PersönlichesPiratenpartei
Beauf­tra­gungs­pi­ra­ten my ass.

(Vor­be­mer­kung: Lei­der ist die­ser Text zu lang für Twit­ter. Er ist eine Ant­wort auf die mir dort gestell­te Fra­ge, wie­so ich mich dem all­ge­mei­nen Jubel nicht anschlie­ßen möch­te.) Was mir in der media­len Bericht­erstat­tung über die Pira­ten­par­tei übri­gens außer der nur mäßig gut getarn­ten Aver­si­on sei­tens der übli­chen SPIE­­GEL-ONLINE-Schrei­­ber­­lin­­ge, die sich auf jedem ver­schis­se­nen Par­tei­tag …

‘Beauf­tra­gungs­pi­ra­ten my ass.’ wei­ter­le­sen »

Persönliches
Regen.

Und die­ser Regen, der an die Schei­ben klopft und (geräusch­lich dafür sorgt, dass man drin­gend aufs Klo muss, und) den Schnee immer­hin ver­drängt, der sich nach eini­gen Son­nen­ta­gen über­ra­schend aus dem Urlaub zurück­mel­de­te, denn eine alte Bau­ern­re­gel besagt, es gibt stets sie­ben Win­ter zwi­schen Som­mer und Som­mer, und das ist dann jetzt der sieb­te gewe­sen, …

‘Regen.’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesFotografie
Bezie­hungs-wei­se

Denn eigent­lich ist das Leben nicht mehr als das Stre­ben nach Per­fek­ti­on, nach der größt­mög­li­chen Attrak­ti­vi­tät, der Kreis­lauf aus akti­vem und pas­si­ven Kon­sum, denn man ent­stand aus Kon­sum und wird eines Tages kon­su­miert wer­den, und auch in der kur­zen Zeit dazwi­schen ist man selbst die Ware, die zwar aktiv han­delt, aber eigent­lich doch nur nach …

‘Bezie­hungs-wei­­se’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesMir wird geschlecht
Glei­cher als die ande­ren (Fort­set­zung).

Zu Beginn mei­ner Stu­di­en­zeit hat­te ich mich teils belu­stigt, teils ver­wun­dert über das hoch­schul­ei­ge­ne Frau­en- und Gleich­stel­lungs­bü­ro geäu­ßert. Es ist Zeit für einen Nach­trag. Heu­te näm­lich kam durch Zufall ein Exem­plar der zur­zeit gül­ti­gen Richt­li­nie gegen sexu­el­le Belä­sti­gung und Dis­kri­mi­nie­rung in mei­nen Besitz. Dar­in ste­hen gut gemein­te Hin­wei­se, was denn alles zu unter­las­sen sei. Dabei …

‘Glei­cher als die ande­ren (Fort­set­zung).’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesNetzfundstücke
Der bes­se­re Sexis­mus

Ich woll­te mich hier zum The­ma Sexis­mus bezie­hungs­wei­se der aktu­el­len Debat­te zu die­sem The­ma eigent­lich nicht wei­ter äußern, das habe ich an ande­rer Stel­le bereits mehr als deut­lich getan. Die Bigot­te­rie, die die­sem The­ma anhängt, haben unter ande­rem Klop­fer und die Mut­ti tref­fend the­ma­ti­siert. Eigent­lich hät­te ich es damit auf sich beru­hen las­sen kön­nen. Nun …

‘Der bes­se­re Sexis­mus’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesPolitikNetzfundstücke
Alles Käse, die Ästhe­se.

Dass das Schön­heits­emp­fin­den der Gesell­schaft sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten nicht zum Bes­se­ren gewen­det hat, habe ich ja hier bereits des Öfte­ren the­ma­ti­siert. Zusam­men­fas­send sei wie­der­holt: Der momen­ta­nen modi­schen und ideel­len Ent­wick­lung von Schön­heits­idea­len kann ich nichts abge­win­nen. Ich bin ein visu­el­ler Mensch; ande­re mögen es ober­fläch­lich nen­nen. Die mensch­li­che Spe­zi­es ist eine von jahr­tau­sen­de­al­ten …

‘Alles Käse, die Ästhe­se.’ wei­ter­le­sen »

Persönliches
Zwei­tau­send­zwölf plus­mi­nus eins

Die­ser Arti­kel ist Teil 2 von 15 der Serie Neu­jahr

… und 2013 beginnt eigent­lich auch nicht anders als 2012, mit Sekt und Feu­er­werk und Bier und Tee und Bier und Feu­er­werk, mit Sekt in der Hand und Feu­er­werk im Her­zen und Bier im Kopf und Tee in der Bla­se und Bier im Bauch und Feu­er­werk vor der Tür, wo die Leu­te schnee­fremd ste­hen und …

‘Zwei­tau­send­zwölf plus­mi­nus eins’ wei­ter­le­sen »

Persönliches
Eigent­lich.

Eigent­lich ver­misst man sie gar nicht. Man ist schließ­lich nicht zum ersten Mal allein und hat sich im Grun­de längst dar­an gewöhnt, die läng­ste Zeit des Lebens mit sich selbst zu ver­brin­gen. Eigent­lich sin­niert man nun über das Wort „ver­mis­sen“ und des­sen ego­isti­sche Kom­po­nen­te. Ist Ver­mis­sen nicht ver­mes­sen, ist Aut­ar­kie nicht exklu­siv? Eigent­lich weiß man, …

‘Eigent­lich.’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesNetzfundstücke
Die Emo­tio­nen sol­len spon­tan, aktu­ell und erschwing­lich sein.

Mit dem Emo­ti­on-System kann jeder sei­ner aktu­el­len Gefühls­la­ge Aus­druck ver­lei­hen. Zunei­gung, Ärger, Freu­de, Ver­bun­den­heit. Und das jeweils zu einem Preis, der im Zehn­tel- oder gar Hun­­­der­t­­stel-Cre­­dit-Bereich liegt. Klingt nach Dys­to­pie, ist aber das sozia­le Netz­werk Jap­py. (Zum Glück gibt’s Bei­spie­le für Emo­tio­nen unten drun­ter, sonst könn­te sich even­tu­ell jemand nichts dar­un­ter vor­stel­len.) Jetzt ver­ste­he ich …

‘Die Emo­tio­nen sol­len spon­tan, aktu­ell und erschwing­lich sein.’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesLyrik
Sie. (Frag­ment 6.3, que sera)

„Ever­y­bo­dy needs someone to live by.“ – Talk Talk: Desi­re … Eigent­lich hät­te es ganz anders kom­men sol­len. Hat­te er den Frem­den nicht stets benei­det um den Platz in ihrem Her­zen, den er selbst, das wuss­te er, nie­mals wür­de errin­gen kön­nen? Nein, sag­te sie, dazu bestün­de kein Anlass, zwi­schen dem Frem­den und ihr wür­de nie­mals …

‘Sie. (Frag­ment 6.3, que sera)’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesLyrik
Sie. (Frag­ment 6.2, Kli­max)

„You can get addic­ted to a cer­tain kind of sad­ness, like resi­gna­ti­on to the end, always the end.“ – Gotye: Some­bo­dy I used to know … Als er aus sei­nem Traum erwach­te, war sie fort. Es schien alles so aus­sichts­reich. Er hat­te es nicht geschafft, sie davon zu über­zeu­gen, dass er trotz sei­nes äuße­ren Erschei­nungs­bil­des …

‘Sie. (Frag­ment 6.2, Kli­max)’ wei­ter­le­sen »

Persönliches
Mas­ken­ball

Und dann sitzt man wie­der in sei­nem selbst errich­te­ten Gefäng­nis aus Möbeln und Medi­en und blickt nach drau­ßen, wo die Nach­mit­tags­son­ne durch die Bäu­me scheint. Die Nacht unter kla­rem Ster­nen­him­mel vol­ler Per­sei­den erscheint unglaub­lich weit ent­fernt. Ster­ne waren noch nie so schnup­pe wie in die­sem Augen­blick. Man hat­te gemein­sam geträumt von (einer bes­se­ren Welt und) …

‘Mas­ken­ball’ wei­ter­le­sen »

Persönliches
Gedan­ken im Zug

Aus mei­nem Sin­nie­ren über die eigen­ar­ti­ge Pro­test­kul­tur in die­sen unru­hi­gen Zei­ten wer­de ich unsanft her­aus­ge­ris­sen. Im Zug neben mir sitzt ein jun­ges Pär­chen, bei­de offen­bar nicht älter als 17, und sie spre­chen unent­wegt mit­ein­an­der. Nun, genau­er gesagt: Sie spricht, er glotzt, nur gele­gent­lich unter­bro­chen von – selbst­ver­ständ­lich wenig dezen­tem – Knut­schen und Schmat­zen, gefolgt von …

‘Gedan­ken im Zug’ wei­ter­le­sen »

PersönlichesSonstiges
Gruß­los ver­schwin­den

Zu den eigen­ar­tig­sten Marot­ten der Men­schen gehört die ange­streng­te Höf­lich­keit, das Dre­schen von Phra­sen als Pla­ce­bo für tat­säch­li­ches Inter­es­se an jeg­li­cher Zwi­schen­mensch­lich­keit. So ist es etwa selbst­ver­ständ­lich, sich zur Begrü­ßung gegen­sei­tig die Hand zu geben, ein Relikt aus Urzei­ten, um dem Gegen­über zu zei­gen, dass man zumin­dest in der gege­be­nen Hand kei­ne Keu­le trägt, mit­hil­fe …

‘Gruß­los ver­schwin­den’ wei­ter­le­sen »