Netzfundstücke
Wixer

Vor ein paar Jah­ren zeig­te sich die Welt­öf­fent­lich­keit belus­tigt über Auto­mo­bi­le, die in Spa­ni­en aus Sprach­grün­den unter ande­rem Namen ver­trie­ben wer­den. In der Welt des Digi­ta­len ist man da nicht ganz so ängst­lich: Nach­dem wir Kinds­köp­fe nun seit über zehn Jah­ren vie­ler­lei Gele­gen­heit hat­ten und haben, Micro­softs Win­dows Instal­ler XML für einen sehr lus­ti­gen Namen …

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NetzfundstückeMir wird geschlecht
Die Mina und die läs­ti­gen Erfolgsfrauen

Was macht eigent­lich die Mina (kennt „oktroy­ie­ren“ nicht, Twit­ter) heu­te so? Rich­tig: Sie freut sich dar­über, wenn weib­li­che Füh­rungs­per­so­nen end­lich mal die Klap­pe hal­ten müs­sen: Ali­ce Wei­del ist nicht nur eine Poli­ti­ke­rin. Sie ist ein Sym­bol für eine Welt, zu der kaum jemand Zutritt erlan­gen wird, der zur Arbeits­zeit ande­rer Leu­te eine Twit­ter­säu­be­rung bejubelt. (…) …

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NetzfundstückeComputer
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 29. Dezem­ber 2017

Schlech­te Nach­rich­ten: Das Aus­schal­ten von Com­pu­tern hilft dank Intel nicht mehr dage­gen, dass sie ange­grif­fen wer­den. Eine lesens­wer­te Jah­res­rück­schau gab es neben der mei­nen tat­säch­lich: Men­schen haben sich ver­schie­de­ne Din­ge in den Hin­tern gescho­ben. Aus der Lis­te häss­li­cher Text­an­fän­ge: „Raf­fae­la hat eigent­lich schon alles, was eine Influen­ce­rin braucht. Einen roten Hosen­an­zug, bun­tes Make-up, einen Zwergspitz …

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Netzfundstücke
Die iro­ni­sche Aus­beu­tung von Kin­dern durch Starbuckslinke

Es hat die „lin­ke“ Blog­ge­ria wie­der ein­mal einen Anlass gefun­den, sich über Sze­ne­frem­de lus­tig zu machen: Ein Poli­zist, der als Zeu­ge aus­sag­te, erin­ner­te sich an die lin­ken Pro­tes­tie­ren­den bei der Neo­na­­zi-Kun­d­­ge­­bung: „Und dann rie­fen die ihren Schlacht­ruf!“ (…) Und der Poli­zist so: „Ich kann kein Spa­nisch, ‚Baris­ta, Baris­ta anti­fa­scis­ta‘ oder so.“ (Wort­laut aus dem qua­li­täts­jour­na­lis­ti­schen Original …

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Netzfundstücke
Twit­ter ist ein Chat. // Künst­li­che Roma­ne. // Aus­ge­lös­te Emotionen.

Dass die unge­schrie­be­ne Regel, Twit­ter sei kein Chat, von Nach­züg­lern, die zu faul für Blogs sind, grund­sätz­lich gern igno­riert wird, war bis­her zu ver­schmer­zen, denn man konn­te in den meis­ten Twit­ter­cli­ents ein­fach das Wort „Thread“ stumm­schal­ten und schon war Ruhe. Das geht jetzt nicht mehr so ein­fach: Län­ge­re Nach­rich­ten, Gedan­ken und Argu­men­ta­tio­nen kön­nen bei Twitter …

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Netzfundstücke
Mobi­le Benutzerfreundl[jetzt weiterlesen]

Wann und war­um kam es eigent­lich in Mode, in „mobi­len“ Ange­bo­ten wie die­sem aus einem nicht mal beson­ders lan­gen Text ohne einen ver­nünf­ti­gen Anlass eine HTML gewor­de­ne Benut­zer­z­er­fah­rung zu machen, indem man mit­ten in einem Absatz ein Knöpf­chen mit der Auf­schrift „jetzt wei­ter­le­sen“ ein­fügt, das nichts ande­res macht als den bereits gela­de­nen Text auf­zu­klap­pen? Wenn …

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NetzfundstückeWirtschaft
Medi­en­kri­tik CX: Von den Lear­nings eines Affiliates

Dass Web­sites, die teils alt­be­kann­te, teils neue, dafür aber quietsch­blö­de „Inhal­te“ mit mög­lichst vie­len Wer­be­links ver­se­hen und unter rei­ße­ri­schen Titeln anprei­sen, in einer ver­nünf­ti­gen Gesell­schaft mit­samt ihren Erschaf­fern geäch­tet wür­den, ist eine Wahr­heit, die mit der momen­ta­nen Rea­li­tät jedoch kol­li­diert statt kol­la­bo­riert. Weil die meis­ten imbe­zi­len Knall­frö­sche, die die aber­dut­zends­te Auf­lis­tung von Kat­zen­vi­de­os, Schau­spie­ler­tratsch und/oder …

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Netzfundstücke
Lecker Lamm­säu­re

Das befürch­te­te Döner­ver­bot – von der „WELT“ anders­wo als Nie­der­gang aus­ge­rech­net deut­scher Ess­kul­tur schwarz­ge­malt – soll­te nie­man­den schre­cken, die Craft-Beer-Sze­­ne weiß Rat: Prost Mahlzeit.

MusikNetzfundstücke
Man stel­le sich vor, „kein Besitz“ sei im Besitz.

Gute Nach­rich­ten: Beim Android-Cheeseburger-„Emoji“ – was auch immer das mit Gefüh­len zu tun haben mag – liegt der Käse jetzt, also in der neu­es­ten Android-Ver­­­si­on, end­lich an der rich­ti­gen Stel­le. Da die wich­ti­gen Pro­ble­me der Welt damit vor­erst gelöst sein dürf­ten, kön­nen wir uns jetzt end­lich mal wie­der dem Kapi­ta­lis­mus zuwen­den, dem musi­ka­li­schen dies­mal. Vor …

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PersönlichesNetzfundstückeNerdkrams
Nach­trag zu #280Zeichen: Macht euch ein Blog, ihr Labertaschen.

Twit­ter kann – ich erwähn­te es ges­tern – jetzt 280 Zei­chen. Die Deut­sche Bahn beschwer­te sich ver­meint­lich selbst­iro­nisch, dass die Zei­chen für die mög­li­chen Grün­de für eine Zug­ver­spä­tung immer noch nicht rei­chen. Selbst­ver­ständ­lich hält die Ver­dop­pe­lung der Zei­chen­an­zahl nie­man­den auf Twit­ter davon ab, Twit­ter gründ­lich miss­zu­ver­ste­hen und sei­ten­lan­ge Selbst­ge­sprä­che („Threads“) zu begin­nen, jetzt noch länger …

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NetzfundstückeWirtschaft
Medi­en­kri­tik CIX: Lob­by­kampf in SPIE­GELs Klassenzimmer

Ende Okto­ber SPON­te die vom kra­wal­li­gen „Ham­bur­ger Abend­blatt“ abge­stie­ge­ne Redak­teu­rin Vere­na Töp­per („belie­ves in gen­der equa­li­ty“, V. Töp­per über V. Töp­per), die bei ihrem inzwi­schen auch nicht mehr ganz neu­en Arbeit­ge­ber unter „Leben und Ler­nen“ ansons­ten zum Bei­spiel über Mens­trua­ti­ons­pro­ble­me „schreibt“, sicht­lich besorgt über das Enga­ge­ment von EDV-Unter­­neh­­men in Schu­len, die es doch tat­säch­lich wagen, …

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NetzfundstückeMontagsmusik
Ham­mock – Things of Beau­ty Burn

Es ist Mon­tag, ein „Brü­cken­tag“, was unge­fähr bedeu­tet, dass vie­le behaup­ten, es sei ein frei­er Tag, aber bei­na­he kei­ner frei zu haben scheint. Klar: Mor­gen ist Gedenk­tag Mar­tin Luthers, da gibt es nichts mehr ein­zu­kau­fen und ohne täg­li­ches Ein­kau­fen dre­hen die Leu­te schier durch, was vom Wet­ter bedau­er­lich begüns­tigt wird. Wir lie­ben die Stür­me, aber …

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NetzfundstückeIn den Nachrichten
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 27. Okto­ber 2017

Poli­ti­scher Dis­kurs (2017): Poli­ti­ker wird aus Pro­test mit Flag­gen bewor­fen. Schlech­te Nach­rich­ten für t3n: Auch und gera­de für geschäft­li­che Mas­sen­mails ist Rein­text effi­zi­en­ter als unnö­tig kom­pli­ziert for­ma­tier­te HTML-Vor­la­gen. Auf „ZEIT ONLINE“ wird der bescheu­er­ten Behaup­tung, Gen­der­ge­döns soll­te All­ge­mein­bil­dung sein, wider­spro­chen: „Genau­so gut könn­te man es pein­lich nen­nen, wenn jemand nichts über Neu­ro­wis­sen­schaf­ten weiß.“ Apro­pos Dis­kri­mi­nie­rung, apropos …

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