Politik
Mehr Ver­fas­sungs­skep­sis wagen!

Nahe­zu gleich­zei­tig beschwe­ren sich beid­seits des poli­ti­schen Spek­trums Akti­vi­sten sowohl dar­über, dass vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­te­te Strö­mun­gen ande­rer Par­tei­en nicht zum sofor­ti­gen Par­tei­ver­bot füh­ren, als auch dar­über, dass ihre eige­nen Strö­mun­gen auch über­wacht wer­den; aber sind Par­tei­en, deren Strö­mun­gen vom Ver­fas­sungs­schutz völ­lig igno­riert wer­den, nicht Par­tei­en, die nach der Wahl offen­sicht­lich zu wenig an den Grund­la­gen ändern wol­len, wenn doch ein Kon­sens besteht, dass die Sym­pto­me zu bekämp­fen noch nie genügt hat?

War­um auch soll­te man etwas ande­res als die Par­tei­en der bewah­ren­den Kon­ser­va­ti­ven wäh­len, wenn man nicht möch­te, dass sich an bewähr­ter Poli­tik jemals mehr ändert als die Aus­wahl der gera­de unum­strit­te­nen Wör­ter?

Wo bleibt eigent­lich die Revo­lu­ti­on?