Es ist Montag. Es gibt anscheinend mietbare Instagrampartner, die Fotos vom Mietenden anfertigen und irgendwo hochladen. Dieses Internet regt mich maßlos auf.
Bei der Einheitspartei um die SPD herum haben sie einen NPD-Herrn zum Ortsvorsteher gewählt, weil er E‑Mails lesen und schreiben kann. Jetzt regt man an, die Wahl zu revidieren. Genau so habe ich mir Demokratie ja immer vorgestellt. Die nordrhein-westfälische Piratenpartei wird unterdessen demnächst darüber befinden, ob statt Mindestlohn nicht eine staatliche Brotausgabestelle ausreichend wäre. Man kann den Ostdeutschen vieles vorwerfen, wenngleich nicht unbedingt die weitgehend friedliche Gesellschaft, von der wir heutzutage vieles lernen könnten, aber diese Form des Andenkens haben sie wirklich nicht verdient.
„Die vollkommen Frustrierten wählen seit Neuestem sogar rechts, weil das offenbar das ist, mit dem man euch am allermeisten ärgern kann“, schrieb ein grandioser Blogger gestern ins Internet hinein und hatte damit natürlich völlig Recht. Moralische Überlegenheit ist nichts wert, wenn man sie als Projektion benutzt, um anderen Menschen das Leben zu vergällen. Darauf einen Smoothie!
Verleger distanzieren sich vom Leistungsschutzrecht. Find ich gut. Darauf erst mal ein fröhliches Liedlein, bevor die Depression überhand nimmt.
Guten Morgen.













