Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 23. Februar 2018

Pas­sa­gier furz­te: Flie­ger muss­te in Wien not­lan­den. Ger­hard Schrö­der emp­fiehlt der SPD, mehr zu schrö­dern. End­lich tut mal einer was gegen die Gewalt in den USA (1): Par­la­ment in Flo­ri­da erklärt Por­no­gra­fie für gefähr­lich. End­lich tut mal einer was gegen die Gewalt in den USA (2): Kir­che in Penn­syl­va­nia bit­tet Paa­re, dem­nächst mal ihre halb­au­to­ma­ti­schen …

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Netzfundstücke⁠Sonstiges
Medienkritik in Kürze: Erinnern an „neunzehn100“.

Am Bahn­hofs­ki­osk sah ich kürz­lich ein Maga­zin, das mich unge­wöhn­lich erfreut hat. Es heißt „neunzehn100“, wur­de „Maga­zin der Erin­ne­rungs­an­läs­se“ beti­telt und trägt den Unter­ti­tel „Das Maga­zin für alle, die sich gern erin­nern und Freu­de an schö­nen alten Din­gen haben“. Ich erin­ne­re mich gern und habe Freu­de an schö­nen alten Din­gen, auch an sol­chen, deren Ursprungs­jahr …

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Netzfundstücke
Gedanken und Gebete: Das Spiel.

Der lan­des­ty­pi­sche Umgang mit grö­ße­ren Atten­ta­ten in den USA besteht zumeist dar­in, dass für die Gemeu­chel­ten flei­ßig gedacht und gebe­tet wird, auf dass sie künf­tig nicht noch ein­mal gemeu­chelt wer­den mögen. Wer die Absur­di­tät die­ses Tuns noch nicht ver­stan­den hat, dem kann nun gehol­fen wer­den: Gedan­ken und Gebe­te gibt es auch als Stra­te­gie­spiel.

Netzfundstücke⁠Nerdkrams⁠Mir wird geschlecht
Open Source schläft ein und der Feminismus trägt die Schuld daran.

Im August 2017 beschrieb ich unter ande­rem mein aus­blei­ben­des Ver­ständ­nis für gro­ße Tech­nik­kon­zer­ne, die sich einen diver­si­ty genann­ten Klotz mit­samt Ver­wal­tungs­auf­wand und letzt­end­lich auch unnö­ti­gen Kosten ans Bein bin­den. Die Gesell­schaft hat sich seit­dem wei­ter um sich selbst gedreht, gebes­sert hat sie sich jedoch nicht. In einer ver­nünf­ti­gen Welt (wie auch in mei­nen eige­nen Pro­jek­ten) …

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Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht⁠Politik
Winter abschaffen!

Zu den inzwi­schen nur mehr als Trep­pen­witz taug­li­chen Per­so­nal­spe­renz­chen in der SPD mit­samt den recht­li­chen und femi­ni­sti­schen Impli­ka­tio­nen („SPD: 16,5 Pro­zent“ ver­kün­de­te neu­lich das INSA; na also, geht doch) fällt selbst mir heu­te nur noch ein müdes Ach­sel­zucken ein, wäh­rend mir zu der Nach­richt, dass der Femi­nis­mus in New York anti­se­mi­ti­sche Moti­ve zur Demü­ti­gung von …

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Netzfundstücke
Medienkritik CXII: Beschränktes Horizont.

Der welt­größ­te Ver­mark­ter von Onlinere­kla­me befand nun, dass ein „siche­res Web“ gekom­men sei, um zu blei­ben, was auch immer das nun hei­ßen mag: Dass Wer­bung eine Web­site auch mit Schlöss­chen dran schnell in glü­hen­de Koh­len ver­wan­deln kann, soll­te inzwi­schen bekannt sein. Dass die Welt der Wer­ber eine ganz eige­ne ist, erfährt man kaum irgend­wo bes­ser …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 8. Februar 2018

Deutsch­land hat die Tür­kei im Zen­sie­ren über­holt. Der teu­re „elek­tro­ni­sche Per­so­nal­aus­weis“ ist ein Wahn­sinns­er­folg: 2017 wur­de er allein in Ber­lin gan­ze 516-mal benutzt. Die geplan­te und offen­sicht­lich sexi­sti­sche „gro­ße Koali­ti­on“ – war­um auch immer die immer noch so hei­ßen darf – wür­de gern ver­hin­dern, dass Frau­en unnö­ti­ger­wei­se danach beur­teilt wer­den, was sie kön­nen. Unter dem …

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Netzfundstücke
Wie man Netzneutralität nicht erklärt

Ein Teil der ver­meint­lich tech­nik­erfreu­ten Blog­ge­ria freut sich: Vor dem Gebäu­de der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Rund­funk­kom­mis­si­on hat ein Akti­vist den Ver­kehr auf­ge­hal­ten und Geld dafür ver­langt, den Weg frei­zu­ge­ben. Die Inten­ti­on dahin­ter sei es gewe­sen, auf­zu­zei­gen, wie­so Netz­neu­tra­li­tät wich­tig sei, wes­halb er feh­len­de Netz­neu­tra­li­tät vom Inter­­net- auf den Stra­ßen­ver­kehr abbil­de. So weit, so lustig, die Reak­tio­nen der …

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In den Nachrichten⁠Wirtschaft⁠Politik⁠Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 27. Januar 2018

Die Uni­ver­si­ty of Oxford hat her­aus­ge­fun­den, dass auch län­ge­re Prü­fungs­dau­ern nichts dar­an ändern, dass Frau­en – sta­ti­stisch gese­hen – schlech­ter in Mathe­ma­tik und EDV als Män­ner und dafür ver­mut­lich bes­ser in Kuschel­wu­schel und Knud­del­wud­del sind. Viel­leicht könn­te man das mit einer Quo­te lösen. Chri­sto­pher Lau­er hat was in Medi­en rein­gev­loggt und Had­mut Danisch platzt der …

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Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Datengefährdung dank Digitalcourage

Was macht eigent­lich der digi­tal­cou­ra­ge e.V. (The­men: EU-Daten­­­schutz, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, Femi­nis­mus usw.) gera­de so? Nun, er wird mal wie­der durch die Medi­en getrie­ben, weil er trotz allem noch immer als in Daten­schutz­din­gen halb­wegs stand­fest gilt. Der aktu­el­le Anlass scheint eine zwei Jah­re alte Pres­se­mit­tei­lung zu sein, der zufol­ge noch 2018 in Wolfs­burg Grund­schü­ler ver­wanzt wer­den sol­len, …

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Netzfundstücke
Wixer

Vor ein paar Jah­ren zeig­te sich die Welt­öf­fent­lich­keit belu­stigt über Auto­mo­bi­le, die in Spa­ni­en aus Sprach­grün­den unter ande­rem Namen ver­trie­ben wer­den. In der Welt des Digi­ta­len ist man da nicht ganz so ängst­lich: Nach­dem wir Kinds­köp­fe nun seit über zehn Jah­ren vie­ler­lei Gele­gen­heit hat­ten und haben, Micro­softs Win­dows Instal­ler XML für einen sehr lusti­gen Namen …

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Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Die Mina und die lästigen Erfolgsfrauen

Was macht eigent­lich die Mina (kennt „oktroy­ie­ren“ nicht, Twit­ter) heu­te so? Rich­tig: Sie freut sich dar­über, wenn weib­li­che Füh­rungs­per­so­nen end­lich mal die Klap­pe hal­ten müs­sen: Ali­ce Wei­del ist nicht nur eine Poli­ti­ke­rin. Sie ist ein Sym­bol für eine Welt, zu der kaum jemand Zutritt erlan­gen wird, der zur Arbeits­zeit ande­rer Leu­te eine Twit­ter­säu­be­rung beju­belt. (…) …

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Computer⁠Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 29. Dezember 2017

Schlech­te Nach­rich­ten: Das Aus­schal­ten von Com­pu­tern hilft dank Intel nicht mehr dage­gen, dass sie ange­grif­fen wer­den. Eine lesens­wer­te Jah­res­rück­schau gab es neben der mei­nen tat­säch­lich: Men­schen haben sich ver­schie­de­ne Din­ge in den Hin­tern gescho­ben. Aus der Liste häss­li­cher Text­an­fän­ge: „Raf­fae­la hat eigent­lich schon alles, was eine Influen­ce­rin braucht. Einen roten Hosen­an­zug, bun­tes Make-up, einen Zwerg­spitz …

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