Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Dreimal kurz verlinkt: Gotteskrieger, Hollywood und Tod durch den Wetterbericht

Der Herr gibt es den Sei­nen im Schlaf (Psalm 127,2): US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Kir­che ver­lost Sturm­ge­weh­re. Schlim­mer, frei­lich, wären Fil­me aus Hol­ly­wood und/oder Video­spie­le, denn die, ver­kün­de­te der ober­ste Waf­fen­pre­di­ger des­sel­ben Lan­des, sei­en schuld an Mas­sen­mor­den, nicht etwa Waf­fen und ihre laut­star­ken Befür­wor­ter. Es ist ja nicht alles schlecht; was wenig­stens im Inland noch töd­li­cher ist als …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 24. September 2017

Genau mein Humor: Ein hoch­ran­gi­ger Kir­chen­ver­tre­ter fin­det, man sol­le die Wirk­lich­keit nicht ver­zer­ren. Jungs sind bes­ser in Phy­sik, weil sie häu­fi­ger einen Penis anfas­sen. Das klingt, als könn­te man das sozia­le Gefäl­le hier ziem­lich ein­fach begra­di­gen. Eil­mel­dung des Tages: Kon­kur­renz macht den Penis län­ger. Aller­dings bei Enten. „Corey Doc­to­row slow­ly beings to rea­li­ze that the …

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Sonstiges⁠Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Großmaul fickt gut.

Die „Cos­mo­po­li­tan“, das fröh­li­che Maga­zin, auf des­sen Okto­ber­aus­ga­be schon wie­der Jes­si­ca Alba zu sehen ist, was über die „Cos­mo­po­li­tan“ frei­lich mehr aus­sagt als über Jes­si­ca Alba, ent­täuscht den Freund absur­der Text­kom­bi­na­tio­nen . Auch dies­mal nicht: Denn neben der Befas­sung mit den typi­schen Pro­ble­men, die man als Frau so hat („Macht Smog Fal­ten?“) wird einer­seits für …

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Politik⁠Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Anakdota – Different Views

Es ist Mon­tag. Mit dem Frei­tag noch immer in den Kno­chen und im Hals ist der Wochen­be­ginn, als wür­de er gar nicht statt­fin­den, was in die­se ver­rück­te Zeit anson­sten pri­ma passt. Den­noch: Wie üblich kein Fell, außer eben im Kopf. Bit­te etwas lei­ser bren­nen, wir wol­len uns hier kon­zen­trie­ren. Kei­ne Sor­ge, bald ist Krieg, es …

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Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 6. September 2017

Ange­nom­men, dass die expli­zit wie impli­zit geäu­ßer­te Gleich­set­zung von AfD und NSDAP sowie von Mit­glie­dern der jewei­li­gen Par­tei mit Schlä­gern der SA/SS durch irgend­was auch nur im Ansatz mora­lisch zu recht­fer­ti­gen und nicht von vorn­her­ein ein Grund ist, jed­wel­ches Gespräch mit dem Gleich­set­zer umge­hend abzu­bre­chen und ihn unter drin­gen­den Ver­dacht des Wahn­sinns zu stel­len: Dass …

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Netzfundstücke⁠Mir wird geschlecht
Wahl-Schwach-o-Mat (2): Qualifikationssexismus

Wie schon vor vier Jah­ren ist der „Wahl-O-Mat“ auch 2017 wie­der ein schmerz­haf­ter Anblick. Die SPD zum Bei­spiel hat zum The­ma „Frau­en­quo­te“ Fol­gen­des anzu­brin­gen: Mit der Frau­en­quo­te für Füh­rungs­po­si­tio­nen in Wirt­schaft und im öffent­li­chen Dienst sor­gen wir dafür, dass bei der Beset­zung von Top-Jobs die Qua­li­fi­ka­ti­on zählt und nicht das Geschlecht. Denn was gäbe es …

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Politik⁠Netzfundstücke
Martin Schulz‘ Lieblingsemoji

„ZEIT ONLINE“, 16. August 2017: In einer Fra­ge­stun­de mit pro­mi­nen­ten You­Tubern ver­riet Mer­kel am Mitt­woch, dass das lächeln­de Gesicht ihr Lie­b­­lings-Emo­­ji sei. „SPIEGEL ONLINE“, 30. August 2017: Näch­ste Woche wird nun auch SPD-Kan­z­­ler­­kan­­di­­dat Mar­tin Schulz von vier Web­stars befragt, dar­un­ter zwei Neu­lin­ge. Ist mir ein Rät­sel, woher die­se Poli­ti­ker­ver­dros­sen­heit kommt. Apro­pos „Poli­ti­ker“: Muti­ge, auf­recht kämp­fen­de …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Slowdive – Sugar for the Pill

Es ist Mon­tag. Noch alle Tas­sen im Schrank zu haben klingt wie eine Dro­hung, kein Buch im Haus zu haben wie Unge­mach. Ist dies das ech­te Leben oder ist das Kunst? Com­pu­ter­spie­le sind Kul­tur­gut, kom­men gegen Pan­da­bä­ren aber trotz­dem nicht an. Tüdeldü, die Nach­rich­ten: Die Welt ist ver­rückt gewor­den. Wer braucht flie­gen­de Autos, wenn er …

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Politik⁠Netzfundstücke
Rheumapolitik

Es stellt sich her­aus, dass in die Ren­ten­kas­se vor allem von den­je­ni­gen hin­ein­ge­grif­fen wird, die, wären sie nicht in der Poli­tik, selbst etwas davon hät­ten: Das Durch­schnitts­al­ter der Wahl­be­rech­tig­ten liegt bei knapp 53 Jah­ren. Das Durch­schnitts­al­ter der Mit­glie­der von SPD und CDU liegt noch dar­über, näm­lich bei 60. (…) Die Par­tei­en sind daher nicht die …

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Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 18. August 2017

Bei „Golem.de“ fand man über­rascht her­aus: Ein inter­net­ge­steu­er­ter Gar­ten funk­tio­niert nicht ohne eine Ver­bin­dung. Die kana­di­sche Ryer­­son-Uni­­ver­­­si­tät hat gegen freie Rede nichts ein­zu­wen­den, aber bit­te woan­ders. Der ehe­ma­li­ge Waf­fen­ex­port­mi­ni­ster Sig­mar Gabri­el fin­det Waf­fen­ex­por­te blöd, teilt sein Mini­ste­ri­um mit. Vor­aus­sicht­lich wird sich sei­ne Par­tei aus par­la­men­ta­ri­schen Grün­den jedoch auch künf­tig anders ent­schei­den. Lustig: Lea-Ver­e­­na Mein­gast fin­det …

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Netzfundstücke⁠Montagsmusik
Googles eingebildetes Frauenproblem (Nachtrag)

Auf den Auf­re­ger­text eines mitt­ler­wei­le gefeu­er­ten Goo­g­­le-Mit­ar­­bei­ters über die Pro­ble­me der bestehen­den Diver­si­täts­po­li­tik inner­halb Goo­gles hat der Femi­nis­mus eine pri­ma Ant­wort gefun­den: Hören Sie auf, „Wis­sen­schaft“ mit Wahr­heit gleich­zu­set­zen! Wir haben immer­hin 2017 und irgend­wel­che Män­ner glau­ben immer noch an die­sen Wis­sen­schafts­quark!

Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Medienkritik CVII: t3ns sieben Tipps für eine schnellere Einordnung als schändlicher Spambot

E‑Mail-Signa­tu­­ren – kenn­ta? -, in der Früh­zeit der Kom­mu­ni­ka­ti­on via E‑Mail ein durch­aus prak­ti­sches Hilfs­mit­tel, um nicht jedes Mal hän­disch „Ruhe jetzt! Herz­lichst, NAME“ drun­ter­schrei­ben zu müs­sen, sind seit dem Auf­kom­men von HTML-for­­ma­tier­ten E‑Mails durch irgend­wel­ches red­un­dan­tes Wer­ber­ge­schmeiß eigent­lich nur noch dafür da, den Spam­fil­ter zuver­läs­si­ger kon­fi­gu­rie­ren zu kön­nen: Je bun­ter die Signa­tur, desto uner­wünsch­ter …

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Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Nichtspielplätze

Ber­lin, Prenz­lau­er Berg: Letz­te Woche war ich auf dem Spiel­platz. (…) Die Kin­der woll­ten in Ruhe spie­len, aber für sie war wenig Platz, der Sand­ka­sten war besetzt, ein paar Eltern­paa­re kon­kur­rier­ten im Sand­bur­gen­bau. (…) Nir­gends sah ich spie­len­de Kin­der. Und die sol­len spä­ter mal einen Flug­ha­fen bekom­men.