PersönlichesLyrik
Sie. (Frag­ment 6.1, unvoll­endet)

… Er hat­te nicht mit ihr gerech­net. Unzäh­li­ge Male schon war er in die­ser klei­nen Stadt gewe­sen, hat­te einen Teil der, wie die Ande­ren sag­ten, besten Jah­re sei­nes Lebens dort zuge­bracht und letzt­lich ver­schwen­det. Er sah Freun­de wie Fein­de kom­men und gehen, ließ sei­ne Lei­den­schaf­ten auf­blü­hen und ver­wel­ken, wie sie ihm gera­de gescha­hen. Es war …

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Persönliches
Das Damo­kles­schwert der eige­nen Avant­gar­de: Eli­te ist ein Arsch­loch.

Gele­gent­lich wirft man mir vor, ich wür­de hier emp­foh­le­ne Musik, die nicht dem Zeit­geist ent­spricht, nur des­halb gou­tie­ren, ein rich­ti­ges Buch nur des­halb jedem „eBook“ vor­zie­hen und das momen­tan modi­sche Linux prin­zi­pi­ell nur des­halb kri­ti­sie­ren, um auf­zu­fal­len. Ein ent­fernt Bekann­ter drück­te es ein­mal so aus: „Haupt­sa­che, gegen den Wind pis­sen.“ Wer aber so han­delt, ist …

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Persönliches
Impres­sio­nen: Roman­ti­sche Betrach­tung des eige­nen Spie­gel­bilds eines Nach­mit­tags im Juli (Ver­such 8)

Und aus irgend­ei­nem Grund dann doch wie­der der Blick in den Spie­gel, und die Freu­de dar­über, dass man sich wie eine Dose Obst doch noch gut gehal­ten hat, währt auch nur kurz, denn eine Dose Obst wird irgend­wann meist aus­ge­löf­felt, nur selbst fühlt man sich der Bio­ton­ne täg­lich ein Stück näher, obwohl man auch bei …

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Persönliches
Flag­ge zei­gen!

Offen­bar fin­det zur­zeit wie­der eine Fuß­ball­mei­ster­schaft statt, wie die beein­drucken­de Zahl an deut­schen Flag­gen an jeder mög­li­chen und unmög­li­chen Stel­le zeigt. Natür­lich die­nen die­se allein dem Zweck, die deut­sche Mann­schaft zu unter­stüt­zen, denn selbst­ver­ständ­lich spie­len die deut­schen Gur­ken (5 Gegen­to­re durch die Schweiz. Die Schweiz!) weni­ger mies, wenn sich die Zuschau­er von irgend­wel­chen Neger­kin­dern in …

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PersönlichesSonstiges
Schrei.

„Him­melen ble plut­se­lig blo­dig rød – Jeg stan­set, læne­de meg til gjer­det mat til døden – så ut over de flam­men­de sky­erne som blod og sværd over den blåsv­ar­te fjord og by – Mine ven­ner gik vide­re – jeg sto der skjæl­ven­de av angst – og føl­te et stort uen­de­lig skrik gjen­nom natu­ren.“ – Edvard …

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Persönliches
Wo ein Aas ist, da sam­meln sich die Gei­er. (Mat­thä­us 24,28)

Eines der weni­ger ruhm­rei­chen Kapi­tel in mei­nem Leben ist mei­ne Kon­fes­si­on. Ich geste­he, ich stam­me aus einer über­wie­gend katho­li­schen Fami­lie. Gera­de die Fami­lie eines mei­ner Eltern­tei­le ist tra­di­tio­nell römisch-katho­­lisch getauft und bis zur vor­letz­ten Gene­ra­ti­on durch­aus auch noch heu­te kirch­lich rege aktiv, und so wur­de auch ich katho­lisch getauft, ohne, dass mich jemand um mein …

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PersönlichesFotografie
Impres­sio­nen: Roman­ti­sche Betrach­tung eines Nach­mit­tags in der Advents­zeit (Ver­such 6)

Man latscht bedäch­tig durch die engen Stra­ßen der Stadt, vor­bei an Men­schen, deren Hek­tik der offen geleb­ten Besinn­lich­keit zuwi­der­läuft. Bereits von Wei­tem ist der Weih­nachts­markt zu erah­nen, zwar noch nicht mit Weih­nachts­lie­dern beschallt, aber von viel­fa­chen Stim­men und Imbiss­duft umwölkt. Nach­denk­lich sieht sich der stil­le Beob­ach­ter inmit­ten unecht lächeln­der Zeit­ge­nos­sen ste­hen und hört aus den …

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PersönlichesPolitik
Quo­ten­kom­pe­tenz

Als Ange­stell­ter im öffent­li­chen Dienst erlebt man so man­che Über­ra­schung. Heu­te zum Bei­spiel erreich­te mich neben dem gewohn­ten Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al betreffs mei­ner Arbeits­zeit­ver­gü­tung auch ein Brief der nie­der­säch­si­schen Mini­ste­rin für Sozia­les, Frau­en, Fami­lie, Gesund­heit und Inte­gra­ti­on (Män­ner inter­es­sie­ren eben nie­man­den), die tref­fen­der­wei­se Aygül Özkan heißt und somit für min­de­stens zwei ihrer fünf Ämter sogar ein wenig …

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PersönlichesMontagsmusik
Die Toten Hosen – Nichts bleibt für die Ewig­keit

… und dann ertappt man sich manch­mal dabei, nach­zu­den­ken über sich und sein Leben und ob man sei­ne Zukunft, die man sich einst so rosig aus­ge­malt hat­te, auch ver­wirk­li­chen konn­te, und man wür­de gern das Fen­ster auf­rei­ßen und schrei­en, aber man bekommt kein Wort her­aus. Man schafft es nicht ein­mal, auf­zu­ste­hen, die Last der Gedan­ken …

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Persönliches
Befind­lich­kei­ten

Ich kam mehr als ein­mal in die miss­li­che Situa­ti­on, den Heim­weg mit­hil­fe mir bis dahin unbe­kann­ter Drit­te bestrei­ten zu müs­sen. Eigent­lich gefällt mir das, denn in der Regel habe ich wäh­rend­des­sen Gele­gen­heit, die sozia­len Umstän­de die­ser Drit­ten sub­til zu erkun­den. Her­aus­zu­fin­den, wie­so mich die Selbst­ver­ständ­lich­keit, mit der sich vie­le Men­schen in ein Schick­sal, um das …

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FotografiePersönliches
Leben am Feu­er

(… und dann ergibt sich plötz­lich die­se Gele­gen­heit, und man fin­det sich im Krei­se unbe­kann­ter Gleich­alt­ri­ger wie­der, geschart um ein Feu­er nach alter Feu­er­mach­tra­di­ti­on; „Wein, Weib und Gesang“ mit ent­täu­schend wenig Wein, aber um so mehr Likö­ren. Das Sin­gen über­nimmt zur all­ge­mei­nen Erleich­te­rung die Kon­ser­ve, bat­te­rie­be­trie­ben wie damals in’nen Neun­zi­gern und ohne MP3 und Inter­net …

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PersönlichesPolitikIn den NachrichtenMontagsmusik
Red Hot Chi­li Pep­pers – Get on Top

Wie wohl die mei­sten Jugend­li­chen mei­ner Gene­ra­ti­on durch­leb­te auch ich im Lau­fe mei­ner musi­ka­li­schen Sozia­li­sa­ti­on eine Pha­se, in der ich des Öfte­ren Zeit mit Punks ver­brach­te, und obgleich ich mich ihrer über­wie­gen­den poli­ti­schen Radi­ka­li­tät – wie man als Jugend­li­cher eben so ist: Wider­stand ist Lebens­zweck – nicht anschloss, so besit­ze ich doch bis heu­te eini­ge …

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Persönliches
„Geschlecht? Ja, bit­te!“

Wenn mich Bekann­te oder weni­ger Bekann­te fra­gen, was ich mir denn so zum Geburts­tag, zu Weih­nach­ten oder ähn­li­chen Anläs­sen wün­sche, vari­ie­re ich mei­ne Ant­wort meist anhand der Iden­ti­tät des Fra­ge­stel­lers von „war­um soll­te ich dafür beschenkt wer­den, gebo­ren wor­den zu sein?“ bzw. „(…) dass Jesus angeb­lich gebo­ren wur­de?“ bzw. „(…) dass (…)?“ bis „och, Sex …

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Persönliches
Impres­sio­nen: Roman­ti­sche Betrach­tung eines Mor­gens im Sep­tem­ber nach durch­reg­ne­ter Nacht (Ver­such 5)

Noch schlaf­trun­ken, vor der ersten Tas­se Kaf­fee, von zu viel Regen in der ver­gan­ge­nen Nacht zuver­läs­sig dar­an gehin­dert, sich in aus­rei­chen­der Men­ge sanf­tem Schlum­mer hin­zu­ge­ben, beginnt man den Tag mit der lau­en Sep­tem­ber­luft. Es riecht nach Regen, nach Frei­heit, ein biss­chen nach ihr, und man fühlt sich drei Jah­re jün­ger, wenn nicht gar vier; unwill­kür­lich …

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