Nerdkrams
Tschüss, feedly! Hallo, Alternativen?

Hat eigentlich was ganz anderes gemeint: Peer SteinbrückApro­pos „ärger­li­cher Drang zum Umstieg“: Der RSS-Leser feed­ly, des­sen Android-app ich an ande­rer Stel­le schon mal gelobt hat­te, ist vor einer Wei­le auf ein „Freemium“-Modell umge­stie­gen. Die grund­le­gen­de Funk­tio­na­li­tät ist zwar wei­ter­hin kosten­los, eini­ge „erwei­ter­te“ Funk­tio­nen sind aber nun mit dem Abschluss eines Abon­ne­ments ver­bun­den, und ver­mut­lich wer­den das noch mehr.

Die bis­he­ri­gen „Pro“-Funktionen sind Inte­gra­ti­on von Ever­no­te und Pocket zum „Vor­mer­ken“ ein­zel­ner Arti­kel sowie die Such­funk­ti­on inner­halb der Feeds. Wäh­rend ich Ever­no­te- und Pocket­an­bin­dung aller­dings sowie­so in der Regel per Brow­ser­er­wei­te­rung vor­neh­me, ist das mit der Such­funk­ti­on schon weni­ger freund­lich, zumal die Suchen-Lei­ste im feed­ly-Fen­ster auch für „Standard“-Nutzer sicht­bar, aber eben nicht benutz­bar, ist. Somit folgt auf den Umstieg – mit feed­ly beschäf­ti­ge ich mich erst, seit es im Ver­lauf der Goog­le-Rea­der-Flucht als über­aus gran­di­os ange­prie­sen wur­de – ein wei­te­rer Umstieg. All­mäh­lich bekom­me ich Übung dar­in.

Ich neh­me ein­fach mal an, dass es nicht nur mir so geht. Wer weiß schon, was die näch­sten Funk­tio­nen sein wer­den, die es nur noch gegen Auf­preis gibt? Zwar bin ich bereit, für Qua­li­tät Geld zu zah­len, aber da es eben­falls qua­li­ta­tiv akzep­ta­ble RSS-Leser gibt, die alles kön­nen, was ich brau­che (was in die­sem Fall Kate­go­rien und Online­syn­chro­ni­sa­ti­on nebst einer Nut­zer­ober­flä­che, die nicht von einem BWL-Erst­se­me­ster ent­wor­fen wur­dem sind), bin ich in die­sem Fall ein­fach mal gei­zig. (Ich fra­ge mich ja, wie vie­le Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen, die feed­ly als idea­len Ersatz für den Goog­le Rea­der ange­prie­sen hat­ten, jetzt klamm­heim­lich die For­mu­lie­rung ändern.) Ich habe mir mal eini­ge davon ange­guckt.

Der Hive-Rea­der ist seit Mona­ten nur auf Ein­la­dung zugäng­lich – die Screen­shots sehen schon viel­ver­spre­chend aus, aber offen­bar wird im Hin­ter­grund noch flei­ßig gear­bei­tet. Ich emp­feh­le, dem Ent­wick­ler auf Twit­ter zu fol­gen – wenn es irgend­wann fer­tig ist, soll­te es pro­blem­los die mei­sten Kon­kur­ren­ten in die Schran­ken ver­wei­sen kön­nen. Von die­sen Kon­kur­ren­ten gibt es frei­lich eini­ge, auch gro­ße Namen sind dabei: Digg ver­sucht eben­so wie AOL im Gespräch zu blei­ben, das Ergeb­nis ist jedoch jeweils noch etwas schlicht und nur sehr begrenzt anpass­bar:

Quelle: http://mashable.com/2013/06/27/digg-reader-ios/

Ein wei­te­rer Publi­kums­lieb­ling ist The Old Rea­der („Ye Olde Rea­der“), eine Art Goog­le-Rea­der-Nach­bau mit häss­li­chem, dafür omni­prä­sen­tem Logo. Kürz­lich wur­den Neu­an­mel­dun­gen ein­ge­stellt, inzwi­schen gehen sie wie­der. Die­ser „Old Rea­der“ ist optisch arg gewöh­nungs­be­dürf­tig und momen­tan eher gemäch­lich (angeb­lich gibt es tech­ni­sche Pro­ble­me), aller­dings zumin­dest funk­tio­nal:

Quelle: http://tranquility.net/2013/no-more-google-reader/

Die „sozia­len“ Kate­go­rien oben links bekommt man mit Brow­ser­er­wei­te­run­gen weg, eine kom­pak­te­re Ansicht für den kom­plet­ten rea­der gibt es lei­der nicht. Die ver­schie­de­nen Users­tyl­es für The Old Rea­der sind zwar eine net­te Idee, ver­ur­sa­chen jedoch oft Dar­stel­lungs­feh­ler in der Navi­ga­ti­ons­lei­ste. (Die bekommt man übri­gens mit einem Book­mar­klet per Klick aus- und wie­der ein­ge­blen­det, das in den Ein­stel­lun­gen des „Old Rea­ders“ zu fin­den ist.) Beson­ders unhübsch: The Old Rea­der lässt kaum Platz am rech­ten Brow­ser­rand – je brei­ter der Bild­schirm, desto stö­ren­der das Lesen. Löb­lich aber, dass es mit apps wie gRea­der sogar recht ansehn­li­che Android-Anbin­dung gibt; Desk­top­an­wen­dun­gen sucht man jedoch (noch?) ver­ge­bens.

So gut der Old Rea­der auch durch­dacht scheint: Mein Ästhe­tik­emp­fin­den schei­tert am Ver­such, sich mit ihm anzu­freun­den. Immer­hin ist der RSS-Leser momen­tan (man­gels taug­li­cher Win­dows­an­wen­dun­gen) die von mir meist­be­such­te Web­site, da isst das Auge eben mit. (Ekli­ge Vor­stel­lung, oder?) Also geht die Suche wohl wei­ter.

Der Ent­wick­ler von News­Blur will Geld (sofern man kei­ne Lust hat, eine auf ein Mini­mum redu­zier­te Fas­sung sei­ner Anwen­dung zu nut­zen, die für mich schlicht untaug­lich ist). Für die­ses Geld – momen­tan zwei US-Dol­lar pro Monat und damit weit gün­sti­ger als feed­ly pro – bekommt man einen RSS-Leser, der uns Nerds hell­auf begei­stern soll­te, da er unter einer auf­ge­räum­ten Ober­flä­che das höch­ste Maß an Funk­tio­na­li­tät besitzt, das ich mir von einem RSS-Leser wün­schen könn­te:

Quelle: http://kikolani.com/google-reader-alternatives.html

Lobens­wert ist bei News­Blur ins­be­son­de­re die „Trai­nings­funk­ti­on“: News­Blur „lernt“ bei andau­ern­der Benut­zung, wel­che Arti­kel den Leser mehr inter­es­sie­ren könn­ten als ande­re, und kann ent­spre­chen­de Ände­run­gen vor­neh­men; qua­si hat es ein „ein­ge­bau­tes“ Yones. Ich wäre durch­aus wil­lens, den Autor für die­se Lei­stung finan­zi­ell zu ent­loh­nen – lei­der akzep­tiert er momen­tan nur eine Zah­lung per Kre­dit­kar­te, und die kann oder will sich hier­zu­lan­de nicht jeder lei­sten. (Die­se USA sind schon ein deka­den­ter Hau­fen manch­mal.) News­Blur ist aller­dings Open Source. Mich hält von einer Instal­la­ti­on auf mei­nem Ser­ver eigent­lich nicht viel ab, es schei­tert ver­mut­lich weni­ger am Tech­ni­schen (obwohl Free­BSD als Platt­form momen­tan nicht vor­ge­se­hen ist) als dar­an, dass die benö­tig­ten Biblio­the­ken mei­nen bis­her mit Bedacht nicht voll­ge­müll­ten Ser­ver in einem reich­lich unauf­ge­räum­ten Zustand hin­ter­las­sen wür­den. (Falls jemand von euch sich aber mal an die Instal­la­ti­on wagen möch­te: Ihr wer­det nur schwer­lich einen bes­se­ren „frei­en“ RSS-Leser fin­den. Tut dies somit zahl­reich!)

Mit News+ ist momen­tan auch eine Android-app in Ent­wick­lung, die auf dem gRea­der basiert und Unter­stüt­zung für News­Blur (ver­mut­lich lei­der nur die Bezahl­va­ri­an­te) und eini­ge ande­re Platt­for­men in Form von Erwei­te­run­gen mit­bringt. Das ist schon recht hübsch.

Zu die­sen ande­ren Platt­for­men gehört im Übri­gen auch das von mir auch schon mal erwähn­te Tiny Tiny RSS, wie­der­um ein quell­of­fe­ner RSS-Leser, der aller­dings ledig­lich ein Mini­mum an Abhän­gig­kei­ten ver­langt, was mir sehr ent­ge­gen­kommt. Die bei­den offi­zi­el­len Android-apps sind im Übri­gen eher rudi­men­tär, inso­fern bin ich für News+ beson­ders dank­bar:

News+

Was mich ursprüng­lich dazu bewo­gen hat­te, mich für feed­ly statt Tiny Tiny RSS zu ent­schei­den, war, dass Tiny Tiny RSS stan­dard­mä­ßig eine sehr rusti­ka­le Bedien­ober­flä­che mit sich bringt. Faul­pelz, der ich bin, hat­te ich die Mög­lich­keit, the­mes zu ver­wen­den, gar nicht beach­tet. Das feed­ly-the­me sieht aber gar nicht mal schlecht aus, da ist der vor­über­ge­hen­de Man­gel an Desk­top­cli­ents schon zu ver­schmer­zen:

Tiny Tiny RSS

Eine Tiny-Tiny-RSS-Instanz habe ich ohne­hin vor ein paar Mona­ten instal­liert, aber (wegen feed­ly) nie als eine sol­che benutzt. Immer­hin habe ich jetzt die Gewiss­heit, dass mein Ser­ver zuver­läs­sig arbei­tet und nicht zwi­schen­durch Daten frisst, wenn ihm mal lang­wei­lig ist.

Momen­tan ist also Tiny Tiny RSS der RSS-Leser mei­ner Wahl, und ich bin davon über­zeugt, dass ich nie­mals einen bes­se­ren Feed­le­ser fin­den wer­de; jeden­falls so lan­ge, bis News­Blur sich neue Bezahl­for­men ein­fal­len lässt und/oder der Hive-Rea­der end­lich öffent­lich ist. Mei­ne Defi­ni­ti­on von „nie­mals“ ist also eine eher iro­ni­sche. Ich wäre eine tol­le Bun­des­kanz­le­rin.

Nach­trag von Janu­ar 2015: Der Ent­wick­ler ver­schenkt Pre­mi­um­zu­gän­ge, wenn ihr gern zah­len wür­det, aber nicht könnt.


Da wir gera­de beim Umstei­gen und bei Angli­zis­men sind, hier noch ein update für die­je­ni­gen von euch, die kürz­lich mei­nen Umstieg von Sub­li­me Text mit­be­kom­men haben: Ich bin nun bei Emacs gelan­det. Ganz nett, doch.

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Medienkritik in Kürze: Von preiswert war ja nie die Rede.

Heu­te wur­de ein neu­es iPho­ne vor­ge­stellt – natur­ge­mäß ein Ereig­nis, anläss­lich des­sen renom­mier­te Nach­rich­ten­ma­ga­zi­ne wie SPIEGEL ONLINE Krieg und Fuß­ball vor­über­ge­hend links lie­gen las­sen und sich reich­lich Küchen­rol­len zwecks Ent­fer­nung des eige­nen begei­ster­ten Spei­chelns zurecht­le­gen.

Und tat­säch­lich han­delt es sich um einen wah­ren Pau­ken­schlag. Apple prä­sen­tier­te nicht etwa einen Neu­auf­guss des alt­be­währ­ten Kon­zepts, son­dern eine Welt­neu­heit in Form eines Geräts, des­sen umgangs­sprach­li­che Bezeich­nung vari­iert: Die Ber­li­ner Zei­tung spricht von einem „Bil­lig-iPho­ne und Bil­lig-Han­dy“, t3n.de und Andro­id­PIT schlie­ßen sich an. Ein­zig Mat­thi­as Kremp und Ole Reiß­mann von SPIEGEL ONLINE lie­ßen sich mit „Bil­lig­mo­dell“ selbst etwas ein­fal­len, ver­bar­gen ihren Mar­ken­fe­tisch anson­sten aber nur unzu­rei­chend:

Die neu­en iPho­nes sind nicht die her­aus­ra­gen­den Gerä­te, die sie hät­ten sein sol­len.

Bedau­er­lich!

Einig sind sich die Medi­en aber immer­hin dar­in, dass es sich um ein Bil­lig­mo­dell han­delt. Die Über­set­zung für den jour­na­li­sti­schen Fach­be­griff „bil­lig“ lie­fern sie immer­hin gleich mit:

Das Modell mit 16 GB Spei­cher kostet rund 600 Euro, das mit 32 GB rund 700 Euro.

Pri­ma für den klei­nen Geld­beu­tel. Da muss man ein­fach zuschla­gen!

Mit­ten rein.


Linux­witz des Tages: Die Sicher­heit in Linux basiert zu einem beacht­li­chen Teil auf einem pro­prie­tä­ren Chip. Das ist bestimmt die­ses „ihr könnt den Code angucken“, von dem immer alle reden.

Politik⁠Netzfundstücke
Kurz verlinkt CLXXXIX: F.D.P.: Zurück zur Spaßpartei?

Im Wahl­kampf möch­te die F.D.P. im Übri­gen ihren Mit­be­wer­bern in nichts nach­ste­hen und hat sogar ein Infor­ma­ti­ons­por­tal im Inter­net auf­bau­en las­sen, das unschlüs­si­ge Wäh­ler über ver­schie­de­ne Grün­de in Kennt­nis set­zen soll, sie (die F.D.P.) zu wäh­len. Sie hat lei­der ver­ges­sen, ihre Argu­men­te mit kon­kre­ten Bei­spie­len zu bele­gen. Das ist wahr­schein­lich bes­ser so. Eini­ges hat­te ich ja in der Ver­gan­gen­heit schon kri­ti­siert, aber die Selbst­dar­stel­lung der F.D.P. lädt zur Lang­fas­sung ein:

Die FDP ist die ein­zi­ge Par­tei der Frei­heit. Des­halb stel­len wir uns wei­ter gegen jeden Ver­such, die Vor­rat­da­ten­spei­che­rung (sic!) in Deutsch­land ein­zu­füh­ren. Wir arbei­ten wei­ter für wirk­sa­men Daten­schutz, Netz­neu­tra­li­tät, eine moder­ni­sier­te Sicher­heits­ar­chi­tek­tur in Deutsch­land, mehr Bür­ger­be­tei­li­gung, die wei­te­re Gleich­stel­lung gleich­ge­schlecht­li­cher Lebens­part­ner­schaf­ten und die grund­sätz­li­che Zulas­sung der Dop­pel­ten Staats­bür­ger­schaft.

(Alle Links von mir.)

Eigent­lich macht es ja gar kei­nen Spaß mehr, sich damit sati­risch aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Montagsmusik
Elora – Se taire

Wisst ihr eigent­lich, war­um Vega­ner selbst über ihr Mit­tag­essen hoch­emo­tio­na­le Dis­kus­sio­nen zu füh­ren imstan­de sind? Ich habe da eine Theo­rie: Die Östro­ge­ne sind schuld.

Es wäre mir nun natür­lich ein Leich­tes, aus die­ser selt­sa­men Ein­lei­tung jetzt eine geeig­ne­te Über­lei­tung zur dies­wö­chi­gen Mon­tags­mu­sik zu gene­rie­ren, anbie­ten wür­de sich etwa irgend­was von Birth Con­trol. Statt­des­sen gebe ich unum­wun­den zu, dass ich die Inspi­ra­ti­on hier­zu aus der Serie „The Big Bang Theo­ry“ bezo­gen habe, schä­me mich ein biss­chen dafür, dass ich kurz­zei­tig im Begriff war, sel­bi­ge Infor­ma­ti­on als Ergeb­nis eige­ner Recher­che her­aus­zu­stel­len, und spie­le euch was ganz ande­res vor.

Statt Birth Con­trol, den alten Krautrockern, rotiert näm­lich just in die­sem Moment, in dem ich dies schrei­be, das aktu­el­le Album „Crash“ der fran­zö­si­schen Art­rock­band Elo­ra im sta­tio­nä­ren Musik­spie­ler. Ein Adjek­tiv, das sich anbie­tet: Atmo­sphä­risch. Por­cupi­ne Tree sind nie­mals fern. Und wie könn­te man eine Woche bes­ser begin­nen als mit atmo­sphä­ri­scher Musik?

Genau.

Guten Mor­gen.

Persönliches⁠In den Nachrichten⁠Piratenpartei
Ehe(,) die Freiheit endet

Auf der dies­jäh­ri­gen Demon­stra­ti­on „Frei­heit statt Angst!“, über die sehr unter­schied­lich berich­tet wur­de, hat die poli­ti­sche Geschäfts­füh­re­rin der Pira­ten­par­tei Deutsch­land sym­bo­lisch die Frei­heit gehei­ra­tet. Wäh­rend ihr das zwei­fels­oh­ne eine löb­li­che Lie­be zur Frei­heit beschei­nigt (auf Ver­mö­gens­tei­lung kann sie in die­sem Fall zumin­dest nicht hof­fen), stellt sich mir die Fra­ge, was das für die ande­ren Men­schen bedeu­tet, die eben­falls gern die Frei­heit einen wich­ti­gen Teil ihres Lebens sein lie­ßen. Führt Frau Nocun eine offe­ne Ehe, oder steht die Frei­heit nun nie­man­dem außer ihr mehr zur Ver­fü­gung?

„Frei­heit, Frei­heit ist das Ein­zi­ge, was zählt.“
– Mari­us Mül­ler-Western­ha­gen: Frei­heit

„Du bist alles, was jetzt zählt.“
– Die Ärz­te: Alles

Die­je­ni­gen von euch, die bis­lang das Ver­gnü­gen hat­ten, sich mit mir als Pri­vat­per­son und nicht nur als vir­tu­el­lem agent pro­vo­ca­teur aus­ein­an­der­zu­set­zen, sind viel­leicht bereits damit ver­traut, dass ich so man­che Stun­de mei­nes Lebens damit ver­bracht habe, dar­über zu sin­nie­ren, ob Zwei­sam­keit über­haupt eine Lösung sein kann, und bis­lang kei­ne dau­er­haft zufrie­den­stel­len­de Lösung fand. Wenn aber die Ehe das Maxi­mum der Gefüh­le und nicht nur Selbst­zweck mit Opti­on auf Hin­ter­halt ist, ist es nicht die Sym­bo­lik allein, die die Delin­quen­ten am Gemein­sam fest­hal­ten lässt?

Eine ziem­lich selt­sa­me Ange­wohn­heit meist jun­ger Paa­re ist das Anbrin­gen von „Lie­bes­schlös­sern“ an Brücken (bevor­zugt in gro­ßen Städ­ten):

Liebesschlösser; CC-BY-SA von Wikipedia-Nutzer "ILA-boy".

Vor­der­grün­dig geht es hier wie auch bei der Ehe­schlie­ßung um die Besie­ge­lung ewi­ger Lie­be, und es näh­me mich nicht wun­der, behäl­ten die mei­sten von ihnen einen Schlüs­sel zur spä­te­ren Buße bei sich, nur zur Sicher­heit. Nur schwer zu über­se­hen ist jeden­falls, dass ein Vor­hän­ge­schloss als Sym­bol für ewi­ge Lie­be unge­fähr so taug­lich ist wie Hand­schel­len (gekreuz­te Rin­ge, ein ver­brei­te­tes Sym­bol für die Ehe, sehen die­sen ja nicht unähn­lich); Vor­hän­ge­schlös­ser die­nen nun ein­mal vor allem dem Weg­schlie­ßen von Din­gen. Ein bes­se­res Sym­bol für Ewig­keit wäre viel­leicht eines die­ser alten Nokia-Mobil­te­le­fo­ne oder eine Deutsch­land­fah­ne. Deutsch­land ist, das wis­sen wir seit 1953, bekannt­lich eben­falls ewig.

Wäh­rend Zwei­sam­keit in ihrer rei­nen Form, stets im Bewusst­sein ihrer meist unab­wend­ba­ren End­lich­keit, dem eige­nen Leben bei Gefal­len einen nicht unan­ge­neh­men Aspekt hin­zu­fü­gen kann, stellt ihre Festi­gung einen meist gra­vie­ren­den Ein­schnitt in die Frei­heit dar, zumal Kom­pro­mis­se auf Kosten der jeweils eige­nen Ent­fal­tung in der Regel unab­wend­bar sind. Einer wie auch immer gear­te­ten Liai­son, die nur des­halb Bestand hat, weil min­de­stens einer der von ihr Betrof­fe­nen Zuge­ständ­nis­se macht und dabei Ein­bu­ßen in Bezug auf sei­ne eige­ne Indi­vi­dua­li­tät in Kauf nimmt, gilt es ent­spre­chend zu begeg­nen. (Selbst das Anneh­men des Namens des jewei­li­gen Part­ners im Zuge der Ehe­schlie­ßung ist eine Selbst­auf­ga­be, indem man sich zu einem Bestand­teil sei­nes Part­ners degra­diert, was anders­her­um aber nicht der Fall ist.)

Man ver­ste­he mei­ne Aus­füh­run­gen nicht falsch: Frei­heit und Bezie­hun­gen, wel­cher Art auch immer sie sein mögen, schlie­ßen sich nicht gegen­sei­tig aus. All­zu töricht ist es aber, auf­grund einer sol­chen Bezie­hung, die bis­lang unbe­scha­det Bestand hat­te, ohne erkenn­ba­ren Anlass wei­te­re Frei­heit auf­zu­ge­ben.

Inso­fern ist es womög­lich tat­säch­lich nur kon­se­quent von Frau Nocun, die Frei­heit zu ihrem Lebens­part­ner zu wäh­len, denn nur in die­sem Fall wird ihre eige­ne Frei­heit nicht ein­ge­schränkt. Ist halt nur, wie gesagt, doof für alle ande­ren.

„Bewahrt ein­an­der vor Herz­leid. (…) Bewahrt ein­an­der vor der Zwei­sam­keit.“
– Ramm­stein: Her­ze­leid

Musikkritik⁠Kaufbefehle
Pop Will Eat Itself – Box Frenzy

Pop Will Eat Itself - Box FrenzyDie 1980-er Jah­re sind nicht dafür bekannt, eine reich­hal­ti­ge Quel­le guter Musik zu sein. Die Neue Deut­sche Wel­le und die Depres­si­ons­mu­sik von The Cure haben das dunk­le Jahr­zehnt der Musik über­schat­tet wie (dei­ne Mud­da bezie­hungs­wei­se) ein toter Deut­scher in den Nach­rich­ten grund­sätz­lich hun­dert tote Nicht­deut­sche über­schat­tet. Die weni­gen Aus­nah­men von die­ser Regel gilt es wie Rosi­nen aus einem ver­gif­te­ten Kuchen zu picken, denn zumin­dest bei der Wahl zwi­schen Rosi­nen und Gift gewin­nen bei mir die Rosi­nen.

Zu die­sen im posi­ti­ven Sin­ne bemer­kens­wer­ten Hin­ter­las­sen­schaf­ten des dunk­len Jahr­zehnts gehört im Übri­gen die bri­ti­sche Alter­na­ti­ve-Rock-Band Pop Will Eat Its­elf, die 1987 mit „Box Fren­zy“ ihr lobens­wer­tes Debüt­al­bum, reich gefüllt mit Sprach­samples, Bea­stie-Boys-Anlei­hen und einer ordent­li­chen Dosis Gitar­re (und Pla­stik­schlag­zeug), vor­leg­ten und sich Mit­te der 1990er Jah­re schließ­lich trenn­ten.

Die der­zeit auf Tour befind­li­che Reuni­on, zu deren Beset­zung nur eines der ursprüng­li­chen Mit­glie­der (aller­dings immer­hin der ein­sti­ge Front­mann) gehört, wirkt auf Live­auf­nah­men ein wenig kraft­los. Wie viel auf­re­gen­der ist es da, dem Ori­gi­nal aus den 80-ern zu lau­schen, unzu­frie­den mit dem zu sein, was sich heut­zu­ta­ge „Rock­band“ nen­nen darf, und dies deut­lich anzu­pran­gern, wäh­rend man fröh­lich zu „She’s Sur­re­al“ von besag­tem Debüt­al­bum zap­pelt?

Pop Will Eat Its­elf – She’s Sur­re­al – Night Net­work

Die Ant­wort ist wenig über­ra­schend: Es ist sehr viel auf­re­gen­der. Zwar hat man das alles schon mal irgend­wo – womög­lich bei den Bea­stie Boys – gehört, aber erzählt der Welt mit dem begrenz­ten Ton­ver­mö­gen eines Men­schen doch ein­mal eine völ­lig neue Geschich­te. Und an Viel­sei­tig­keit man­gel­te es Pop Will Eat Its­elf nicht, ich bin gar ver­sucht, sie als weni­ger ver­rück­te Ver­si­on von Cheer-Acci­dent zu bezeich­nen. Doo­fen Elek­tro­pop („U.B.L.U.D.“) haben sie auf „Box Fren­zy“ immer­hin genau so unter­brin­gen kön­nen wie das, was die Autoren der Wiki­pe­dia wahr­schein­lich dazu ver­an­lass­te, Pop Will Eat Its­elf in die Nähe der „Dance“-Musik zu rücken:

Pop Will Eat Its­elf – live in ses­si­on on Night Net­work in 1988

Nega­tiv anla­sten kann ich „Box Fren­zy“ allen­falls den „Plastik“-Klang des Albums; aber das waren eben die 80-er Jah­re, da war ein Schlag­zeug aus der Dose eine Offen­ba­rung und nichts, wor­über man sich auf­ge­regt hat. Das könn­te man dann eigent­lich mal nach­ho­len. Aber das soll nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass „Box Fren­zy“ tat­säch­lich Spaß macht. Die­sen Spaß tei­le ich mit euch, weil ich (wegen des Albums) gera­de gut gelaunt bin. Da habt ihr noch mal Glück gehabt.

Ver­gnügt euch und ver­gesst nicht, gele­gent­lich gute Musik in euer Leben zu las­sen. Wie trist wäre es ohne sie?

In den Nachrichten⁠Politik
Kurz verlinkt CLXXXVIII: Keiner kommt klatschen.

Die CDU lie­ge, behaup­tet For­sa, zur­zeit bei etwa 40 Pro­zent vor­aus­sicht­li­cher Wäh­ler­schaft. Wo die wohl alle her­kom­men?

Zumin­dest nicht aus der CDU, neh­me ich an:

Die Par­tei­gran­den tele­fo­nie­ren her­um, um Bus­la­dun­gen von Mer­kel-Fans am Sonn­tag nach Düs­sel­dorf zu brin­gen. In NRW beackert Lan­des­ge­ne­ral Bodo Lött­gen die Chefs der Kreis­ver­bän­de angeb­lich per­sön­lich. Sie sol­len für mehr Men­schen sor­gen.

Die Bür­ger haben momen­tan – Fuß­ball sei Dank – eben „Inter­es­san­te­res“ – Fuß­ball – im Sinn als der Bun­des­kanz­le­rin für die Fern­seh­ka­me­ras zuzu­ju­beln. Ihr habt die Hal­le leer / ihr habt die Hal­le leer / ihr habt, ihr habt / ihr habt die Hal­le leer!

Für die halb­lee­re Hal­le hat­te die Phy­si­ke­rin Mer­kel in der Vor­stands­sit­zung eine ganz prag­ma­ti­sche Lösung. Am Mon­tag ver­don­ner­te die Che­fin den gesam­ten Bun­des­vor­stand, bei dem Sonn­tags­ter­min zu erschei­nen.

Der Phy­si­ke­rin Mer­kel emp­feh­le ich ja eine Recher­che bezüg­lich des Ener­gie­er­hal­tungs­sat­zes (gern in Ver­bin­dung mit Hohl­raum­phy­sik), aber sie ist immer sehr beschäf­tigt und hat für sol­cher­lei kei­ne Zeit.

40 Pro­zent – das gesetz­li­che Mini­mum für den Alko­hol­ge­halt von Whis­ky. Honi soit qui mal y pen­se.

(via Schwerdt­fe­gr)

In den Nachrichten
Medienkritik in Kürze: SPONBOOK

Völ­lig iro­nie­frei ver­mel­det SPIEGEL ONLINE heu­te:

Wenn jun­ge Deut­sche im Netz unter­wegs sind, dann vor allem bei Face­book. Eine neue Stu­die zeigt: Das umstrit­te­ne sozia­le Netz­werk ist für die Gene­ra­ti­on U30 die wich­tig­ste Infor­ma­ti­ons­quel­le.

Das kommt SPIEGEL ONLINE zugu­te, das selbst im umstrit­te­nen sozia­len Netz­werk Face­book ver­tre­ten ist (hier aus Ekel­grün­den nicht ver­linkt) und den umstrit­te­nen Daten­schutz­ver­stö­ßen („umstrit­ten“ scheint so ein Lieb­lings­wort im Hau­se SPIEGEL ONLINE zu sein) gleich­mü­tig gegen­über­steht:

SPONBOOK

Für wen ist eigent­lich SPIEGEL ONLINE die wich­tig­ste Infor­ma­ti­ons­quel­le?

Nerdkrams
Perfect PRISM Privacy (2): Die Sache mit dem Tor-Netzwerk

Ich hat­te mich im Juli zu den „Kryp­top­ar­tys“ und zu anony­mem Sur­fen mit­tels eines VPNs geäu­ßert. Ich schrieb damals über das (immer­hin unter einer BSD-Lizenz ste­hen­de) Anony­mi­sie­rungs­netz­werk Tor, das unter ande­rem der digi­tal­cou­ra­ge e.V. emp­fiehlt:

Auch das Tor-Netz­werk, also die Umlei­tung „eures Inter­nets” über drei unab­hän­gi­ge Rou­ter, wird gele­gent­lich emp­foh­len, ist aber prin­zi­pi­ell kom­pro­mit­tier­bar (ein Angrei­fer muss nur min­de­stens auf zwei der drei Rou­ter zugrei­fen kön­nen, was einem Geheim­dienst ver­mut­lich nicht schwer fällt) und oben­drein aus ver­ständ­li­chen Grün­den wirk­lich sehr, sehr lang­sam.

Inzwi­schen gibt es auch belast­ba­re Zah­len zu der poten­zi­el­len Kom­pro­mit­tier­bar­keit:

Rund 80% aller Tor-Nut­zer lie­ßen sich schon nach 6 Mona­ten Betrieb eines mitt­le­ren Tor-Relays dean­onym­sie­ren. Wenn ein Angrei­fer den kom­plet­ten Ver­kehr eines Teil­be­reichs des Inter­net (…) kon­trol­liert, müs­sen Tor-Nut­zer mit einer 95-pro­zen­ti­gen Gefahr rech­nen, dass ihre Iden­ti­tät inner­halb von drei Mona­ten auf­ge­deckt wird. Mehr Res­sour­cen unter Kon­trol­le des Über­wa­chers beschleu­ni­gen den Vor­gang.

Das klingt nach einer annehm­bar hohen Feh­ler­to­le­ranz, aber glaubt nur nicht, dass die­je­ni­gen, vor denen ein Bür­ger Geheim­nis­se haben soll­te, nicht über die­se mehr Res­sour­cen ver­fü­gen. Lasst es mich anders aus­drücken: Tor ist nicht sicher! Dass für die Ent­tar­nung bestimm­te Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sein müs­sen, soll­te euch nicht blau­äu­gig auf einen Glücks­fall hof­fen las­sen. Nur, weil eure Ver­bin­dung über meh­re­re Rou­ter in meh­re­ren Län­dern gelei­tet wer­den kann, heißt das nicht, dass kei­ner die­ser Rou­ter Infor­ma­tio­nen über euch preis­gibt. Je mehr die­ser Rou­ter von einer ein­zel­nen Insti­tu­ti­on (etwa der NSA – an die­ser Stel­le könnt ihr gern euren Alu­mi­ni­um­hut gegen die bösen Strah­len auf­set­zen) kon­trol­liert wer­den, desto wahr­schein­li­cher wis­sen die, wer ihr seid und was ihr tut.

Was im Übri­gen das gleich­falls freie I2P als Kon­kur­renz­im­ple­men­tie­rung eines anony­men, dezen­tra­len Net­zes betrifft: Trotz all des Kom­forts (und auf­grund der ekli­gen Java-Basis) muss euch klar sein, dass auch die Sicher­heit von I2P mit der Aut­ar­kie der ein­zel­nen Kno­ten steht und fällt. Dass „seit PRISM“ also immer wie­der für sol­che Rou­ting­dien­ste Wer­bung gemacht wird, ist vor­der­grün­dig ver­ständ­lich, aus tech­ni­scher Sicht jedoch Augen­wi­sche­rei.

Auch wei­ter­hin ist also davon aus­zu­ge­hen, dass ein anony­mes (nicht pseud­ony­mes) VPN das Mit­tel der Wahl sein soll­te, wenn ihr die näch­ste Revo­lu­ti­on pla­nen wollt. Aber ach­tet auf die Mit­tags­ru­he, in Deutsch­land ist die wich­tig.

(Die­sen Arti­kel hät­te ich ja mit „Eigen-Tor“ über­schrie­ben, wenn halt die c’t den Titel nicht schon reser­viert hät­te. Na, näch­stes Mal dann.)


Nach­trag: Ach­tet hier auch auf die Kom­men­ta­re, „daki­ra“ hat einen wich­ti­gen Hin­weis hin­ter­las­sen.

Sonstiges⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXVII: Die Reinheit der Apfelrasse muss gewahrt bleiben!

Der Äppel­la­den GRAVIS so:

Die Apple-Ket­te Gra­vis ver­treibt künf­tig auch Pro­duk­te des direk­ten Apple-Riva­len Sam­sung.

App­le­kun­den so:

Einst war GRAVIS ein Händ­ler der Apple und Zube­hör führ­te und die Kun­den dabei wohl war. (…) Ich kann nur nein sagen, so ein Laden sieht mich nicht. Das Geld las­se ich woan­ders.

Wer will schon ein Apple­ge­rät (mit Sam­sung-Hard­ware drin) kau­fen, das von der räum­li­chen Nähe zu Sam­sung­ge­rä­ten besu­delt wur­de? Ein Sakrileg!!1

(Abt.: Kann­ste dir nicht aus­den­ken, sowas.)

Politik⁠In den Nachrichten
Kurz verlinkt CLXXXVI: Reichtum verpflichtet.

Blin­de reden über Far­ben, Tau­be hul­di­gen dem Post­rock und drei Men­schen, die sich nie mehr im Leben Sor­gen um ihr finan­zi­el­les Über­le­ben machen müs­sen, reden über Min­dest­löh­ne. Oh, Ver­zei­hung – letz­te­res ist tat­säch­lich pas­siert:

Mit schar­fen Wort­ge­fech­ten über Min­dest­lohn, Ren­te und Steu­ern haben die Spit­zen­kan­di­da­ten von Grü­nen, Lin­ken und FDP um unent­schlos­se­ne Wäh­ler gekämpft.

Der auf­merk­sa­me Wäh­ler weiß, dass die Grü­nen zusam­men mit der SPD die gegen­wär­ti­ge Alters­ar­mut maß­geb­lich for­ciert und die seit eini­gen Jah­ren wie­der mit­re­gie­ren­de F.D.P. bis­lang nichts dage­gen getan hat. Zwei der drei Teil­neh­mer haben also zumin­dest Wis­sen aus erster Hand vor­zu­wei­sen, von dem sie auch reich­lich Gebrauch machen. Jür­gen „Dosen­pfand“ Trit­tin etwa gab zu ver­ste­hen, den grü­nen Wan­del gebe es nur mit star­ken Grü­nen; gut, dass er das erklärt, denn bis­lang dach­te ich, dafür müss­ten die Grü­nen beson­ders schwach sein.

Beim Ren­ten­the­ma war er trotz­dem nicht gut vor­be­rei­tet:

Trit­tin plä­dier­te dafür, das Ren­ten­ni­veau durch höhe­re Ein­kom­men zu sta­bi­li­sie­ren. Auch dazu die­ne unter ande­rem ein Min­dest­lohn. [Er] ver­tei­dig­te die von sei­ner Par­tei bei einem Wahl­sieg ange­kün­dig­ten Steu­er­erhö­hun­gen. Bei dem Kon­zept wür­den durch eine Anhe­bung des Grund­frei­be­trags 90 Pro­zent der Ein­kom­mens­be­zie­her mehr Net­to vom Brut­to haben.

Es soll also mehr Ren­te geben, indem es mehr Ein­kom­men gibt, das dazu führt, dass es höhe­re Steu­ern gibt, die dazu füh­ren, dass die Leu­te mehr Geld haben. Kommt ihr noch mit? Ich nicht. Wahr­schein­lich habe ich aber auch nichts ver­passt.

Selt­sa­mer­wei­se hat kei­ner der drei Poli­ti­ker vor­ge­schla­gen, denen, die kein Brot haben, statt­des­sen zum Kuchen zu raten. Sie haben wider Erwar­ten ja doch etwas gelernt.