Noch schlaftrunken, vor der ersten Tasse Kaffee, von zu viel Regen in der vergangenen Nacht zuverlässig daran gehindert, sich in ausreichender Menge sanftem Schlummer hinzugeben, beginnt man den Tag mit der lauen Septemberluft. Es riecht nach Regen, nach Freiheit, ein bisschen nach ihr, und man fühlt sich drei Jahre jünger, wenn nicht gar vier; unwillkürlich entlässt man einen tiefen Seufzer aus Regionen des Körpers, die man längst vergessen (oder verdrängt?) hatte, in die sanfte Brise, die gerade, just in diesem Moment, die Sorgen aufnimmt und zerstreut, und man möchte den Wind gern fragen, ob er mit derselben Leichtigkeit auch Tränen wegzuwehen vermag, aber man ist mit den Jahren gereift und so ein scheißrationaler Mensch geworden, der nicht mehr mit dem Wind spricht.
Und als hätte der Wind das bemerkt, lässt er die Bäume ein Lied singen; ein Lied, dessen Refrain mich ihren Namen nicht vergessen lässt.
Es ist klar, der Regen wäscht auf jeden Fall
weg, was war, und es erscheint mir überall -
schenkt er auch neues Leben, ’ne neue Chance für jeden,
wenn Sonnenlicht durch Wolken bricht wie nach ’nem Sommerregen.
– Die Fantastischen Vier: Sommerregen


Dass Windows-Nutzer Freiheit riechen können, ist durchaus nachvollziehbar, wenn sie sich mit Linux-Nutzern austauschen. Das tatsächliche Freiheitsgefühl erfahren jedoch nur Letztere.
Es ist bedrückend, dass du nur diese Form der Freiheit kennst.
Dass Du meine Aussage nicht bestreitest, reicht völlig.
So frei, wie dein Distributor es erlaubt.
Ich rede jedoch von einer Freiheit, die dir kein Betriebssystem, keine Plattform geben kann. Die Freiheit des Herzens. Innendrin.
das “Bitte drücken” ist so überaus humorsierend und ironisierend platziert, dass es fast schon witzig ist.
Oh, verzeih — war keine Absicht!