Persönliches
Regen.

Und die­ser Regen, der an die Schei­ben klopft und (geräusch­lich dafür sorgt, dass man drin­gend aufs Klo muss, und) den Schnee immer­hin ver­drängt, der sich nach eini­gen Son­nen­ta­gen über­ra­schend aus dem Urlaub zurück­mel­de­te, denn eine alte Bau­ern­re­gel besagt, es gibt stets sie­ben Win­ter zwi­schen Som­mer und Som­mer, und das ist dann jetzt der sieb­te gewe­sen, die­ser Regen also lässt Ver­ges­se­nes wie­der auf­le­ben wie ein Déjà-vu oder doch eher ein Mene­te­kel, denn man­ches war nicht grund­los ver­ges­sen: Man stand ja irgend­wann schon mal knut­schend und/oder bedrückt (im Rhein­land sagt man nicht umsonst bedröp­pelt) im Regen und ver­bin­det mit dem Regen nicht vor allem ’ne Erkäl­tung.

Regen bedeu­tet Son­nen­schein, aber eben auch erst spä­ter, und bis dahin steht man am lee­ren Bahn­hof und (friert und) war­tet und/oder knutscht, je nach­dem. Mei­stens ist’s Oder.

Zufrie­den­heits­sta­tus: Satt (wie in: ~ sein – sie­he auch: es ~ haben); bezie­hungs­wei­se: Sehn-Sucht.

„I can’t stand the rain against my win­dow, brin­ging back sweet memo­ries.“
– Tina Tur­ner