Durch die sozialen Medien wird momentan wieder ein Terminfindungswerkzeug des digitalcourage e.V., bekannt durch seine datenschutzfeindliche Website getrieben, über das im Januar 2020 folgende Pressemitteilung rausgegeben wurde:
Digitalcourage ruft alle, die im Internet Websites betreiben, verantworten oder programmieren auf, Dienste im Netz auf Datensparsamkeit und Datenschutz zu optimieren und nicht Bequemlichkeit und Datensammelei in den Vordergrund zu stellen. (…) „Bisher konnten wir kein Umfrage-Tool vorbehaltlos empfehlen“, sagt Christian Pietsch von Digitalcourage. „Deshalb haben wir selbst eins aufgesetzt, von dem wir wissen, dass es maximal datensparsam arbeitet und auf integrer Hardware läuft.“
Setzt man nun also – wie vom Verein weiterhin empfohlen – eine JavaScript-Blockade ein und versucht den maximal datensparsamen Terminsucher aufzurufen, der ja im Wesentlichen nichts anderes als ein paar HTTP-POST-Anfragen verarbeiten muss, passiert das hier:
Ich werde manchmal gefragt, warum ich den digitalcourage e.V., anders als so viele andere durchaus auch techniknahe Menschen, nicht als netzpolitisch kompetenten Verein empfinde. Ich wünschte, ich hätte darauf keine Antwort.


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