Album 2021)

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In den Nachrichten
Si vis pacem, para bel­lum. (20)

„n-tv“ erzählt:

Soldatinnen und Soldaten müs­sen eine Corona-Schutzimpfung dulden.

Mein Problem mit coro­na­mas­kier­ten Soldaten in vol­ler Montur, die mir in zu gro­ßer Zahl am Bahnhof begeg­nen, weil ich ihnen von mei­nen Steuern!!11! das Rumfahren bezah­le, ist von besag­ter Coronamaskierung aller­dings eben­so unab­hän­gig wie von ihrem Impfstatus, und ich möch­te auch in Zweifel zie­hen, dass die wesent­li­chen Bedenken gegen Kampfeinsätze im Ausland dar­in lie­gen, dass man nicht durch das Eindringen frem­der Munition her­vor­ge­ru­fe­ne Atemprobleme bekom­men könn­te; aber man will den Iwan - oder wen auch immer man der­zeit zum Feind erklärt hat - ja auch nicht anstecken, nicht wahr?

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abge­schafft gehört.

In den Nachrichten
Rundfunkvierrad (MDR)

Der MDR bekommt Anfang Dezember 2021 einen neu­en Rundfunkrat, in dem zum Wohlgefallen vie­ler Berichterstatter die AfD nicht ver­tre­ten sein wird, statt­des­sen die „gesell­schaft­lich bedeut­sa­me Organisation“ ADAC Sachsen. Ich möch­te die­sen Umstand in Erwartung künf­ti­ger MDR-Schlagzeilen wie „Junge beim Überqueren der Straße in Nordhausen von Auto erfasst“, „Kleinkind in Erfurt von Auto erfasst und lebens­ge­fähr­lich ver­letzt“ und „Frau steigt nach Unfall auf A71 aus und wird von Auto erfasst“ - hof­fent­lich sperrt bald jemand die­se gemein­ge­fähr­li­chen Autos ein - ein­fach mal anson­sten unkom­men­tiert herausstellen.

Sonstiges
Medienkritik in Kürze: Die Bestie in Freundesgestalt

Hitler soll ein ziem­li­cher Frauenschwarm gewe­sen sein. Ich weiß nicht, wie­so ich beim Lesen der Titelseite der aktu­el­len Ausgabe der „Cosmopolitan“ (12/2021) dar­auf komme.

Liebesbrief an die Bestie: So macht Romantik Ihre Freundschaft noch schöner


Irritierende Nachricht des Tages: Bei Spotify, einer popu­lä­ren Möglichkeit, Musik nicht zu besit­zen, wer­den Musikalben jetzt nicht mehr auto­ma­tisch in zufäl­li­ger Reihenfolge abge­spielt. In sozia­len Medien zei­gen sich „Kunden“ des Unternehmens ent­setzt: Man las­se sich doch von einem Buchautoren nicht vor­schrei­ben, wann man wel­che Seite zu lesen hat!

In den NachrichtenMontagsmusik
Kurushimi - I Know You (Itsuwari no kao) // Neu in Berlin: Der Volksvorschlag.

Penis! (Hihi. Ich hab Penis geschrieben.)Es ist Montag. REWE sucht Geringverdiener. Ich habe schon von schlim­me­ren Castings gehört.

Wen ruft man eigent­lich in Sigmaringen, wenn man Opfer von Gewalt gewor­den ist? Mega Man? Vor der Gewalt im Elektroauto zu flie­hen geht jeden­falls auch nicht mehr: Bei Serverproblemen kann man es ja nicht mal auf­schlie­ßen. - Die Linke, die in Berlin die tota­le Enteignung gefor­dert hat und sie jetzt umset­zen soll, hält das Volksvotum inzwi­schen für einen unver­bind­li­chen Vorschlag, der die Politik zu nichts ver­pflich­tet. Muss ja auch nicht. Ist ja jetzt erst mal wie­der ein paar Jahre lang gewählt. Vorwärts immer.

Apropos: Auf Twitter wur­de spe­ku­liert, die Angewohnheit, dass Deutsche sich den Intimbereich rasie­ren, sei eine Folge dar­aus, dass Pornos zumeist rasier­te Intimbereiche zur Schau stel­len. Ich glau­be, ich neh­me bei­zei­ten mal einen Porno auf, in dem die Darsteller irgend­was von Phil Collins ange­wi­dert aus­ma­chen. Vielleicht klappt es ja. - Fast noch schlim­mer als, aber wenig­stens nicht so schmerz­haft wie Phil Collins ist Fußball. In die­ser Blase bro­delt es schon wie­der auf Niedrigflamme: Eintracht Braunschweig hat gegen irgend­ei­ne ande­re ega­le Mannschaft gespielt und irgend­wel­che Fans haben ein Spruchbanner kre­iert, auf dem sie die Gäste dar­um baten, doch lie­ber weg­zu­blei­ben. Das wäre ein fürch­ter­lich lang­wei­li­ges Vorkommnis, aber weil besag­te Fans einer unfei­nen poli­ti­schen Richtung ange­hö­ren und die Gäste wahr­schein­lich nicht, hat Eintracht Braunschweig beschlos­sen, aus dem furcht­bar lang­wei­li­gen Vorkommnis ein furcht­bar lang­wei­li­ges Politikum zu machen. Die aktiv­ste Sparte zeit­ge­nös­si­scher Sportvereine scheint die Bundesliga im Distanzieren zu sein.

Nach ABBA, „Wetten, dass…?“ und „TV Total“ kommt bald ein wei­te­rer Wiedergänger: Betatester für Winamp wer­den gesucht. Damit haben wir zu mei­ner Zeit Musik gehört. Heute gibt es ja Streams und so was.

Zum Beispiel den folgenden.

I Know You (Itsuwari no kao)

Guten Morgen.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Mehr Jans für Deutschland! (7): Weltfrauenunterstützertag

Vorgestern war Internationaler Männertag, also der Tag der Männergesundheit oder, wie die Vereinten Nationen auf Twitter gra­tu­lier­ten, der Tag der „männ­li­chen Verbündeten auf der gan­zen Welt, die Frauen unter­stüt­zen“ und so wei­ter und so fort. Ich weiß nicht, was das wie­der soll. Weil Lachen aber gesund ist, sprang für die an die­ser Stelle ver­sa­gen­den Vereinten Nationen „TV-Kommentatorin Claudia Neumann“ ein:

TV-Kommentatorin Claudia Neumann hat die Einführung einer Frauenquote im Profi-Fußball der Männer gefordert.

(Hervorhebungen von mir.)

Nun gibt es außer sei­nen Fans nichts, was mir noch ega­ler wäre als Fußball, aber seman­tisch fin­de ich die­sen Satz sehr gelun­gen. Ich per­sön­lich for­de­re die Einführung einer Moslemquote unter den Rabbinern, eine Fleischquote in vega­nen Restaurants, eine Windowsquote auf Linuxkonferenzen und eine Männerquote in der Dusche beim Frauenfußball. Herrje.

(Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6)

NetzfundstückePersönliches
Fegefeuer des Coronaagnostikers (make Blogosphäre ver­netzt again!).

Apropos Corona.

„Mark Zimmermann darf nicht ster­ben“ über­schrif­tet ange­mes­sen rei­ße­risch das „TWASBO-Magazin“ mit dem selt­sa­men Leerzeichen („TWASBO Magazin“), denn den „Maschinisten“ rafft es viel­leicht dahin. Das pas­siert halt, wenn man sich nicht drei­mal täg­lich die Hände dampf­rei­nigt im Home Office kei­ne Maske trägt in Berlin wohnt. Berlin macht krank, jetzt auch pan­de­misch. Gleicht das vom Karma her eigent­lich die gleich­ar­ti­ge Infektion Alice Weidels aus, über die Twitter sich seit Tagen freut?

Seinen kör­per­li­chen Verfall gedenkt der bis dato vor­wie­gend coro­na­be­lu­stig­te Erkrankte wie bis­her, jetzt aber aus ande­rem Grund, wie Wolfgang Herrndorf zu doku­men­tie­ren, aber das Sterbetagebuch „Arbeit und Struktur“ von Wolfgang Herrndorf hat mich sehr gelang­weilt, inso­fern hof­fe ich, dass die Analogie von einer ange­mes­se­nen Unüberlegtheit geprägt war.

Vor unge­fähr elf Jahren schrieb ich, das gegen­sei­ti­ge Verlinken von „A-Bloggern“ ste­he in kaum einer Relation zur inhalt­li­chen Bedeutung des Verlinkten. Ich mache das bis heu­te anders, ich hal­te mich bis heu­te aus die­sem Quasi-Verlinkenmüssen her­aus. Die per­sön­li­chen Befindlichkeiten irgend­wel­cher Leute aus dem Internet sind aus ähn­li­chem Grund mei­ne Sache nicht, gleich­wohl stel­le ich fest, dass ich vie­le groß­ar­ti­ge Texte von ver­schie­den­sten Autoren aus nur weni­gen Kanälen ken­ne. Dass wir, Kleinstpoeten im Haifischbecken „so Blogs halt“, ein­an­der auch immer wie­der in den­sel­ben Blogs ver­linkt sehen, liegt mög­li­cher­wei­se auch dar­an, dass die Großpoeten unser­ei­nes über­drüs­sig sind. Mich anschlie­ßen möch­te ich mich inso­fern den Genesungswünschen. Es wäre doch bedau­er­lich, wenn das Schicksal immer nur die­je­ni­gen ver­schont, die zu mei­nem see­li­schen Wohlbefinden nur Kontraproduktives bei­zu­tra­gen haben. 

Der „TWASBO“-Macher mag anschei­nend kei­nen Whisky (Nachtrag nach Kommentar: mehr). Selber schuld. Sláinte mhaith.

LyrikPersönliches
Sie. (Fragment 10, The show must go on)

„I can’t stand it any­mo­re more / but if Shelly would just come back, it would be alright.“
– The Velvet Underground: I Can’t Stand It


… Es war weit nach Mitternacht, als er aus sei­ner Trance erwach­te. „Wie schnell“, dach­te er, „man doch fällt, wenn man sich in Sicherheit wähnt.“ Er sah, spür­te sie noch in sei­nen Armen, als sei ihr letz­tes Zusammensein noch jung und mehr als eine Erinnerung, die sich ihm, wie er hoff­te, nie­mals ent­zie­hen möge.

Ihretwegen hat­te er end­lich ver­stan­den, was der Volksmund meint, wenn er Leben und Lieben als gleich­be­rech­tig­te Errungenschaften ansieht. So ver­liebt war er schon manch­mal gewe­sen, aber dar­aus so viel Leben zu zie­hen sog er in sich auf und genoss jeden ein­zel­nen Moment. Das Leben, das sie mit ihrer Liebe gebracht hat­te, ließ das sei­ne end­lich voll­stän­dig sein. Ihm fehl­te es an nichts und das war ein Risiko.

So weni­ges hät­te jemals gesche­hen dür­fen. Er hat­te län­ger um sie gekämpft als um vie­les, das eigent­lich wich­ti­ger gewe­sen wäre, aber das Nomadenleben blieb . Der Weg ist nur ein Etappenziel, der Hürdenlauf stand erst noch bevor. Vielleicht woll­te sie ihm bewei­sen, dass er sich geirrt hat­te, aber sie wuss­te nicht, dass es mehr die Hoffnung als eine Überzeugung war, die aus ihm sprach, weil ihm kaum mehr geblie­ben war. Sollte es so enden?

Wenn es doch nur ende­te! Den Gefallen tat sie ihm nicht: Sie ging nicht, sie blieb ihm als Echo erhal­ten, als Stimme der Vernunft auch. Hätte er die­se Stimme damals schon gehört, so hät­te vie­les ein ande­res Ende genom­men. Die Ironie ließ ihn schmun­zeln. Dass all das jetzt Monate zurück­lag und er es zumin­dest geschafft hat­te, die Erinnerung an das Streben nach einer Zukunft mit einer Fata Morgana zu betäu­ben, war die­se doch nur ein unste­ter Rausch ohne Halt geblie­ben und hat­te sich schon ver­flüch­tigt, kaum hat­te er sich an es gewöhnt. Die selbst gegra­be­ne Grube, an deren Rand er längst balan­cier­te, war mit Nägeln gefüllt wor­den. Der Schalk in sei­nem Nacken zog am Teppich. Wem konn­te er etwas vor­ma­chen, wenn nicht ein­mal sich selbst?

Das Schlimmste war die Gewissheit, dass er sich selbst nicht mehr ver­trau­en konn­te. Nein, sein Vertrauen hat­te er selbst dies­mal miss­braucht und das konn­te er sich zum ersten Mal in sei­nem Leben nicht mehr verzeihen.

Er öff­ne­te sei­ne Hand. Etwas fiel zu Boden. Er hat­te verloren. …


„I’m still stan­ding after all this time / picking up the pie­ces of my life without you on my mind.“
– Elton John: I’m Still Standing

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 18. November 2021

Neuer Eintrag in der Liste der Dinge, die Apple mit sei­nen iPhones bes­ser macht als der deut­lich größ­te Teil der Konkurrenz mit dem Betriebssystem des welt­weit größ­ten Anbieters von Onlinereklame: Selbstreparatur erlau­ben.


Auf Twitter bekom­men Menschen neu­er­dings über 3.000 Däumchenraufs für die Ankündigung, bei­zei­ten mal zum Arzt zu gehen. Ich war vor­ge­stern erst bei einem. Hätte ich mir hier­zu viel­leicht ein T-Shirt bedrucken las­sen sollen?


Die SPD, die Dinge, die gar kei­ne Impfung sind, eben­so wie die „tages­schau“ irri­tie­ren­der­wei­se „Corona-Maßnahmen“ nennt, freut sich: Es wer­den sowohl „Homeoffice-Pflicht“ als auch „3G bei Arbeit“ - die­ser Satz kei­nen Artikel - ein­ge­führt. Die Pointe zu ent­decken dau­ert mög­li­cher­wei­se ein biss­chen, ist dann aber ganz amü­sant. Ich kann heu­te nicht ins Bett, ich bin unge­te­stet. Die Bundeswehr will 12.000 poten­zi­ell rechts­ex­tre­me Waffennarren („Soldaten“) ent­sen­den, um dem Virus Herr zu wer­den. Keime ein­fach abknallen.


Apropos „ein­fach abknal­len“: An der EU-Außengrenze sei es zu „Zusammenstößen“ zwi­schen mit Steinen und Bäumen wer­fen­den „Schutzsuchenden“ (Amnesty International) und/oder „Migranten“ (Barzan Sadiq) und dem Grenzschutz gekom­men, schreibt der „Tagesspiegel“ in einer Meldung von „dpa, AFP“ und will dafür zumin­dest kein Geld von mir haben. Einer der bei­den direkt betei­lig­ten „Machthaber“, wie der Qualitätsjournalismus die Staatsoberhäupter von Ländern nennt, die er nicht mag, habe ein Nachtlager ein­rich­ten las­sen, damit „Frauen und Kinder“ auch mal die Gelegenheit zu einem Schläfchen bekom­men. Männer müs­sen ja nicht. Die haben zu tun. Die müs­sen mit Steinen und Bäumen werfen.


Unerwartete Werbung für „Filmpiraterie“, wie unan­ge­neh­me Zeitgenossen den frei­en Tausch von lizen­zier­ba­ren Bewegtbildern nen­nen: Kommende Episoden von „Star Trek Discovery“ wer­den eben­so wie die bis­he­ri­gen vor­erst nicht lizen­ziert in Deutschland zu sehen sein, weil der Rechteverwalter hier erst sei­nen eige­nen „Streamingdienst“, wie unan­ge­neh­me Zeitgenossen über das Internet betrie­be­ne Leihvideo- und -audio­the­ken nen­nen, auf­bau­en möch­te. Ich bin gewillt anzu­neh­men, dass die Anzahl die­ser Leihvideo- und -audio­the­ken, für die es natür­lich kei­nen gemein­sa­men Tarif gibt, so dass ein Normalverdiener inzwi­schen durch­aus einen nen­nens­wer­ten Teil sei­nes Gehalts dafür aus­ge­ben müss­te, woll­te er alle Serien, Filme und durch­aus auch Musikalben kon­su­mie­ren, die dort ange­bo­ten wer­den, ein erträg­li­ches Maß längst über­schrit­ten hat, zumal es an „Exklusivtiteln“, für die man unbe­dingt einen ganz bestimm­ten Vertrag abschlie­ßen müss­te, auch nicht mangelt.

Man spart so vie­les, wenn man sich der „Piraterie“ hin­gibt; und das Geld ist nicht ein­mal das Wesentliche in die­ser Beobachtung.

In den NachrichtenPolitik
Dit is Balin / Dit is Hannova

Dit is Balin:

Zur Migration gab es am Abend ein erstes Ergebnis: Statt 7000 Menschen will die Koalition künf­tig 20.000 pro Jahr ein­bür­gern. Das ist vor allem gut für den Länderfinanzausgleich.

Ab wie viel Euro pro Person ent­wickelt das lin­ke - aber mal so rich­tig link - „sozia­le Gewissen“ jetzt eigent­lich ein sozia­les Gewissen?

(via @neythomas)


Dit is Hannova:

Beim Thema Sicherheit auf dem #Weihnachtsmarkt in #Hannover müs­sen sich die Veranstalter nicht nur Gedanken um Corona machen – auch eine ter­ro­ri­sti­sche Gefahr ist wei­ter prä­sent. Darum sol­len Polozisten (sic! A.d.V.) mit Maschinenpistolen die Veranstaltung sichern.

Narr, wer jetzt fragt, ob die Hannoveraner Polozisten inzwi­schen gelernt haben, nicht mehr mit die­sen Maschinenpistolen auf die­sem Markt her­um­zu­schie­ßen. Das ver­dirbt doch die gan­ze Überraschung.

In den NachrichtenMusik
Vinyl <3 (13): Spotify kaputt, Platten noch da.

Plattenspieler? Ha! Wer braucht schon so was? Ist doch jetzt alles in der Cloud, ist doch immer alles über­all ver­füg­bar kaputt:

Am Dienstagabend war das für Nutzerinnen und Nutzer des Streamingdienstanbieters Spotify nicht mög­lich. Denn die App war für zahl­rei­che Menschen nicht zu erreichen.

Was genau war jetzt noch mal der gro­ße Vorteil der Cloud Computer ande­rer Leute - dass man nicht selbst schuld ist?

(Anscheinend: Alle Jahre wie­der.)

In den NachrichtenMontagsmusik
Whispering Sons - Surface // Erst mal die Posten.

1, 2, 3, 4, Eck-EuleEs ist Montag. Die Grünen wol­len erst mal die Ministerposten ver­tei­len und dann viel­leicht noch mal über Inhalte reden. Prioritäten sind eben wich­tig. - Wer wird eigent­lich Pandaminister?

Apropos Schwachköpfe: Die Bundeswehr, die ein­zig dem ver­meint­lich gere­gel­ten Krieg von Nutzen ist, hat am gest­ri­gen Volkstrauertag „der Toten aus Krieg“ gedacht und ver­steht wahr­schein­lich die Pointe selbst nicht. Frank-Walter Steinmeier, als dama­li­ger Chef des Kanzleramts ver­ant­wort­lich für die Entführung eines Unschuldigen in ein Foltergefängnis der Vereinigten Staaten, fasel­te im sel­ben Kontext, man soll­te Fackelmärsche des deut­schen Militärs nicht immer so nega­tiv sehen. Die ris­kier­ten ja immer­hin ihr Leben „für das Land“. Meine Empfehlung an die­ser Stelle ist die übli­che: Bundeswehr zuma­chen, die Ressourcen dem THW über­las­sen und die Angehörigen des Militärs eben­so wie Frank-Walter Steinmeier einer anstän­di­gen sozia­len Arbeit zufüh­ren. Strafe muss sein.

Gute Nachrichten aus der Medizin: Langzeitsymptome von Corona? War viel­leicht kein Corona. Glück gehabt, wür­de ich sagen. - Auch Glück, lei­der vor­erst nur in den Vereinigten Staaten: Der dor­ti­ge Präsident hat end­lich etwas dage­gen getan, dass „auto­no­me“ Fahrzeuge Radfahrer und Fußgänger umnie­ten; die­se müs­sen bloß einen Transponder mit sich her­um­tra­gen und schon wer­den sie wie­der bemerkt. Zum Glück haben Menschen Vorrang in der Gesetzgebung und zum Glück ist es undenk­bar, dass Deutschland auch auf sol­che krea­ti­ven Ideen kommt. Das wäre doch scha­de sonst.

Tatsächlich scha­de ist: In Hessen gibt’s wie­der Weihnachtsmärkte. Die Besucher wer­den beim Komasaufen mit Billigfusel um Abstandhalten gebe­ten. Ich bin dies­be­züg­lich guter Dinge, ich hal­te von Weihnachtsmärkten schon seit vie­len Jahren jede Menge Abstand.

Nähe suche ich hin­ge­gen zu: Musik.

Whispering Sons - Surface (Official Video)

Guten Morgen.