In den NachrichtenPolitik
CDU selbstkritisch: Man muss den Käse nur besser verkaufen.

Das überschaubar gute Ergebnis ihrer Partei bei der frisch zurückgelegten EU-Wahl analysiert Annegret Kramp-Karrenbauer mit gewohnter Schärfe: Man sei nicht etwa daran gescheitert, dass die Politik der Partei Aufklärung und digitalem Fortschritt aktiv widersprechender Schwachsinn aus den Fuffz’gern sei, sondern es seien Videos, Debatten und Kommunikation das Problem:

Ihre Partei habe es nicht geschafft, ihre Kernthemen in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stellen. (…) Die „Serie der Unentschlossenheit“ im Umgang mit dem Klimaprotest von Schülern Fridays for Future und das CDU-kritische Video von YouTubern hätten zu einer Abkehr unter 30-jähriger Wählerinnen und Wähler geführt, ebenso wie die Debatte über Uploadfilter für das Internet.

Die blöden Wähler wissen einfach nicht, was gut für sie ist. :motz:

In den NachrichtenMontagsmusik
Boris – Huge // 90 Prozent gegen das Internet

"Soon..."Es ist Montag. Deutlich über 90 Prozent der deutschen Wähler haben sich, jedem atemlosen Gefuchtel in irgendwelchen Filmchen von Lügnern zum Trotz, gestern für ein weniger freies Internet ausgesprochen. Mit einem Höchstwahlalter wäre das nicht passiert. Mich überrascht, dass der Zustand der Breitbandversorgung angesichts dieser politischen Lage noch jemanden überrascht. Wolfgang Schäuble von der CDU, die sich mit lästigen Gegenmeinungen gar nicht unbedingt beschäftigen will, beklagte sich am vergangenen Freitag darüber, dass in diesem Internet sowieso jeder nur auf die Seinen höre statt auf ihn. Ich finde ja, jeder sollte nur noch auf Pandabären hören, oder hat schon mal jemand etwas von einer schlechten Entscheidung eines Pandabären gehört?

Vor einigen Jahren befand einer der Gründer von WhatsApp, Werbung beleidige die Intelligenz derer, denen sie angezeigt wird. Man entscheide selbst, was das über die Pläne von WhatsApp aussagt, demnächst Werbung anzuzeigen. – Neues inzwischen von den westlichen Werten: Die schwedische Regierung würde gern nordische Schrift verbieten, wegen Hitler. Ich finde, das geht noch nicht weit genug: Schweden sollte alle blauäugigen Blondinen zur Einfärbung verpflichten, um weiteren Rechtsrücken vorzubeugen. Wehret usw.! Immerhin gibt Deutschland endlich genug Geld für Krieg aus.

Wofür man keineswegs genug Geld ausgeben kann, ist Musik. Dem Anlass angemessen darf sie gern brüllen.

Guten Morgen.

NetzfundstückeWirtschaft
Kapitalismussatire mit der „FAZ“

Die maximale Sättigung an Kapitalismus im Journalismus scheint erreicht zu sein:

  • Die „FAZ“ – hier bewusst nicht direkt verlinkt (LSR) – veröffentlichte einen Artikel darüber, dass die finanziellen Interessen von zurzeit viel gelobten YouTube-Protagonisten deren Absichten „problematisch“ erscheinen ließen.
  • Sie platzierte diesen Artikel hinter einer Bezahlschranke, was ihre Absichten wiederum für mich problematisch erscheinen lässt, aber „Journalismus“ kostet nun mal „Geld“.
  • Für diejenigen, die Geld dafür ausgeben, diese Bezahlschranke nicht sehen zu müssen, wurde ein Werbeblockerblocker scharf geschaltet, denn Werbung sei nun mal eine wichtige Quelle für Geld und „Journalismus“ koste nun mal selbiges.

Das muss diese Leistung sein, die man mit Uploadfiltern und Zitatverbot rechtlich zu schützen gedenkt.

Politik
Kurz gefragt zur YouTube-Situation vor der Europawahl

Was sagt es eigentlich über den Zustand der Netzpolitik in Deutschland aus, dass sich unter den wachsamen Augen internationaler Presse rechtzeitig zur ersten Europawahl nach der verheerenden Durchwinkung von Uploadfiltern die wohl bekanntesten YouTube-„Influencer“ des Landes – bekannt geworden zwar nicht durch solide Kenntnisse in Physik oder Politik, jedoch unter anderem durch Schminken (Dagi Bee), Brustbesitz (Katja Krasavice) und Verschwörungstheorien (Simon Unge) – in einem Video zusammenfinden, um ihren Einfluss erstmals dazu zu nutzen, die netzfeindlichen Parteien CDU, CSU und SPD aufgrund ihrer von ihnen als falsch empfundenen Klimapolitik nicht zu wählen, und warum fühle ich mich angesichts der Wahl plötzlich bedeutend unwohler als noch gestern?

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Sunn O))) – Life Metal

Sunn O))) - Life MetalLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Das Kutten tragende Gitarrenduo Sunn O))) schaffte es bisher nur wenige Male, mich besonders zu überraschen. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass es sein Erfolgskonzept – jedes seiner Alben besteht im Wesentlichen daraus, dass zwei Gitarren wenige Töne hervorbringen – kaum nennenswert verändert, sieht man von solchen Alben ab, die eine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern (in der Vergangenheit etwa Boris und Scott Walker) sind. „Life Metal“, das achte Studioalbum der US-Amerikaner (Amazon.de, TIDAL), wurde im April 2019 veröffentlicht und stellt eine dieser wenigen Überraschungen dar.

Schon der Name – das Gegenteil von „Death Metal“ – und die vergleichsweise farbenfrohe grafische Gestaltung der Verpackung sind ungewöhnlich. Das ist doch wohl nicht etwa ein Tonträger voller fröhlich hüpfender Popmusik? Nein, keine Sorge – aber es ist trotzdem prima.

„Between Sleipnir’s Breaths“ ist ein angemessener Beginn für ein solches Album: Nach viereinhalb Minuten Gitarrendröhnen ertönt eine Strophe sanften Gesangs von Gastcellistin Hildur Guðnadóttir, später noch eine. Das waren doch nur zwei, oder? Ich vergesse ein bisschen die Zeit über diesem Stück. Es ist eines von nur vieren auf diesem Album und mit fast dreizehn Minuten Länge nur das zweitkürzeste.

Sunn O))) – Between Sleipnir's Breaths

Das folgende „Troubled Air“, wiederum um die bandtypisch drohenden Drones herum gestrickt, fällt dadurch auf, dass in ihm eine Pfeifenorgel zu hören ist. Gesungen wird in diesem Stück nicht, instrumental klingt es wie die Ruhe zwischen zwei Stürmen. Es endet in einer instrumentalen Klimax, die mich an ein Lied von den Beatles erinnert, aber ich verrate nicht, an welches. In „Aurora“ schlagen die Wellen auch wieder donnernd hoch, verlaufen sich aber dann an der Küste. Wieder kein Gesang. Macht ja nichts!

Das fast halbstündige „Novæ“ beschließt das Album, in ihm darf schließlich auch das Cello einmal als Droneinstrument brillieren. Der lange Mittelteil des Stücks sorgt so für eine ungewöhnlich beklemmende Stimmung, die die Band beinahe in den Postrock schöbe, wäre da nicht das fehlende Schlagzeug.

Es ist ersichtlich: Auf „Life Metal“ passiert nicht viel. Für die schnelle Bespaßung zwischen zwei Terminen ist es angesichts sinkender Aufmerksamkeitsspannen nicht geeigneter als jedes andere Album von Sunn O))) auch. Aber muss denn immer alles als leicht verdauliches fast food für die Ohren daherkommen?

Ich weigere mich, „Life Metal“ nicht zu mögen. Da müssen wir jetzt alle durch.

In den NachrichtenPolitik
Die Milch macht’s.

Inzwischen in Großbritannien:

Es wäre eine Untertreibung großen Ausmaßes, zu sagen, die Spannungen im Vereinigten Königreich seien gerade groß. (…) Während verschiedene politische Gruppen sich weiterhin über die nächsten Schritte zum Brexit oder darüber zanken, ob er überhaupt stattfinden soll, haben Demonstranten sich auf eine besonders pointierte und Anzug zerstörende Methode besonnen, ihr Missfallen auszudrücken. In den vergangenen Monaten wurden Personen wie der kontroverse UKIP-Kandidat Carl Benjamin und der Vorsitzende der Brexit Party, Nigel Farage, auf der Straße mit Milchshakes getroffen.

(Miserable Übersetzung von mir.)

Die Evolution schreitet unaufhörlich rückwärts. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich die Demonstranten in Schürzen aus Tierfell kleiden und ihren Opponenten mit Keulen auflauern.

Das muss diese Zivilisation sein.

In den NachrichtenPolitik
70 Jahre selektive Menschenwürde

„ZEIT ONLINE“, 22. September 2006:

Kurnaz saß fünf Jahre lang in einem Käfig in Guantánamo. Heute weiß man, dass er unschuldig ist. (…) Schon vor vier Jahren boten die USA ja an, den Mann freizulassen. Doch die Geheimdienstexperten, allen voran (…) der damalige Geheimdienstkoordinator und heutige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (…) [schlug] das Angebot aus[.] (…) Einmal habe man ihn mit Elektroschocks gefoltert, ein anderes Mal an den Händen aufgehängt. Er solle doch zugeben, so bedeutete man ihm, Mohammed Atta und Osama bin Laden gekannt zu haben. Dann werde es ihm besser gehen. Kurnaz sei auch mit Plastikschläuchen zwangsernährt worden, als er in den Hungerstreik trat.

„SPIEGEL ONLINE“, 14. November 2016:

Steinmeier gilt als Schlüsselfigur und Architekt der Reform von Arbeitsmarkt und Sozialsystemen (2003 vom Bundestag gebilligt). Vor allem die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe („Hartz IV“) war parteiintern heftig umstritten und war wesentlicher Grund für den Aufstieg der Linkspartei.

„ZEIT ONLINE“, 22. Mai 2019:

Das Grundgesetz mache „uns zu freien und gleichberechtigten Menschen“, resümierte Steinmeier.

Außer Rentnern, Arbeitslosen, Niedriglohnbeschäftigten, Einwohnern von bösen Staaten und Murat Kurnaz, versteht sich – aber so genau nehmen wir es heute nicht.

Alles Gute, Grundgesetz. Du bist nicht gut gealtert.

MusikPersönliches
Textsicher und stillos

„Mein Genital tut furchtbar weh, immer dann, wenn ich pisse.“
— Die Ärzte: Onprangering (vom Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“, mit Platin ausgezeichnet)


Wie regelmäßige Leser wissen, gehöre ich zu derjenigen Minderheit der Musikhörer, deren Angehörigen außerhalb der Wirkungsmusik und insbesondere bei inländischen Gruppen Texte nicht völlig unwichtig sind. Aus Rapkonsumentenkreisen wurde mir vor einer Weile berichtet, dass der zu diesem Zeitpunkt führende, mir jedoch bis heute nur namentlich bekannte Rapper Capital Bra zwar Texte habe, die eigentlich grauenvoll seien, aber die Melodien und die beats „gingen“ nun mal „ab“. Diese Herangehensweise teile ich selten.

Nun ist es nicht so, dass ein ansonsten gut dargebotenes Gesangsstück durch Fehlleistung des jeweils zuständigen Lyrikers automatisch an Beliebtheit bei mir verlöre. Viele Lieder in der ersten Hälfte meiner persönlichen Bestenliste haben einen Text, den ich mir als Buch niemals zulegte, denn während meine Freude an der Musik von Bob Dylan eine vor allem textbasierte ist, überzeugen andere Künstler, darunter Bent Knee, mehr mit der Darbietung als mit dem, was sie als message mitbringen.

SDP – Das Lied (feat. Bela B)

Daraus lässt sich zum Beispiel folgern, dass unabsichtlich blöde Texte und unzureichende musikalische Fähigkeiten nur gemeinsam ein Lied zu einem insgesamt schrecklichen machen können, nicht aber müssen: Selbst die Fantastischen Vier, deren Hervorbringungen musikalisch weit von meinen persönlichen Vorlieben entfernt sind, haben wegen ihrer Texte einen sicheren Platz in meiner Sammlung. Dass Sandro Galfetti von „Energy Schweiz“ kürzlich anregte, man möge auf lyrics „scheißen“ – „Hauptsache Mitsingen“ -, halte ich dennoch für eine nicht löbliche Haltung, denn was nützt die schönste Textsicherheit, wenn sie stillos bleibt?

In der „Micky Maus“ empfahl man mir, als ich noch ein Kind war und den Kram noch kaufte, ich möge meiner Umgebung einen Streich spielen, indem ich sie dazu aufforderte, beschwörend „owi dowi spinn“ – „oh, wie doof isch bin“ – zu murmeln und abzuwarten, wie lange es wohl dauern würde, bis die Teilnehmer es bemerkten. Ich habe damals darauf verzichtet, denn ich habe schon als Kind eher ungern aufs Maul bekommen. Stetig weniger verständlich wird es für mich jedoch, warum Teile derselben Menschen, denen ein Reinfallen auf besagten Streich augenscheinlich schrecklich unangenehm wäre, nicht einmal an öffentlichen Plätzen wie etwa in Wirtshäusern davor zurückschrecken, lauthals Lieder zu intonieren, in denen es im Wesentlichen um Drogen, ums Vögeln und/oder ums Meucheln geht. Möglicherweise wäre es erfolgreich, brächte man ein stumpf stampfendes Lied heraus, dessen Text nur aus dem Refrain besteht und ungefähr „ich habe auf Koks Sex mit deiner Leiche“ lautet. Das schnelle Geld winkt in der Kneipe, wenn man nur hinreichend rufignoranter Liedschreiber ist.

Es gibt gute Argumente für Instrumentalmusik. Karaokeabende sind nur eines von ihnen.


„Auf der Reise zu den Inseln werden wir das Schiff anpinseln.“
— Subway to Sally: Auf der Reise

NetzfundstückePolitik
Medienkritik in Kürze: Die Waffel, für die es keinen Waffelschein gibt

Derweil bei der Grundversorgung:

Dass jemand für eine Europa-Spitzenkandidatur ein Ministeramt aufgibt, gab es noch nie – bis Katharina Barley kam. (…) für die meisten ist Katarina Barley das positive Gesicht der SPD: Freundlich, verbindlich, natürlich, unprätentiös. Dazu gehört, dass sie eine der wenigen Spitzenpolitikerinnen ist, die kaum Make-Up tragen.

Alter!

Sagt man das noch, „Alter!“?

In den NachrichtenNerdkramsWirtschaft
Mit der Globalisierung gegen Open Source

Aus der witzigen Welt der „freien“ Software, von der Androidnutzer zu schwärmen nicht aufhören wollen, dringt diese Meldung herüber:

Die nächste Generation der Huawei-Handys soll (…) keinen Zugang zum Google-spezifischen Email-Anbieter Gmail, Google-Maps und zur App-Plattform Google Play Store erhalten. (…) Auch der deutsche Chiphersteller Infineon liefert vorerst keine in den USA hergestellten Produkte mehr an den chinesischen Mobilfunkanbieter Huawei. Compliance-Vorgaben machten diesen Schritt notwendig, nachdem die USA den chinesischen Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt hätten, teilte Infineon am Montag mit.

Worin genau lag doch gleich der riesige Vorteil von Android gegenüber der Konkurrenz mit der Frucht auf der Rückseite – in der Freiheit von wirtschaftlichen Interessen, in der Unabhängigkeit gar?


Lesehinweis zu deutschem Fernsehquatsch: Hans Hoff beschreibt die „heute-show“.

In den NachrichtenMir wird geschlechtMusikkritik
Gong – Forever Recurring

Orrr!Es ist Montag. Am vergangenen Wochenende fanden zu viele Menschen Gefallen an einem in einem sehr ärgerlichen Staat stattgefunden habenden Dudelpopwettstreit, der inzwischen sogar der „ZEIT“ zu blöd ist. Madonna war auch da, was entweder schlecht („FAZ“) oder gut („WELT“) war. Dieses unbedingte Bedürfnis danach, bis dahin Unbescholtenen dabei zuzusehen, wie sie in einer Sprache, die offensichtlich nicht die ihre ist, leiernd Kinderlieder zu Stampfrhythmen intonieren, ist mir fremd.

Während aus Israel also Töne erschallen, die nach internationalem Recht normalerweise verboten werden müssten, hat der Westen ganz andere Sorgen: Calvin Klein sah sich zu einer Bitte um Entschuldigung genötigt, weil in einem Werbevideo für die Firma eine Frau zwar einen „weiblichen“ Roboter küsste, aber blöderweise heterosexuell ist. Viele mehrsexuelle Frauen brachte das auf die sprichwörtliche Palme, denn sie sahen sich in ihrem Recht darauf, selbst einen Roboter zu küssen, eingeschränkt. Ich weiß noch nicht, ob ich das dämlich oder lustig finden soll, komme allerdings auch nicht dazu, mich ausgiebig mit diesem Gedanken zu beschäftigen, denn schon liegt die nächste Beklopptheit auf dem Tisch: International formiert sich eine Gruppe der Freibluterinnen, die ihre Menstruation also nicht anders behandeln als jede andere Körperflüssigkeit auch. Gemäß der Viele-Welten-Theorie haben wir alle sehr viel Pech gehabt.

Mit etwas Glück werden wir aus dieser Zwangslage bald von Saudi-Arabien befreit, das sich atomar verstärken möchte. Die USA beschäftigen sich bis dahin mit den wirklich großen Sorgen: Ted Cruz warnt vor Weltraumpiraten, Weltraumpiraten warnen ihrerseits vor Ted Cruz. Währenddessen probt die Berliner Abteilung der SPD-Jugend den Ernstfall für nach der Wahl: Nach der Machtergreifung wird geknüppelt. Hach, fast wie früher!

Nach einem Musik verachtenden Wochenende wie dem, das hinter uns liegt, ist doch sicherlich jeder froh über ein bisschen gute Beschallung, nicht wahr? Alsdann!

GONG 01 Forever Reoccurring 2019

Guten Morgen.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Mehr Geschlechtsidentitäre in den Bundestag!

(Apropos Feminismus:)

Dass der Kompetenzanteil in dieser Wahlperiode gestiegen ist, hatte Bundestagsabgeordnete aus den Fraktionen alarmiert. (…) Bei einem Treffen am Donnerstagnachmittag verständigten sich die Abgeordneten nach Informationen des „Tagesspiegel“ darauf, für die Einrichtung einer Kommission des Bundestags zu werben. Diese soll das Ziel haben, den Kompetenzanteil im Parlament zu senken – und noch in dieser Wahlperiode ein Ergebnis vorlegen.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Feminismus von der Stange

Gute Nachrichten, wenngleich schon etwas älter: Der Feminismus hat endgültig gewonnen und die größte Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern besiegt! Wie? Nein, nicht die unterschiedliche Lebenserwartung, die Menstruation oder die Homo- und Heterosexualität (denn wenig kann ungerechter sein als ein ganzes Geschlecht nicht für die Begattung zu berücksichtigen): Hannoveraner Herrenfahrradpiktogramme natürlich!

Es ist ein ungewöhnliches Bild: Ein Mitarbeiter einer Baumfirma, der gerade ein Fahrradpiktogramm auf einer Straße in Limmer aufgebracht hat, kratzt das Oberrohr der Fahrrad-Abbildung wieder heraus. (…) Mit der Extra-Arbeit will die Stadt verhindern, dass sich ein Geschlecht diskriminiert fühlt.

Endlich hat diese Frauen verachtende Abbilderei von stilisierten Fahrrädern mit Oberrohr ein Ende! :motz: