KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Euter­na­se – l’Amour

Euternase - l'AmourLan­ge nichts mehr über Musik geschrieben.

Im Mai 2018 erschien, selbst von der unto­ten „SPEX“ posi­tiv betrach­tet, das Debüt- und immer noch aktu­el­le Album „l’A­mour“ (Band­camp, Amazon.de) der Mün­ste­ra­ner Her­ren­grup­pe Euter­na­se, die einen Namen hat, der bereits ein erstes gutes Argu­ment zugun­sten die­ses Albums ist, weil er sowohl wit­zig ist als auch als Schimpf­wort benutzt wer­den könn­te. Ich mag Schimpf­wör­ter, die ich noch nicht ken­ne. „Vor Coro­na“ kün­dig­ten die Musi­ker Neu­es für 2020 an, aber dann kam Coro­na und jetzt kom­men erst mal Affen­pocken. Alle wei­te­ren Tier­s­ex­fe­sti­vals in Bel­gi­en wer­den bis auf Wei­te­res abgesagt.

Das Album sei, las ich, in nur 18 Stun­den auf­ge­nom­men wor­den. Musi­ka­lisch gibt es ange­nehm wüten­den Post­punk zu hören. Ein auf­fäl­li­ges Stil­mit­tel ist die text­li­che Wie­der­ho­lung, das acht­ein­halb­mi­nü­ti­ge Stück „Ver­braucht & kaputt“ (eska­liert da am Ende eine Trom­pe­te?) treibt sie qua­si auf eine erste Spit­ze. Asso­zia­tio­nen: Friends of Gas, Rio Rei­ser und ein biss­chen Fehlfarben.

Text­lich steht Euter­na­se ohne­hin kein gutes Argu­ment ent­ge­gen: „Wasch mein Gehirn, Hồ Chí Minh!“ (aus: „Ho-Chi-Minh-Gehirn­wä­sche“); kei­ne wei­te­ren Fra­gen. Ein biss­chen durch­ge­spült fühlt sich das Hirn schon in der Mit­te des Albums an, die absicht­lich ner­vend – Quel­le: Inter­net – lang­ge­zo­ge­ne Into­na­ti­on im fünf­ten Stück „Sit­ten­strolch“ tut ihr Übri­ges. Hof­fent­lich hören Sozi­al­ak­ti­vi­sten sich den Text nicht an. Sonst wird gecan­celt.

„L’A­mour“ ist ganz groß­ar­ti­ger Quatsch aus einem zwar erfreu­li­chen, aber sonst kaum auf­fäl­lig aus­sche­ren­den Gen­re. Die dahin­ter­ste­hen­de Plat­ten­fir­ma This Char­ming Man Records scheint sich auf Punk und Art­ver­wand­tes spe­zia­li­siert zu haben, man­che ande­re Grup­pe in ihrem Port­fo­lio weiß ich eben­falls zu schät­zen. Es scheint sich zu loh­nen, das Unter­neh­men im Auge zu behalten.

Und – ver­steht sich – die­ses Album im Ohr.

Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Ent­menstru­ier­te

Die merk­wür­di­ge Ange­wohn­heit zeit­ge­nös­si­scher Medi­en, die Defi­ni­ti­on einer Frau um „Men­schen mit Gebär­mut­ter“ und „Men­stru­ie­ren­de“ zu redu­zie­ren, lässt als zuläs­si­ge Defi­ni­ti­on einer Frau immer­hin noch „Mensch, der mal eine Gebär­mut­ter hat­te und/​oder men­stru­iert hat, aber bei­des chir­ur­gisch und/​oder che­misch been­det hat“ zu.

In den Nachrichten
„… von MEINEN Gebüh­ren!“ (9)

Die „ARD-ZDF-Medi­en­aka­de­mie“ bie­tet im kom­men­den Juni ein Semi­nar zu „inve­sti­ga­ti­ver Recher­che“ an, das in der Kate­go­rie „Jour­na­li­sti­sche Kern­kom­pe­ten­zen“ zu fin­den ist.

Wie ich den Bogen zu die­ser Mel­dung (Archiv­ver­si­on) schla­gen soll, …

Die stark gestie­ge­nen Prei­se für Ener­gie und Nah­rungs­mit­tel bela­sten Haus­hal­te mit nied­ri­gen Ein­kom­men beson­ders stark. Das hat eine neue Stu­die ergeben.

… weiß ich aber nicht. Naja, is‘ warm draußen.

Netzfundstücke
Kurz ange­merkt zur .txt-Kon­fe­renz

Dass die Auto­ver­ba­lero­ti­ker aus dem Dunst­kreis der gänz­lich über­flüs­si­gen, weil nichts als die eige­ne Groß­ar­tig­keit im her­me­ti­schen Raum beju­beln­den Quas­sel­ver­an­stal­tung „re:publica“ sich im Rah­men ihres dies­jäh­ri­gen Sich­gut­fin­dens zu einer Ver­an­stal­tung namens „.txt“, auf der es um das geschrie­be­ne Wort, und zwar „nicht nur um ‚Hoch­li­te­ra­tur‘ “, gehen soll (wo blei­ben eigent­lich die Aktio­närs­ver­an­stal­tung „.csv“ und die Por­no­kon­fe­renz „.jpg“?), aus­ge­rech­net im „Glas­haus“ (ebd.) tref­fen wol­len, ist schon des­halb eine groß­ar­ti­ge Poin­te, weil sie stimmt.

Mir wird geschlechtNetzfundstückePersönliches
Flir­ten mit der „taz“

Kur­ze Durch­sa­ge von Lou Zucker für die „taz“:

Die Erwar­tun­gen von Frau­en an Män­nern (sic! A.d.V.) beim Daten sind so gering – der gering­ste Respekt reicht aus, um sie zum Jubeln zu bringen.

Eine kur­ze Umfra­ge unter weib­li­chen Men­schen in mei­nem Bekann­ten­kreis – ich schrieb mit Ver­weis auf den Arti­kel: „ich respek­tie­re dich ein biss­chen“ – ergab zu mei­nem Bedau­ern kei­ne Wel­le des Jubels, son­dern zahl­rei­che Aus­drücke der Ver­wir­rung, unge­fähr drei Fast­blocka­den und ein zwei expli­zit iro­ni­sche Freu­de­n­emo­jis. Lügen­pres­se!

In den NachrichtenNerdkrams
Medi­en­kri­tik CXIX: Mit der „Rhein-Neckar-Zei­tung“ das Hacken falsch lernen.

Die „Rhein-Neckar-Zei­tung“ („RNZ“) des­in­for­miert in zwei Arti­kel­se­ri­en (ver­linkt wer­den will sie aller­dings nicht – LSR) über einen „Hacker­an­griff“ auf das Rat­haus in Schries­heim, in des­sen Fol­ge per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ins fie­se Darknet gera­ten sind:

Es ist der­zeit noch nicht bekannt, wel­ches Ein­falls­tor die Hacker nutz­ten: War es mög­li­cher­wei­se ein mit einer Schad­soft­ware infi­zier­ter Anhang?

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In den NachrichtenMontagsmusikNerdkrams
Kraut­zo­ne – Lie­be /​/​ So blöd sein (in der EDV).

Etwas MontagsflauschEs ist Mon­tag. Ich fas­se mich heu­te mal kurz. – So, ich habe mich kurz gefasst. War schön.

Die NSA, die schon mal einen Ver­schlüs­se­lungs­stan­dard mit Hin­ter­tür ver­ab­schie­den ließ, ver­spricht, dass sie das dies­mal ganz bestimmt nicht macht. Pfad­fin­der­eh­ren­wort (mit gekreuz­ten Fin­gern, weil, dann gildet’s nicht). Die Pro­gram­mier­spra­che Rust hat der­weil ihren ersten Angriff per Paket­ma­na­ger über­stan­den, indem jemand eine schad­haf­te Biblio­thek ver­öf­fent­licht hat und irgend­je­mand so blöd sein könn­te, sie zu nut­zen. Wir ler­nen es ein­fach nicht.

Was wir auch nicht ler­nen: Soft­ware, die ohne dau­ern­den Funk­kon­takt mit ihrem Ent­wick­ler nicht mehr funk­tio­niert, ist eine fun­da­men­tal schlech­te Idee. Tech­nik­blogs sind auch das vir­tu­el­le Papier nicht mehr wert, auf dem sie vir­tu­ell gedruckt wer­den; das ehe­ma­li­ge Qua­li­täts­blog „Basic Thin­king“ ließ schon im Janu­ar die­ses Jah­res eine Mari­ne­la Potor daher­quat­schen, dass iPho­nes ja auch irgend­wie „unter Linux“ lau­fen (tun sie nicht). Es war ein Feh­ler, jedem Bür­ger die Mög­lich­keit zu geben, sein man­geln­des Tech­nik­ver­ständ­nis öffent­lich kund­tun zu kön­nen. – Zitat der Woche, fast zum The­ma: „Ein Inter­net, in dem man sich an jeder Ecke aus­wei­sen muss, in dem Funk­tio­nen an Staats­bür­ger­schaf­ten, staat­li­che und sozia­le Pri­vi­le­gi­en geknüpft wer­den, wäre kein Inter­net mehr.“

Raus aus der Tech­nik, (end­lich) rein in die Aku­stik: Neu­lich hat jemand für eine pathe­ti­sche Schnul­ze irgend­ei­nen Preis erhal­ten. Mit mir wäre das nicht pas­siert, denn hier beginnt eine Woche noch immer mit guter Musik.

Kraut­zo­ne – Liebe

Guten Mor­gen.

In den NachrichtenMusik
Punk zieht in den Krieg.

In Nord­rhein-West­fa­len wur­de heu­te gewählt. Lin­ke (wegen der AfD) wie Rech­te (wegen der Lin­ken) eint die Freu­de dar­über, dass es eine Fünf-Pro­zent-Hür­de für Land­tags­wah­len gibt. Ist das Punk?

Ach, die Fra­ge kommt zu spät; was Punk ist und was nicht, ist 44 Jah­re nach Sid Vicious und sei­nem Haken­kreuz-T-Shirt – Punk ist vor allem gegen die Norm – und damit in einer Zeit, in der es Lin­ken gar nicht schnell genug gehen kann mit Natio­na­lis­mus und Krieg (allein heu­te haben zwei wei­te­re Staa­ten ihre Absicht zum Bei­tritt der NATO eil­ge­mel­det ver­kün­det), ja eine nur mehr aka­de­mi­sche Dis­kus­si­on. Punk schwingt heu­te Natio­nal­flag­gen und demon­striert für den star­ken Staat.

So pas­send wie put­zig ist die­se „Nach­richt“:

In einem Inter­view erzählt Rock­sän­ger Cam­pi­no wegen des Ukrai­ne-Kriegs vie­le alte Grund­sät­ze auf den Prüf­stand stellt. So wür­de er wohl auch heu­te nicht mehr den Wehr­dienst ver­wei­gern, wie er es 1983 getan hatte.

War­um Krie­ge nur noch sel­ten von denen aus­ge­foch­ten wer­den müs­sen, die deren bru­ta­le Effi­zi­enz ins­be­son­de­re für das Wirt­schafts­wachs­tum zu schät­zen wis­sen, haben Ber­tolt Brecht und (spä­ter) Serj Tan­ki­an gefragt und kei­ne Ant­wort bekom­men. In die­ser Tra­di­ti­on ste­he auch ich, aber stolz dar­auf bin ich nur manch­mal heim­lich ein bisschen.

Cam­pi­no ver­or­te sich „poli­tisch links und als Wäh­ler bei den Grü­nen“, berich­tet das „RND“ und begreift den Witz nicht. Im Über­fluss­land sind das bür­ger­li­che Kate­go­rien, so viel ist klar, weil zu oft gehört. Punk ist nicht mehr gegen alles und vor allem gegen das System, Punk will das System jetzt mili­tä­risch ver­tei­di­gen. Die F.D.P. „ist Punk“, wahl­kämp­fer­te es noch 2020 in Sex-Pistols-Tra­di­ti­on aus der F.D.P. Fried­richs­hain-Kreuz­berg her­aus. Mich über­rascht nur noch wenig.

In den NachrichtenPolitik
Vol­ker Wis­sing hat Recht.

Das Inter­net ist amü­siert: Vol­ker Wis­sing, Bun­des­mi­ni­ster für Digi­ta­les und Ver­kehr, hält das dau­ern­de Hoch­la­den von unsin­ni­gen Essens­fo­tos für auch für das Kli­ma eher nicht för­der­lich, macht es aber selbst. Statt­des­sen, so wird vor­ge­schla­gen, soll­te er sich lie­ber für ein Tem­po­li­mit auf Auto­bah­nen ein­set­zen, das sei sinnvoller.

Hören Sie auf, Fotos von Ihrem Essen zu posten. Sie begehen eine Straftat.

Nun ver­bie­tet nie­mand – auch Vol­ker Wis­sing nicht – es einem Auto­fah­rer, auf der Auto­bahn nicht zu fah­ren wie ein Arsch­loch. Men­schen, die wol­len, dass man ihnen was ver­bie­tet, damit sie end­lich damit auf­hö­ren kön­nen, sind mir grund­sätz­lich suspekt. Rich­tig ist hin­ge­gen die Annah­me, dass die­ses stän­di­ge Foto­gra­fie­ren- und Hoch­la­den­wol­len von Belang­lo­sig­kei­ten sich auf den Aus­stoß von Koh­len­stoff­di­oxid nicht posi­tiv aus­wirkt, obwohl die­je­ni­gen, die Geld mit dem Ver­mie­ten von Com­pu­tern ande­rer Leu­te („cloud“) erwirt­schaf­ten, das anders dar­stel­len. Je mehr Byte durch die Gegend gescho­ben wer­den, desto mehr Ener­gie muss dafür ver­wen­det wer­den. Nie­man­dem ent­gin­ge etwas von blei­ben­dem Wert, wenn die Anzahl an Foto­auf­nah­men des Mit­tag­essens ande­rer Leu­te inner­halb sei­nes sozia­len Krei­ses plötz­lich stark redu­ziert würde.

Eben­so ver­hält es sich natür­lich mit Auf­nah­men der Front­ka­me­ra. (Ein Smart­pho­ne ohne Front­ka­me­ra wür­de ich übri­gens durch­aus kau­fen wol­len.) Das Bedürf­nis danach, fort­wäh­rend sein Gesicht ins Inter­net zu kle­ben, ist zwar immer­hin lebens­ge­fähr­lich, aber die Umset­zung ist immer noch zu wenig unbe­liebt. Das Use­net, in dem Bil­der allen­falls als Link zuge­las­sen waren, war für Wer­ber und ähn­li­che geschei­ter­te Exi­sten­zen zwar aus genau die­sem Grund unge­eig­net, aber sein Charme wird vie­len erst in der Zeit des Über­flus­ses (mit­hin: Über­drus­ses) bewusst.

Vol­ker Wis­sing hat also eigent­lich Recht: Bloß, weil ande­re Din­ge des All­tags noch mehr Kli­ma­scha­den anrich­ten kön­nen, soll­te man trotz­dem dar­über nach­den­ken, ob es wirk­lich not­wen­dig ist, jede All­täg­lich­keit foto­gra­fisch fest­zu­hal­ten. (Nicht, dass bald CO2-Steu­er auf Spei­cher­kar­ten erho­ben wird – obwohl, lustig wär’s.)

Aber wie viel Umwelt­prä­mie bekom­me ich eigent­lich dafür, dass mein Auto die Bahn­Card 100 ist?

In den NachrichtenNerdkrams
Ver­bes­se­rungs­idee zur Chatkontrolle

Laut einem Gesetz­ent­wurf, der hier auf dem Tisch liegt, sol­len Fotos und Mes­­sen­­ger-Nach­­­rich­­ten auf dem Smart­pho­ne auto­ma­ti­siert durch­sucht wer­den. Wenn die dafür zustän­di­ge KI den Ver­dacht hat, dass es sich um Dar­stel­lun­gen von Lob­by­is­mus oder eine Kon­takt­auf­nah­me Kri­mi­nel­ler zu Poli­ti­kern han­delt, soll der Con­tent direkt an die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den aus­ge­lei­tet werden.

(eigent­li­che Nach­richt: Win­Fu­ture)

In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
zeug – Gar­bi­no /​/​ My Litt­le Doc­tor (neu)

Moin.Es ist Mon­tag. Schles­wig-Hol­stein hat inter­es­sant gewählt, die Lin­ke ist in man­chen Gra­fi­ken inzwi­schen eine Son­sti­ge, die SPD hat zwei­stel­lig ver­lo­ren und der Süd­schles­wig­sche Wäh­ler­ver­band hat die AfD (eben­falls drau­ßen) mit gro­ßem Abstand über­holt. Aus Braun­schweig mel­de­te man mir das Bestre­ben, Sah­ra Wagen­knecht jetzt aber wirk­lich aus der Lin­ken raus­zu­wer­fen. Dann wür­de alles gut. So schwach muss eine Par­tei ja erst mal sein, dass ihr gesam­tes Wohl und Wehe an einem ein­zi­gen Mit­glied aus einem ande­ren Lan­des­ver­band hängt. Oder ist das viel­leicht gar nicht das wesent­li­che Problem?

Dazu viel­leicht auch inter­es­sant ist fol­gen­de Sta­ti­stik: Män­ner, die sich als Femi­ni­sten bezeich­nen, krie­gen ten­den­zi­ell öfter mal kei­nen hoch. Kor­re­la­ti­on und Kau­sa­li­tät bewer­te ich nicht. Ich bin kein Sexu­al­for­scher. – Ande­ren sind Geschlecht und Haut­far­be sehr wich­tig: Der Nach­fol­ger von Jodie Whit­taker – Haupt­sa­che, eine Frau – als Dar­stel­ler des Dok­tors in der BBC-Serie Doc­tor Who wird ein BBC ruan­disch-bri­ti­scher Schau­spie­ler, des­sen Namen (Ncu­ti Gat­wa) aus­zu­spre­chen mir noch nicht gelin­gen möch­te, ohne dass ich nach­gucke, wie das geht. Möge er aus cinea­stisch bes­se­ren Grün­den die Rol­le erhal­ten haben als sei­ne Vor­gän­ge­rin. Ich moch­te die­se Inkar­na­ti­on des Dok­tors gar nicht, sie hat­te mei­ner Mei­nung nach mehr mit My Litt­le Pony als mit Doc­tor Who gemein­sam. Ein Min­dest­maß an Skep­sis sei mir inso­fern gestattet.

Auch eine ande­re alte Serie kommt mal wie­der zurück: Jack­ass (die Älte­ren erin­nern sich). Irgend­was muss in den letz­ten Jah­ren mit der all­ge­mei­nen Krea­ti­vi­tät von Fern­seh­ma­chern pas­siert sein. Die Häu­fung an in den Neun­zi­gern schon mal Dage­we­se­nem fällt selbst mir auf, und mir fällt sonst nicht viel auf.

Gute Nach­rich­ten: Chri­sti­an Lind­ner hat auf Twit­ter das Wort „Bubatz“ (das ist Idio­ten­deutsch für ekli­ges Kiff­zeuch) benutzt und die Kif­fe­ria wit­zelt, dann sei Kif­fen ja dem­nächst uncool. Dan­ke, Chri­sti­an Lind­ner. Als Näch­stes bit­te irgend­was über Tabak twittern.

Ich höre der­weil etwas, was nie­mals an Cool­ness ver­lie­ren wird: Musik.

Guten Mor­gen.