Da nun auf beiden Seiten des politisch rechten Spektrums, bei den Grünen und der CSU nämlich, wieder einmal die Killerspiele — mithin also: die Gamingszene — als Ursache aller Übel von Weltkrieg über die Architektur Hannovers bis hin zu Fußpilz und Zahnbelag ausgemacht worden sind, der Attentäter von Halle das Schießen aber bei der Bundeswehr und nicht etwa in Transport Tycoon gelernt hat: Wäre es dann nicht an der Zeit, nochmals darüber nachzudenken, ob der vermeintliche Mehrwert der Bundeswehr ihre Nachteile wirklich übersteigt?
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.
Vor Wahlen, las ich, gelte in Polen ein Verbot der politischen Meinungsäußerung. Ich würde mir so was auch für deutsche Politiker wünschen.


