KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Esmerine — La lechuza

Esmerine - La lechuzaMusik gewor­dene Trauer. “La lechuza”. Die Eule. Das kommt mir spanisch vor; Esmer­ine, gegrün­det vor nun­mehr zehn Jahren, kom­men trotz­dem aus Kana­da. Das Duo ist kein unbekan­ntes: Bruce Caw­dron war vorher vornehm­lich bei God­speed You! Black Emper­or, Rebec­ca Foon bei A Sil­ver Mt. Zion aktiv, wobei let­zteres wiederum ein Neben­pro­jekt der umtriebi­gen GY!BE-Musiker ist, was per­son­elle Über­schnei­dun­gen eben­so erk­lärt wie den Umstand, dass sich in Mon­tréal alle Musik­er gegen­seit­ig zu ken­nen scheinen. Mon­tréal, Stadt der GY!BE-Nebenprojekte.

Dieses Duo jeden­falls veröf­fentlichte 2011 mit “La lechuza” ein Album, das mit dem mitunter ver­spiel­ten Postrock des Haupt­pro­jek­ts nicht allzu viel zu tun hat. Ähn­lichkeit­en? Klar. Esmer­ine machen Kam­mer­musik mit Cel­lo, Perkus­sion, Marim­ba und Melan­cholie. Auch ein schönes Instru­ment eigentlich. Gesang? Ja.

Son­stige Assozi­a­tio­nen? Vielle­icht A Whis­per In The Noise. Noch so’n Duo. Musikalis­che Jahreszeit: Herb­st.

Das aktuelle Album “Dal­mak” erschien am 3. Sep­tem­ber 2013. Ich nehme an, es ist eben­falls sehr gut. Rein­hören? Hier ent­lang. Musik für Kopfhör­er und ein Wohnz­im­mer mit Kamin. Schön.

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