Netzfundstücke
Die ironische Ausbeutung von Kindern durch Starbuckslinke

Es hat die „lin­ke“ Blog­ge­ria wie­der ein­mal einen Anlass gefun­den, sich über Sze­ne­frem­de lustig zu machen: Ein Poli­zist, der als Zeu­ge aus­sag­te, erin­ner­te sich an die lin­ken Pro­te­stie­ren­den bei der Neo­na­­zi-Kun­d­­ge­­bung: „Und dann rie­fen die ihren Schlacht­ruf!“ (…) Und der Poli­zist so: „Ich kann kein Spa­nisch, ‚Bari­sta, Bari­sta anti­fa­sci­s­ta‘ oder so.“ (Wort­laut aus dem qua­li­täts­jour­na­li­sti­schen …

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Netzfundstücke
Twitter ist ein Chat. // Künstliche Romane. // Ausgelöste Emotionen.

Dass die unge­schrie­be­ne Regel, Twit­ter sei kein Chat, von Nach­züg­lern, die zu faul für Blogs sind, grund­sätz­lich gern igno­riert wird, war bis­her zu ver­schmer­zen, denn man konn­te in den mei­sten Twit­ter­cli­ents ein­fach das Wort „Thread“ stumm­schal­ten und schon war Ruhe. Das geht jetzt nicht mehr so ein­fach: Län­ge­re Nach­rich­ten, Gedan­ken und Argu­men­ta­tio­nen kön­nen bei Twit­ter …

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Netzfundstücke
Mobile Benutzerfreundl[jetzt weiterlesen]

Wann und war­um kam es eigent­lich in Mode, in „mobi­len“ Ange­bo­ten wie die­sem aus einem nicht mal beson­ders lan­gen Text ohne einen ver­nünf­ti­gen Anlass eine HTML gewor­de­ne Benut­zer­z­er­fah­rung zu machen, indem man mit­ten in einem Absatz ein Knöpf­chen mit der Auf­schrift „jetzt wei­ter­le­sen“ ein­fügt, das nichts ande­res macht als den bereits gela­de­nen Text auf­zu­klap­pen? Wenn …

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Netzfundstücke⁠Wirtschaft
Medienkritik CX: Von den Learnings eines Affiliates

Dass Web­sites, die teils alt­be­kann­te, teils neue, dafür aber quietsch­blö­de „Inhal­te“ mit mög­lichst vie­len Wer­be­links ver­se­hen und unter rei­ße­ri­schen Titeln anprei­sen, in einer ver­nünf­ti­gen Gesell­schaft mit­samt ihren Erschaf­fern geäch­tet wür­den, ist eine Wahr­heit, die mit der momen­ta­nen Rea­li­tät jedoch kol­li­diert statt kol­la­bo­riert. Weil die mei­sten imbe­zi­len Knall­frö­sche, die die aber­dut­zend­ste Auf­li­stung von Kat­zen­vi­de­os, Schau­spie­ler­tratsch und/oder …

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Netzfundstücke
Lecker Lammsäure

Das befürch­te­te Döner­ver­bot – von der „WELT“ anders­wo als Nie­der­gang aus­ge­rech­net deut­scher Ess­kul­tur schwarz­ge­malt – soll­te nie­man­den schrecken, die Craft-Beer-Sze­­ne weiß Rat: Prost Mahl­zeit.

Musik⁠Netzfundstücke
Man stelle sich vor, „kein Besitz“ sei im Besitz.

Gute Nach­rich­ten: Beim Android-Cheeseburger-„Emoji“ – was auch immer das mit Gefüh­len zu tun haben mag – liegt der Käse jetzt, also in der neue­sten Android-Ver­­­si­on, end­lich an der rich­ti­gen Stel­le. Da die wich­ti­gen Pro­ble­me der Welt damit vor­erst gelöst sein dürf­ten, kön­nen wir uns jetzt end­lich mal wie­der dem Kapi­ta­lis­mus zuwen­den, dem musi­ka­li­schen dies­mal. Vor …

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Netzfundstücke
Fotoshooting (optimiert)

Womit ent­fernt Ihr uner­wünsch­te Objek­te auf Euren Fotos? Ich hab immer ’ne Knar­re im Hosen­bund dabei. Falls die uner­wünsch­ten Objek­te sich nicht frei­wil­lig ent­fer­nen, helf ich damit ein biss­chen nach. (Quel­le; apro­pos)

Netzfundstücke⁠Nerdkrams⁠Persönliches
Nachtrag zu #280Zeichen: Macht euch ein Blog, ihr Labertaschen.

Twit­ter kann – ich erwähn­te es gestern – jetzt 280 Zei­chen. Die Deut­sche Bahn beschwer­te sich ver­meint­lich selbst­iro­nisch, dass die Zei­chen für die mög­li­chen Grün­de für eine Zug­ver­spä­tung immer noch nicht rei­chen. Selbst­ver­ständ­lich hält die Ver­dop­pe­lung der Zei­chen­an­zahl nie­man­den auf Twit­ter davon ab, Twit­ter gründ­lich miss­zu­ver­ste­hen und sei­ten­lan­ge Selbst­ge­sprä­che („Threads“) zu begin­nen, jetzt noch län­ger …

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Netzfundstücke⁠Wirtschaft
Medienkritik CIX: Lobbykampf in SPIEGELs Klassenzimmer

Ende Okto­ber SPON­te die vom kra­wal­li­gen „Ham­bur­ger Abend­blatt“ abge­stie­ge­ne Redak­teu­rin Vere­na Töp­per („belie­ves in gen­der equa­li­ty“, V. Töp­per über V. Töp­per), die bei ihrem inzwi­schen auch nicht mehr ganz neu­en Arbeit­ge­ber unter „Leben und Ler­nen“ anson­sten zum Bei­spiel über Men­strua­ti­ons­pro­ble­me „schreibt“, sicht­lich besorgt über das Enga­ge­ment von EDV-Unter­­neh­­men in Schu­len, die es doch tat­säch­lich wagen, …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Hammock – Things of Beauty Burn

Es ist Mon­tag, ein „Brücken­tag“, was unge­fähr bedeu­tet, dass vie­le behaup­ten, es sei ein frei­er Tag, aber bei­na­he kei­ner frei zu haben scheint. Klar: Mor­gen ist Gedenk­tag Mar­tin Luthers, da gibt es nichts mehr ein­zu­kau­fen und ohne täg­li­ches Ein­kau­fen dre­hen die Leu­te schier durch, was vom Wet­ter bedau­er­lich begün­stigt wird. Wir lie­ben die Stür­me, aber …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 27. Oktober 2017

Poli­ti­scher Dis­kurs (2017): Poli­ti­ker wird aus Pro­test mit Flag­gen bewor­fen. Schlech­te Nach­rich­ten für t3n: Auch und gera­de für geschäft­li­che Mas­sen­mails ist Rein­text effi­zi­en­ter als unnö­tig kom­pli­ziert for­ma­tier­te HTML-Vor­­la­­gen. Auf „ZEIT ONLINE“ wird der bescheu­er­ten Behaup­tung, Gen­der­ge­döns soll­te All­ge­mein­bil­dung sein, wider­spro­chen: „Genau­so gut könn­te man es pein­lich nen­nen, wenn jemand nichts über Neu­ro­wis­sen­schaf­ten weiß.“ Apro­pos Dis­kri­mi­nie­rung, …

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Netzfundstücke
Hengameh Yaghoobifarah abschaffen!

Unter dem Namen „NO HATE SPEECH“ betreibt eine inter­na­tio­na­le „Bewe­gung“ in Deutsch­land eine gera­de­zu schmerz­haft bun­te (gibt es eigent­lich „visu­el­le Hass­re­de“?) Web­site, auf der „für gegen“ (ebd.) unfreund­li­che sozia­le Inter­ak­ti­on im Netz kam­pa­gniert wird. Es gibt zudem einen zuge­hö­ri­gen Twit­ter­ac­count, der unter ande­rem mit sol­chen Weis­hei­ten Bytes ver­schwen­det und so (mit­tels der Neben­wir­kun­gen des EDV-„Zeitalters“) …

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Netzfundstücke
„Schade.“

Es bedau­ert Chan-jo Jun, „Rechts­an­walt“, auf Twit­ter bei zumin­dest man­chem Zuspruch: Der CCC ist gemein­sam mit der AfD gegen das #Netzdg. Scha­de. Denn ein auf­rech­ter anti­fa­schi­sti­scher Demo­krat weiß: nur, was der AfD zuwi­der ist, kann gut sein. Die­sem rüpel­haf­ten Com­pu­ter­club muss Ein­halt gebo­ten wer­den. Anfän­ge. Weh­ren. Wis­sen­schon.

Netzfundstücke
Wasser im Kopf

Müss­te ich drei Din­ge auf­zäh­len, die typisch weib­lich sind, ich zähl­te ein gera­de­zu mani­sches Fai­ble für eine eso­te­ri­sche Ernäh­rung dazu. Neben der alt­be­kann­ten Homöo­pa­thie, also see­li­scher Rei­ni­gung bei Krank­hei­ten wie Krebs oder abfal­len­den Glied­ma­ßen durch Beschwö­rungs­tän­ze und Zucker­zu­sät­ze, zählt dazu, wie der geneig­te Leser von Frau­en­zeit­schrif­ten längst weiß, auch Ayur­ve­da, die „indi­sche Heil­kunst“ (Quel­le: Inter­net), …

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