… und dann ertappt man sich manchmal dabei, nachzudenken über sich und sein Leben und ob man seine Zukunft, die man sich einst so rosig ausgemalt hatte, auch verwirklichen konnte, und man würde gern das Fenster aufreißen und schreien, aber man bekommt kein Wort heraus. Man schafft es nicht einmal, aufzustehen, die Last der Gedanken drückt mit Gewalt zurück in den Sessel. Etwas durchströmt den Körper, von dem man sich wünscht, man könnte es hier und jetzt ein für allemal ausrotten.
War es immer ratsam, den gut gemeinten Ratschlägen zu folgen, das unbeschwerte Leben in den Tag hinein einzutauschen gegen eine ungewisse Zukunft? Ist es jetzt zu spät, noch etwas zu ändern?
Und warum fragt man sich all das erst jetzt?
Wenn du nachts hellwach in deinem Bett liegst,
hörst du, wie es leise tickt;
es ist ’ne Uhr in dir, die läuft nur für dich,
sie erinnert dich dran, wie spät es ist…


Du hast vollkommen Recht!