Wenn mich Bekannte oder weniger Bekannte fragen, was ich mir denn so zum Geburtstag, zu Weihnachten oder ähnlichen Anlässen wünsche, variiere ich meine Antwort meist anhand der Identität des Fragestellers von “warum sollte ich dafür beschenkt werden, geboren worden zu sein?” bzw. “(…) dass Jesus angeblich geboren wurde?” bzw. “(…) dass (…)?” bis “och, Sex wäre nett”. “Ficken wäre nett” traue ich mich nicht mehr zu sagen, denn ein bekannter Getränkehersteller hat dieses, zugegeben, etwas unfeine Wort nachhaltig ruiniert. Schnaps als Geschenk benötige ich nicht unbedingt.
Dass das allerdings wirklich mal funktionieren könnte, hatte ich nicht erwartet, besteht mein Bekanntenkreis doch weitgehend aus Personen beiderlei Geschlechts, die sich für derartige “Geschenke” vermutlich zu schade wären.
Dann aber erhielt ich unerwartete Post.
Ich sollte mich glücklich schätzen: Wie viele Männer bekommen heutzutage schon noch zwanglos Sex frei Haus?
Jetzt benötige ich jedoch einen neuen Wunsch für einen kommenden Anlass.
Wer weiß Rat?


Hast du den Sex denn schon genießen können ? Werden die “spassfreien” Erwartungen erfüllt?
Ich lasse mir Zeit — immerhin will ich möglichst lange Spaß dran haben.
Aha, also die Rauszöger-Taktik; für den schenkenden Menschen aufgrund der mangelnden Ressonanz natürlich unbefriedigend.
Aber manchmal enorm hilfreich!