In den Nachrichten
Social SPIEGEL-Bots („ZEIT“-Edition)

„ZEIT ONLINE“, 9. Dezember 2016:

Es gibt (…) auch Gruppen, deren Ziel nicht Profit ist, sondern den politischen Gegner zu diskreditieren. (…) In den USA wie in Deutschland wird nun diskutiert, wie man der Fake News Herr werden kann.

„ZEIT ONLINE“, 1. Februar 2018:

Nach jahrelangem Anstieg sinkt das Misstrauen in die Medien erstmals wieder. (…) Weniger Menschen glaubten, die Bevölkerung werde systematisch belogen, oder Medien und Politik würden Hand in Hand arbeiten, um die Bevölkerungsmeinung zu manipulieren. (…) Besonders kritisch sehen viele die Nachrichten aus sozialen Netzwerken, egal, ob sie von seriösen Seiten kommen oder nicht.

„ZEIT ONLINE“, heute:

Die Demokraten taten das Richtige, aber riskierten zu wenig. Amerikas Demokratie funktioniert nicht mehr. (…) Dieses Land starrt manisch auf seinen Präsidenten. (…) [K]eine Weltmacht sollte davon ausgehen, dass es sie nicht einholen wird, einholen muss, wenn sie sich permanent an einem Clown abarbeitet[.]

Puh! Das war knapp – fast hätten die Medien ihr Vertrauen zurückbekommen. :wallbash:

(siehe auch)

In den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: Darwin hört (immer noch) Musik

Laut der „WELT“ – will nicht direkt verlinkt werden (LSR) – haben Forscher überraschend herausgefunden:

Mehrere Stunden täglich nutzen die Deutschen ihr Smartphone – nicht nur zuhause, sondern auch im Straßenverkehr. Erste Statistiken zeigen nun, wie häufig das zu Unfällen führt. (…) Ein Test der Universität Braunschweig habe schon vor Jahren gezeigt, dass rund 13 Prozent von 12.000 in mehreren Städten erfassten Autofahrern abgelenkt waren, die meisten vom Tippen auf ihrem Handy.

Die Überschrift des Artikels lautet:

Smartphones sorgen für mehr Verkehrstote als Alkohol

Dass dieses absolut scheinende Verhältnis noch keineswegs nachgewiesen ist, wie auch die „WELT“ im Artikel schreibt, ist nur eine der beiden Unsauberkeiten in besagter Zeile. Noch weniger schön erscheint mir die Darlegung, es sei niemals der Mensch ein Schuldiger. Autos erfassen jemanden, Schüsse lösen sich, Raketen zerfetzen jemanden, Smartphones sorgen für Tote; es kann ja der Mensch nichts dafür. Niemals kann er etwas dafür.

Wenn nun aber Alkohol in direkter Konkurrenz zum Smartphone zu verstehen ist, ließe sich das Problem dann nicht einfach lösen, indem man vergleichbare Regeln einführt? Die Teilnahme am Straßenverkehr ist nur mit höchstens drei (in Bayern: bis zu fünf) Tweets in der letzten halben Stunde erlaubt, ein selfie außerhalb einer Stehfläche wird mit Führerscheinentzug nicht unter drei Jahren bestraft.

Oder man löst das Problem so konsequent wie die Vereinigten Staaten das Alkoholproblem in der Öffentlichkeit lösen: Smartphones im Verkehr sind erlaubt – aber die Einkaufstüte muss dranbleiben. :ja:

(siehe auch; via Schwerdtfegr (beta))

In den NachrichtenPolitik
Völkermordspaninitausch

Ich bin, das merkt man meinem mitunter bewusst, seltenst weniger bewusst spöttischen Schreibstil vielleicht nicht immer an, in einem Umfeld aufgewachsen, in dem wenig wirklich sicher war, nicht einmal, wer Deutscher Meister im Herrenfußball wird. Was aber niemals in Frage stand, war, dass Krieg eine über vorübergehende Furcht hinausgehende befriedende Wirkung haben kann und das Umbringen von Menschen, ob kollektiv oder bloß einzeln, abzulehnen ist.

Natürlich hatten wir auch Hobbys, denen wir unter anderem auf dem Pausenhof oder in dessen näherer Umgebung nachgegangen sind. In Ermangelung von Smartphones mussten wir allerdings, statt doof auf einen winzigen Bildschirm zu glotzen, um schwachsinnig verfremdete Bilder oder dümmliche Bemerkungen zu Politik und Gesellschaft mit zu vielen Satzzeichen anzustarren, noch selbst körperlich tätig werden: Wir gingen kiffen und/oder tauschten erst Klebe-, dann Sammelbildchen, später gar irgendwelche Spielkarten, deren zugehörige Regeln mir längst entfallen sind, mit- oder gegeneinander.

Hätte es damals schon zynische Spielkarten wie das Minderheiten-Quartett gegeben, so hätten wir ungeachtet unserer Sozialisation vermutlich unseren ganz eigenen Spaß daran gehabt, sie kreativ zu nutzen. Zum Glück hat sich die Welt seitdem weiterentwickelt und ermöglicht es jungen Generationen, endlich die Träume ausleben zu dürfen, die uns damals verwehrt geblieben sind:

Der türkische Präsident hat am Sonntag damit gedroht, die Massenmorde an Eingeborenen während der Zeit der Kolonalisierung Amerikas als Völkermord anzuerkennen, nachdem der US-Senat dieses Etikett den Morden an Armeniern seitens der Osmanen angeheftet hatte.

(Künstlerisch interessante Übersetzung von mir.)

„Ich tausche zweimal Tutsi gegen einmal Holocaust.“

Gegen wen genau positioniert sich wer genau eigentlich als Bollwerk von Menschlichkeit und Demokratie – und ist nicht genau das ein Beleg dafür, woran Menschlichkeit krankt?

ComputerIn den Nachrichten
Kurz verlinkt: Das ist wohl dieser „Post-Ausgang“ …

Die „Frankfurter Neue Presse“ erwähnt:

Es ist eine Aktion von gigantischem Ausmaß: An der Justus-Liebig-Universität müssen nach dem mutmaßlichen Hackerangriff die Passwörter von allen E-Mail-Konten neu gesetzt werden. Weil die Passwörter nur persönlich übergeben werden dürfen, ist eine Mammut-Aktion am Kugelberg geplant.

Hoffentlich erfindet bald mal jemand eine sichere, vertrauenswürdige Möglichkeit der Datenübertragung auch über größere Strecken.

In den NachrichtenMontagsmusik
Brother Grimm – Who’s Calling // Männerbrüste gegen Rechts!

Fiderallala, fiderallala, fiderallalalalaEs ist Montag. In Köln wird die Verwaltung hart gecybert, was kann da schon passieren? Immerhin geht es um eine Blockchain! In der Cloud! Ich habe große Schmerzen und es ist gerade mal Kaffee Uhr.

Immer noch BH-los gegen Rechts sind die Guten: „Um beim Kampf gegen die extreme Rechte zu helfen, haben sich deutsche Entwickler nun für einen Kalender ausgezogen“, da wählt man doch aus Angst vor dem nächsten Schritt jetzt extra die CDU, die Nacktheit aus christlichen Gründen sicherlich gern verbieten würde, wenn man sie nur ließe. Ästhetik braucht manchmal einen sanften Schubs.

Dazu passend wundert sich Axel Springers „WELT“, dass mit dem Wechsel der SPD-Führungsgestalten -- wie üblich eher von trauriger Clownsnatur -- nicht auch bessere Umfragewerte für dieselbe Politik wie bisher einhergehen. Verrückt: Fast könnte man meinen, das leitende Personal einer „Partei“ sei gar nicht ihr wichtigster Aspekt! Das dachten sich wohl auch die Brandenburger Schreihälse von „Fridays For Future“: Kaum gibt man ihnen die Möglichkeit, aktiv an politischen Entscheidungen mitzuwirken, bleiben sie lieber weg. Wer hat da gesagt, es gehe den Teilnehmern gar nicht um das Ergebnis? Es kann nur eine Unke gewesen sein!

Zeit für etwas Musik (romantisch):

Guten Morgen.

Nerdkrams
Extinction Congress: Der #36c3 und sein Betriebsrat.

Dieser Artikel ist Teil 8 von 9 der Serie Congresskrise(n)

Weil gerade keine psychische Zersetzung ansteht, finden die Protagonisten des „Chaos Computer Clubs“ – weder chaotisch noch computeraffin – auch 2019 wieder Zeit, um die sowieso schon nicht besonders schöne Stadt Leipzig selbstreferenziell zu unterhalten.

Die typischen Besucher des „Congresses“, die mehrheitlich „Einhörner mögen“, „Geschlechter (Plural) haben“ und „grüne Haare tragen“ auch weiterhin mit „hacken“ verwechseln, trugen auch in diesem Jahr wieder Sorge dafür, dass EDV-Affine und Wissenschaftler sich nicht zu wohl fühlen: Mit 42 slots ist der Bereich für „Ethik, Gesellschaft und Politik“ doppelt so groß wie der für Wissenschaft und immer noch merklich größer als der für Datensicherheit. Aber wen kümmert so was schon? Früher zählte in der Hackerwelt noch die Leistung, die man vorbringen konnte, heute aber ist Meritokratie verpönt, sofern der Geleistethabende die falsche Richtung vorgibt. Inhalt ist kein Faktor.

Schon jetzt halte ich es jedoch für eine unumstößliche Wahrheit, dass die Presse, deren EDV-Affinität die der Zielgruppe des „Congresses“ mitunter gar noch unterbietet, wortreich darüber berichten wird, wie bunt die vielen Lichter doch seien und wie hackerig Vorträge seien wie:

Extinction Rebellion

Oder:

Fridays for Future

Oder:

Was tun bevor es brennt – wie gründe ich eigentlich einen Betriebsrat?

Oder:

Die Mittelmeer-Monologe

Schon beim Lesen weiß man: Ah, Hacker – genau so kennt man sie ja mit ihren schwarzen Kapuzen, ihrem Matrixbildschirmschoner und ihrem Betriebsrat. Endlich rettet mal wer das Internet, bevor die rechtspopulistische SPD es noch weiter zerstört!

Die „Geekfems“, deren Qualifikation sich offensichtlich darin erschöpft, nicht über eine besondere Männlichkeit zu verfügen, kündigten im Oktober an, wieder einmal Eintrittskartengutscheine „für Minoritäten“ vorrätig zu halten. Eines Tages bewerbe ich mich mal um einen dieser Gutscheine. Es sollte mich sehr wundern, wenn es auf dem „Congress“ jemals wieder eine noch kleinere Minorität als diejenige der überzeugten Männer mit Interesse an Wissenschaft, Datenschutz und EDV geben sollte. Zurzeit wurden drei von sieben Rendezvousanträge von Nichtbinären verfasst, die jährlichen Drogengesuche werden vermutlich noch folgen. Nüchtern erträgt man den Unfug nicht mal aus der Ferne.

Vermutlich werde auch ich unterdessen hacker sein.

NetzfundstückePolitik
Social SPIEGEL-Bots

Was der „SPIEGEL“ schreibt, wenn in Deutschland gewählt wird:

Bislang galten vor allem „Trolle“ als großes Problem, in Russland etwa sind ganze „Troll-Fabriken“ aktiv, in denen Menschen für das Posten genehmer Nachrichten bezahlt werden. (…) Aktuellen Studien zufolge ließen sich 95 Prozent der befragten Wähler zwar durch soziale Medien nicht in ihren Entscheidungen beeinflussen. „Fünf Prozent können aber das Zünglein an der Waage sein und Wahlen entscheiden“[.]

Was der „SPIEGEL“ schreibt, wenn in Großbritannien gewählt wird:

Die Gänse haben für Weihnachten gestimmt[.] (…) Mit diesem Wahlergebnis – und diesem Sieger – hat sich Großbritannien in den wachsenden Klub jener Länder verabschiedet, die demokratischen Wettstreit, die Suche nach Kompromissen und faktenbasierte Entscheidungsfindung bestenfalls noch als lästige Pflichterfüllung begreifen.

Kann ich diese russischen Medien noch mal sehen?

Netzfundstücke
WUNDER WANDEL WEIHNACHTSMARKT

Es wäre albern zu vermuten, das geschmackvollealles schmeckt nach irgendetwas – Ihmezentrum, sprechendes Sinnbild der Tristesse der niedersächsischen Landeshauptstadt, sei nichts als ein Geldgrab. Passend zur Umgebung nämlich wird’s dort besinnlich:

ACHTUNG! Es wird weihnachtlich! Der WUNDER WANDEL WEIHNACHTSMARKT findet am 14. und 15. Dezember 2019 wieder im Ihmezentrum auf dem Plateau statt! Kommt alle, und bringt Neugier und gute Laune mit!

ACHTUNG! Stillgestanden! Gute Laune ist selbst mitzubringen! Gewehr bei Fuß! :motz:

(via Schwerdtfegr (beta))


Die „FAZ“ (möchte aufgrund des LSRs nicht verlinkt werden) berichtete gestern wenigstens online: „So Homosexuellen-freundlich sind die Dax-Konzerne“. Ich halte eine solche Aufstellung für sehr hilfreich: Ein Unternehmen, das Menschen aufgrund ihrer Sexualität bevorzugt einstellt, befördert oder sonstwie behandelt, ist ein Unternehmen, dessen Mitarbeiter niemand wachen Geistes werden sollte.

In den NachrichtenPolitik
Si vis pacem, para bellum. (7)

Kurze Durchsage von der rechtspopulistischen Bundesregierung:

In drei Wochen ist es soweit: Ab dem ersten Januar 2020 dürfen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr kostenlos mit den Zügen der Deutschen Bahn fahren. (…) [Soldaten] „verdienen unseren Respekt und unseren Dank“, begründete Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer das Vorhaben.

Danke und Respekt für die Kriegsbereitschaft, ihr widerwärtigen Ferkel!

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.

Netzfundstücke
Coil – Ostia

🎵 Blue eyes, baby‘s got blue eyes 🎶Es ist Montag. Der Verfasser dieser Zeilen hatte schon schlechtere Sonntage erlebt -- jedenfalls, sobald seine Erinnerung zurückkehrt. Kaffee? Intravenös bitte!

Mir ist nach Wilhelm zumute. Man sehe davon ab, der Wikipedia Geld zu hinterlassen. Lieber ein paar Schallplatten davon kaufen. Die regen wenigstens meist nicht auf. Apropos Geld: Facebook verletzt fremde Patente, will die Updates mit der Korrektur aber nicht rausrücken. Das muss dieses Soziale im Netzwerk sein. Ist das Kunst oder essen Sie das noch?

Frauen leiden am meisten unter dem Klimawandel. Sind halt kleiner, gehen bei steigendem Meeresspiegel früher unter.

Ganz groß hingegen: Musik.

Coil ~ Ostia (The Death of Pasolini)

Guten Morgen.

In den Nachrichten
Umweltschweinsterne für Vilshofen!

Wäre es angesichts dieser Meldung …

Wer künftig im Stadtgebiet von Vilshofen (Landkreis Passau) eine grüne Hausnummer sieht, weiß, dass in diesem Haus Menschen leben, die in besonderem Maße auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz achten. (…) Die Kriterien sind weit gefächert (…) bis hin zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder eines E-Autos.

… nicht billiger, man ginge in Vilshofen direkt zum nächsten logischen Schritt über und verordnete stattdessen verpflichtend das Tragen von Umweltschweinsternen, gern gelb?

(via @Lokoschat)

In den NachrichtenPolitik
Kurz angemerkt zum #SPDbpt19

Dass der Presse im Wörterbuch augenscheinlich ein Verb für den so demokratietheoretisch wie parteiüblich lächerlichen Vorgang, dass zwei Menschen, die in einer rekordverdächtig kurzen Zeit nach dem Erringen eines Etappensieges all ihre Versprechen, die ihnen diesen Etappensieg gesichert haben, aufgrund von Zugeständnissen doch lieber nicht zu halten zu versuchen beabsichtigen, was aber wenigstens „in die richtige Richtung“ gehe (ebd.), im Rahmen einer Schauveranstaltung („Parteitag“) ohne wirkliche Entscheidungsgewalt, steht doch die relevante Entscheidung offensichtlich bereits Tage zuvor fest, aufgrund dieses errungenen Etappensiegs ohne einen einzigen genehmigten Gegenkandidaten in einen gemeinsamen Posten „gewählt“ werden sollen, fehlt, macht das rituelle Abnicken dieser zwei Menschen durch den höchstens nominellen Souverän in einer Partei noch längst nicht, wie es die Presse weitgehend einstimmig darstellt, zu einer Wahl zweier Kandidaten, sondern zu einer Farce.

Mir wird geschlechtNetzfundstückePiratenpartei
„Es ist, wie es ist, weil es so sein muss, wie es sein muss.“

Heute ist Tag des Ehrenamts – unter den merkwürdigen Gedenk- und Aktionstagen dieses Landes sicherlich einer, der inhaltliche Beachtung verdient hätte. Wie es sich für eine anständige Netzpartei moderne Fortschrittspartei alibisoziale Quatschpartei gehört, hat die Piratenpartei Deutschland, anderen Piratenparteien aus gutem Grund oft eher peinlich, zwei Mitglieder des Bundesvorstands darüber referieren lassen, wie man diesem Tag politisch am besten begegnen könne.

Daniel Mönch, zum zweiten Mal politischer Geschäftsführer der an Deplatzierten nicht armen Partei, weiß dazu:

Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen (…) führen aber dazu, dass Menschen, und hier überwiegend Frauen, (…) Nachteile in der Altersversorgung hinnehmen müssen. Vor allem mit Hinblick auf eine Gesellschaft, die durch den digitalen Wandel in den nächsten Jahren eine enorme Veränderung erfahren wird, müssen wir den Begriff Arbeit neu definieren, weg von der Lohnarbeit hin zu dem, was unser Zusammenleben stärkt und zusammen hält. Deshalb setzten wir PIRATEN uns ein für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Und das BGE wird kommen, weil es kommen muss.

Ich wünschte wirklich, mir fiele dazu noch eine Pointe ein.

In den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: Die neue Mainzstudie ist da!

Es twitterte heute früh das ZDF mitten in einem Rausch der Emojis (hier ausgelassen):

Die neue #Pisa-Studie ist da! Ergebnis: Lesen, Mathe, Naturwissenschaften – In allen Bereichen fallen die deutschen Schüler zurück. Mögliche Gründe: Die Schere zwischen Arm und Reich sowie schlecht ausgestattete Schulen.

Um zu verstehen, warum das ein Problem ist, hilft vielleicht ein anschauliches Beispiel: Schüler, die schlecht in Lesen, „Mathe“ und Naturwissenschaften sind, könnten die Wirkung von Kohlenstoffdioxid ebenso völlig falsch verstehen wie die Funktionsweise des Internets. Sie könnten dann zum Beispiel mangels besseren Wissens Sätze formulieren wie:

Eine E-Mail verbraucht 1g CO2.

Ganz besonders blöd ist es, wenn diese Schüler dann zum Beispiel in einer Behörde oder einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt arbeiten und daher von meinen Gebühren solcherlei formulieren. Zum Glück werden die öffentlichen Verlautbarungen von Behörden und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vor der Publikation immer qualitätsgeprüft.

Außer beim ZDF.

Ach!