In den Nachrichten
Hexe!

„hei­se online“:

Eine Initiative aus der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kirche wirbt in einem Internet-Knigge für einen gelas­se­nen und respekt­vol­len Umgang auf Twitter, Facebook und den ande­ren Plattformen. Die „11 Gebote“ soll­ten Hinweise geben, wie Eskalation und Erregung im Netz ver­mie­den wer­den kön­nen[.] (…) Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), die den Aufruf unter­stützt, erklär­te, unan­ge­mes­se­ne Umgangsformen, Verunglimpfungen und Beleidigungen sei­en im Internet viel­fach an der Tagesordnung.

1. Timotheus 2, 12:

Einem Weibe aber gestat­te ich nicht, daß sie leh­re, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, son­dern stil­le sei.

Ob ein Exorzismus da reicht?

In den NachrichtenMontagsmusikWirtschaft
Pholas Dactylus - Hieros Gamos // Si tacuissent.

Es ist Montag. Ich habe letz­te Woche irgend­wo im Internet den Begriff der Kakistokratie auf­ge­schnappt und fin­de ihn sehr schön, emp­feh­le aller­dings auch wei­ter­hin statt Jens Spahn und Markus Söder eine Armada an Pandabären oder die Expertokratie. Andererseits: Wo in der Parteipolitik fin­det man schon noch Experten?

In Berlin schon mal nicht, denn dort kriegt man nicht mal einen Flughafen ver­nünf­tig geplant. Der neue braucht auch schon wie­der eine klei­ne finan­zi­el­le Hilfe in Höhe eines neu­en Flughafens. Vor eini­ger Zeit hat­te ich in die­ser Publikation vor­ge­schla­gen, Berlin den Chinesen zu schen­ken. Diesen Vorschlag bit­te ich künf­tig mit etwas mehr Nachdruck zu lesen. - Ebenfalls aus Berlin kommt das „Nollendorfblog“, eine Website, in deren Fokus Schwulsein zu ste­hen scheint. In die­sem Blog fand ich gleich­falls letz­te Woche einen Beitrag, mit dem auf einen Beitrag geant­wor­tet wur­de, mit dem auf einen Beitrag geant­wor­tet wur­de; dass näm­lich 185 Schauspieler jed­wel­chen Geschlechts, deren sexu­el­le Identität mir bis­her so unbe­kannt wie schnup­pe war, for­der­ten und auch wei­ter­hin for­dern, dass man sowohl aner­ken­ne, dass sie schwul, trans­se­xu­ell und/oder rosa Eichhörnchen sei­en, als auch, dass man sie jetzt bit­te genau so behand­le wie zuvor - wofür sie eigent­lich gar nichts hät­ten tun müs­sen (künst­li­che Intelligenz wird sich mit den gram­ma­ti­ka­li­schen Besonderheiten der deut­schen Sprache besie­gen las­sen, falls es mal zum Aufstand der Maschinen kommt; aber wei­ter im Text), aber sie hiel­ten ihre Sexualität dann doch für hin­rei­chend wich­tig, um das Föjetong und sogar mich hin­rei­chend lan­ge mit ihr sich befas­sen zu las­sen. Als wäre das eine erwäh­nens­wer­te Eigenschaft von Schauspielern! So aber erhe­ben sie den Umstand, dass sie gern Herren, Damen, bei­dem oder wem ganz anders bei­sch­la­fen, zum Politikum, das ihre Karriere kei­nes­wegs been­den soll­te, jedoch über­schat­ten wird, was sie vor­aus­sicht­lich zum Anlass neh­men wer­den, sich dar­über zu grä­men, dass der Umstand, dass sie gern Herren, Damen, bei­dem oder wem ganz anders bei­sch­la­fen, plötz­lich wich­ti­ger scheint als ihre Schauspielkünste. Ich wünsch­te, mir fie­le dazu nicht bloß Fassungslosigkeit ein.

Apropos schlech­te Planung: Joe Biden beginnt schon mal mit den Kriegsvorbereitungen. Das hat ja weni­ger lan­ge gedau­ert als erhofft. Immerhin haben die Soldaten auch etwas davon: Sie dür­fen jetzt, äh, Nagellack tra­gen. Aber dann nicht jam­mern, wenn er abblät­tert (wg. Krieg)! Daniela Ludwig will der­weil durch­set­zen, dass Postzusteller Drogenversand unter­bin­den. Kurz war ich in Sorge, aber als gute Bayerin meint sie damit natür­lich nicht den Schnapsversand. Alkohol ist immer­hin system­re­le­vant. Vielleicht war mei­ne Idee, auf Kokain auch ein­fach eine Steuer ein­zu­füh­ren, gar nicht so bescheuert?

Im Saarland wer­de, las ich auf Twitter, ein Werbeverbot für nicht unbe­dingt not­wen­di­ge Dinge des täg­li­chen Bedarfs ein­ge­führt. Das fin­de ich gut, denn zum Beispiel an poli­ti­schen Parteien im Wahljahr habe ich gar kei­nen Bedarf. Den frei gewor­de­nen Platz könn­te man ja sinn­voll nut­zen, zum Beispiel für Musik.

Pholas Dactylus - 01 - Hieros Gamos

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
Wolfgang Schäuble end­lich einsperren!

„der Freitag“, Januar 2000:

Wolfgang Schäuble räumt Mitverantwortung an der Affäre ein. Er habe 1994 von Schreiber 100.000 Mark in bar ent­ge­gen­ge­nom­men und das Geld an die CDU-Schatzmeisterin weitergegeben.

CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Februar 2021:

Straftaten dür­fen sich nicht loh­nen. Diese kla­re Botschaft wird mit der Verschärfung der Geldwäschevorschriften jetzt Gesetz. Wir set­zen auf das Prinzip ‚Follow the money‘ und wol­len orga­ni­sier­te Kriminalität und kri­mi­nel­le Clans genau da tref­fen, wo es ihnen weh tut, näm­lich beim Geld.

Na end­lich!

NerdkramsNetzfundstücke
Digitalcourage: Gute USA, böse USA.

Derzeit wird aber­mals eine Aktion des schräg­fe­mi­ni­sti­schen Vereins digi­tal­cou­ra­ge e.V., des­sen alten Namen „FoeBuD“ ich auch wei­ter­hin nicht für schlech­ter zu hal­ten wil­lens bin, durch sozia­le Medien getrie­ben. Normalerweise sind sozia­le Medien ja eher dafür bekannt, Idioten mehr Aufmerksamkeit zu ver­schaf­fen als unbe­dingt nötig, heu­te aber ver­su­chen sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an kon­struk­ti­vem Inhalt.

Dass ich den Verein digi­tal­cou­ra­ge e.V. für einen netz­po­li­ti­schen Treppenwitz hal­te, habe ich in der Vergangenheit gele­gent­lich erwähnt. Man soll­te mei­nen, wenn man jah­re­lang öffent­lich und per Mail dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass etwas weni­ger blin­der Aktionismus für das Anliegen viel­leicht von Vorteil wäre, setzt irgend­wann auch ein Um- oder wenig­stens Nachdenken ein. Dieses Irgendwann ist noch nicht gekommen.

Die heu­te wie­der hoch­ge­spül­te Aktion näm­lich ist die des „Bildungspakets“, bei dem es sich um eine Art Broschürensammlung han­delt, die Politiker, Eltern, Schüler und Lehrer dar­über auf­klä­ren soll, war­um das Speichern von Daten auf frem­den Computern kei­ne beson­ders gute Idee ist und dass man sich um freie Soft- und Hardware bemü­hen solle.

Informationen über freie Hardware bleibt jeden­falls die von mir in Augenschein genom­me­ne Kurzversion lei­der schul­dig, obwohl mich wirk­lich inter­es­siert hät­te, wel­che Architektur neben den pro­prie­tä­ren Plattformen ARM und AMD64 dem Publikum emp­foh­len wer­den soll. Immerhin wird aber dar­auf ein­ge­gan­gen, was man statt macOS und Windows nut­zen sol­le. Hierfür greift der digi­tal­cou­ra­ge e.V. zu einer so über­ra­schen­den wie die gute Recherche der Autoren des „Bildungspakets“ bewei­sen­den Empfehlung:

Bedenklich ist der Einsatz von Software, (…)
die Server in den USA oder ande­ren Ländern nutzt, in denen ande­re Datenschutzgesetze gelten

Daher rät er zu:

Linux Distributionen: (sic! A.d.V.) (…) Wegen des höhe­ren Sicherheitspotenzials ist Linux vor allem für Server ide­al. SkoleLinux/DebianEdu bie­tet ein Debian-Netzwerk, also linux­ba­siert, für Schulen. Linuxmuster bie­tet eben­falls ein umfas­sen­des Schulnetzwerk, vor allem eine ange­neh­me Komplettlösung zum Betrieb schu­li­scher Infrastrukturen.

Nun habe ich mir DebianEdu - eine auf Debian GNU/Linux basie­ren­de Distribution - mal kurz ange­guckt. Der Quellcode ist leicht zu fin­den, er besteht im Wesentlichen aus ein paar Ergänzungsscripts zur Grunddistribution. Besonders inter­es­siert hat mich die Datei sources.list, die fest­legt, woher DebianEdu Paketupdates bezieht. Mein Erstaunen hielt sich aber in Grenzen:

deb http://deb.debian.org/debian/ stable main contrib non-free

deb.debian.org? Das klingt jetzt nicht beson­ders unbe­denk­lich. Es scheint sich um den Lastverteiler des Debianprojekts zu han­deln, ergab eine kur­ze Websuche. Und wo steht der?

% dig deb.debian.org
# ... 
deb.debian.org.     1270    IN  CNAME   debian.map.fastlydns.net.
debian.map.fastlydns.net. 21    IN  A   199.232.138.132

Dieser anschei­nend in Kansas her­um­ste­hen­de Server gehört, wie schon der Name andeu­tet, zu Fastly, einem US-ame­ri­ka­ni­schen Unternehmen. Der Quellcode von Linuxmuster scheint nicht frei im Netz zu fin­den zu sein, aller­dings basiert es eben­falls auf Debian GNU/Linux, inso­fern gehe ich davon aus, dass die Situation eine ähn­li­che sein dürfte.

Ich stim­me dem digi­tal­cou­ra­ge e.V. wirk­lich ungern zu, aber: Ganz schön bedenk­lich, der Einsatz sol­cher Software.

Nerdkrams
Ironische Datenschutzschulung

Das ist ja sehr nett von der Firma Kämmer Consulting GmbH, dass sie auch in Coronazeiten Datenschutzschulungen anbie­tet, bei denen sie ins­be­son­de­re dar­auf ach­tet, dass ein­schlä­gi­ge Vorgaben ein­ge­hal­ten werden …

…, aber ob es unbe­dingt für den Informationsgehalt der Schulung spricht, dass das nach Schrems II kaum mehr ver­tret­bar ein­setz­ba­re, weil zwangs­läu­fig unter US-Datenschutz fal­len­de (Allergikerwarnung: Link zu „t3n“) Videokonferenzprogramm „GoToMeeting“ genutzt wird …

…, wage ich bis auf Weiteres noch nicht zu beurteilen.

In den NachrichtenNerdkrams
Unfaire Beteiligung

Was ja bis­her auch nie­mand so recht zu beant­wor­ten wuss­te: In der offen­bar unbe­sieg­ba­ren Diskussion über ein Verwerterrecht, das schritt­wei­se das Urheberrecht abzu­lö­sen droht, ist auch wei­ter­hin von „Leistungsschutz für Presseverleger“ und „faire[r] Beteiligung“ die Rede. Welche Leistung soll da wovor geschützt wer­den und für wen ist es fair, dem Bäcker die Einnahmen für den selbst her­ge­stell­ten Kuchen zugun­sten irgend­wel­cher Anzugträger antei­lig zu verwehren?

MontagsmusikNetzfundstücke
J.G. Thirlwell & Simon Steensland - Redbug // Die Wartenzyklopädie.

Superb Owl.Es ist Montag. Stöhnt mei­ne IP-Adresse! In der jüngst ver­gan­ge­nen Nacht wur­de in den USA der „Super Bowl“ aus­ge­tra­gen, die Weltmeisterschaft der US-ame­ri­ka­ni­schen American-Football-Mannschaften. Ich bin für die­se Meisterschaft sehr dank­bar, denn so kann ich zufrie­den fest­stel­len, dass ich Fußballgucken gar nicht für die unin­ter­es­san­te­ste Freizeitbeschäftigung der Deutschen hal­te. Und die Regeln ver­ste­he ich auch nicht so gut.

Unfallmeldungen mit Autofahrerbeteiligung (ca.:) „Ein Schütze ver­lor die Kontrolle über sei­ne Pistole.“ Der „Postillon“ fragt sich ähn­lich sati­risch, ob es viel­leicht doch nicht so klug sei, hier­zu­lan­de geschei­ter­te Politiker zu EU-Politikern run­ter­zu­be­för­dern. Man muss die Woche ja auch mal mit etwas Witz beginnen.

Weniger wit­zig: Ausgerechnet in der „EMMA“ warnt eine „fran­zö­si­sche Linke“ (ebd.): „[Die] Tyrannei des Beleidigtseins erstickt uns.“ Ist es kul­tu­rel­le Aneignung, wenn ich die­se Feststellung als zwei­fel­los alter wei­ßer Mann für unter­stüt­zens­wert hal­te? Lesenswert ist das dort Gelesene in jedem Fall, denn der „EMMA“ kann man sicher­lich man­ches vor­wer­fen, aber einer Frau, das berich­ten so Aktivisten, wie auch einem Pandabären, das füge stets ich hin­zu, habe man gefäl­ligst schwei­gend zuzu­hö­ren, denn sie habe bei­na­he immer Wertvolles zu sagen. Das tra­ge ich doch gern weiter.

Im Hause Wikimedia freut man sich unter­des­sen dar­über, dass Besucher immer län­ger brau­chen, um in der haus­ei­ge­nen Enzyklopädie „Wikipedia“ die gesuch­ten Informationen zu fin­den. Dabei ist eine lan­ge Dauer sel­ten eine posi­ti­ve Eigenschaft, außer zum Beispiel in der Musik.

Guten Morgen.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Die Beschneidung des Patriarchats

Versäumte Gelegenheit der Woche: Franziska Giffey (SPD) hat eine Menge Geld dafür aus­ge­ben las­sen, auf viel gedul­di­ges Papier zu drucken, dass ritu­el­le Beschneidung von Mädchen nicht gut ist (Archivversion).

Die Bundesregierung will Mädchen und Frauen bes­ser vor Genitalverstümmelung schüt­zen. (…) 68.000 Frauen in Deutschland haben laut Giffey die­se schwe­re Körperverletzung erlit­ten und lei­den ihr Leben lang darunter.

Zitiert wird auch eine Fachfrau:

Der Schutzbrief soll in meh­re­re Sprachen über­setzt und auch in Beratungsstellen und Arztpraxen ver­teilt wer­den. Für Gwladys Awo ist es ein wich­ti­ges Dokument. Sie ist Vorsitzende des Vereins Lessan e.V., der sich gegen Genitalverstümmelung einsetzt.

Die dort ver­link­te Website wie­der­um zitiert, um zu erklä­ren, woge­gen sich der Verein eigent­lich enga­giert, die Weltgesundheitsorganisation:

FGM umfasst alle Verfahren, die die teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Entfernung der weib­li­chen äuße­ren Genitalien oder deren Verletzung zum Ziel haben, sei es aus kul­tu­rel­len oder ande­ren nicht­the­ra­peu­ti­schen Gründen[.]

Ich bin jetzt kein Wirtschaftsfachmann, aber es schie­ne mir ins­ge­samt doch gün­sti­ger zu sein, statt die­ser groß ange­leg­ten Aktion § 1631d BGB um das Wort „männ­li­chen“ zu berei­ni­gen, denn § 1631d Abs. 2 BGB klärt bereits jetzt alles Weitere:

In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dür­fen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vor­ge­se­he­ne Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durch­füh­ren, wenn sie dafür beson­ders aus­ge­bil­det und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung ver­gleich­bar befä­higt sind.

Kann ich die­ses Patriarchat noch mal sehen?

In den NachrichtenPolitik
Ob die AfD wohl auch Ministerposten anbie­ten würde?

Heute vor einem Jahr wur­de in Thüringen vor­über­ge­hend ein Liberaler zum Ministerpräsidenten gewählt. Olaf Scholz, amtie­ren­der Finanzminister der Partei, die Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht umge­bracht hat, in der Koalition mit der rechts­po­pu­li­sti­schen CDU/CSU, merkt dazu an:

Für eine demo­kra­ti­sche Partei muss ohne jeden Zweifel gel­ten: mit Rechten arbei­tet man nicht zusam­men! Und wäh­len lässt man sich von ihnen auch nicht.

Dieser Optativ gilt offen­bar aber nur, so lan­ge die Rechten kei­ne Regierungsämter anzu­bie­ten haben, denn andern­falls fin­det die Zusammenarbeit schier kein Ende.

Hoffentlich nimmt die AfD nie Kenntnis von die­sem Trick.

In den Nachrichten
Abendländisches Traditiönchen

Gute Nachrichten für die Freunde empi­ri­scher Forschung, schlech­te Nachrichten für die Vertreter der erschreckend ver­brei­te­ten Theorie, dass es bereits als „Tradition“ zählt, wenn man - wie unse­re Vorfahren im 8. Jahrhundert vor die Wahl gestellt, ob man künf­tig an einen Gott, des­sen Name („PIPI“, wäre mir auch pein­lich) nicht genannt wer­den darf, „glau­ben“ oder einen Kopf kür­zer gemacht wer­den möch­te - sich für besag­ten Gott ent­schei­det: Gerade ver­liert die „christ­li­che“ Kirche der­art schnell der­art vie­le Mitglieder, dass man in Köln frü­he­stens im Mai rauskommt.

Das muss die­ser freie Westen sein.

Mir wird geschlechtPolitik
Mehr Jans für Deutschland! (6): Wegweiser für die Rolle rückwärts

Das Bundesverfassungsgericht (sinng.):

Frei gewähl­te Männer dür­fen auch Frauen ver­tre­ten (und anders­rum). Ein Parlament muss des­we­gen nicht genau so zusam­men­ge­setzt sein wie das Volk.

Die Bremer Landesfrauenbeauftragte (sinng.):

Wohohl!

Ein Wegweiser sei das, froh­locken die ange­schlos­se­nen SPD-nahen Zirkel, und sie mei­nen damit nicht, dass sie aus­nahms­wei­se mal das Grundgesetz ein­hal­ten wol­len. Das wäre ja unfair.

(Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5)

KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2020 - Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 24 von 24 der Serie Jahresrückblick

Na gut, wenig­stens eine spä­te Musikrückschau für das schreck­li­che Jahr 2020 gibt es - nur gering­fü­gig ver­spä­tet - doch noch. Man ver­zei­he mir, dass sie kür­zer ist als sonst - bei eini­gen ande­ren Alben konn­te ich nicht an mich hal­ten und ließ mich zu einer Rezension prae­cox hin­rei­ßen. Man wüh­le in der Blogkategorie, so’s gefällt: Von Eminem über das gar nicht so geschrie­be­ne Kombynat Robotron bis hin zu - obwohl deutsch­spra­chi­ger Gesang nach­weis­lich krank macht - den Die Ärzte war sti­li­stisch alles Notwendige dabei, sogar ein biss­chen Postrock. Mir sei ver­zie­hen, dass ich auf ver­än­der­te Hörgewohnheiten auch dies­mal kei­ne Rücksicht neh­me: Ist ein Stück län­ger als vier Minuten, so wird es hier trotz­dem zum Reinhören emp­foh­len; nicht (nur), weil ich Sadist bin, son­dern auch, weil ich Musik mag.

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In den NachrichtenNerdkrams
Kurz ange­merkt zum Ändere-dein-Passwort-Tag 2021

Wer anstel­le grif­fi­ger Phrasen - und sei es nur „Dies ist mei­ne Passphrase für tuxproject.de.“ - auf media­len Rat hin Passwörter ver­wen­det, die für Menschen schwer zu mer­ken, für Maschinen aber leicht zu errech­nen sind, und dar­um auf die Hilfe eines Passwortmanagers, der neu­zeit­li­chen Entsprechung einer Klebenotiz unter der Tastatur, ange­wie­sen ist, der soll­te in Erwägung zie­hen, nicht nur ein ande­res System zur Passwortvergabe, son­dern auch ein ande­res Medium zu verwenden.