In den Nachrichten⁠Computer
Die Reklamolution frisst ihre Kinder.

Im März 2017 fand ich es merk­wür­dig, dass Ver­le­ger Rekla­me für eine jour­na­li­sti­sche Lei­stung hal­ten. Das sehen anschei­nend auch ande­re so: Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den in der ame­ri­ka­ni­schen Medi­en­bran­che (…) 15.474 Arbeits­plät­ze abge­baut. (…) Wesent­li­cher Teil des Pro­blems für die Medi­en­bran­che sind (…) die Tech-Kon­­zer­­ne Goog­le, Face­book und Ama­zon, in deren Kas­sen in den USA …

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Netzfundstücke
Klimarettung (richtig)

Ange­sichts der der­zei­ti­gen Kli­ma­strei­te­rei ist es mög­li­cher­wei­se erwäh­nens­wert, dass die Erd­be­völ­ke­rung unge­fähr im Jahr 2100 12 Mil­li­ar­den Men­schen erreicht haben soll­te. Die Bio­sphä­re der Erde könn­te unge­fähr welt­weit 1,5 Mil­li­ar­den Men­schen ver­tra­gen, die auf dem öko­lo­gi­schen Niveau eines durch­schnitt­li­chen US-Ame­ri­­ka­­ners (ohne das stän­di­ge Abknal­len von Mit­men­schen) ihr Dasein ver­brin­gen, bevor das Über­le­ben schwie­rig wird. Dar­an …

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Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 13. Februar 2019

Twit­ter sei als Chat­me­di­um unge­eig­net, befin­det völ­lig zu Recht sein Grün­der und Vor­stands­vor­sit­zen­der. Wäh­rend­des­sen – wenn auch wahr­schein­lich nicht des­halb – gehen dem „sozia­len Netz­werk“ monat­lich vie­le Nut­zer ver­lo­ren. Wie vie­le? Sagen sie nicht mehr. Ätsch. Ein ehe­mals für Apple täti­ger Anwalt, des­sen Auf­ga­be es war, Mit­ar­bei­ter von Insi­der­han­del abzu­hal­ten, wur­de wegen Insi­der­han­dels ange­klagt. Den­nis …

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Netzfundstücke
Hauptsache, dicke Milchtüten.

Was macht eigent­lich das Inter­net der Din­ge gera­de so? Na, das hier: „Ref­ri­ger­da­ting“ soll euch anhand eures Kühl­schrank­in­halts mit kom­pa­ti­blen Part­nern ver­kup­peln. (…) Über die App kann man dann eben über die Cam direkt am Fami­ly Hub ein Bild des Kühl­schrank­in­halts knip­sen, wel­ches in Zukunft als Grund­la­ge für das Dating über die App dient. (…) …

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Nerdkrams
Kurz angemerkt zu Podcasts

Der erste Leser, der mir schlüs­sig erklärt, was die beschö­ni­gend als „Pod­casts“ bezeich­ne­ten Dau­er­wer­be­sen­dun­gen (im Zwei­fel: für den/die Spre­cher selbst), die von Men­schen, die noch nie einen iPod besa­ßen, für Men­schen, die das Wort „iPod“ nicht mal mehr ken­nen, teils ohne Rück­sicht auf freie Abon­ne­ment­for­ma­te pro­du­ziert wer­den und im Wesent­li­chen dar­aus bestehen, dass ein oder …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
💩 (4)

Puh, na „end­lich“: 2019 wer­den 230 neue Emo­jis erschei­nen. Wir freu­en uns vor allem über fünf neue Aus­drucks­mög­lich­kei­ten. (…) Zum ersten Mal zei­gen Emo­jis etwa Men­schen in unter­schied­li­chen Roll­stüh­len. Damals, als wir in Chats noch „ich sit­ze gera­de in einem ande­ren Roll­stuhl“ schrei­ben muss­ten, hät­ten wir uns das nicht mal erträu­men kön­nen. Wie die Höh­len­men­schen …

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In den Nachrichten⁠Montagsmusik⁠Computer
Kraków – tidlaus

Es ist Mon­tag. Zu nie­man­des Über­ra­schung fin­det der nie­der­säch­si­sche Islam­bei­rat sexu­el­le Viel­falt nicht so gut, den­noch soll Reli­gi­on natür­lich auch wei­ter­hin ein wesent­li­cher Bestand­teil des Schul­un­ter­richts blei­ben. Wis­sen­schaft­lich indok­tri­niert wer­den kön­nen die Kin­der ja spä­ter immer noch. Wo habe ich mei­nen Not­fall­pan­da­bä­ren schon wie­der hin­ge­legt? Aus der belieb­ten Rei­he „Femi­nis­mus ist wich­ti­ger als tech­ni­scher Fort­schritt“: …

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Netzfundstücke
Das Facep-Wort.

Wie man bei „Mother­board“ hei­ßen darf: Bim­bo Ficker Gay­lord Heil Möse Pim­mel Schwanz Stän­der Tit­te Wie man bei „Mother­board“ nicht hei­ßen darf: Neger Nie wie­der darf das Wort über eine deut­sche Tasta­tur usw.! In wei­te­ren Nach­rich­ten: Am 4. Mai 2019 wird der dies­jäh­ri­ge March for Sci­ence statt­fin­den. Unter den Unter­stüt­zern sind der­zeit unter ande­rem die …

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Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Ein umstrittenes Werturteil

Der umstrit­te­ne „Deutsch­land­funk“ des­in­for­miert: Der Medi­en­preis des Bun­des­ta­ges gehört zu den renom­mier­ten Aus­zeich­nun­gen für Jour­na­li­sten. In die­sem Jahr hat er jedoch ein umstrit­te­nes neu­es Jury­mit­glied: den Blog­ger Rai­ner Mey­er ali­as „Don Alphon­so“. Ein Medi­en­preis, unab­hän­gig vom Preis­trä­ger, hat offen­bar nur dann einen Anspruch auf Renom­miert­heit, wenn kei­nes sei­ner Jury­mit­glie­der umstrit­ten ist. Umstrit­ten wird man zum …

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Nerdkrams
Chromefox‘ Einheitsproblem

Mozil­la, des­sen ster­ben­der Brow­ser ganz bestimmt nicht Chro­me zu sein ver­sucht, ist von den ver­mu­te­ten Plä­nen des Rekla­me­markt­füh­rers Goog­le, das Weg­ma­chen von Wer­bung im haus­ei­ge­nen Brow­ser zu erschwe­ren, wenig begei­stert: Einen ande­ren Vor­wurf erhebt Dani­el Glaz­man, ein bekann­ter Ent­wick­ler aus dem Mozil­­la-Umfeld: Die Erwei­te­rungs­schnitt­stel­len der unter­schied­li­chen Brow­ser haben sich weit­ge­hend ange­gli­chen – Goo­gles ein­sei­ti­ger Vor­stoß …

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Politik⁠In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Gehwegparker fordern besseres Cyber

CDU zum Ersten: CDU und CSU wol­len Bür­ger, Unter­neh­men und Staat mit einer län­der­über­grei­fen­den Stra­te­gie für mehr Inter­­net-Sicher­heit bes­ser gegen die wach­sen­de Bedro­hung durch Cyber­an­grif­fe schüt­zen. (…) In dem Ent­wurf, der an die­sem Mon­tag beschlos­sen wer­den soll, wer­den auch här­te­re Stra­fen für Cyber­kri­mi­nel­le ver­langt. Was iro­nisch wirkt, denn der Cyber­tro­ja­ner, der vor bald acht Jah­ren …

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In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Netzverfettung dank AMP

„Web­ma­ster auf­ge­passt!“, warn­te gestern das rekla­me­la­sti­ge „Goo­gle­Watch­Blog“, denn einer der zahl­rei­chen Ver­su­che Goo­gles, Men­schen das Leben zu erschwe­ren, erreicht aber­mals einen Tief­punkt: Goog­le hat nun die Richt­li­ni­en für Titel­bil­der von AMP-Arti­keln aktua­li­siert. Bil­der müs­sen nun min­de­stens eine Brei­te von 1.200 Pixeln haben und soll­ten in der Mul­ti­pli­ka­ti­on von Brei­te und Höhe auf min­de­stens 800.000 Pixel …

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Netzfundstücke
Vom Recht auf Hühnersuppe

Zwie­lich­ti­ge Gestal­ten wie­sen mich gestern auf das Online­ma­ga­zin „Super­no­va“ hin, das eine Art „Spex“ für Ber­li­ner Wohl­stands­kin­der zu sein scheint und unter bizar­ren Über­schrif­ten („Katern für den Kom­mu­nis­mus“) wun­der­li­che Tex­te zwi­schen „Lefts­tyle“ und „Femi­nis­mus“ ergießt. Aus­lö­ser für den Hin­weis war ein neu­er Text über die Her­aus­for­de­run­gen, die jeman­den erwar­ten, der sich einem die­ser neu­mo­di­schen poly­amo­ren …

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Nerdkrams⁠Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 10. Januar 2019

Limo­na­de trägt ihren Namen in Erin­ne­rung an ein fran­zö­si­sches Wort für Zitro­nen, denn es war lan­ge üblich, dass sie ein Erfri­schungs­ge­tränk, das zu einem rele­van­ten Anteil aus Zitro­nen­saft besteht, bezeich­ne­te. Heut­zu­ta­ge ist es eigent­lich egal, wor­aus sie besteht, so lan­ge genug Zucker drin ist. Irgend­wann las­se ich mir das Wort „Zuckera­de“ paten­tie­ren und ertei­le nur …

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